Windows Marktanteile und Verteilung (Oktober 2017)

Nachdem wir nun Oktober 2017 haben und kurz vor dem Release des Windows 10 Fall Creators Update stehen, ein kurzer Blick auf die Zahlen der Betriebssystemverteilung auf dem Desktop.


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Betriebssystemverteilung auf dem Desktop

Die neuesten Zahlen von netmarketshare.com für Ende September 2017 zeigen, dass Windows immer noch auf 91,37 % der Desktop-Systeme läuft, während Mac OS nur auf 6,38 % kommt. Linux läuft auf 2,24 % der System. Hier die Details in der Versionsverteilung.

Betriebssystemverteilung Desktop 10.2017

(Quelle: NetMarketShare)

Geht man in die Details, wirft NetMarketShare für die Desktop-Betriebssysteme Ende August 2017 folgende Verteilung aus: Windows 7 liegt bei 47,21 %, Windows 10 kommt auf 29,09 %. Windows XP liegt bei 5,69 %, Windows 8 bei 1,24 % und Windows 8.1 bei 5,89 %. macOS 10.12 läuft auf 3,84 % der Systeme und Linux wird mit 3,04 % ausgewiesen.

Trend bei Betriebssystemen
(Quelle: NetMarketShare)

Die obige Darstellung des Trends zeigt, dass Windows 7 im September 2017 leicht abnahm und Windows 10 im gleichen Zeitraum etwas zulegen konnte. Martin hatte vor einigen Tagen bei Dr. Windows noch einige Zahlen von Statcounter sowie die Gewinne und Verluste in diesem Artikel veröffentlicht.

Eine interessante These findet sich übrigens hier. Analysten von Telsyte erwarten, dass bis zum Jahresende die Zahl der Windows-Tablet PCs die Zahl der Android-Tablet PCs überholt. Und noch etwas ist mir beim Schreiben des Blog-Beitrag WannaCry-Infektionen bei Daimler? vor einigen Tagen klar geworden: Das Bild mit den obigen Zahlen dürfte ziemlich verfälscht sein, messen Firmen wie NetMarketShare oder Statcounter doch nur das, was per Browser irgendwo im Web unterwegs ist. In Steuerungen oder produktionsnah scheinen sehr viele Windows-Systeme zu laufen, die niemals ins Internet gehen. Und dort dürften Windows XP und Windows 7 vorherrschen. In diesem Bereich sehe ich zur Zeit Windows 10 jedenfalls noch nicht.


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15 Kommentare zu Windows Marktanteile und Verteilung (Oktober 2017)

  1. Micha sagt:

    Was wir sehen ist das Windows 8.1 immer weiter rückläufig ist. Das liegt meines Erachtens daran das erste Hersteller den Treiberupdatesupport für Windows 8.1 einstellen. In meinen fall AMD. Es werden keine neuen Chipsatz und Grafikkartentreiber mehr dafür einwickelt.

    Deshalb habe ich einen meiner 2 Windows 8.1 pro PCs diese Woche ein Downgrade auf Windows 7 pro x64 durchgeführt.

    Was mich dabei am meisten geärgert hat ist die Praxis wie Microsoft mit dem downgrade recht umgeht. Um einen Produktschlüssel für Windows 7 Pro x64 zu bekommen habe ich 1 Stunde 23 min und 50sec mit dem Produktaktivierungscenter Telefoniert.

    Das was die Mitarbeiterin am Telefon überzeugt hat war das vorlesen des Abschnittes der EULA (die beim Setup von Windows 8.1 Pro x64 angezeigt wird) in dem es über Downgrade rechte geht.

    Zum Schluss habe ich doch einen Produkt Key bekommen der läuft.
    Das OS Windows 7 wird noch bis 2020 unterstützt.

    Weshalb möchte Microsoft nicht das ich auf Windows 7 pro downgrade?

  2. Rolf Dieter sagt:

    Microsoft möchte Deine Daten haben.
    Laut MS generiert man pro W10 Installation ca. 5 US Dollar im Monat über die abgeführten Telemetriedaten.
    Bei angeblich 300 Millionen Installationen wären das immerhin 1,5 Milliarden US Dollar im Monat.
    Da ist doch leicht verdientes Geld, oder?
    Laut Fujitsu verlangt Microsoft übrigens ab sofort zusätzlich € 50,- für jedes W7 Downgrade vom W10. Einfach mal so, um den Leuten das Downgrade schwerer zu machen.
    MS ist ein echtes Drecksunternehmen.

    • Nobody sagt:

      Gibt es Quellen für die Behauptungen?

      • Rolf Dieter sagt:

        Welche Behauptung?
        Die mit den 5 US Dollar pro Monat, oder die mit den € 50,- pro W7 Downgrade?

        • Ja das würde mich auch interessieren obs für die Behauptung eine echte Quelle gibt.

          Ich kann mir zwar das schon vorstellen, aber wenn ich etwas in ein öffentliches Forum schreibe muss ich es auch beweisen können!

          Im Grunde macht Windows 7 genau das selbe was Windows 10 mit der Telemetrie Datenerfassung macht, nur anscheinend interessiert es die meisten nicht so sehr weil es zum Teil unter Windows 10 abschaltbar ist, geht zwar auch unter Windows 7 aber da ist es nicht so offensichtlich das Daten erfasst werden.

          • Rolf Dieter sagt:

            “Im Grunde macht Windows 7 genau das selbe was Windows 10 mit der Telemetrie Datenerfassung macht, nur anscheinend interessiert es die meisten nicht so sehr weil es zum Teil unter Windows 10 abschaltbar ist, geht zwar auch unter Windows 7 aber da ist es nicht so offensichtlich das Daten erfasst werden.”

            Nein, das ist schlichtweg falsch.
            Microsoft versucht in Windows 7 die Telemetrieupdates zu installieren.
            Das kann ich verhindern, komplett.
            In Windows 10 sind sie fest installiert, und können nur auf der Enterprise und LTSB Version deaktiviert werden.
            Gab gerade dazu einen schönen Bericht unserer Bayrischen Datenschützer darüber.
            44 Einstellungen mussten nachträglich geändert werden!
            Einige müssen noch hinterfragt werden (entzippen überträgt Daten etc.)
            Und das geht nicht in der Home und Pro Version.
            Fakt.

        • Nobody sagt:

          “Welche Behauptung?
          Die mit den 5 US Dollar pro Monat, oder die mit den € 50,- pro W7 Downgrade?”
          Für beide würden mich die Quellen interessieren.

          • Rolf Dieter sagt:

            5 US $
            Sicherheitschulung in einem großen Systemhaus von einem BND Mann.

            € 50,-mehr
            Fujitsu Partnertage.
            Als Erklärung warum die neuen alten Windows 7 Rechner unter anderem teurer werden.

        • Potrimpo sagt:

          Und die 5 SU$ zahlt wer? Der BND? Donald Trump? Sadya Nadella? Hänsel und Gretel? – echt der Kracher.

          • Rolf Dieter sagt:

            Du hast aber schon das Geschäftskonzept von Facebook, WhatsApp, Google und Apple verstanden?
            Warum verschenkt ein Unternehmen das “beste” Betriebssystem aller Zeiten?
            Warum verzichtet man auf die Einnahmen, die durch den Verkauf einer Windows Lizenz alle paar Jahre anfallen? Da es ja keine neues Windows geben wird, dieses immer nur erweitert wird, fallen für den Verbraucher ab sofort keine Folgekosten an. Und das macht MS weil sie so nett sind, und nicht die Bohne Gewinnorientiert sind. Manche von euch leben echt im Wolkenkuckucksheim.

    • Micha sagt:

      Dann stelle ich mir die Frage weshalb Microsoft das neue vorgehen nicht richtig Kommuniziert.
      Im FAQ steht nämlich nichts davon. Des weiteren habe ich mit der Pro Version ja schon den Aufpreis für die erweiterten Funktionalitäten bezahlt.

      Trifft die Forderung einer Zahlung von 50€ nur für neue Lizenzen (verkauft als Windows 10 Pro) zu oder sind auch Bestandslizenzen von Windows 8.0 und 8.1 Pro betroffen betroffen?

      Informationen zu Downgraderechten:

      https://dpcenter.microsoft.com/de-DE/Windows/License/cp-understanding-downgrade-rights

      Häufig gestellte Fragen zur Lizenzierung:

      https://dpcenter.microsoft.com/de-DE/Licensing/OEM-Activation/cp-Licensing-FAQ

    • Potrimpo sagt:

      Einfach mal so – lol. Das war lange und transparent kommuniziert. 3 Jahre länger als vorgesehen ist – einfach mal so. Herrlich. YMMD

      Das Verkaufsende von Windows 7 Pro steht schon seit Jahren fest. Ursprünglich 2014, offiziell verlängert bis 2016 und MSFT hat bei OEMs offensichtlich sogar bis 2017 akzeptiert, wenn man Deine Aussage für wahr ansehen möchte.

      https://support.microsoft.com/de-de/help/13853/windows-lifecycle-fact-sheet#section_2

      https://www.windowspro.de/news/microsoft-verlaengert-verkaufsende-fuer-oem-versionen-von-windows-7/01845.html

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