Gestern hat Microsoft die Version 4.0 der Microsoft Security Essentials freigegeben. Es handelt sich dabei um einen Virenscanner, der für Privatanwender und für kleine Firmen mit bis zu 10 PCs kostenlos eingesetzt werden darf.
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Microsoft stellt auf der Download-Seite jeweils eine 32- und eine 64-Bit-Variante in deutscher Sprache bereit. Voraussetzung zur Installation ist ein lizenziertes Betriebssystem (Windows 7, Windows Vista oder Windows XP). Als Mindestsystemanforderungen für Microsoft Security Essentials gelten:
- Windows XP Service Pack 3 (SP3); PC mit einer CPU-Taktfrequenz von mindestens 500 MHz und mindestens 256 MB RAM
- Windows Vista (Service Pack 1 oder Service Pack 2), PC mit einer CPU-Taktfrequenz von mindestens 1,0 GHz und mindestens 1 GB RAM
- Windows 7, PC mit einer CPU-Taktfrequenz von mindestens 1,0 GHz und mindestens 1 GB RAM
Zudem müssen ein VGA-Display mit einer Auflösung von mindestens 800×600 Pixel, eine Internetverbindung (für Updates) sowie 200 MB verfügbarer Festplattenspeicherplatz verfügbar sein. Die Microsoft Security Essentials stehen übrigens nicht für Windows 8 zur Verfügung, da der Windows Defender dort die MSE-Scan-Engine enthält.
Nach dem Download des Installers braucht dieser nur ausgeführt zu werden. Es ist lediglich darauf zu achten, dass vorher bereits vorhandene Virenscanner deinstalliert wurden. Dies gilt auch für installierte Versionen der Microsoft Security Essentials, da andernfalls folgendes Dialogfeld erscheint.

Wer eine ältere Version von MSE installiert hat, sollte automatisch ein Update auf die Version 4.0 erhalten. Auf meinem System war dies gestern der Fall.
Die neue Version 4.0 enthält neben Bug-Fixes einige Verbesserungen beim Behandeln verdächtiger oder erkannter Schadprogramme. Weiterhin wurde die Bedienoberfläche leicht überarbeitet. [Update: Zwischenzeitlich findet sich bei heise.de auch ein kurzer Artikel zur neuen MSE 4.0-Version mit einigen zusätzlichen Infos.]

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