Google stoppt Bestellannahme für 16 GB Nexus 7

Dass das Google Android Tablet Nexus 7 erfolgreich ist, hatte ich ja schon hier berichtet. Scheinbar wurde man aber vom Erfolg des Teils so überrascht, dass nicht nur die Lagerbestände bei US-Handelsketten abverkauft sind. Google nimmt auch keine Neubestellungen mehr an.


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Es ist verrückt – hat man keinen Erfolg, bekommt man Prügel – wird man vom Erfolg überrannt, gibt’s auch Schimpfe. Beim Eee PC 701 G wurde ASUS seinerzeit vom Erfolg überrannt (laut meinen Insider-Quellen hatte man seinerzeit Teile für ca. 200.000 Einheiten vorgeordert, aber niemals mit 700.000 Stück Erstauflage gerechnet).

Ähnlich scheint es Google momentan mit dem Nexus 7 zu gehen. Dort ist die Sachlage aber noch komplizierter, bietet man das Nexus 7 doch mit einem 8 GB und einem 16 GB RAM an. Und dann wird es schwierig, wenn die Käufer sich nicht so verhalten, wie vorausgeplant.

Google scheint auf “Geiz ist geil” spekuliert zu haben, so dass Kunden das Modell mit 8 GByte RAM für 199 US $ ordern. Da das Nexus 7 aber keinen microSD-Karteneinschub besitzt, kaufen die Leute lieber das 16 GB Modell zum Preis von 249 US $. Damit bleibt Google aber auf den 8 GB-Modellen sitzen.

Jetzt meldet der britische Guardian hier in seiner Online-Ausgabe, dass Google die Annahme von Neubestellungen für das 16 Gbyte Nexus 7  im Play Store vorerst gestoppt habe.

USB-Erweiterungen tricksen Nexus 7 Limits aus

Wäre ggf. eine gute Gelegenheit, sich das 8 GByte Modell des Nexus 7 zuzulegen und dann mit ein paar Tricks um zusätzlichen Speicher zu erweitern. Denn laut [2] ist die microUSB-Buchse des Nexus 7 OTG-fähig (On-The-Go). Man braucht also nur einen entsprechenden Adapter, um einen USB-Stick oder einen USB-Speicherkartenleser an das Nexus 7 anzuschließen. ZDnet.com bringt unter [2] einen entsprechenden Artikel. Und wer das Ganze etwas weiter treiben will, kann sogar Festplatten oder Floppy-Disks per USB anschließen, wie ZDnet.com unter [3] beschreibt. Das Nexus 7 scheint Bastler anzuregen – und [4] hat Engadget.com einen Artikel veröffentlicht, der zeigt, wie das Nexus 7 Videos über HTC Media Link HD auf beliebigen Bildschirmen wiedergeben kann.

Ach ja, das Nexus 7 ist ja auch Kamera-mäßig mager bestückt – keine Rückseitenkamera. In diesem Artikel erklärt ASUS, warum das Nexus 7 nicht mit einer Rückseitenkamera ausgeliefert wurde – es lief auf eine reine Kostenfrage hinaus.

Links:
1: Guardian-Artikel über Bestellannahmestopp
2: Lösung für fehlenden microSD-Kartenslot
3: Nexus 7 hooks up with external USB storage …
4: Nexus 7 Videowiedergabe mit HTC Media Link HD
5: ASUS: Warum das Nexus 7 keine Rückseitenkamera hat


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Über Günter Born

IT-Autor, Blogger borncity.de
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