Intel: Ultrabooks mit Touchscreen sind die Zukunft

Ultrabooks sind besonders flache Notebooks mit Intel-Prozessoren, die ganz bestimmte Spezifikationen von Intel hinsichtlich Stromverbrauch, Gehäusedicke etc. erfüllen müssen. Über Intels Pläne und Konzepte hinsichtlich dieser Ultrabooks hatte ich hier ja in einer Nachlese zum Intel Developer Forum (IDF) berichtet. Momentan sind die bisherigen Ultrabook-Verkäufe noch etwas enttäuschend, wie ich in diesem Artikel unter Bezugnahme auf einen Bericht des Branchenblatts Digitimes ausführe. Trotzdem sieht Intel-Vorstand Otellini Ultrabooks als “die Zukunft”.


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Man muss ja zugeben: Das Konzept hat etwas bestechendes, ein ultraflaches, stromsparendes Notebook, welches über 8 oder mehr Stunden per Akku betrieben werden kann. Und welches sowohl über eine vernünftige Tastatur als auch über einen Touchscreen verfügt. Und dann läuft auf dem Ganzen noch Windows 8 mit allen Anwendungen aus dieser Welt sowie den neu hinzugekommenen Metro-Apps. Hätte schon was von einer “eierlegenden Wollmichsau” und würde die momentan noch vertickten Tablet PCs eigentlich obsolet machen.

Windows 8 Ultrabooks mit Touchscreen für 2012 angekündigt

Hier findet sich ein kurzer Artikel vom 15. November, der auf die Pläne Intels eingeht, die Ultrabooks im Mainstream zu positionieren. Die auf der Citi Technology Conference in New York gezeigte Folie (siehe auch) fasst die Vorstellungen Intels gut zusammen.

(Quelle: Intel)

Dünn, leicht und bezahlbar, aber Spitze in CPU-Leistung und Grafikperformance sowie bei der Medienwiedergabe. Dazu sofort betriebsbereit, ständig online und extrem lange Laufzeiten im Akkubetrieb. Eine vernünftige Tastatur sowie ein Touchscreen runden die ganze Sache ab. Ein solches Gerät dürfte, speziell im Business-Bereich den Tablet PCs den Rang ablaufen (siehe auch diesen Artikel in itbusiness.ca). Aber Intel zielt vor allem auf den Massenmarkt.

Intel-Chef sieht in Windows 8 Ultrabooks die Zukunft

Kein Wunder, dass Intels CEO Otellini da neue Chancen sieht. Neowin.net berichtet hier von einem Auftritt des Intel CEOs beim Intel Capital Global Summit, bei der Analysten und Kapitalgeber auf neue Entwicklungen eingestimmt werden. Microsofts kommendes Windows 8 wird für Intel von großer Bedeutung sein, um die Pläne des Herstellers zur Verbreitung von Ultrabooks voranzutreiben.

Intel setzt daher voll auf die Metro-Bedienoberfläche von Windows 8 die das im Mail vorgestellte Ultrabook-Konzept vorantreiben soll. Intel propagiert, dass die kommenden Ultrabooks mit Touchscreens ausgestattet sein werden. Um die ganze Sache auch den Käufern schmackhaft zu machen, führt Intel momentan Gespäche mit den PC-Herstellern, mit dem Ziel, die kommenden Ultrabooks deutlich preisgünstiger anzubieten. Otellini sieht den Preisbereich ab 699 US $ aufwärts als Ziel. Dies wäre deutlich weniger als die 999 US$, die momentan noch zu zahlen sind.

Mit anderen Worten: So richtig werden wir das “Erlebnis” Ultrabook wohl erst in einem Jahr testen und beurteilen können. Denn vorher werden weder die Hardware noch die Software in Form von Windows 8 zur Verfügung stehen. Interessant ist die ganze Entwicklung schon, weil Intel damit der ARM-Phalanx etwas entgegen setzt und andererseits mit Tizens etwas alternatives im Linux-Bereich anbieten will. Zudem engagiert Intel sich bei Android, z. B. indem der x86-Port für Ice Cream Sandwich auf die Intel Prozessoren abgestimmt wurde. Den Kunden kann dies nur Recht sein, erhält er doch u. U. einige attraktive Alternative zu den gängigen Tablet PCs.

Links:
1: Artikel bei Cheap-Ultrabooks
2: Intel: Future Ultrabooks more tablet like
3: Intel Ultrabook-Blog
4: Artikel bei winmatrix.com zu Ultrabooks


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Über Günter Born

IT-Autor, Blogger borncity.de
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