Windows 10: Intel RST-Dienst läuft nach Upgrade nicht

Benutzer eines Windows-Systems, die dieses von Windows 7 oder Windows 8.1 auf Windows 10 upgraden, laufen gegebenenfalls in das Problem, dass der Intel RST-Dienst nicht mehr kompatibel ist.


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Da das Problem immer wieder in den Foren auftaucht (es gibt eine Reihe Treffer, wenn man nach “Windows 10 Intel RST” sucht), hier einige Bemerkungen und Hinweise. Das Kürzel Intel RST steht für Intel Rapid Storage Technologie – diese wird bei RAID-Laufwerken benötigt, wobei der Intel RST-Treiber auch für im AHCI-Modus betriebene SATA-Festplatten zu Einsatz kommt.

Intel RST-Treiber deinstallieren

Vor einem Upgrade auf Windows 10 sollte der Intel RST-Treiber über die Windows-Systemsteuerung deinstalliert werden. Beim Upgrade installiert Setup die für Windows 10 benötigten SATA-Treiber automatisch – notfalls im Anschluss an das Upgrade eine Update-Suche durchführen, um den Treiber aktualisieren zu lassen.

Standardmäßig installiert das Setup die Microsoft SATA-Treiber, so dass der Intel RST-Treiber imho nicht benötigt wird (es sei denn, man braucht spezielle RAID-Features).

Windows bemängelt den Intel RST-Dienst

Beschwert das Windows 10-System sich über einen nicht laufenden Intel RST-Dienst? Grund ist wohl, dass die obige Empfehlung zur Upgrade-Vorbereitung nicht befolgt hat oder davon nichts wusste. Die Lösung: Man ruft die Systemsteuerung auf und schaut unter Programme deinstallieren nach. Dort sind die Intel Rapid Storage-Treiber zu deinstallieren und das System ist neu zu starten. Damit sollte die Fehlermeldung weg sein.

Es gibt Leistungsprobleme oder Intel RST-Treiber werden gebraucht

Gibt es im Anschluss an die Deinstallation Leistungsprobleme mit Festplattenzugriffen, oder werden die Intel RST-Treiber wirklich gebraucht, kann man die (momentan) aktuelle Version 14.8.0.1042 vom 14.12.2015 für ein 32- oder 64-Bit-Windows hier herunterladen, entpacken und installieren.

Falls es Probleme mit der Installation gibt, findet sich in diesem MS Answers-Forenthread Lesefutter. In diesem Forenposting gibt Nutzer LINDIRR noch ein paar Hinweise:

1. f6flpy-x86.zip oder f6flpy-x64.zip (passend zum Betriebssystem 32 oder 64 Bit) sowie die SetupRST.exe herunterladen.

2. Dann die Dateien entpacken und die *.inf-Dateien im entpackten ZIP-Ordner mit der rechten Maustaste anklicken und den Kontextmenübefehl Installieren wählen.

3. Danach Windows neu starten und im Nachgang die Datei SetupRST.exe ausführen. Es dauert einige Minuten, bis das Einrichten beendet wird.

Nun ist der Rechner ein weiteres Mal neu zu starten und der Intel RST-Dienst sollte nun funktionieren. Vielleicht hilft es weiter.

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17 Kommentare zu Windows 10: Intel RST-Dienst läuft nach Upgrade nicht

  1. Tim sagt:

    „kann man die (momentan) aktuelle Version 14.8.0.1042 vom 14.12.2015 für ein 32- oder 64-Bit-Windows“

    Gewagt…
    Aktuell heißt nicht unbedingt immer passend, bei diesen Intel Treibern.

    Die aktuellen Win10 Treiber für Intel Management Engine Interface (MEI) sind für mein System beispielsweise nicht korrekt, bzw immer noch fehlerhaft. Mit dem Effekt, das Windows 10 beim herunterfahren das System nicht ausschaltet und auch die Energiesparfunktionen nicht funktionieren, bzw. das System nicht mehr aufwacht.
    Da helfen nur die original mitgelieferten Treiber, oder der ältere aktuellste.
    Beide Treiber eigentlich für Windows 8.1.

    Man sollte scheinbar immer vom original vorgesehenen Treiber Satz ausgehen bei Intel, wenn man Ärger hat. In jedem Fall auch direkt zum Windows 10 Treiber zu greifen, ist jedenfalls nicht unbedingt zu empfehlen.

    Am besten ist diese Autoupdatefunktion für Treiber von Intel selbst, die hier an 2 Systemen überhaupt nichts findet, obwohl theoretisch ja Treiber benötigt wären.
    So ein Stück überflüssiger Mist, vom Hersteller direkt, ist schon bemerkenswert.

    • Intel MEI beinhaltet doch nicht die RST-Treiber – oder irre ich? Dass Intel da nicht unbedingt optimale Wege geht, ist unbestritten.

      • Tim sagt:

        Nein, RST ist in MEI (hoffentlich) nicht enthalten ;). War nur mein Fallbeispiel dafür, das man Intel Treibern nicht unbedingt trauen kann, nur weil sie aktuell sind, oder angeblich für dieses Windows gedacht per MS Update aufs System rauschen…

        Entgegen der allgemein verbreiteten „Dressur“ sind neue Treiber eben nicht immer gut, besser und ohne diese Windows 10 Probleme wäre ich nie auch auf die Idee gekommen, Intels älteren 8.1 MEI Treiber überhaupt extra zu installieren ;). Das Ding hatte ich bis zu dem Zeitpunkt noch nie wirklich auf dem Zettel und es ist auch nur mit Windows 10 erforderlich geworden. Soviel zu Windows installiert automatisch passend… nur eben nicht passend für jedes System, wenn man denn so einen Problemfall zu Hause hat, Intel es vergeigt und Intel Microsoft fehlerhaftes automatisch verteilen lässt..
        Ich erinnere mich dunkel auch noch an größeres Heck Meck mit RST.
        Das kommt auch bei Intel eben immer wieder vor, mal hier und mal da und immer mit aktuellen Versionen, auf die man manchmal besser verzichtet. Oft tun die älteren Treiber eben besser ihren Dienst, oder wie bei mir aktuell, beeinträchtigen nicht an anderer Stelle, oder machen ein System überhaupt erst wieder, wie gedacht, lauffähig.
        Zum Glück (oder Pech) treffen Probleme ja meist eher spezielle Mainboards, oder eben Notebooks und da die 8.1 Treiber ja wunderbar funktionieren und selbst Intel auf Nachfrage zu 8.1 Treibern rät, statt „die aktuellen“ mal anzupassen… So What…
        Warum auch immer das so ist, denn Infos von Intel selbst, gibts gefühlt eher selten.
        Grad MEI scheint ja eigentlich eher wichtiger zu sein, während auf RST die meisten eher verzichten könnten, aber wirkliche Infos gibts nicht von Intel, oder man muss direkt einen Doktortitel besitzen, ums zu verstehen und man wird erschlagen 😉

        „Für dieses System“ gedacht und „funktionierte mal damit“ ist bei Problemen mit Treibern bei Exotenhardware heute wichtiger, als die“Aktualität“, meiner Erfahrung nach.

  2. Dieter Schmitz sagt:

    Führt ein fehlender RST-Treiber nicht zu einem gelben Ausrufzeichen im Geräte-Manager?

    Leider muss man feststellen, dass die Intel Software Support-Webseite sehr unübersichtlich geworden ist.

    • Ich mag mich irren – habe ewig keine Intel RST-Software mehr auf meinen Testsystemen installiert – aber m.W. installiert das Windows Setup ja den korrekten (Microsoft) SATA-Treiber. Also sollte es kein Problem geben (wenn eine SATA-Platte vorhanden ist). Nur wer wirklich RAID-Systeme betreibt, braucht möglicherweise das Intel RST-Paket samt RST-Dienst (der ja Grund für die Fehlermeldung beim Windows-Start ist).

  3. Ist zwar jetzt schon ein bisschen länger her das Ich hier auf meinem eigenen Rechner Windows 10 installiert habe, aber da ich genau mit diesem RST-Treiber so einige Probleme hatte, hatte ich ja noch mal eine Clean Installation nachgeschoben und dabei festgestellt das der von Windows per Automatischen Treiber Installation Installierte RST-Treiber fehlerhaft ist.
    Sobald ich nämlich einen Datenträger per eSata anschließe kann ich nicht auf diesen zugreifen und es hagelt Fehlermeldungen, wenn ich stattdessen dann aber den Originalen zu meinem Board passenden Intel RST-Treiber installiere klappts auf einmal, ich muss aber zuvor den Windows dienst zur Automatischen Treiber Installation abschalten.
    Also für sieht das eher danach aus als das Windows den passenden Treiber für meinen SATA Controller nicht findet!

    • Tim sagt:

      Von meinem Notebook ausgehend, kannst du die Automatische Treiberinstallation ruhig aktiviert lassen. Es reicht, nach der Aktualisierung mit den fehlerhaften Treibern und der Installation der alten funktionierenden Treiber im Gerätemanager manuell über „Treiber aktualisieren“, „auf dem Computer suchen“ den älteren funktionierenden Treiber auszuwählen. Windows wählt normal nicht automatisch wieder den neueren installierten aus, sondern behält deine Auswahl bei.

      Der Vorteil ist dann, das Du übers Update möglicherweise irgendwann mal auf die fehlerbereinigte Version aktualisiert wirst und eben auch andere Updates für Treiber von MS bekommst.

    • Tim sagt:

      „Also für sieht das eher danach aus als das Windows den passenden Treiber für meinen SATA Controller nicht findet“

      Weil Intel mal nen Bock geschossen hat, wie bei meinen aktuellem MEI Treibern die Intel Microsoft gegeben hat. Wohl schlicht nen Fehler, oder Intel hat „ältere“ Hardware „vergessen“ zu berücksichtigen, weil sie zuviel neues rausgehauen haben…

      Böse Zungen behaupten: „Intel übernimmt den Job von Microsoft und will die PC Verkäufe mit Window 10 ankurbeln“ 😉

      • Also ich hab das schon ein paar mal versucht bevor ich dann etwas frustriert den Automatischen Treiber Update Dienst deaktiviert habe.

        Aber hier kommt ein kleiner feiner unterschied, gibt zwei unterschiedliche Clean Installationsarten:
        1. du installierst Windows 10 per Datenträger inkl. Internetanbindung und bestätigst während der Installation nach Updates suchen, infolgedessen wird Automatisch auch nach Treibern gesucht, ob die Tatsächlich zu den Geräte passen oder nicht ist egal!
        Anschließend stellst du fest das dein RST Controller-Treiber der Falsche oder Fehlerhaft ist, danach muss zu nächst der Automatischen Treiber Update Dienst deaktiviert werden um den Richtigen Treiber auch dauerhaft installieren zu können.
        2. du installierst Windows 10 per Datenträger ohne Internetanbindung und lässt natürlich auch die Automatische Treiber suche aus, dann installierst du die fürs Mainboard betreffenden Treiber und anschließend aktivierst du die Internetanbindung, Windows 10 Aktiviert sich und sucht nicht erneut nach Treibern es sei denn du steckst noch irgendein gerät mit an den PC.
        Aber Chipsatz Treiber und RST Controller Treiber bleiben erhalten.

        Ich weiß eben nicht wo da der Tiefere Sinn vom Microsoft steckt es dem User so schwierig zu machen, möglicherweise fehlt dem Treiber die Hotswap Information die es eben ermöglicht während des Betriebs Festplatten Laufwerke an oder Abzumelden.

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  5. @Tim / @der_Puritaner: Herzlichen Dank für euer Feedback. Ist teilweise genau der Grund, warum ich solche Blog-Beiträge erstelle. In den Fällen, wo ich nicht selbst betroffen bin, kann ich nur die pure Theorie oder die Erfahrungssumme abbilden. Und dann gibt es halt die Rückmeldung aus „dem Feld“, wo Leute auf dedizierte Probleme hinweisen.

    In Summe hilft das dann anderen Betroffenen, falls diese durch Google hierher gespült werden – also weiter so :-).

    • Tim sagt:

      Eigentlich ist es bitter, das man überhaupt „googlen“ muss und nicht bei den entsprechenden Herstellern direkt die Antworten findet, sondern sogar oft noch auf Nachfrage ein „müsste laufen“ zu hören bekommt…
      Was wir „ge“-googled bekommen, sollte einem Hersteller doch auch möglich sein.

      Das schrecklichste mir bekannte Beispiel überhaupt für unnötigen Treiberwahnsinn ist dieses Dreieck für Grafikkartenlösungen wie Optimus gewesen. Ich find die Technik theoretisch irre gut.

      Im Endeffekt siehts, oder sah es, ja so aus. Intel hatte kaum was zu tun, NVidia schreibt zwar in die vielen regelmäßigen Update-Beschreibungen, sie seien Optimus tauglich, für alle diese GPUs, oder eben auch nicht, aber NVidia übernimmt keinerlei Garantien und die Updates von NVidia direkt lassen sich meist gar nicht erst installieren, obwohls ja laut der Beschreibung häufiger möglich sein sollte.
      Übrig bleibt der dritte im Bunde, meist der Notebook Hersteller, der laut NVidia offenbar sogar selber Treiber für NVidia Geräte erstellen kann/ können soll (NVidia wäscht ja seine Hände in Unschuld), aber nicht will, oder nur in sehr großen Abständen.
      Ich würd ja gern mal einem höherem NVidia Mitarbeiter die Luft aus dem Fahrrad lassen und die Schuhe klauen…

      Auch hier ist „aktuell“ für Treiber so eine Geschichte für sich und googlen Pflicht, damit man überhaupt mal durchsteigt, was die gute Idee Optimus eigentlich für ein riesen Mist in der Praxis ist, was den Treibersupport angeht.

      Seit etwa Windows 8 läuft das eigentlich nur übers Windows Update gut und automatisch, wenn auch nicht „aktuell“, aber dafür stabil und man beachtet aktuelle Treiber außerhalb des Windows Updates am besten gar nicht mehr und lernt, ist gar nicht nötig. Manuell installiert macht hier sogar schlimmstenfalls mehr kaputt, als man so denkt, oder NVidia nervt regelmäßig, wie schon geschrieben, mit Updatenachrichten zu Updates, die sich eh nicht installieren lassen… das ist dann schon fast Hohn!
      Der Ansatz übers Windows Update zu verteilen ist eine schöne und simple Geschichte und funktioniert, zumindest bei meinem aktuellem Gerät, gut. Mag auch da wieder andere Fälle geben.

      Das grade Intel seit Win10 blöd mit anderen System Treibern auffällt, die Windows 10 entweder beiliegen, oder per Update nachgereicht werden, ist jetzt wieder schon doof.

      Wenn man nun überlegt, das Microsoft bei Spielen für die XBox angeblich jedes Update der Spielentwickler gut 2 Wochen testet und überprüft, frag ich mich, was bei der Treiberprüfung wohl noch schief läuft…?

      Microsoft ist hier bestimmt nicht ursächlich der, der den Bockmist verzapft… im Gegenteil bieten die eigentlich, aus meiner Sicht, die Ideale Lösung für alle. Es wird ja nur nicht von allen genutzt und eben auch noch gepfuscht, von den Herstellern selbst.

      • Nun ja es mag für einige Probleme schon schwer sein eine Lösung zu finden aber da muss man eben Googeln oder sich in diversen Foren Hilfe für sein Problem suchen, so war das schon immer.

        Als ich von ATI (heute AMD Grafikkarten) zu nVidia wechselte war das die Krönung, ein echter Genuss, ein Windows frisch zu installieren und festzustellen das Windows die Grafikkarte nach dem Letzten Neustart von selbst erkannt hatte und die Bildschirm Auflösung von selbst auf 1024 × 768 einstellte.

        Nur war das eben kein Problem von Windows sondern von vom ATI Treiber der eben .net Framework brauchte um installiert zu werden.
        Aber es ist Trotzdem immer noch ein Genuss auch wenn sich seit damals einiges bei ATI bzw. AMD Grafikkarten getan hat.

        Wenn du ein Problem mit nVidia Treiber hast dann lass doch diese „GeForce Experience“ bei der nächsten Installation einfach weg. Die optimiert nur automatisch PC-Spieleinstellungen und sofern du keine Neueren Spiele Spielst brauchst du das auch nicht.

        Sicher gibts auch bei der Installation von nVidia Treibern hin und wieder das Problem „der Anzeigentreiber ist abgestürzt“ in dem Fall sollte man den Treiber im Abgesicherten Modus von Windows deinstallieren und anschließen neu installieren, dafür gibts auch extra ein Tool das sich „Display Driver Uninstaller“ nennt, das selbe kann dir aber auch unter AMD Treibern Passieren und das liegt nicht am Treiber sondern an Microsoft da du selbst als Administrator mit deaktivierter UAC auf diverse Ordner keine Lese als auch Schreibberechtigungen hast.

  6. @Günter o. Martha, mittlerweile solltet ihr mich schon etwas kennen, gerne schreibe ich hier meinen Feedback mit dazu, sofern mir die Zeit dazu bleibt, natürlich um auch anderen Leuten mit ähnlichen PC Problemen zu helfen.
    Wer’s nicht ganz so alleine auf die Reihe bekommt kann natürlich auch gerne in unser kleines Forum kommen da kann man gerne über diverse Probleme diskutieren, ich bin was PC Probleme an geht für alles offen.
    Tschuldigung wegen der der direkten Schleichwerbung 😉

  7. Zork sagt:

    danke leuft wieder

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