Samsung Galaxy S4: Testgerät ist da! Morgen geht’s los …

Ab morgen, Samstag, den 27.4.2013 startet das Samsung Galaxy S4 im deutschsprachigen Handel – und ist dann auch bei diversen Mobilfunkanbietern wie Telekom, Vodafone oder O2 in „Black“ und „White“ zu bekommen. Und bei mir hat heute Mittag auch der Postbote geklingelt …
Da ich mich aber zu dieser Zeit “Haare raufend” mit Remotezugriffen auf Hyper-V unter Windows 8 herumschlug, musste das Thema warten, bis der Hyper-V-Knoten durchschlagen war. Jetzt aber …


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Samstag ist Galaxy S4-Tag – Preise, Preise, Preise …

Ich hatte ja vor ein paar Tagen hier nochmals die wichtigsten Kernpunkte zum Marktstart und zur Technik des Galaxy S4 zusammengefasst. Dort findet ihr auch einen Überblick, welche Goodies Samsung Käufern beim Marktstart gewährt (z.B. 10-Euro-Gutschein oder Gratis-Spiel). An dieser Stelle daher eher ein kurzer Blick auf die Preise. Während Samsung eine UVP von 729 Euro (Modell mit 16 GByte RAM) angibt, ist das Smartphone bei Amazon.de momentan für 649 Euro zu haben.

Sofern ich diese Meldung bei Golem.de richtig deute, gab es das Gerät bei der Telekom auch ohne Vertrag kurzzeitig noch etwas günstiger – zu knapp 600 Euro. Der “Straßenpreis” wird mit 620 Euro taxiert, wobei ich die berüchtigte Street noch nicht gefunden habe, auf der die Dinger für 620 Ocken rumliegen. Vertragskunden der Mobilfunkanbieter bekommen das Galaxy S4 eh stark vergünstigt. Knapp 100 Euro habe ich bei der Telekom beim Tarif “Complete Mobil L” als Preis beim Abschluss eines Neuvertrags gesehen. Vodafone liegt beim Vodafone Red M-Paket gleichauf. O2 hat hier den 1 Euro-Tarif bei Abschluss eines 24 Monatsvertrags, so dass man auf einen Gesamtpreis von 721 Euro (Plus 3,95 Euro Versand) kommt. Seit einigen Tagen liest man, dass Samsung von der großen Nachfrage nach dem Galaxy S4 überrascht wurde und vorsorglich vor möglichen Lieferengpässen warnt.

Mein Testexemplar ist da …

Die Pressestelle der Telekom war so freundlich, mir ein Samsung Galaxy S4 für ein paar Tage zum Testen bereitzustellen. Gibt mir die Möglichkeit, adhoc ein paar Blog-Beiträge zu verfassen. Sollten sich die Pläne für Buchprojekte konkretisieren, muss ich mal schauen, ob ich ein Gerät für längere Zeit geliehen bekommen. Ist aber eine andere Baustelle.

So sieht jedenfalls die Box aus,  die beim Auspacken der Telekom-Sendung zum Vorschein kam. Irgendwie edel, wenn es auch ein Holzimitat aus Papier ist. Jedenfalls hat der Designer was pfiffiges draus gemacht. Während andere Hersteller gelegentlich in “Schwarz gehen”, kommt Samsung heuer mit dem Galaxy S4 im “Natur-Look”, wenn auch nur auf der Verpackung.

Und als alter Meckerer ist mir noch was positiv aufgefallen. Es gab hier mal ein Riesen Packet – sollte ein iPad 1 drin sein. War auch, verpackt in ganz viel Luft, mit Handbuch, fast wie nix – ich habe hier meinen Rant drüber abgelassen. Beim Galaxy S4 war ich positiv überrascht! Da ist nix mit “viel Luft” und mehr Schein als sein. Nein, das Smartphone ist drin, ein paar Zubehörteile wie USB-Datenkabel, ein USB-Steckernetzteil, ein Headset und ein Booklet mit Kurzanleitung. Alles ganz kompakt in der Box untergebracht.

Das Booklet ist zwar recht klein, auf braunem Papier gedruckt, nix für Generation Brillenträger und Lichtsparer – aber immerhin erfährt man, wo die wichtigsten Knöpfe sind, wie microSIM-Karte, Akku und microSD-Karte eingelegt werden können, etc. Wem das nicht reicht, kann sich die Bedienungsanleitung des Galaxy S4 kostenlos als 144 Seiten PDF-Dokument herunterladen – gefällt mir recht gut (aber Vorsicht, “it’s fett man” – ganze 50,1 Megabyte haut Samsung beim PDF auf die Wage – mehr bringen meine 900 Seiten Wälzer zu Windows 8 als eBook auch nicht auf die “digitale Bitwage”).

Was mir sofort in’s Auge gesprungen ist: Das 2.600 mAh Akku ist wechselbar – Lob an den Hersteller! Auch sonst fühlt sich das Samsung wertig an, Front- und Rückseite waren mit Schutzfolien beklebt. Aber nach deren Abziehen kam ein gut in der Hand liegendes Smartphone mit “großem Display” zum Vorschein. Da knarzt nichts, das Display ist von der Darstellung einfach toll (Full-HD-Auflösung, 1.920 x 1.080 Pixel) – und man hat einfach das Gefühl “es passt”.

Kleine Mäkelei am Rande: Als (mittlerweile) Mitglied der Gruppe 50+ habe ich natürlich sofort einen Blick, was so was für die Zielgruppe taugt und was der Hersteller besser hätte machen sollen/können. Samsung feilt zwar an der Oberfläche des Android-Homescreen – aber mir wäre es lieber gewesen, die hätten die Icons der Statusleiste am oberen Displayrand einen Tick größer gemacht. So ist für mich als (mittlerweile) Brillenträger nicht mehr wirklich erkennbar, in welchem Mobilfunkmodus das Gerät arbeitet und was so manches Icon soll. Passt irgendwie nicht zum großen Display. Bei den Pearl simvalley SP- und SPX-Geräten ist die Statusleiste auch nicht wirklich größer. Aber beim Stock-Android ist mir das nie aufgefallen. Könnte am momentanen Homescreen-Hintergrund des S4 liegen (beim Stock-Android ist der Statusbereich schwarz, was zu einem besseren Kontrast führt – werde ich mal antesten).

Mag vielleicht dem Einen oder Anderen als Peanuts-Klauberei vorkommen – und ist es auch. Ich schreibe  nicht für Kiddies, sondern eher für Generation 40+ und habe natürlich immer im Blick, was solche Geräte für die Zielgruppe taugen. Da fällt mir oft sofort auf, was der Hersteller besser hätte machen sollen/können. Gibt beim Galaxy S4 schon Punkte. Aber dazu später mehr.

Hier ein Blick auf die Rückseite mit Kameralinse, LED-Blitz und Lautsprecherausfräsungen. Weißes Gehäuse aus Kunststoff, sitzt aber perfekt, nix wackelt oder knarzt – der Werkzeugbauer hat seinen Job gekonnt.

Der Blick auf die obere Gehäuseseite zeigt (von links) die 3,5 mm Klinkenbuchse für das Headset, die Bohrung für die Mikroöffnung und ganz rechts den Infrarotsensor (per App kann das S4 dann als Fernbedienung für das TV-Gerät dienen).


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Am unteren Gehäuserand findet sich lediglich die microUSB-Multifunktions-Buchse zum Anschluss des Lade- und Datenkabels. Alternativ unterstützt das Galaxy S4 auch ein kabelloses Laden an geeigneten Ladestation (Qi). Links sieht man die zweite Mikrofonbohrung.

An den beiden Längsseiten findet sich links die Lautstärkewippe und genau gegenüber auf der rechten Seite der Ein-/Ausschalter. Das linke Foto ist etwas unscharf – war so aufgeregt über das neue Galaxy S4, dass die Kamerahand gezittert hat Zwinkerndes Smiley.

Nö – alles quatsch – war nur zu faul, um noch ein Foto zu schießen, zu drehen, zu beschneiden, zu skalieren, hochzuladen und im Blog einzubinden. Warum unscharf? Da sind die Hormone Adrenaline mit mir durch gegangen. Beim simvalley SP-360 hatte ich hier meinen Rant über diese, haptisch äußerst ungeschickte Anordung der Tasten abgelassen. Immer wenn ich lauter/leiser stellen wollte, drückte das Gehäuse gegen die restlichen Finger, so dass der Ausschalter ungewollt betätigt wurde. Und nun kommt dat Samsung mit dem gleichen Mist. Na ja, ich zieh mein Mecker erst mal zurück – muss einfach mal in der Praxis ein paar Tage warten, was sich beim Galaxy S4 diesbezüglich ergibt. Wenn die mechanischen Parameter der Lautstärkewippe anders gewählt wurden, könnte die Anordnung der Tasten noch hinhauen.

Nachtrag: Wegen der bekrittelten Anordnung der Tasten ziehe ich meine Kritik zurück bzw. spendiere explizit ein Lob. Nachdem ich mir die Sache genau angesehen habe, kam ich darauf, dass die Taste für den Ein-/Ausschalter leicht versetzt ist. Jedenfalls ist es mir im 14-tägigen Testbetrieb nie passiert, dass das Gerät ungewollt ausgeschaltet wurde (beim Pearl simvalley SP-360 war dies ständig der Fall).

Erster Eindruck: Ja, ist schon ein schönes Stück, dass Samsung Galaxy S4. Da kommen das simvalley SP-140, SP-360 oder SPX-12 nicht ran. Auch gewichtsmäßig kann das Samsung Galaxy S4 gegenüber einem simvalles SP-140 punkten. Allerdings: Das SP-140 kann DualSIM und kostet bloß 179 Euro (Single Core) bzw. 200 Euro (Dual Core). Und eine Plastikrückseite haben alle Geräte, auch das Samsung! Nachfolgend ist noch ein kleines Promovideo des Herstellers zu sehen, wo die Features vorgestellt werden.

(Produktvideo des Herstellers, Quelle: Samsung)

Morgen bzw. in den nächsten Tagen werde ich mich dann mit den Innereien des Galaxy S4 befassen und einiges testen. Wird natürlich drüber gebloggt (aber für heute ist Schluss, möchte noch ein wenig an meinem Windows 8 Tricks-Buchmanuskript schreiben – denn das hat eine neue Heimat gefunden – auch dazu gibt’s morgen mehr).

Artikelreihe:
i: Samsung Galaxy S4: Testgerät ist da! Morgen geht’s los …
ii: Samsung Galaxy S4 im Test – Teil 2
iii: Samsung Galaxy S4 im Test – Teil 3
iv: Samsung Galaxy S4 und die PC-Anbindung – Teil 1
v: Samsung Galaxy S4 und die ADB-Schnittstelle – Teil 2

Ähnliche Artikel:
a: Marktstart des Samsung GALAXY S4 am 27. April 2013
b: Review des Samsung Galaxy S4 bei AndroidAuthority
c: Samsung Galaxy S 4: Fotos und Exyno 5 Octa- Benchmark
d: Samsung Galaxy S4 mit Snapdragon 600
e: Samsung Galaxy S 4: Das Phablet ist da!
f: Samsung Galaxy S4 Specs geleaked
g: Simvalley SP-140 Hands-on – Teil 2

Links:
1: Bedienungsanleitung des Galaxy S4 (PDF-Dokument, 50,1 Megabyte)
2: Herstellerseite zum Galaxy S4
3: Telekom-Angebotsseite mit vielen Infos rund um das Galaxy S4
4: Erstes Review bei heise.de
5: Erster Test bei Spiegel Online


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