Angetestet: MellowPlayer v2.95.0.243 (Beta)

Zur Wiedergabe von Musik über Cloud-Dienste wie Deezer lassen sich diverse Media Player einsetzen. Blog-Leser Malte hat den MellowPlayer in der Beta-Version 2.95.0.243 getestet und einen kurzen Gastbeitrag verfasst.


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Was ist MellowPlayer?

Der MellowPlayer ist eine Software, mit der sich Musik von verschiedenen Cloud-Musikdiensten wiedergeben lässt. Der MellowPlayer verfolgt dabei das Ziel. alle einzelnen Clients für z.B. Spotify oder Deezer nur mit MellowPlayer zu verwenden. Das ist besonders vorteilhaft wenn man verschiedene Streamiganbieter verwendet, um Musik zu konsumieren.

Der MellowPlayer steht für verschiedene Betriebssysteme wie macOS, Linux und Windows zur Verfügung.

Die Optik des Players

Beginnen Wir mit der Optik der Software, diese gefällt mir sehr gut und ist sehr gut durchdacht und sehr übersichtlich. Nachfolgender Screenshot zeigt den Begrüßungsbildschirm.  

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Auf der Startseite des Players kann man seinen Streamingdienst auswählen und sich auch so gleich anmelden und Musik hören.

Bedienung

Die Bedienung des Players ist super einfach und selbsterklärend, auch wenn die Software derzeit nur auf englisch ist.


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Zu den Einstellungen

Die Einstellungen sind gut sortiert, und sehr übersichtlich. Hier ein paar Screenshots der Einstellungen.

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Opensource

MellowPlayer ist Opensource, und jeder kann daran mitarbeiten. Der Entwickler der Software freut sich über jede Unterstützung. Der MellowPlayer setzt auf ein Plug-In System, wo jeder ein oder mehre Plug-Ins der Software hinzufügen kann.

MellowPlayer findet sich auf folgenden Seiten: https://github.com/ColinDuquesnoy/MellowPlayer https://colinduquesnoy.github.io/MellowPlayer/

Eine Übersetzung in andere Sprachen ist schon geplant, und findet auch schon statt (siehe).  Wer etwas zu MellowPlayer beitragen möchte, ist eingeladen, sich dem Projekt anzuschießen und mit zu machen. Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter den oben genannten Links

Mein Fazit zur Software MellowPlayer

Der MellowPlayer überzeugt durch ein gut durchdachtes Konzept eine gute Entwicklung, durch starke Performance und in der getesteten Betaversion mit einem sehr gut durchdachten Design. Besonders lobenswert ist das Plug-In System und die Möglichkeit das jeder etwas zu dem Projekt beitragen kann. MellowPlayer ist eine Klasse Software. Mein Dank an den Autor und Entwickler von MellowPlayer. Getestet wurde unter Arch Linux 64Bit Kernel 4.11.

Download für Arch Linux pacaur -S mellowplayer

Die Downloads für weitere Betriebssysteme lassen sich auf der oben verlinkten Homepage finden.


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5 Kommentare zu Angetestet: MellowPlayer v2.95.0.243 (Beta)

  1. Malte sagt:

    Danke 🙂
    Version 2.2.5 ist da, und steht auch im AUR zur verfügung
    https://github.com/ColinDuquesnoy/MellowPlayer/releases/tag/2.2.5

  2. Uwe Albrecht sagt:

    Gute Empfehlung da:

    1. Offen und für verschiedene Betriebssysteme verfügbar

    Wer sich (noch) nicht z.B. von Windows weg traut, installiert halt dort

    2. Weitere Anreize geschaffen werden, sich auch mit Linux zu beschäftigen

    Zwar läuft dieser Player noch nicht automatisch auf Ubuntu oder Linux Mint (Qt 5.6), er ist aber auch nur eine QT-basierte Weiterentwicklung des Nuvola Players, der dort auch alle möglichen Streaminganbieter unter einer Oberfläche vereint. Weitere Alternativen wären Clementine oder Tomahawk

    3. Ubuntu / Linux Mint Nutzer motiviert werden, auch mal über den Tellerrand zu schauen

    Wer immer schon mal mehr in Arch oder KDE machen wollte, kann nun z.B. mit KaOS Lernschritte durchlaufen

    • Malte sagt:

      Moin Uwe Albrecht,
      Du kannst den Player auf jedem Linux Problemlos nutzen, lade dir einfach ein AppImage des Players auf der Githubseite herunter.
      https://github.com/ColinDuquesnoy/MellowPlayer/releases/download/Continuous/MellowPlayer-x86_64.AppImage
      Nach dem Downlod musst du nur noch die Berechtigungen via sudo und chmod setzen. danach lässt sich die Datai via Terminal oder z.B. Nemo offen.
      In dem AppImage sind alle wichtigen Dateien die benötigt werden enthalten einschließlich des QT-Gedöns-Krams, Viel Spaß 🙂

      P.S. Ein AppImage ist kein Installationsprogramm, sondern eine art Protable App nur für Linux, So ein AppImage funktioniert ähnlich wie die PortableApps unter Windows

      • Uwe Albrecht sagt:

        Danke für den Hinweis,

        in der Tat so die leichteste die Übung um in Sekunden unter Linux Mint zu starten. Rechtsklick auf den Download im Dateimanager und unter Eigenschaften den Reiter Zugriffsrechte mit einem Hacken (ausführen als Programm) setzen.

        Doppelklick und schon startet der Player als portable App.

        Soundcloud, TuneIn, Spotify, Deezer, Google Play Music gleich mal angetestet incl. Audiorekorder. Da werden alle Metadaten durchgeschleppt und perfekt getagte MP3 auf die Platte gelegt. Selbst Cover landen dauerhaft im Cache. Letzte History kann bei Bedarf an-/ausgeknipst werden. Gute Bedienmöglichkeiten…

        Bei Spotify muss ich immer erst noch Firefox öffnen und dort starten, da die aktivierte DRM-Komponente wohl nicht direkt im MellowPlayer erkannt wird (Bug?)

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