Heute ist “Internet-Tag”

Der 29. Oktober ist der “Internet-Tag”. Warum? Am 29. Oktober 1969 wurde die erste Nachricht “per Internet” (konkret über dessen Vorgänger, das ArpaNet) zwischen zwei Rechnern übertragen.


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Der Versuch fand auf dem Gelände der University of California in Los Angeles (UCLA) statt. Dort tippte ein Student mit dem Namen Charley Kline an einer Teletype die Buchstaben l, o und g ein, um diese Zeichen an einen zweiten Rechner in Menlo Park zu übertragen. Ironie der Geschichte: der Rechner stürzte beim letzten Buchstaben ab. Erst ein zweiter Versuch führte dazu, dass der Text log zwischen den Rechnern übertragen wurden. Kann man hier nachlesen, eine ausführlichere Beschreibung gibt es auf dieser Webseite.

Zwischenzeitlich ist dieses Internet aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. In der neuesten ARD/ZDF-Online-Studie – heise.de berichtete hier – kann man erfahren, dass die Zahl der Internetnutzer über 14 Jahre 2016 um 1,9 Millionen angestiegen ist. Dies entspricht einem Anteil von 83,8 Prozent. Bevorzugtes Medium zum Internetzugang ist inzwischen das Smartphone – kann ich beim eigenen Verhalten bestätigen (sobald ich privat surfe oder meine Mails checke, kommt ein Smartphone oder Tablet zum Einsatz). Dabei ist der Internetnutzer im Schnitt mit 3,1 Geräten unterwegs und verbringt 153 Minuten (Männer) bzw. 104 Minuten (Frauen) im Netz.

Spitzenreiter ist nach wie vor die E-Mail, dann kommt die Informationssuche im Browser, gefolgt vom Konsumieren von Videos. Die Studie bezog sich aber nur auf eine Stichprobe von 1500 Menschen. Aber egal, wer im Internet unterwegs ist, sollte sich auch über das Thema Sicherheit informieren. Bei Symantec hat man bereits zum “Safer Internet Day” eine Seite aufgesetzt, auf der interessierte Nutzer diverse PDF-Dokumente zur Internetsicherheit abrufen können. Und beim Sicherheitsdienstleister Veracode kann man hier den Software-Security-Report Nr. 7 abrufen.

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3 Antworten zu Heute ist “Internet-Tag”

  1. Dieter Schmitz sagt:

    „Bevorzugtes Medium zum Internetzugang ist inzwischen das Smartphone“

    und

    „Spitzenreiter ist nach wie vor die E-Mail, dann kommt die Informationssuche im Browser, gefolgt vom Konsumieren von Videos.“

    Das passt doch nicht zusammen?

    Genau diese drei Anwendungen, mindestens aber die letzten beiden, erforden doch ein grosses Display???

  2. Ralf Lindemann sagt:

    Weil es gerade so schön passt… 1969 wurde die erste Nachricht „per Internet“ zwischen zwei Rechnern übertragen. 1974 sagte Arthur C. Clarke, berühmter Science-Fiction-Autor, der unter anderem die literarische Vorlage für Stanley Kubricks „2001 – Odyssee im Weltraum“ lieferte, in einem mittlerweile legendären Interview das Internet für alle voraus (ohne Begriff Internet zu nennen, den es damals so noch nicht gab). Das Gespräch wurde in Schwarzweiß und offenbar im Maschinenraum eines Rechenzentrums dieser Zeit aufgenommen. Erstaunlich, wie es laut es dort war (Hintergrundgeräusche!). Generationstechnisch würde ich mich am ehesten in dem Jungen wiedererkennen, der zwischen den beiden Erwachsenen sitzt und ihrem Gespräch ungläubig bis gelangweilt zuhört. Ein bemerkenswertes Zeitdokument. Könnt ihr euch hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=OIRZebE8O84&feature=youtu.be

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