Windows 10: Media Player verschwunden – Microsoft erklärt …

Die Woche hatte ich berichtet, dass Nutzer, die im Insider Preview-Channel bereits die Final von Windows 10 Version 1709 (Fall Creators Update) testen, möglicherweise des Windows Media Player verlustig gehen. Jetzt hat Microsoft reagiert und eine Erklärung nachgeliefert.


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Worum geht es genau?

Windows Insider haben ja bereits seit längerem die Final von Windows 10 Version 1709 (Fall Creators Update). Vor einigen Tagen ist mir aufgefallen, dass ein FeatureOnDemand-Update unter Windows 10 Version 1709 (Insider Preview) angeboten wurde. Und nach der Installation war plötzlich den Windows Media Player entfernt.

Ich hatte im Blog-Beitrag Windows 10 V1709: Update KB4046355 entfernt Windows Media Player darüber berichtet und auch gezeigt, wie man den Windows Media Player wieder zurück bekommt. Im Blog-Beitrag gab es auch den Hinweis, dass ich das Verhalten auf einer 32-Bit-VM nicht hatte. Nachdem ich das Thema auch im englischsprachigen Blog adressiert habe, wurde es von einigen US-Medien aufgegriffen. Parallel gab es wohl auch bei MS Answers eine Diskussion. Kurze Zeit später konnte ich bereits Entwarnung geben.

Mary Foley hat per Twitter darauf hingewiesen, dass das wohl ein Bug war und der WMP in Windows 10 erhalten bleibt.

Microsoft gibt eine Erklärung ab

Inzwischen hat Microsoft im Insider Feedback-Hub eine Erklärung abgegeben, warum der Windows Media Player entfernt wurde. Es handelt sich wieder einmal um einen ‘Unfall’.

Feedback-Hub

Hier der gesamte Text, der das Problem erklären soll:

Issue: After upgrading from Build 16299.0 to 16299.15, you might lose all previously installed Feature-on-Demand (FOD) packages such as Windows Media Player, language features, etc. during the upgrade. If you upgraded to Build 16299.15 from an older build such as Build 16296 – you are not impacted.
This issue occurs due to a bug in our servicing stack where the FOD packages are incorrectly “dead-ended”. When this happens, setup removes these “dead-ended” FODs during upgrade. By losing these FOD packages, you might experience a range of issues such as your email not syncing in the Mail app, different elements of UI not appearing in Settings or apps like Mail, font disappearing, Cortana not working correctly and the loss of Windows Media Player.
To get out of this state: You will have to manually reinstall your missing FOD packages. There may be some cases where some missing FODs are automatically reinstalled, such as those tied to the languages associated with your profile. Other features may require command line operations to install.
If you are missing Windows Media Player: You can add Windows Media Player by going to Settings > Apps > Apps & features, clicking on “Manage optional features” and then “Add a feature” and select Windows Media Player to install.
Future upgrades to builds newer than Build 16299.15 shouldn’t remove the FODs that were reinstalled.


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Beim Upgrade von Build 16299.0 auf Build 16299.15 gingen wohl alle Feature-on-Demand (FOD) Pakete verloren und der WMP war u.a. verschwunden. Ursache war ein Bug im Windows Update Servicing Stack, der aber behoben wurden. Wem das passiert ist, findet in meinem Blog-Beitrag Windows 10 V1709: Update KB4046355 entfernt Windows Media Player Hinweise, wie man den Windows Media Player wieder zurück bekommt.


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8 Kommentare zu Windows 10: Media Player verschwunden – Microsoft erklärt …

  1. Christian sagt:

    “Es handelt sich wieder einmal um einen ‘Unfall’.”

    Und wieder und wieder müssen die Win10-User
    basteln….ts-ts-ts…
    Wie lange dauert es dann noch, bis sie endlich mal
    den speziellen, ganz oben auf dem Stuhl sitzenden
    “Unfall” bemerken?! Wie lange?

    Ein schönes Wochenende!
    Christian

    • Ist doch nur ein Fehler in der Insider Preview das ist zu verschmerzen, die Insider Preview ist wie ein Ausblick auf die nächste Generation von Windows 10, damit müssen die Leute die die Insider Preview installieren und Testen einfach rechnen.

      Leider nimmt aber die Zuverlässigkeit der Release Updates immer mehr ab, da wird wohl irgendwo am falschen ende bei Microsoft eingespart, will nicht wissen was das einer Firma mit 1000 Rechnern kostet, wenn wie beim “Bluescreen Problem bei den Updates KB4041676 für Windows 10 Version 1703 und KB4041691 für Windows 10” oder “Windows 10 V1607/1703: Installationsprobleme bei KB4041676/KB4041691”, ihre Rechner wegen Problemen still stehen und nicht zu gebrauchen sind.

      Die Verlässlichkeit wie seit Windows 2k/XP/7 ist einfach nicht mehr gegeben, hin und wieder mal ein kleiner Patzer wäre zu verschmerzen, aber alle halb Jahr finde ich wirklich ein bisschen arg.
      Wenn Windows tatsächlich ein Service wäre wie sie sich auf die Fahne geschrieben haben sollte so etwas nicht Vorkommen, das wäre so ähnlich wie wenn bei Jeden 9ten Auto die Bremsen nicht Funktionieren würden.

      • Christian sagt:

        …ja, oder nicht auszudenken, wenn gar die Flugzeughersteller
        so oberlausig arbeiten würden – keiner möchte dann noch
        fliegen wollen – keiner – nicht mal der “Stuhlsitzer” ganz oben
        bei MS!

        Gruss, Christian

  2. deoroller sagt:

    Das ist ja wie in der Mondbasis Alpha Beta (Die Reise in einem verrückten Raumschiff), wo die Besatzung damit beschäftigt ist, die Funktion der Geräte, die um sie herum stehen, zu ergründen, wie Lichtbänder, die von links nach rechts und andere, die von rechts noch links aufleuchten.

  3. So etwas nennt sich Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 mussten wir lange dafür anstehen um diese zu bekommen und die Qualität zu erhöhen, so etwas gibts anscheinend in den USA nicht, da gibts anscheinend nur vielleicht gehts oder es geht nicht.
    Möglicherweise sind auch meine Bedürfnisse zu hoch gesteckt, aber für mein Dafürhalten dürfte so etwas einfach nicht passieren.

    • anthropos sagt:

      Sie erscheinen mir schlicht überfordert, wenn ich sehe, wie kleine Wewechen auch in fertigen Versionen auftauchen, die an die Öffentlichkeit gehen.

      Dass die Leute lästern über Insider builds kurz vor dem Erscheinen der fertigen Version ist fast schon normal, zeigt auch, wer nicht verstanden hat das mit den Insidern.

  4. JohnMichael sagt:

    Daß Microsoft schon öfters schludrig gearbeitet hat, ist nicht neu, da gab es schon genug PulsHoch-Momente.

    Trotzdem tun mir die Insider nicht mal leid. Wer nach 2 Jahren und länger noch immer Betatester spielen möchte, soll ruhig mit den Risiken und Nebenwirkungen leben.
    Tatsache ist, daß die offiziell bei Microsoft downloadbaren Fall Creator Updates nichts klauen was vorher installiert war. Schade, Cortana würde ich nämlich schnell aus dem System entfernen, genau wie Edge und ein paar weitere Nichtsnutze 🙂

    • Tja das ist halt leider nun mal das System, wenn es so einfach wäre würde ich noch viel mehr aus dem Betriebssystem entfernen was ich nicht benötige und nie benutze, daran hat aber Microsoft kein Interesse.
      Die möchten etwas verkaufen und da verstehe ich einfach Microsofts Verkaufspolitik nicht, man sollte sich aber auch klar sein das das Produkt Windows nur ein Bruchteil dessen was Microsoft ausmacht darstellt.

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