Photobucket macht Ärger

Zur Zeit macht der Bilderhoster Photobucket richtig Ärger – man hat seine AGB geändert, so dass die Nutzer jetzt ein kostenpflichtiges Abo benötigen, wenn sie Bilder bei Photobucket hochladen und auf anderen Webseiten teilen.


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Zum Hintergrund

Um Bilder auf Webseiten einzustellen, greifen viele Nutzer zu einem hilfreichen Mechanismus. Die Fotos werden zu einem Imagehoster hochgeladen. Anschließend werden die Links zu den Bildern in Foren oder Webseiten eingebunden. Das mache ich teilweise im Blog auch so.

Das Problem bei Photobucket

Der Bilderhoster Photobucket bot genau diesen Service bisher kostenlos an. Seit einigen Wochen stellen Anwender aber fest, dass ihre in Webseiten Photobucket-Fotos nicht mehr angezeigt werden. Grund ist eine Änderung der Geschäftsbedingungen, die von Photobucket Ende Juni 2017 bekannt gegeben wurde (siehe folgenden Tweet).

War das Hosten und Einbinden von Fotos in Drittanbieterseiten kostenlos, will Photobucket jetzt 400 US $ pro Jahr. Was die bisherigen Nutzer besonders erbost, ist der Umstand, dass dies von jetzt auf gleich ohne wirkliche Warnung erfolgte.

heise.de hat bereits vor einer Woche den Beitrag Photobucket sperrt Bilder und verärgert Nutzer mit einigen Hinweisen publiziert. Da ich selbst nicht betroffen bin, habe ich es nicht weiter thematisiert. Inzwischen wurde ich von Blog-Lesern per Mail auf das Thema angesprochen, so dass ich diese Info hier bringe (danke an Christian H.).


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2 Kommentare zu Photobucket macht Ärger

  1. Christian sagt:

    Hallo zusammen

    Ja, ich war (ja: WAR) auch betroffen. Ich nehm’s aber nicht tragisch mit
    meinen etwa 150 Fotos und 4 Videos, welche hauptsächlich in einem Flug-
    hafenforum gepostet wurden. Es waren sowieso nur Kopien und ich habe
    eh alles noch 3-fach gesichert, denn nichts ist unendlich.
    Nun, meinen Account habe ich gestern selber bei Photobucket gelöscht
    und den Damen und Herren noch eine tolle Party gewünscht, dort wo man
    noch eine Begründung anfügen kann, warum man geht 😉

    Ich habe zwar kein Facebook oder Twitter etc., aber was man so in den
    Foren gelesen bekommt, mann-o-mann, sind die sauer überall ;-))

    Wahrscheinlich will Photobucket den Laden dicht machen und noch
    schnell einigen verzweifelten Usern die 400$ abknöpfen.

    Wie war das schon mal mit dem Lesen der AGBs? Herr Born brachte
    ja auch gerade ein schönes Beispiel kürzlich 😉

    Gruss, Christian

  2. Sue sagt:

    Leider geht es mir nicht so, denn ich habe unzählige Fotos in verschiedenen vielen Rubriken gehostet.
    Diese alle erst genau herauszufinden, bedarf schon etwas länger Zeit. Es sind alles hand- bzw. mausgemalte Grafiken mit Photoshop und PhotoImpact, die ich in meiner Grußkartenseite zum kostenlosen Versand von e-Cards für jedermann anbiete.
    Jetzt muss ich zusehen, dass diese ganzen Rubriken erst wieder auf einen anderen Hoster kommen und ich sie vorher von Photobucket herunter laden kann, was wirklich sehr viel Arbeit bedeutet.

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