VMware Player 5 angetestet

In diesem Beitrag hatte ich ja vor ein paar Tagen berichtet, dass VMware sowohl die Version 9 der Workstation als auch die Version 5 des Players freigegeben hat. Beide Varianten sind u.a. für Windows 8 angepasst worden. Ich habe mir mal den VMware Player 5 geschnappt und auf einem Windows 8-DualCore-System (CPU ohne VT-X-Support) angetestet.


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Den Download der gut 74 MByte großen .exe-Datei gibt es auf dieser VMware-Webseite. Zum Download ist jetzt keine Registrierung mehr erforderlich. Die Übersichtsseite zum VMware Player 5 ist hier zu finden. Gegenüber früheren Versionen des VMware Player hat VMware die Lizenzbedingungen verändert. Im Privatbereich kann der Player kostenlos verwendet werden. Bei kommerzieller Nutzung ist eine VMware Player Lizenz erforderlich, die es beim Kauf von VMware Fusion Professional gibt (kostet 74,85 Euro). Wer VMware Workstation 9 erwirbt, erhält ebenfalls den VMware Player 5 dazu.

Die Installation erfolgt komfortabel mit einem Assistenten, der den Benutzer durch die benötigten Schritte leitet.

Wählen Sie im folgenden Dialogfeld den Installationspfad und geben Sie in weiteren Seiten an, ob Upgrade automatisch bezogen und Programmverbesserungen an VMware gesendet werden sollen.

Hier geben Sie vor, ob Verknüpfungen auf Desktop und Startmenü anzulegen sind.

Sind alle Schritte durchlaufen, wird die Installation des Player bestätigt.

Das Setup-Programm legt standardmäßig ein Verknüpfungssymbol auf dem Desktop an. Über dieses Symbol lassen sich mehrere Instanzen des Player ausführen, um VMs parallel zu betreiben.

Beim ersten Start des Player ist die Anerkennung der Lizenzbedingungen zu bestätigen. Das Dialogfeld zum Update auf VMware Workstation 9 kann man überspringen oder ganz deaktivieren.


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Hier ist das Fenster des Player 5, bei dem sich im Hinblick auf die Vorgängerversion wenig getan hat.

Und hier habe ich eine bestehende VM von Windows Vista unter Windows 8 als Host eingebunden.

Auf meiner Testmaschine wird kein AMD-V bzw. Intel VT-X unterstützt, so dass 64-Bit-Betriebssysteme nicht laufen. Beim Start erhält man eine entsprechende Benachrichtigung.

Weiterhin fordert der Player 5 zur Aktualisierung der VMware Tools auf. Das Upgrade sollte ausgeführt werden, da andernfalls kein Unity-Mode zur Verfügung steht.

Ich habe testweise zwei bestehenden VMs in den Player 5 unter Windows 8 als Host eingebunden. Beides war möglich – hier ist der Windows 8-Desktop mit Windows XP als Gastsystem im VMware Player 5.

Die virtualisierte Windows XP Home Premium-Umgebung ließ sich problemlos unter Windows 8 starten und bedienen. Damit kann der VMware Player 5 etwas, was weder Hyper-V noch der frühere Windows Virtual PC unterstützen: Die Ausführung der Home Edition von Windows XP.

Ich habe nicht allzu viel getestet, da ich standardmäßig VMware Workstation 8 auf meinem Quad Core-System mit Intel VT-X-Unterstützung fahre. Netzwerk funktioniert – Probleme hatte ich bei der Aktualisierung der VMware Tools unter Windows XP Home Edition, die als “laufend” gemeldet wurden. Da scheint noch ein Bock drin zu stecken (so dass ich momentan den Unity-Mode nicht verwenden kann). Bei einem Kurztest hatte ich zudem einen fatalen Absturz von Windows 8 Pro. Ob es mit VMware Player 5 zusammen hängt, kann ich aber nicht sagen.

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