Das Kindle Fire ist in Deutschland nicht zu haben – aber Viele lauern darauf oder ordern sich das Gerät in den USA. Der Preis von 199 US $ für ein “Android Tablet” ist einfach zu verlockend. Interessant ist, dass nun so langsam bei den Amis die ersten Verrisse zum Kindle Fire auftauchen.
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Bei ZDNet.com konnte man ja bereits seit Ende September 2011 diesen Artikel abrufen, in dem Autor David Gewirtz Gründe aufführt, warum man das Kindle Fire nicht kaufen sollte. Das beginnt mit einem “Uralt-Android”, was auf dem Gerät installiert ist und von Amazon zudem noch ziemlich kastriert wurde (kein Google Market, keine Android typischen Funktionen). Letztendlich ist der Unterbau zwar Android, aber der Benutzer bekommt dies durch die Amazon Oberfläche nicht mit.
In diesem ZDNet.com Artikel geht der Autor auf einige Aspekte des Kindle Fire ein und vergleicht diesen mit dem 7 Zoll Tablet Nook Tablet. Beim Lesen der Spezifikationen fiel mir persönlich auf, dass das Kindle Fire für mich vom Formfaktor einfach zu klein ist. Die 1024×600 Pixel sind zwar besser als die 800 x 480 Bildpunkte manch anderer Tablets, aber eben auch nicht üppig. Interessanter Weise gibt es seit 6. Dezember einen weiteren Artikel bei ZDNet.com, in dem meine Befürchtungen irgendwie bestätigt werden. Der Artikel ist im Tenor zwar schon negative gepolt “Kindle Fire and why 7-inch tablets suck”. Aber das Problem, dass eine Benutzeranmeldung an einem Konto bei Facebook oder Google nicht klappt, weil die Tastatur einfach zu klein ist, kenne ich irgendwoher. Jetzt geht die New York Times auf die Gechichte ein, und adressiert die Probleme rund das Gerät. Fazit: Es gibt massive Kritik, dass das Gerät aus Benutzersicht er “frustrierend” in der Handhabung sei. Hier verweist das Blatt auch auf Nutzerkommentare bei Amazon.com und auf eine Aussage von Nielsen, ein Consultant aus dem Silicon Valley, der dem Kindle Fire ein Scheitern prognostiziert und vom Kauf abrät.
Allerdings hat Amazon in der Vergangenheit häufig gezeigt, dass man einen langen Atem und eine gewissen Marktmacht hat. Software-Updates und Verbesserungen sind schon angekündigt (und halten die Leute, die das Gerät rooten, um den Google Market darauf zu installieren, in Trab). Warten wir’s ab, wie es Anfang 2012 ausschaut und wie sich das Amazon Kindle Fire verkauft hat.
Schlagworte: Amazon, Kindle Fire


















