Auf der Google Entwicklerkonferenz Google I/O hat das Unternehmen auch etwas zu seinen Plänen im Bereich Google Chrome OS verlauten lassen.
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Wie heise.de berichtet, will Google Netbooks mit dem Cloud Betriebssystem Google Chrome OS im Abonnement anbieten. Unternehmen können die “Chromebooks” dann ab 28 US $ pro Monat und Gerät anmieten. Bildungsträger wie Schulen sollen sogar schon Geräte ab 20 $ pro Monat anmieten können. Privatkunden werden die Geräte aber nur über den klassischen Vertrieb im Handel angeboten. Acer und Samsung habe ChromeBooks für 350 bzw. 430 bis 500 $ angekündigt. Auch Spiegel Online hat einen entsprechenden Artikel zum Thema veröffentlicht.
Wie heise.de aber richtig anmerkt, scheint Google Chrome OS bei Privatanwendern höchstens als Zweiggerät geeignet – obwohl die Redakteure in einem Test des CR-48 ganz angetan von 12 Sekunden Bootzeit waren. Aber nicht jeder mag seine persönlichen Daten “in the cloud” bei Google aufbewahrt wissen. Und persönlich kann ich mich bisher mit Chrome OS nicht so wirklich anfreunden. Ich habe da deshalb so meine Zweifel, wie sinnvoll das Konzept ist.
Wenn ich lese, dass ChromeBooks von Acer und Samsung im Bereich von 350 bis 500 $ liegen, komme ich schon ans Staunen. Amazon spült mir ständig “Schnäppchen”-Angebote in mein Postfach, wo ich Netbooks zwischen 200 und 300 Euro bekomme – und so manches Notebook auf Windows- oder Linux-Basis ist auch nicht viel teurer.
Tipp: Android-Netbook unter 100 Euro
(Quelle: Pearl) |
Wer ganz preiswert an ein Netbook herankommen will, sollte ggf. mal einen Blick auf dieses Pearl Angebot werfen. Dort wird ein ARM11 7 Zoll-Netbook mit 2 GB Flash-Speicher und Android 2.2 für 99 Euro angeboten. Da das Teil USB 2.0-Schnittstellen und Kartenleser besitzt, ist eine Speicherkarte, ein USB-Stick oder einer USB-Festplatte zur Speicher-erweiterung schnell in Betrieb genommen. |
Ich selbst habe hier meinen alten Eee PC 701 G (ein Überbleibsel aus einem Projekt) reaktiviert. Statt Xandros rennt da ebenfalls Android 2.2 (Froyo) drauf. Zum Testen des Android-Konzepts und zum Surfen oder Mailen mehr als ausreichend. Vielleicht erstelle ich die Tage mal einen Beitrag, wie man Android auf ein solches Netbook bekommt und wo man dann noch schrauben muss, um eine gebrauchsfähige Variante zu erhalten. Begeistert mich jedenfalls mehr, als Google Chrome OS, welches in einer früheren Version hier mal in virtuellen Maschinen werkelte.
[Update: Zwischenzeitlich hat auch die PC-Welt einen Artikel zum Thema online gestellt. Dort gibt es auch ein kurzes Video zu Chrome OS. Und hier findet sich ein Artikel zum Samsung Chromebook. Aber je mehr ich lese, umso weniger klar ist mir, wie jemand Minimum 350 Dollar für ein Netbook mit Chrome OS ausgeben will, wenn er gleiches u. U. mit Windows bekommt. Aber ich muss nicht alles verstehen.]
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