TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 2

In Teil 1 hatte ich das von Pearl aktuell vertriebene Android Tablet PCs TOUCHLET SX 7 kurz mit seinen technischen Daten vorgestellt. Bereits beim Auspacken machte das Tablet Lust auf’s ausprobieren. Ich habe nun eine Stunde mit gespielt und einige nette Sachen entdeckt, die mich begeistern. In Teil 2 möchte die Anschlussmöglichkeiten sowie die Inbetriebnahme vorstellen.


Anzeige


Aussehen, Anschlussmöglichkeiten und Interna …


Das nachfolgende Foto zeigt die Front-, Seiten- und Rückansichten des TOUCHLET SX 7, welches nur 9,8 mm dick, 192 mm, hoch und 119 mm breit ist.

(Quelle: Pearl)

An der von der Frontseite links gesehen, liegenden längeren Gehäuseseite finden sich die Lautstärkewippe für Leiser (1), Lauter (2), sowie die Taste (3) zum Aufrufen des Android Homescreens.

Alle Anschlussbuchsen sowie der Ausschalter finden sich auf der schmalen, oberen Gehäuseseite. Das nachfolgende Foto zeigt die Draufsicht dieser Gehäuseseite mit der microUSB-Buchse (links), dem Ein-/Ausschalter (Mitte) und der 3,5 mm Audio-Klinkenbuchse für Kopfhörer bzw. Ohrhörer (wird z.B. für den UKW-Radioempfang benötigt). An der obenliegenden Rückseite ist die Kameralinse und der LED-Blitz der Rückseitenkamera zu sehen.

Ich hatte es bereits in Teil 1 erwähnt: die Verwendung einer microUSB-Buchse zum Aufladen und zur Kommunikation mit dem PC finde ich genial – denn so kann ich bei mir im Büro das fest mit dem Computer verbundene USB-Kabel sowohl zum Anschluss und zum Aufladen meiner Android-Smartphones als auch des Tablet PC verwenden. Es ist kein separates Netzteil und auch kein USB-Kabel mit miniUSB-Buchse (wie bei anderen TOUCHLET Tablet PCs) erforderlich. Wäre hier zwar nicht so schlimm, da ich ein USB-Kabel mit miniUSB-Stecker und einem microUSB-Adapter verwende. Aber der Ansatz, den Pearl mit seinem Zulieferer gewählt hat, gefällt mir ausgesprochen gut, reduziert er doch Kabelsalat und erforderliche Netzteile bei Endkunden.

Es kam schon die Frage auf, ob die microUSB-Buchse MHL-fähig sei (MHD steht für Mobile High Definition Link). Bei einer MHL-fähigen microUSB-Buchse ist mittels eines microUSB-to-HDMI-Adapters eine Audio/Videoausgabe auf einem HDMI-Gerät möglich (siehe auch mein Arktikel hier). Dies setzt imho aber einen speziellen Chip im Gerät voraus – und nach meinen bisherigen Kenntnissen ist der MHL-Chip nicht vorhanden. Ich habe aber mal eine Anfrage an Pearl gestellt und trage es in den Kommentaren nach, falls es noch eine anderslautende Erfahrung gibt.

Nachtrag: Erste Rückmeldung von Pearl war, dass eine OTG-microUSB-Buchse vorhanden sei, also auch MHL unterstützt würde. Hielt ich für unwahrscheinlich und habe das gegenüber der Pearl Presseabteilung auch so kommuniziert. Ich bekomme daher einen MHL-Adapter zum Testen. Ich habe aber diese MHL-Webseite aufgerufen und dort den Hyperlink Do I Have MHL? gewählt. Mir wird angezeigt, dass mein Android 4.1-Gerät kein MHL unterstütze. Sprich: Der MHL-Adapter wird vermutlich wenig nützen – aber ich werde es ja noch sehen. Update: Ich habe den Pearl Adapter bekommen und angetestet. Wie erwartet funktioniert der Ansatz nicht, da im Touchlet SX7 kein HML-Chip verbaut ist. Dies ist aber erforderlich, damit ein externes HDMI-Gerät als Datensenke erkannt wird.


Werbung

Entfernt man den oberen Teil der rückseitigen Gehäuseschale, werden die beiden SIM-Slots sowie der Kartenslot für die microSD-Speicherkarte sichtbar (siehe folgendes Foto).

Tipp: Ihr seht den großen Buchstaben R in obiger Abbildung und fragt euch, was der Herstellung uns damit sagen will? Ging mir auch so – bis sich mein Tablet aufgehängt hat. Wollte es schon stehen lassen, bis der Akku leer ist – bis mir einfiel: Das R unter der aufgeclippten Schutzhülle dürfte für Reset stehen. Die kleine Bohrung links oberhalb des Buchstabens R ist das Reset-Loch. Aufgebogene Büroklammer einführen, löst einen Reset aus. Ist undokumentiert, aber gut zu wissen!

Die beiden SIM-Kartenslots sind sauber beschriftet – in den linken Slot kommt die SIM-Karte, die zum Aufbau der 3G-Datenverbindung dient. Der mit GSM beschriftete SIM-Kartenslot nimmt die SIM auf, die zum Telefonieren über das GSM-Netz verwendet werden soll. Da das 2G-Modem im Quadband funkt, sollte sich die Telefoniefunktion weltweit einsetzen lassen. Rechts unterhalb der Rückseitenkamera ist der Slot zur Aufnahme der microSD-Karte zu finden.

Im obigen Foto sind die eingelegten SIM-Karten sowie die microSD-Karte zu sehen. Die microSD-Karte lässt sich problemlos mit den Kontakten voran und nach unten zeigend, in den Metallclip einschieben – fertig.

Tipp: Bei den SIM-Karte sollte man etwas aufpassen, die Kontakte sitzen sehr stramm. Ich habe, wie im Foto sichtbar, SIM-Karten mit Ausstanzungen für microSIM-Karten verwendet. Bei solchen SIM-Karten besteht die Gefahr, dass der dünne Steg an der Aussparung der SIM-Karte bricht – also mit Fingerspitzengefühl arbeiten.

Ich hatte die SIM-Karten zudem im laufenden Betrieb eingelegt, und Android meldete, dass keine SIM-Karte erkannt würde. Erst nach einem Neustart von Android wurden beide SIM-Karten erkannt und erfolgreich eingebunden.

Letzter Tipp: In obigem Foto ist im rechten SIM-Slot eine Prepaid-SIM-Karte von Fonic (O2) zu erkennen, die ein recht preiswertes Telefonieren (9 Cent/Minute) und eine Internetflatrate für 2,50 Euro/Tag  ermöglicht. Im linken SIM-Kartenslot findet sich eine SIM von netzclub.de. Dieser Anbieter gehört auch zu O2 und ermöglicht eine werbefinanzierte, aber kostenlose Internetanbindung, die erst ab 200 MByte Datenvolumen auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt wird (siehe auch). Wer also nur wenig per 3G-Verbindung im Internet ist, sollte sich diesen Anbieter vielleicht ansehen (ich nutze die SIM-Karte ganz gerne bei Tests von Smartphones und Tablet PCs mit 3G-Modem).

Erstinbetriebnahme, WLAN, 2G/3G

Die Erstinbetriebnahme gestaltete sich recht stressfrei: Einschalten (den Einschalter an der Gehäuseoberseite einige Sekunden drücken) und nach ca. 40 Sekunden erschien der Sperrbildschirm. Das Lock-Symbol per Finger nach links schieben, schon ist man auf dem Android Homescreen.

Hier kann man über das Symbol Einstellungen direkt auf die nachfolgend gezeigte Einstellungsseite zugreifen. Über Punkte wie WLAN oder SIM-Verwaltung lassen sich die WiFi-Einstellungen und die SIM-Karten verwalten, Einstellparameter ändern oder die Funktionen ein-/ausschalten.

Insgesamt hatte ich keine Probleme, die WLAN-Verbindung zu meiner FRITZ.Box 7170 aufzubauen. Auch die eingelegten SIM-Karten wurden erkannt, so dass ich sowohl Anrufe per GSM-Verbindung (2G) tätigen als auch eine UMTS-Datenverbindung (3G) verwenden konnte. So sollte es sein! Wenn ich dagegen an das Gefrickele mit externen UTMS-Sticks an den anderen TOUCHLET Tablet PCs denke, frage ich mich “warum nicht gleich so”. Die 3G-Unterstützung ist ein klasse Idee.

Geräteparameter ausgelesen

Wie bei anderen Android-Geräten auch, habe ich den Google Play Store in Betrieb genommen (klappte auf Anhieb) und dann die App Android Status installiert. Hier links der Screenshot der Geräteparameter, wie sie durch die App Android Status geliefert werden. Rechts ist die Speicherbelegung zu sehen, wie sie in den Android-Einstellungen in der Kategorie Speicher gemeldet wird.

Verwendet wird Android 4.1.1 (abfragbar über die App Einstellungen in der Rubrik “Über das Tablet”) mit dem Kernel 3.4.0. Als CPU wird eine ARMv7 mit 1.2 GHz gemeldet. Der RAM umfasst 975 MByte (1 GByte), wobei aktuell 583 MByte verfügbar sind.

Android Status liefert auch den verbauten internen Speicher, der bei 2 GByte liegt und mit 1,92 GByte gemeldet wird. Die Apps belegen ca. 200 MByte, frei sind noch 1,69 GByte.

Das 3G-Netzwerk ist im obigen Screenshot sichtbar. In einem zweiten Durchlauf habe ich dann die WLAN-Empfangsstärke gemessen. Diese lag auf meinem Schreibtisch (ca. 1 m vom Router entfernt) zwischen –43 und –55 dB, was ganz in Ordnung ist.

Eine Merkwürdigkeit gab es, für die ich keine wirkliche Erklärung habe. Beim ersten Aufruf des Browsers war in dessen Adresszeile die URL adtrack.king.com eingetragen. Diese rief den Google Play Store auf und versuchte die Candy Crush Saga App herunter zu laden.

Ich konnte den Spuk beenden, indem ich eine andere URL im Browser eingetragen und über die Einstellungen eine leere Startseite festgelegt habe. Eine kurze Recherche im Web ergab, dass dieser Effekt Nutzer unterschiedlicher iOS- und Android-Geräte trifft (siehe hier). Mein Verdacht fiel zuerst auf die Android Status-App. Als ich das SX 7 auf die Werkseinstellungen zurück setzte, konnte ich (auch nach Installation der  Android Status-App) nicht mehr reproduzieren. Alles sehr merkwürdig und ich kann mir wirklich keinen Reim darauf machen.

Zur Akku-Laufzeit kann ich noch wenig sagen. Ich hatte das Tablet zum Testen eingeschaltet, dieses aber zwischenzeitlich immer wieder an der USB-Buchse zum Datenaustausch mit dem PC hängen. Hier ein Screenshot der betreffenden Einstellungen-Seite.

Unter [p1] findet sich ein erster Hinweis eines Benutzers, der das Touchlet über 6 Stunden in Betrieb hatte (diese Grenze gibt Pearl für die Akkulaufzeit an). Bei etwas Zeit werde ich das Ganze mal gezielter testen.

Nachtrag: Zwischenzeitlich habe ich zwei Teiltests zur Akkulaufzeit durchgeführt. Beide Male wurde ein Betrieb des Geräts mit Radio hören und surfen verwendet (also keine Videowiedergabe). Der erste Test fand beim Akku-Ladezustand von 70% statt. Nach 5 Stunden und 15 Minuten surfen und Radio hören habe ich die Meldung bekommen, dass mein Akku 18% Ladezustand habe. Beim zweiten Mal bin ich mit dem Akku-Ladestatus von 100 % gestartet. Nach 2 Std 11 Min surfen (WIFI ein) und Radio am Kopfhörer hören war ich mit der Kapazität auf 70 % runter. Das lässt darauf schließen, dass die von Pearl genannten 6 Stunden Akkulaufzeit in moderaten Betriebsmodi erreichbar sein müssten.

Screenshots und Datentransfer

Die Entwickler haben noch eine geniale Funktion in Android implementiert. Die in obigem Screenshot ganz links sichtbare Schaltfläche löst bei Anwahl einen Screenshot des aktuellen Screens aus. Voraussetzung ist lediglich, dass keine USB-Verbindung für einen PC freigegeben ist (dann lässt sich der Screenshot nicht speichern).

Stöpselt man das Touchlet SX 7 per USB-Kabel an einen Windows-Rechner an, und wischt man von der Statusleiste am oberen Rand nach unten, lässt sich die USB-Schnittstelle für den Datentransfer freigeben (siehe auch [a5], sowie die folgenden Screenshots).

Bei der ersten Verbindungaufnahme installiert das Betriebssystem selbsttätig die erforderlichen Treiber. Anschließend erkennt Windows die SD-Speicherkarte des Touchlet als Wechseldatenträger und blendet das Dialogfeld bzw. die Palette (in Windows 8) zur automatischen Wiedergabe ein.

Im Explorer lässt sich dann auf die Ordner der Speicherkarte zugreifen. Angefertigte Screenshots finden sich im Ordner Pictures/Screenshots.

Display, meine Eindrücke

Das 7 Zoll-Display löst mit 1024 x 600 Pixel auf, was zum Surfen in Webseiten etc. noch in Ordnung ist. In der Sonne ist das Display (wie bei vielen anderen Geräten) eigentlich kaum noch ablesbar – man muss es etwas abschatten, um Details erkennen zu können. Die Seitenablesbarkeit des Displays ist subjektiv nicht ganz so gut wie beim Touchlet X10 – aber noch tolerabel. Für den Preis des Geräts muss man wohl einige Abstriche machen.

In Teil 3 gehe ich auf weitere Softwarefunktionen und spezielle Aspekte des Touchlet SX7 ein.

Artikelserie:
i: TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 1
ii: TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 2
iii: TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 3
iv: TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 4

Ähnliche Artikel:
a1: Diverse Android-Tablet PCs mit ICS bei Pearl
a2: Pearl Touchlet X10 im Unboxing – Teil I
a3: 7 Zoll Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 1
a4: Pearl Touchlet 7 Zoll Tablet PC X4
a5: Dateiaustausch zwischen Android und Windows I
a6: Simvalley SP-120/140 Android 4-Handy von Pearl
a7: Simvalley SP-140: Dateiaustausch mit Windows
a8: Simvalley SP-140: Foto-Import in Windows 8
a9: Simvalley SP-140 mit dem Windows Media Player synchronisieren
a10: Tastaturanpassung für Android x86 4 RC2

Links:
o1: Pearl Produktseite Touchlet SX 7
o2: Source Code zum Touchlet SX7
o3: Kurzanleitung zum Touchlet SX7 (beiliegendes Booklet als PDF)
o4: TOUCHLET 7 Zoll Schutztasche

p1: Diskussion bei Android-Hilfe.de
p2: Sehr kurzer Bericht bei tabletcommunity.de
p3: Infos zu MHL bei androidauthority.com
p4: Infos zur MHL-Alternative Slimport (Nexus 4)


Werbung


Dieser Beitrag wurde unter Android, Tablet PC abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

19 Kommentare zu TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 2

  1. Helmut Tholen sagt:

    Auf meinem eher grottigen Huewei U8350 Android 2.x kann ich das mitgelieferte Radio auch auf Außenlautsprecher umschalten. Im Radiofenster klicke ich auf das LS- bzw. Kopfhörerzeichen und schalte um! Keine Tricks, noch nicht mal Suchen. Sohn klickt unter 4.x ein offensichtliches Symbol an und schaltet um, auch ohne Tricks und Suchen!

  2. Günter Born sagt:

    @Helmut: Siehe mein Kommentar unter Teil 1 – ist beim SX7 auch möglich.

  3. Nektarine sagt:

    Hallo!
    Ein sehr guter und ausführlicher Bericht. Gibt es schon Neuigkeiten bzgl. des MHLs? Eine weitere Frage habe ich auch noch – könnten Sie eventuell mal testen, ob Limbo, der qemu für Android, auf dem SX7 läuft?

    Vielen Dank und viele Grüße!

    • Günter Born sagt:

      @andy: Das Thema MHL habe ich gerade in Nachträgen beantwortet. Pearl hat mir den MHL-Adapter zum Test zugeschickt – wie erwartet, funktioniert das alles aber nicht, da kein MHL-Chip verbaut ist (wie die MHL-Testseite auch ausführt).

      Zum Limbo -> hab die App gerade installiert. Funktioniert – wollte gerade mal einen Damn Small Linux-Test von einem USB-Stick fahren – da ist aber noch irgend etwas schief gelaufen. Das Boot-Device wird nicht gefunden, der QUEMU läuft aber.

      Nachtrag: Hab ein DSL-Image heruntergeladen und die ZIP auf der SD-Karte entpackt. Das Image bootet nicht korrekt, weil eine sda-Partition erwartet wird. Da muss man mit Sicherheit die Startparamter anpassen (aber QUEMU läuft und auch grub wird ausgeführt). Mein Versuch, ReactOS (Windows XP-Nachbildung) aus einer VMware .vmdk-Datei zu booten, sah zuerst sehr geht aus. Kam sogar bis kurz vor dem Desktop, um dann einen BlueScreen 0x1A zu kassieren – irgend etwas läuft im Speichermanagement schief.

  4. Nektarine sagt:

    Hallo,

    das mit dem MHL ist natürlich schade, aber wohl tatsächlich wie erwartet. Das Qemu läuft und auch funktioniert reicht mir nun als Kaufentscheidung, denke ich. Die internen Probleme mit den Gastsystemen kann man mit ein wenig tüfteln sicher lösen – isbesondere bei DSL. ReactOS hat da denke ich vielleicht auch noch ein paar eigene Fallstricke… Vielen dank für all den Aufwand!

    • Günter Born sagt:

      @Andy: bei ReactOS habe ich den Speicher einfach mal auf 128 MByte hochgesetzt (64 MB war etwas knapp)- und schon läuft ReactOS. Schon cool.

      Bei DSL kann es sein, dass er es nicht mag, wenn man unter Windows entpackt.

  5. Nektarine sagt:

    Super. Dann ist es schon so gut wie bestellt 🙂
    Die Sache mit dem MHL bleibt natürlich schade – insbesondere, da es keinen HDMI-Port gibt. So sieht es wohl nicht so aus, als könnte man einen “Ersatz-Desktop” unterhalten. Oder gibt es noch einen anderen Ansatz, den ich nicht sehe? Externe USB-Grafikkarten für x86 dürften wohl Treiberunterstützung für Android vermissen lassen…

    • Günter Born sagt:

      @Andy: Das Einzige, was mir einfällt, währe so was wie Teamviewer. Der aber vermutlich nicht auf dem Gerät läuft (nur für das Galaxy S4 habe ich den Teamviewer beim Test installiert gehabt). Bei ähnlichen Lösungen wie AirDroid braucht es ein gerootetes Gerät – und da bin ich bis jetzt gescheitert.

      Momentan kann ich eh nichts machen, da ich mit Ein-Taste und Volume- in den Recovery-Modus gegangen bin. Dort gibt es eine Option “Fastboot-Mode”, die ich testen wollte. Leider hat sich das Tablet anscheinend aufgehangen – jedenfalls bleibt das Menü sowie die Meldung “Fastboot-Mode” auf dem Display stehen und keine Taste reagiert mehr. Mangels Reset-Taste muss ich jetzt warten, bis das Akku leer ist und die CPU ausgeht. Hab die Reset-Taste gefunden – ist oben im Artikel nachdokumentiert. Mann, das hätte Pearl auch in die Kurzeinleitung schreiben können.

      Nachträge: Die kommen Tage gehen noch eine FAQ/ein Wiki und eine Anleitung rund um Recovery-Mode, Factory-Mode und Reset online. Akkulaufzeiten sind gut – über 5 Stunden Video und surfen, ohne, dass der Akku leer war (siehe auch Teil 4).

  6. G.D. sagt:

    Hallo, zunächst mal vielen Dank für den umfangreichen Testbericht. Ich habe mir das Teil auch bestellt,alles funktioniert bis jetzt sehr gut. Ich habe nur ein Problem mit dem WLan. Immer wenn ich die Mac Filterung einschalte habe ich anschließend ein Authentifizierungsproblem. Ich habe dieses Problem in der Fritz Box als auch bei einem Speedport Router obwohl das Tablet freigegeben wurde. Liegt das jetzt an meinem Gerät oder ist das ein generelles Problem?

  7. Günter Born sagt:

    @G.D.: Ob es am Gerät liegt, kann ich nicht sagen – ist mir jetzt auch zu aufwändig, das zu testen (momentan hat hier Windows 8.1 Priorität). Ich habe vor langer Zeit die Mac-Filterung abgeschaltet, da es einfach zu aufwändig war, die zahlreichen Testgeräte ständig im Filter nachzutragen (und es gab erinnerungsmäßig auch immer mal wieder Geräte, wo Mac-Filterung für Probleme sorgte).

    Update: Es liegt am MAC-Filter bzw. das Touchlet SX7 lässt keine Mac-Filterung zu. Ich habe es jetzt getestet, die Ursache wird Samstag den 22.6. in einem Beitrag beschrieben.

  8. Helmut Tholen sagt:

    Den “Spuk” hatte ich nicht, aber ich habe auch gleich Firefox draufgeblasen – habe ich schon jemals den Stockbrowser benutzt 😉
    Nachtrag: Mein Stockbrowser ist unter Adobe-Flash-Einstellungen angefahren. Was auf dem Stockbrowser geschieht, wird wohl von dem beeinflusst, was man vorher auf der Kiste schon gemacht hat.
    Die Akkulaufzeit ist in der Tat recht anständig, viel besser als erwartet. Der Verbrauch in Bereitschaft ist vernachlässigbar.

  9. lugg sagt:

    zur Akku-Laufzeit:

    Ich habe das sx7 nun einige Wochen.
    Ja, es muss mindestens jeden Tag (jede Nacht) ans Netz – außer man hat es ständig per usb verunden. Ich arbeite aber mit myphone explorer (sync über wlan).

    meine laufzeit: zwischen 4 und 5 stunden.
    akku-warnung ab ca. 30%.

  10. Adi M. sagt:

    Hallo Günter,
    erstmal vielen Dank für Deinen äußerst interessanten und hilfreichen Blog hier.
    Übrigens – TeamViewer läuft absolut problemlos und unkompliziert.

    Eine Bitte – solltest Du eine Möglichkeit finden das Teil zu rooten (ich bin mit meinem Latein am Ende, und all die Foren geben auch nix her) wäre ich Dir dankbar für einen Tip.

  11. Günter Born sagt:

    @Adi: Mit dem Rooten bin ich bisher auch gescheitert – die gängigen Geschichten tun es nicht – das simvalley SP-140 habe ich am Wochenende gerootet – die Woche geht noch ein Beitrag online. Aber beim SX-7 geht nix (wohl wegen Android 4.1).

  12. Gert Henze sagt:

    Bei der USB Verbindung mit meinem Windows7 Rechner und dem SX7 kommt die
    Meldung,keine Treiber gefunden. Wo bekomme ich die Treiber hehr? Auf CD oder
    im Internet? Ich währe sehr dankbar,wenn Sie mir da weiterhelfen könnten.
    MfG Gert Henze.

    • Günter Born sagt:

      Windows muss die Treiber für den Zugriff auf die SD-Karte selbst mitbringen – sonst ist Windows 7 beschädigt oder durch eine Internet Security Suite wird die Installation blockiert.

      Wie man Treiber für die Android Debug Bridge (ADB) einrichten kann, ist in der FAQ beantwortet.

    • Günter Born sagt:

      Windows muss die Treiber für den Zugriff auf die SD-Karte selbst mitbringen – sonst ist Windows 7 beschädigt oder durch eine Internet Security Suite wird die Installation blockiert.

      Wie man Treiber für die Android Debug Bridge (ADB) einrichten kann, ist in der FAQ beantwortet.

  13. Christiane Barkowsky sagt:

    Habe eine Frage zu SMS/MMS senden. SMS geht ohne Makel,aber MMS nicht.
    “Nachicht überprüfen un derneut versuchen” ohne Erfolg. Dass Alles habe ich zw. dem SX7 und meinem Handy x mal versucht. Beide Geräte bringen die o.g Meldung.
    Normalerweisse funzt mein Handy einwandfrei. WAS u WO muss ich da an der Eeinstellung was ändern?? Bin ein absoluter “Nichtfachmann/frau”

Schreibe einen Kommentar zu Helmut Tholen Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.