Zögerlicher Nutzerwechsel zu iOS 11

Apple hatte ja iOS 11 vor zwei Monaten für die Allgemeinheit freigegeben. Allerdings zeichnet sich ab, dass die Nutzerbasis wesentlich zögerlicher auf die neue Betriebssystemversion wechselt als bei früheren Versionen.


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Auf dieser Entwicklerseite hat Apple die Verteilung der iOS-Versionen mit Stand 6. November 2017, und basierend auf den Besuchen der Geräte im App-Store angegeben.

 iOS-Verteilung 6.11.2017 (Quelle: Apple)

Am 6. November 2017 läuft iOS 11 auf 52 % der iOS-Geräte, während das ältere iOS 10 auf gut 38 % der Geräte zum Einsatz kommt. Bei heise.de hat man sich die Mühe gemacht und alte Zahlen gewälzt. Bei iOS 9 waren die 50% bereits nach wenigen Tagen erreicht, und bei iOS 10 dauerte es ca. 3 Wochen, bis 50 % der Gerätebesitzer zu dieser Version gewechselt hatten. Die Redaktion bei heise weist darauf hin, dass so ein zögerlicher Wechsel zuletzt bei iOS 8 beobachtet werden konnte. Damals waren hohe Speicheranforderungen und zahlreiche Bugs Spaßbremsen für viele Benutzer. Ob Bugs oder die eingeschränkte Zahl an iOS 11-fähigen Geräten der Grund für den zähen Umstieg der Nutzer sind, bleibt aber unklar.


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8 Kommentare zu Zögerlicher Nutzerwechsel zu iOS 11

  1. Kein wunder auch iOS 11 hat so seine bugs und macht Probleme daneben sind auch nicht alle Geräte Update Tauglich, also die gleiche Scheiße wie bei Microsoft mit Windows auch.

    Zumal Apple auch schon seit Jahren Daten seiner Nutzer Sammelt https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Wachsende-Nutzerdatensammlung-Apple-nennt-erstmals-Details-zu-Differential-Privacy-3882875.html

    • anthropos sagt:

      War abzusehen, dass Einige aber lieber am Alten hängen oder mal so richtig Chef spielen wollen, ist deren eigenes Verschulden.

      Daten zu sammeln, muss nichts Schlimmes sein, außer für Leute im Wolkenkuckucksheim, die vergessen haben, wie unbrauchbar die Rückmeldung der breiten Masse ist. Früher gab es eben gefühlt weniger Probleme, weil seltener etwas verändert wurde.

      • Ich habe mit der Datensammellei eigentlich auch keinerlei Probleme, der eine gibt halt viele Daten über sich preis und der andere eben weniger sofern dies möglich ist, solange die Daten Tatsächlich auch beim Hersteller bleiben und nicht an dritte weitergegeben werden. Aber vielfach ist es heutzutage ja so das das mitunter auch Nutzer Daten gesammelt werden für die es heute noch gar keinen Nutzen gibt, und vielleicht erst in nicht allzu ferner Zukunft diese Daten Verwendung finden.
        Egal welche Firma das ist, ob das nun Google, Facebook, Microsoft, Amazon, Apple und wie sie alle heißen, das sind Private Firmen die mittlerweile mehr über uns Wissen als wir vielleicht erahnen können.

        Alleine nur durch die Metadaten wissen die ziemlich genau wann wir uns wo aufhalten, wo wir arbeiten bzw was wir in der Freizeit tun und wonach uns der Sinn am Wochenende steht.

        Das finde ich zumindest sehr Erschreckend!

        • anthropos sagt:

          Ja, und leichtsinnig, wenn man sieht, was für Lücken sich auftun in den Systemen.

          Ich sah vor Kurzem die Neuverfilmung von Terminator, hatte vieles vergessen. Als da Skynet beschrieben wurde, was die Menschen später angreift, musste ich sehr lachen, weil die Zeichen gut stehen inzwischen, dass wir tatsächlich mal schaffen, dahin zu kommen; ich meine, Google will ja auch auf jedes Gerät, ist auch derselbe Anspruch wie bei Skynet, war lustig zu hören.

  2. Harald L. sagt:

    Meine Frau z.B. ist als Vereinsvorstand auf eine Kamera-App angewiesen für ein Überwachungssystem am Vereinsheim (wegen Vandalismus usw. leider notwendig). Von der gibt es bisher keine 64bit-Version, folglich kann sie nicht auf iOS11 wechseln sonst wäre das System weitgehend nutzlos. Klar ist da nicht Apple selber direkt schuld, ändert aber nichts an der Situation.

  3. Ralph sagt:

    Abgesehen von den nicht ganz unwichtigen Apps, die Harald erwähnt und deren Entwickler offensichtlich nicht in die Puschen kommen, weckt es nicht gerade Vertrauen, wenn ein Unternehmen sein Betriebssystem freigibt und dann innerhalb von 10 Tagen 3 Aktualisierungen zur Behebung von Fehlern nachschieben muss.

    • Das geht allen Betriebssystem Herstellern so, nicht nur iOS auch Linux und Windows ist davon betroffen, sollte aber auch verständlich sein durch die Masse der Hardware.

      • anthropos sagt:

        Ich las ein Buch, wo nebenbei erwähnt wurde, dass Systeme so komplex geworden sind, dass Keiner mehr genügend Überblick hat, um alle Fehler zu erkennen und allen Angreifern zuvorzukommen — der Autor sprach über Windows XP.

        Über die Zeit sind wir hinweg, es ist noch komplexer geworden.

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