Windows 8-Falle: Hoher Datendurchsatz bei 3G-Verbindungen

Wer mit 3G-Verbindungen (UMTS-Modem oder –Stick) eine Internetverbindung unter Windows 8 einsetzt, sollte ein Interesse daran haben, dass das Übertragungsvolumen wirklich nur für abgerufene Inhalte genutzt wird. Andernfalls drohen gedrosselte Verbindungsgeschwindigkeiten oder hohe Zusatzkosten.


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Denn die meisten Nutzer von 3G-Verbindungen haben wohl ein Limit für den Datendurchsatz im Vertrag. Wird dieses Limit überschritten, drosselt der Provider die Übertragungsgeschwindigkeit. Wer dagegen einen Vertrag hat, der nach Übertragungsmenge abgerechnet wird, für den wird es richtig teuer, wenn Windows 8 mal wieder kräftig Daten im Hintergrund saugt.

Im Grunde ganz sinnvoll – diese 3G-Anbindung

Eigentlich ist es ja eine gute Sache, UMTS-Stick an ein Windows 8-Gerät oder SIM-Karte einstecken und schon ist man mobil im Internet. Unter [a, g] hatte ich bereits vor längerer Zeit darauf hingewiesen, dass Microsoft einiges an Unterstützung für 3G-Verbindungen bietet. Wenn die Industrie noch mitzieht, sollte das ganze Thema eigentlich anwenderfreundlich einsetzbar sein.

Aber da gibt es noch was: Manche Anwender sind überrascht, wenn Windows 8 scheinbar insgeheim am kostenbaren monatlichen Datenvolumen für die 3G-Verbindung knabbert. Wird z.B. in diesem Microsoft Forenbeitrag thematisiert. Mancher Anwender bedenkt nicht, dass Windows 8 automatisch Updates und Treiber ziehen kann – und auch die Auto-Updater von Dritt-Software können Datenvolumen abzwacken.

Getaktete Verbindungen kontrollieren

Windows 8 kennt einige Schrauben, an denen man drehen und den Datentransfer über getaktete (3G-)Verbindungen deaktivieren kann.

1. Blenden Sie die Charms-Leiste am rechten Rand ein und wählen Sie das Symbol Einstellungen.

2. Wählen Sie in der Seitenleiste Einstellungen den Befehl PC Einstellungen ändern.

3. Gehen Sie in der Seite “PC-Einstellungen” zur Kategorie “Geräte” und stellen Sie in der rechten Spalte den Download über getaktete Verbindungen ab.

4. Gehen Sie in der Seite “PC-Einstellungen” zur Kategorie “Einstellungen synchronisieren” und stellen Sie in der rechten Spalte das Synchronisieren über getaktete Verbindungen ab.

Automatische Updates deaktivieren

Gehen Sie anschließend in die Windows Systemsteuerung, geben Updates im Suchfeld ein wählen Automatische Updates aktivieren oder deaktivieren.

Stellen Sie den Update-Modus auf “Nach Updates suchen, aber Zeitpunkt zum Herunterladen und Installieren manuell festlegen” ein.

Das Kontrollkästchen für die Updates anderer Microsoft-Produkte kann aktiviert bleiben (sollte der Datenverkehr nicht zurückgehen, kann die Markierung gelöscht werden). Diese Einstellungen bewirken, dass Windows 8 zwar anstehende Updates erkennt, Ihnen aber die Möglichkeit gewährt, diese gezielt – z.B. wenn das Gerät in Reichweite eines WLANs ist, herunterladen und installieren zu lassen.

Verwenden Sie andere Software (Chrome Browser, Adobe Flash etc.), sollten Sie auch deren Update-Einstellungen kontrollieren. Diese könnten durchaus am Datenvolumen, was während einer Windows-Sitzung anfällt, beteiligt sein.

Ähnliche Artikel:
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