‘Windows 8’: Erster Blick auf “Jupiter”?

Zwischenzeitlich ist ja durch die Windows 8 Preview klar, dass Windows 8 eine neue Benutzeroberfläche in Form des Start Screens bekommt. Und in Programmiererkreisen gab es schon ziemlichen Stunk (hier und hier), weil Microsoft vordergründig nur HTML5 + JavaScript, nicht aber Silverlight und .NET zur Entwicklung von “immersive Apps” unterstützen will. Nun gibt es Insides zu Jupiter und damit auch Antworten, dass man immersive Apps auch mit C#, C++ und XAML entwickeln kann.


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Was um Himmels willen ist Jupiter?

Jupiter ist nach Mary Foley ein Framework, welches unter Windows 8 zur Interaktion mit der neuen Benutzeroberfläche (UI) enthalten ist. Jupiter wird zur Realisierung der neuen “immersive” Apps (Apps, die mit der neuen UI interagieren) verwendet. Es wird spekuliert, dass es sich um einen “dünnen” XAML-UI-Layer handelt, der über die Windows App-Programmierschnittstellen gelegt wird, um Grafik- und Textausgaben sowie Eingaben abzuwickeln. XAML ist dabei die XML-basierende Beschreibungssprache für Benutzerinterfaces, die mit Silverlight realisiert werden.

Silverlight: Und täglich grüßt das Murmeltier

Bezüglich der Frage, ob Silverlight unter Windows 8 noch eine Zukunft hat, bin ich hier und hier ja bereits eingegangen. Mein Fazit war, dass sowohl .NET als auch Silverlight in Windows 8 weiter Bestand haben. In diesem Artikel wird erläutert, dass Windows 8 den XBox Live-Dienst beinhalten wird -  und dieser macht von Silverlight Gebrauch.

Immersive Apps in verschiedenen Sprachen erstellbar?

Die springende Frage ist aber nach wie vor, ob immersive Apps auf HTML5 und JavaScript angewiesen sind, oder ob nicht doch was mit C# und XAML geht. Diese Frage wird nach meiner Lesart in einem englischsprachigen Blog-Beitrag beantwortet. Der Beitrag befasst sich kurz mit dem neuen Application-Programming-Model Jupiter und wurde jetzt von David Burela hier veröffentlicht. Zwischenzeitlich habe ich auch in MSDN einen Verweis auf diesen Artikel gefunden.

Bereits seit einigen Tagen finden sich in Foren Infos über Entdeckungen rund um Jupiter und das neue UI-Framework. David greift das auf und geht in seinem Beitrag auf das Thema Silverlight ein. Anschließend benutzt er den Code, der in diversen Foren herumfliegt, um an einem einfachen Beispiel zu zeigen, wie schnell eine Jupiter-basierende App mit ein paar C#-Anweisungen und XAML realisiert werden kann.

Das Fazit aus Davids Artikel ist eigentlich, dass man mit den unter .NET verfügbaren Programmiersprachen wie C# oder C++ immersive Apps erstellen kann. Wer sich also mit dem Thema herumschlägt und mit Silverlight und Visual Studio .NET entwickelt, sollte sich den englischsprachigen Beitrag ansehen.


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Über Günter Born

IT-Autor, Blogger borncity.de
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Eine Antwort auf ‘Windows 8’: Erster Blick auf “Jupiter”?

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