TVPeCee MMS-894.mira: Miracast mit dem HDMI-Stick – Teil 5

HDMINachdem Sie in Teil 1 bis Teil 3 den Miracast-HDMI-Empfänger TVPeCee MMS-894.mira von Pearl kennen gelernt und die Wi-Fi Direct-Kopplung aus Teil 4 erfolgreich bewältigt haben, wird in Teil 5 die Display-Ausgabe auf den Miracast-Empfänger geschaltet. In diesem Teil erfahren Sie auch, was ggf. zu beachten ist.

Das Display auf Drahtlosübertragung umstellen

Sobald die Wi-Fi Direct-Kopplung erfolgreich eingerichtet wurde, muss im nächsten Schritt noch das Display so konfiguriert werden, dass die Ausgaben drahtlos über Wi-Fi Direct auf den Miracast-Empfänger übertragen werden. Zur Kopplung des Senders mit dem Empfänger sind beim Google Nexus 4 folgende Schritte auszuführen.

1. Wählen Sie in der Seite Einstellungen den Befehl Display, um die folgende Seite anzuzeigen.

2. Bei einem Miracast-fähigen Gerät wie dem Google Nexus 4 taucht dort der Punkt Kabellose Übertragung auf, den Sie auswählen.

3. Ist dieser Modus ausgeschaltet, stellen Sie als erstes in der Kopfzeile den Schiebeschalter auf AN.

4. Dann sollte der Miracast-Empfänger als “Verfügbar” aufgelistet sein. Wählen Sie den Empfänger (hier “MMS894 xxxx”) an.

Auf dem Display wird jetzt beim Sender “Verbindung wird hergestellt” angezeigt. Danach sollte der Text “Eingeladen” auf dem Display des Nexus 4 erscheinen.

Der Sender wartet nun auf die Kopplung des Micracast-Empfängers. Auf dem am MMS-894.mira angeschlossenen Bildschirm erscheint diese Anzeige.

Bei einer erfolgreichen Kopplung erscheint auf dem Display des Nexus 4  beim Miracast-Eintrag die Meldung “Verbunden”.

Auf dem TV-Empfänger oder Flachbildschirm sollte der MMS-894.mira folgende Anzeige ausgeben.

Der Miracast-Empfänger wartet nun auf das Streaming und wird die empfangenen Daten auch anzeigen, wenn die Kopplung mit der Miracast-Quelle erfolgreich war.


Werbung

Falls es nicht klappt

Sowohl beim TVPeCee 894.mira als auch beim TVPeCee 884.quad hatte ich den Fall, dass zwar alles beim Aufbau der Wi-Fi Direct-Verbindung klappte, aber die Drahtlose Übertragung des Bildschirms klappte nicht – die Kopplung wurde nicht erfolgreich durchgeführt. In diesen Fällen habe ich dann die WLAN-Verbindung am Nexus 4 getrennt, den TVPeCee HDMI-Stick in den AirFun-Modus und wieder in den WSD PBC-Modus zurück geschaltet. Anschließend wurden die obigen Schritte erneut durchgeführt.

Tipp: Beim Nexus 4 kann man auch vom oberen Bildschirmrand nach unten wischen, um die Statusleiste zu erweitern. Dann lässt sich in der rechten oberen Ecke des Displays das Einstellungssymbol antippen, so dass die nachfolgende Anzeige erscheint.

In der rechten unteren Ecke zeigt das stilisierte Bildschirmsymbol an, ob wenn ein Wi Fi Direct-Empfänger erkannt wurde (hier der MMS894) und drahtlos gekoppelt ist. Ein graues Symbol signalisiert, dass keine Verbindung existiert, während ein blau eingefärbtes Symbol für eine erfolgreiche Wi-Fi Direct-Kopplung mit Ausgabe des Bildschirms auf den Miracast-Empfänger steht.

Miracast-Ausgabe, so sieht es aus

Sobald die Kopplung mit dem Miracast-Empfänger steht, zeigt das angeschlossene Anzeigegerät (TV-Bildschirm, Monitor) mit einer Latenzzeit von ca. 1 Sekunde das Display des Android-Geräts an. Hier ist die Einstellungsseite meines Google Nexus 4 auf einem Flachbildschirm zu sehen.

Man kann nun ganz normal mit dem Android-Gerät arbeiten und z.B. über die Home-Taste am unteren Rand des Bildschirms zum HomeScreen zurück gehen, dann eine App wie YouTube, einen Musik-Player oder die Fotogalerie aufrufen. Der Miracast-Empfänger wird die angezeigten Bildschirminhalte (immer mit einer Latenzzeit von ca. 1 Sekunde) auf das angeschlossene Display übertragen.

Das obige Foto zeigt eine YouTube-Seite, die auf einen Flachbildschirm gestreamt wurde. Bild und Ton kommen von diesem Gerät, während die Lautstärke- und Wiedergabesteuerung über das Android-Gerät (hier Nexus 4) erfolgen. In der YouTube-App sieht die Statusleiste am oberen Bildschirmrand z.B. so aus.

In der Statusleiste ist ein Icon für die Wi-Fi Direct-Bildschirmkopplung zu sehen (das blaue Dreieck mit den stilisierten Funkwellen). Tippt man auf das Symbol, erscheint ein Popup-Fenster mit folgenden Informationen.

Es wird der Empfänger bzw. das verwendete Kopplungsprofil benannt und man sieht die Lautstärkeanzeige.  Um die Kopplung zu trennen, schalten Sie mit den obigen Schritten die Option Kabellose Übertragung aus oder heben die Kopplung des Bildschirms in der Konfigurationsseite Kabellose Übertragung durch Anwählen des Empfängereintrags und bestätigen des Trennen-Popup-Fensters auf. In einem zweiten Schritt beenden Sie ggf. die Wi-Fi Direct-Kopplung und verbinden sich bei Bedarf mit einem WLAN-Router.

In Teil 6 gehe ich noch auf einige undokumentierte Funktionen zur Konfigurierung des TVPeCee MMS-894.mira ein.

Artikelreihe:
i: TVPeCee HDMI-Stick Miracast/WiFi Direct/DLNA MMS-894.mira – Teil 1
ii: TVPeCee MMS-894.mira: Der HDMI-Stick im Hands-on – Teil 2
iii: TVPeCee MMS-894.mira: DLNA mit dem HDMI-Stick – Teil  3
iv: TVPeCee MMS-894.mira: Miracast mit dem HDMI-Stick – Teil 4
iv-a: TVPeCee MMS-894.mira: Miracast mit dem HDMI-Stick – Teil 5
v: TVPeCee MMS-894.mira: Den HDMI-Stick konfigurieren – Teil 6
vi: TVPeCee MMS-894.mira: DLNA mit iOS Nachtrag – Teil  7
vi: TVPeCee MMS-894.mira: DLNA mit Windows Nachtrag – Teil  8

Ähnliche Artikel:
a1: Miracast bei Windows 8.1
a2: Neues Spielzeug: Google Nexus 4
a3: DLNA im hands-on-Experiment
a4: Android x86: Apps installieren Teil 1
a5: Android x86: Apps installieren Teil 2
a6: DLNA-Streaming unter Android
a7: DLNA unter iOS nutzen
a8: DLNA-Streaming in Windows 8.1 für Apps freigeben

Links:
1: Pearl MMS-894.mira-Produktseite
2: Pearl MMS-894.mira-Bedienhandbuch
3: USB-Netzteil mit 1000 mA Ladestrom (€ 4,90)
4: Mini-USB-WLAN-Stick “WS-300XS”

Dieser Beitrag wurde unter Android, SmartPhone, Tablet PC, TV abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu TVPeCee MMS-894.mira: Miracast mit dem HDMI-Stick – Teil 5

  1. Siegbert Goerlitz sagt:

    Vielen Dank erst mal für den ausführlichen Test des Miracast-Sticks. Tolle Arbeit.
    Für mich gerade besonders interessant, da ich derzeit einen ganz ähnlichen Stick teste, den PTV-02. Dieser sieht dem TVPeCee MMS-894.mira sehr ähnlich und die Software darauf ist zeigt auch das gleiche Erscheinungsbild. Die Kompatibilität mit anderen zertifizierten Miracast-Geräten sollte gegeben sein auf Grund des von der WiFi-Allianz zertifizierten Realtek RTD1185 Chipsatzes des PTV-02.
    Welchen Chipsatz nutzt der Pearl-Stick?
    Ich habe mit meinem Stick allerdings das große Problem, dass auf dem TV-Bildschirm das Full-HD-Bild meines Tablets (Nexus 7 2013) nicht in Full-HD angezeigt wird. Das heißt es bleiben ringsherum hässliche schwarze Ränder von ca. 2cm. Auf dem Bild mit dem Youtube-Video auf dem Medion-TV aus dem 5. Teil Deiner Serie sehe ich auch dieses Problem. Ist Dir diese Sache in Deinen Test ebenso aufgefallen? Dies wäre ein KO-Kriterium für meinen Stick, da ich Full-HD auch im selben Format übertragen haben möchte.

    Gruß, S. G.

  2. Günter Born sagt:

    Zum WLAN-Chip des Pearl Stick kann ich nichts sagen, da mir keine Informationen vorliegen. Die 2 cm Ränder sind in obigen Fotos auch zu erkennen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.