Intel Medienbriefing 3D-Transistor im Live Stream

Heute (4. Mai 2.11) findet ab 18.00 Uhr ein Medienbriefing von Intel statt. Der Live Stream  aus San Franzisko kann aber 18.00 hier mit verfolgt werden.
[Update: Der Live Stream ist gerade gestartet. Die Message: Intel erfindet den Transitor in 3D-Struktur neu und stellt den Prozessor mit dem Codenamen Ivy Bridge vor.]


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Intel veröffentlicht heute einen Durchbruch in der Forschung und historische Innovation bei Mikroprozessoren: die weltweit ersten 3D-Transistoren, die sogenannten Tri-Gate-Transistoren. Mit dem Übergang zu den 3D-Tri-Gate-Transistoren wird das Tempo des technologischen Fortschritts im Sinne des Mooreschen Gesetzes in den nächsten Jahren eingehalten.

Eine noch nie dagewesene Kombination aus Rechenleistung und Energieersparnis ermöglicht neue Innovationen über ein breites Gerätespektrum vom künftigen – auf 22 Nanometer Prozesstechnologie basierten – kleinsten Handheld bis zum Cloud-basierten Server.

Intel führt den weltweit ersten Rechner mit einem 22 nm Mikroprozessor (Codename: Ivy Bridge) vor, der erste Chip, der mit 3D-Tri-Gate-Transistoren im Massenmarkt verfügbar sein wird.

[Update: Der Live-Stream hat allerdings die Qualität einer Schlafpille – ich werde daher jetzt (um 19:00 Uhr) die Fliege machen und mich beim Sport dem Cycle-Training widmen – dient auch zum Aufbau von “Rechenleistung” meiner grauen Zellen samt Erhalt der Muskelpower ;-) . Bloß gut, dass ich nicht zur Pressekonferenz gefahren bin.

Nach einer Nacht “drüber schlafen” vielleicht eine kleine Würdigung. Es ist zwar bereits fast 3 Jahrzehnte her, dass ich mich mit Schaltwerksbau, FPGAs und Mikroprozessordesign im Studium bzw. in meinen Sturm-und-Drangjahren befasst habe. Aber eine 3D-Technologie hätte schon extreme Vorteile. Über die dritte Dimension können die Schaltungen kompakter und energiesparender werden. Und wenn die Taktgeschwindigkeit steigt, sind neue Prozessoranwendungen denkbar. Sollte das Ganze noch auf x86-Architektur aufsetzen, könnten sich irgendwann statt ARM-CPUs auch solche mit Ivy Bridge-Chips (oder deren Nachfolger) in Handys oder Tablets finden, so dass auf den Geräten auch x86-Software (Windows) laufen würde.

Nachtrag: Zwischenzeitlich hat auch Spiegel Online einen Artikel zum Thema online gestellt [2]. Matthias Kremp hat wohl an der Pressekonferenze in München teilgenommen und etwas mehr drüber geschrieben. Auch heise.de hat am späten Donnerstag-Nachmittag einen Artikel zum Thema [3] eingestellt.]

Link:
1: Intel erfindet den Transistor mit einer 3D-Struktur neu
2: Intel baut Chips in die Höhe
3: Intels nächster Herstellungsprozess erobert die dritte Dimension



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1 Kommentar zu „Intel Medienbriefing 3D-Transistor im Live Stream“

  1. [...] es schafft, in den kommenden 12 Monaten CPUs zu entwickeln, die auf dem kürzlich vorgestellten 3D-Transistore-Design basieren. Denn dann wäre der Vorteil der ARM-Prozessoren, nämlich besonders energiesparend zu [...]

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