Windows 10 Enterprise Version 1511 für Volumenlizenzkunden

Nachdem Microsoft letzte Woche Windows 10 Version 1511 für Endkunden als November-Update freigegeben hat, stellt man jetzt auch die Enterprise-Version für Volumenlizenzkunden bereit.


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MSDN-Abonnenten hatten bereits seit vorige Woche Zugriff auf die Windows 10 Enterprise Version 1511, wie ich im Artikel Wíndows 10 Version 1511 (November-Update) ISO-Downloads an diesem Screenshot dokumentiert hatte.

Lediglich Windows 10 Enterprise 2015 LTBS steht noch nicht in der Version 1511 bereit. Firmen, die einen Volumenlizenzvertrag besitzen, können nun über das Volume Licence Center auf die betreffenden ISO-Dateien und Keys zugreifen. Dies geht aus diesem itbusiness.com-Artikel hervor (ich habe keinen Zugriff auf des VLC).

Bleibt die Frage, ob Unternehmen die Gelegenheit ergreifen, auf die neue Build umzusatteln. Wenn ich mir so anschaue, welche Probleme es beim Upgrade bei Consumer-Systemen gibt, muss der IT-Support einer Firma schon arg Langeweile haben, um sich mit einem solchen Rollout zu befassen. Oder gibt’s aus diesem Umfeld Blog-Leser die deutlich andere Informationen und Gründe für den Wechsel haben?


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5 Antworten zu Windows 10 Enterprise Version 1511 für Volumenlizenzkunden

  1. Ingo sagt:

    Bisher dürften ja Firmen Windows 10 maximal im Testbetrieb haben – hier ist es zumindest auch nicht anders. Insofern ist der aufwändige Umstieg auf 1511 wohl nicht so das Thema.

    Die Frage ist eher, was da die Zukunft bringen wird. Wenn das jedes Mal so ein riesiges Theater werden wird, dann sehe ich hier in der Firma momentan kein Windows 10 außerhalb einer kleinen Testgruppe.
    Die Gerüchte sagen ja, dass es mit den nächsten Updates anders wird. Aber weiß man es?

    • riedenthied sagt:

      Ja, ist bei uns auch so (ca. 1000 Client-Rechner, Win 10-Testbetrieb auf weniger als 10 Rechnern ausschließlich in der IT).

      Ich empfinde es schon als Zumutung, dass es nur noch die dicken Kumulativ-Updates gibt. Vor allem nach dem Update-Chaos des letzten Jahres kann man eine „Friss das gesamte Paket oder stirb“-Politik nicht akzeptieren. Solange das so bleibt, sehe ich keine Migration vor 2020.

  2. Segelboot sagt:

    Wenn’s Sie interessiert: Wir haben in der Firma (30-50 MA) inzwischen fast vollständig auf Win10 umgestellt. Am Tag des Releases wurde nur das Kiosk-System umgestellt. Zwei Monate später die ersten Arbeitsplatzrechner. Meinen Desktop habe ich vorletzte Woche umgestellt.

    Allerdings sind wir eine IT-Firma, mit Entwicklern und Customer Support. Jeder ist für seinen Rechner quasi selbst verantwortlich. Einen firmeninternen Support gibt es nicht, jeder ist lokaler UAC-Admin. Wer fragen hat fragt einfach, macht IBM mit seinen Macs ja auch so. Alle Kisten hängen im lokalen Netz, aber nicht in einer Domäne odersowas. Sind auch alles Einzelplatzlizenzen, die von Win7pro auf Win10pro upgegraded wurden.

    „Firmen“ ist deshalb immer relativ. Und nein, Win10 bringt keine Vorteile für das Endprodukt; eine webbasierte Anwendung, die auf separaten Debian-Servern läuft. Man nennt es technischen Fortschritt.

    Die Umstellung auf V1511 habe ich letzten Freitagabend kurz vor Feierabend gemacht. Null Probleme, wie bereits beim Upgrade, wie überall in der Firma. Im Prinzip habe ich mit Win10 und update/grade nur gute Erfahrungen gemacht. Privat und im Geschäft.

    Just my 2 cents.

    Gruß vom Segelboot

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