Simvalley SPX-12 Hands-on – Teil 3

Das simvalley SPX-12 von Pearl wurde ja in diesem Beitrag vorgestellt. Und ab Teil 1 startet eine Artikelreihe mit einem Unboxing-Übersicht, die das SPX-12 beim Auspacken zeigt. In Teil 2 des Hands-on gehe ich auf die Anschlüsse des Android-Smartphones ein. Der noch fehlende Teil 3 befasst sich mit Android, den Apps und wie sich das SPX-12 sonst so schlägt.


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Bildschirm und HomeScreen

Pearl hat ein Honigwaben-Muster als Hintergrund für den HomeScreen gewählt, welches hier zu sehen ist.

Die Auflösung des Displays von von 960 x 540 Pixel macht sich durch eine schärfere Darstellung des Homescreens und der aufgerufenen App-Seiten bemerkbar. Was mir sehr gut gefällt, ist das große Display, auf dem Eingaben per Bildschirmtastatur auf Anhieb klappen (kein Vertippen, wie bei den 3,5-Zoll-Displays). Die 13,2 cm Bildschirmdiagonale sind auch komfortabel, um Webseiten oder mal ein eBook zu lesen. Allerdings wird nicht jeder mit der Displaygröße von 5,2 Zoll glücklich.

Vorinstallierte Apps und Android Market

Auf dem simvalley SPX-12 sind die üblichen Google-Apps wie Browser, E-Mail, Galerie, Google Mail, Kalender, Kamera, Latitude, Maps, Google Play Store, Musik, Navigation, Places, Rechner etc. sowie die Einstellungen installiert. Hier eine Auflistung der Apps auf den App-Seiten.

Zusätzlich hat der Hersteller noch einige Zusatztools wie GPS-Status, Dolphin Browser HD, News & Wetter, den Flash Player, einen Dateimanager und die App ScribMaster vorinstalliert.

Auch eine Radio-App ist wegen des FM-Chips vorinstalliert und ermöglicht Radio-hören mit dem Smartphone. Über Google Play Store lassen sich aber weitere Apps installieren. Ich habe z.B. den Google Chrome-Browser und ein paar Zusatz-Apps wie QR-Code zum Testen installiert.

Geräteparameter mit Android Status angesehen

Da es bei früheren Pearl Geräten immer mal wieder Probleme gab, habe ich als erstes die App Android Status installiert und einen kurzen Blick in die Geräteparameter geworfen.


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Es wird eine 1 GHz ARMv7 (Dual Core) CPU  gemeldet, mit der sich Android auf dem das SPX-12 recht zügig nutzen lässt. Bezüglich Surfen im Web oder bei anderen Funktion gibt es wirklich nichts zu meckern – Android reagiert fix, die Webseiten werden zügig aufgebaut, und ich kann eigentlich nicht meckern.

Von den 1 GByte RAM sind ca. 630 MByte frei – der 3 GByte NAND-Speicher weist 2,7 GByte für Android aus (300 KByte sind für das System) und es sind noch 2,45 GB frei. Über eine microSD-Karte kann bis zu 32 GByte externer Speicherplatz zum Sichern von Daten verwendet werden. Das WiFi-Signal weist einen Signalwert von –59 dBA auf, was leider nicht sehr gut ist (bei anderen simvalley Geräten habe ich zwischen –39 und –49 dBa gemessen).

Spiele und Flash

Flash wird im Stock-Browser unterstützt, die dort aufgerufene Flash-Testseite http://www.chemgapedia.de zeigte die abgerufenen Beispiele mit Flash-Animationen.

Ob es da Einschränkungen gibt, müsst ihr in Feldtests selbst herausfinden – die Basisfunktionalität ist jedenfalls gegeben. Und wie sieht es mit Spielen aus? Das obligatorische Angry Birds ließ sich problemlos installieren und lief auch ruckelfrei – ich hatte da auch nichts anderes erwartet.  Positiv macht sich vor allem der 5,2-Zoll-Bildschirm bemerkbar, da das Spielfeld größer als bei vielen anderen Smartphones ist.

Wie es mit weiteren Spielen ausschaut, habe ich nicht mehr getestet.

GPS-Empfänger kurz angetestet

Das SPX-12 verfügt über einen GPS-Empfänger und mittels einer App wie GPS Status lässt sich schnell überprüfen, ob Signale empfangen werden.

Nachdem ich den GPS-Empfänger über die Statusleiste (vom oberen Rand nach unten wischen – dann erhält man Zugriff auf die Schaltflächen, um Funktionen ein-/auszuschalten) aktiviert hatte, wurde die App GPS Status aufgerufen.

In geschlossenen Räumen gab es erwartungsgemäß kein SAT-Signal, draußen war binnen Sekunden der erste GPS-Satellit gefunden und nach ca. 1 Minute war ein SAT-Fix mit mehreren Satelliten erfolgreich ausgeführt. Nicht funktioniert die Erfassung der Neigung und es ist kein Magnetsensor vorhanden.

Kopplung mit Windows

Sobald das simvalley SPX-12 an einen Windows-Rechner angeschlossen wird und die USB-Zugriffe unter Android freigegeben sind, erkennt das Betriebssystem das Smartphone als Wechseldatenträger – Treiber werden automatisch durch Windows 7 installiert.

Anschließend lässt sich im Explorer auf die Ordner der microSD-Karte zugreifen. Ähnlich wie das simvalley SP-140 bietet auch das SPX-12 verschiedene Optionen wie Freigabe als Kamera oder MTP-Mediengerät. Dies ermöglicht sowohl den Fotoimport als auch den Austausch von Mediendateien (Musik, Videos). In der Artikelreihe zum SP-140 sind diese Funktionen beschrieben (siehe Linkliste unter “Ähnliche Artikel”).

Fotos und Kamera-App

Die 8 M Pixel Rückseitenkamera und eine 3 MP Frontkamera lassen sich für Fotos oder für Videochats verwenden lassen. Ich habe die Rückseitenkamera bei ein paar Testschüssen ausprobiert. Allerdings ist eine microSD-Karte im Smartphone erforderlich.

Ich habe ein paar Probefotos geschossen – diese sind hier abrufbar: Foto1, Foto2, Foto 3. Beim schnellen Blick sind die Fotos wohl in Ordnung – für meinen Geschmack etwas zu hell. In hellen Umgebungen ist die Bedienung der Kamera-App nur schwierig handhabbar (das Display ist dann kaum ablesbar). Die Frontkamera überträgt ein Bild, was für einen Videochat in Ordnung ist.

Youtube-Medienwiedergabe

Der Hersteller hat bereits eine YouTube-App vorinstalliert, die auch problemlos den Zugriff auf die Clips dieser Plattform bereitstellt. Ich habe das Smartphone kurz verwendet, um auch längere Konzertmitschnitte über YouTube abzurufen. Die Clips ließen sich problemlos empfangen und ruckelfrei wiedergeben (auch mit der reduzierten WiFi-Empfangsqualität). Durch das verbaute Display ist auch eine gute Seitenablesbarkeit gegeben.

Kindle-Reader

Die Kindle-App ließ sich auf dem SPX-12 problemlos installieren. Anschließend konnte ich auf meine Kindle-Bücher bei Amazon zugreifen. Das Display kann zwar mit einem iPad oder einem 7 Zoll Android-Tablet nicht mithalten. Trotzdem lässt sich das SPX-12 zur Not als eBook-Reader verwenden.

Mein Fazit

Das simvalley SPX-12 ist ein nettes Android 4-Smartphone, welches mit seinem 5,2-Zoll-Display, dem DualCore-Prozessor und dem 1 GB-Speicher schon Laune macht. Was ich so an Funktionen brauche, ist vorhanden. Bisher klappte auch alles – die Verarbeitungsqualität ist auch in Ordnung.

Wie sich das SPX-12 im Vergleich zum Samsung Galaxy Note 2 schlägt? Keine Ahnung, da Samsung sich wegen Teststellungen zickig anstellt, habe ich keinen Vergleich. Aber ich stelle mir schon die Frage, ob das Galaxy Note 2 für den Aufpreis wirklich so vieles an Features mehr bietet. Was ich aber mit Sicherheit weiß: Wenn ich das Smartphone behalten könnte und mich zwischen dem simvalley SP-140 aus der vorletzten Teststellung und dem SPX-12 entscheiden müsste, würde es eine schwere Wahl. Meiner Meinung nach ist das SPX-12 für seinen Preis einen Kauf wert.

Und noch etwas: Ich teste ja jetzt bereits eine ganze Zeit simvalley Smartphones und Touchlet Tablet PCs von Pearl. Gelegentlich gab und gibt es wohl Außreißer, wo die Qualitätskontrolle des Herstellers in Shenzhen versagt. Diese Geräte lassen sich aber an Pearl zurückschicken. Was ich aber beobachte, ist, dass die Geräte immer besser werden. Mit dem SPX-5 und dem verbauten Android 2.x hätte ich gerade so leben können (ich hab damals die Teststellung um ein paar Monate verlängert – die Schwachstellen hatte ich in meinen Blog-Beiträgen adressiert). Seit ich das SP-140 und das SPX-12 in Händen hatte, sind die “simvalleys” (gefühlt) im Leben angekommen und der Umgang damit macht einfach Spass.

Artikelreihe:
i: Pearl simvalley SPX-12 DualCore Android-Phone
ii: Pearl simvalley SPX-12: Unboxing Teil 1
iii: Simvalley SPX-12 Hands-on – Teil 2
iv: Simvalley SPX-12 Hands-on – Teil 3
v: Simvalley SPX-12 FAQ – Teil 4  (ab 14.2.2013 online)
vi: ADB-Treiber für Android-Geräte (MT65xx) installieren

Ähnliche Artikel:
vi: Simvalley SP-140: Dateiaustausch mit Windows
vii: Simvalley SP-140: Screenshots anfertigen
viii: Simvalley SP-140: Foto-Import in Windows 8
ix: Simvalley SP-140 mit dem Windows Media Player synchronisieren

a: simvalley Smartphone & Tablet-PC “SPX-5 UMTS”
b: Simvalley SP-120/140 Android 4-Handy von Pearl
c: Simvalley Android Dual-SIM-Smartphone “SP-60 GPS”
d: Pearl liefert simvalley SP-120 aus
e: 7 Zoll Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 1
f: Dateiaustausch zwischen Android und Windows I
g: MyPhoneExplorer: Zugriff auf Android-Geräte
h: simvalley SP-60: Speicher als Wechseldatenträger
k: Pearl simvalley SPX-8 im Unboxing Teil 1

Links zu Pearl-Seiten
1: Pearl Produktseite simvalley SPX-12
2: simvalley MOBILE Tasche für 5,2″ Dual-SIM-Smartphone SPX-12
3: 2700 mAh Reserveakku
4: Prepaid-SIM-Karte discoTEL 7,5 Cent
5: Prepaid-SIM-Karte winSIM 6 Cent
6: SIM-Karte mit Datentarif “discoSURF M” 1 GB
7: 230V-Ladegerät für Smartphone SPX-5/SPX-8/SPX-12


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Ein Kommentar zu Simvalley SPX-12 Hands-on – Teil 3

  1. Herrler sagt:

    habe ein spx 12 macht seit ein paar wochen propleme mit dem speichern von bildern
    kamera ist ok. der speicher löscht die bilder jedoch nach einem tag die bilder die schon länger aufgenommen wurden löscht es nicht die bleiben nur jede neue aufnahme

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