Windows 10 Fall Creators Update Ungereimtheiten

[English]Windows 10 Fall Creators Update ist ja die neueste Variante des Microsoft-Betriebssystems. Im aktuellen Blog-Beitrag möchte ich auf einige Ungereimtheiten hinweisen, die mir über einen Blog-Leser gesteckt wurden.


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Zum Hintergrund: Die Informationen sind mir von Blog-Leser Rainer F. per Mail zugegangen. Ich kenne den Hintergrund von Rainer und stelle die Infos einfach, etwas aufbereitet und ergänzt, hier im Blog ein. Ziel: Vielleicht haben andere Blog-Leser ähnliche Erfahrungen gemacht oder es gibt andere Aspekte und Lösungen, die noch nicht bedacht wurden. 

Aktivierungsprobleme beim Fall Creators Update

Szenario ist folgendes: Es wurde ein Abbild von Windows 10 Fall Creators Update (per Acronis True Image) erstellt. Es handelt sich um eine Windows 10 Enterprise mit MAK (Multiple Activation Key). Ziel ist es, dieses Installationsabbild [per Acronis True Image] auf weitere PCs auszurollen.

Rainers Beobachtung: Packt [man das] Image mit dem Installationsabbild auf [einen] anderen PC (naja, ohne sysprep oder so), dann aktiviert sich diese Windows 10-Installation nicht via MAK-Produktschlüssel. Beim Versuch, den Schlüssel neu einzutragen, kam die Meldung, dass dieser geblockt sei.

Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Der MAK-Schlüssel ist i.d.R. unlimitiert – im aktuellen Fall für eine Hochschule vergeben. Der Hinweis, dass der Schlüssel geblockt sei, ist also ziemlicher Unsinn.

Rainer hat dann den Workaround zur Aktivierung verwendet, die die Forenmoderatoren auch in Microsoft Answers für solche Fälle empfehlen: Man trägt zuerst einen generischen KMS-Schlüssel für die betreffende Windows-Variante ein. Im Nachgang gibt man dann noch den vorhanden Schlüssel ein. Rainer hat also nach dem generischen KMS-Key den angeblich geblockten MAK-Schlüssel eingetragen, mit dem sich Windows 10 Enterprise V1709 auch erfolgreich aktivierte.

Rainer schrieb mir in diesem Zusammenhang: Image von Windows 10 Fall Creator wird auf anderen Rechner gespielt. Mit dem bestehenden MAK aktiviert er sich nicht, Meldung dass der Key geblockt sei. Man muss den generischen KMS-Key nehmen, dann wieder den “geblockten”, dann geht es. Grund nicht ersichtlich. Office 2016 mit MAK kein Problem, lässt sich neu aktivieren.

Man fragt sich ob die noch testen. Wenigstens ein bisschen. 

Office 2016 und das Update-Schlamassel

Rainer setzt unter Windows 10 Enterprise Fall Creators Update auch Microsoft Office 2016 ein. Es handelt sich um die Professional-Variante, die mit einem msi-Installer daher kommt und nicht mit Click-to-run aus dem Web gezogen wird. Auch dort gibt es wieder ein interessantes Szenario, welches jedem Administrator richtig Freude bereiten dürfte.

Rainer schrieb mir: Installiert man Office 2016 über den msi-Installer auf dem System, kommt die Nachfrage des Setup-Assistenten, ob Updates bezogen werden sollen und zu installieren sind. Natürlich wird der Installation von Updates zugestimmt, um eine aktuelle Installation zu bekommen. Aber es kommt kein UAC-Dialog, d.h. die Benutzerkontensteuerung zur Freigabe der Operation wird nicht angezeigt. Ergo können auch keine Updates automatisch eingespielt werden. Fazit: Updates muss man selbst aktivieren, dann geht es.

In einer zweiten Mail schreibt Rainer: Sieht nach nicht getestet aus. Bezeichnend ist, dass Office 2013 da [im gleichen Installationsszenario] keine Probleme macht.


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Ärger beim Netzwerkprofil

Auch bei den Voreinstellungen für die Windows-Firewall bietet Windows 10 Fall Creators Update wohl Konfliktpotential, wenn man einiges nicht beachtet. Rainer umschreibt die Installationsszenarien folgendermaßen:

  • installiert man [Windows 10 Fall Creators Update] neu und steckt gleich das Ethernet an, dann fragt er nach dem Profil. Macht man es später [die Internetverbindung herstellen] (hatte Image erstellt), fragt er nicht mehr [nach]
  • das Profil kann man auch nicht einfach wechseln, brauchte auf einem Rechner secpol.msc

Mit Profil ist das Netzwerkprofil (“öffentlich”, “privat”…) gemeint. Das Problem tritt bei einer Neuinstallation (clean install) auf. Nur wenn man das Ethernet-Kabel sofort nach der Installation einsteckt, erscheint die Seite zur Auswahl des Netzwerkprofils. Steckt man das Ethernet-Kabel später ein, wird das Netzwerkprofil (für die Firewall) auf öffentlich gestellt.

Rainer schrieb mir, dass er in der neuen Systemsteuerung [gemeint ist die Einstellungen-App] in der Kategorie Netzwerk auf Ethernet gegangen sei. Dort gibt es keine Möglichkeit, das Netzwerkprofil zu ändern.

Rainer hat dann folgendes festgestellt: Geht man über den Lokalen Richtlinienmanager (“secpol.msc”) geht es. Sein Fazit: Das “Zusammenspiel” zwischen alter und neuer Systemsteuerung ist derart im Fluss, dass man kaum noch was versteht. Früher konnte man in dem Netzwerk- und Freigabecenter das Profil setzen, das ist jetzt nicht mehr klickbar.

Anmerkung: Das Problem, dass das Netzwerkprofil plötzlich fest auf Öffentlich steht und nur noch per Registrierungseditor anpassbar ist, gab es aber in früheren Windows-Versionen schon. Ich erinnere an meinen Blog-Beitrag Windows 7: Netzwerkstandort erzwingen.

Computerschutz: Never ending story

Zum Thema Computerschutz, der ja die Systemwiederherstellung ermöglichen soll, schrieb mir Rainer:

Computerschutz: Never ending game. Neuinstallation, nicht am Netz, Computerschutz ist aus. Updates drauf, er ist an. Hier ist keine Logik erkennbar.

Anmerkung von mir: Die Voreinstellung für den Computerschutz ist eh ein spezielles Thema. Ich erinnere an den Blog-Beitrag Windows 10-Merkwürdigkeiten: Computerschutz ein oder aus von Ende Oktober.

Update-Liste: Anzeige nutzlos

Bei der Installation von Updates ist Rainer ebenfalls auf ein ‘nicht koscheres Verhalten’ gestoßen. Ganz ungefiltert seine Information:

Updates: Zeigt [die] Liste der Updates an und arbeitet. Der Scrollbalken an der Seite ist nutzlos! Zieht man ihn [per Maus] runter, wird meist so schnell refreshed, dass man eh nichts damit machen kann.

Durcheinander bei Office: MSI oder Click’n’Run

Und die Krönung ist folgendes Szenario, auf das Rainer gestoßen ist: Wenn man über Microsoft Imagine (Dreamspark, ganz früher MSDN-AA) Visio und Project 2016 hat, dann [gibt es das] nur als Click’n’Run (also Web-Installer).

Besitzt man das Office-Paket als MSI-Installer (das komplette Office wird dann aus dem Paket installiert), dann hat man Pech. Denn die gemischte Verwendung von Click’n’Run und msi-Installer geht [laut Rainer] nicht. Es gibt bei Microsoft Imagine keinen msi-Installer für Visio/Project. Den [msi-Installer], den es gibt, funktioniert nicht mit Imagine-Keys. Keine Lösung bisher. Schlecht für Laborumgebungen, die Lizenzen für Imagine-Produkte haben.

Lösung für uns, wegen Windows: Windows 10 LTSB. Lieber keine neuen Features als zig Rechner in Büros und Laboren/Inseln ggf. lahmlegen oder zur Nacharbeit haben.

Anmerkung: Das sind so die Stellen, wo ich drei Kreuze mache und dankbar auf die Knie sinke und inbrünstig einatme und flüstere ‘Kerl, hast Du ein Schwein, dass Du nicht als Administrator arbeitest und dermaßen gequält wirst – und dann noch von Cheffe zum Deppen erklärt wirst, weil das Zeugs nicht rennt’. Nun ja, Rainer ist ein typischer Administrator, leidgeplagt und sturmerprobt. Er kann selbst in einer beschissenen Situation dem Ganzen noch etwas Gutes abgewinnen. O-Ton aus seiner Mail:

Zumindest schmeisst ja W10 wenig BSODs. Ausser mein LTSB 2016 an einem Fujitsu SFF, wenn ich externe HDD wegstöpsle, sporadisch, liegt wohl daran dass die den USB-Treiber nicht aktualisieren, Creators hat ihn-
Vielleicht was für Dein Blog 🙂

Das sind dann so Stellen, wo ich als Blogger viel Kreide fressen muss, um cool zu bleiben und keine Rant nachzuschieben. Falls euch zu obigen Ausführungen was an Lösungen oder Ergänzungen einfällt, Kommentare sind willkommen. Denn dann gibt es wenigstens die Hoffnung, dass aus all diesem Leid noch etwas sinnvolles erwächst und andere Betroffene davon profitieren.


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16 Kommentare zu Windows 10 Fall Creators Update Ungereimtheiten

  1. Micha sagt:

    Ich habe es zum testen mal Installiert. Das Windows 10 Fall Creators Update.

    Die Probleme fangen schon beim einrichten eines Mikrofons an. Der Satz zum einpegeln wird nicht vollständig angezeigt. Wer das ende nicht kennt hat schlechte Karten den Vorgang abzuschließen.

    “Peter diktiert seinem Computer einen Text. Er zieht diese Methode der Tastatureingabe und …”

    Den Sperrbildschirm abzuschalten ist genau so eine Bastelarbeit wie die Titelleisten wieder Farbig zu gestalten.

    Die Performance in Diablo III ist maßgeblich schlechter als in Windows 7 x64. Da hilft auch kein Gamemode. Als Grafikkarte kommt noch eine AMD Radeon HD 7770 mit nur 1GB V-RAM zum Einsatz.

    Windows 10 x64 schafft es nicht “D3D Memory Dynamic” zu nutzen. Das Ergebnis sind nachladeruckler.

    Windows 7 x64 nutzt die Funktion und stellt das Spiel ohne Probleme flüssig bei gleichen Grafikeinstellungen dar. Im Peak wird rund 1GB “D3D Memory Dynamic belegt.

    Ich finde Windows 10 ist ein Ziemlich unfertiges Betriebssystem. Es macht zwar keine Bluescreens ist aber bei der Leistungsfähigkeit Windows 7 x64 und 8.1 x64 unterlegen.

    • Dieter Schmitz sagt:

      Ich finde Windows 10 ist ein Ziemlich unfertiges Betriebssystem.

      DAS IST ja die neue Geschäftsidee.

      Es wird ständig “weiterentwickelt”.

      Deshalb war es gratis.

  2. Till sagt:

    Also ein selbst erstelltes Win10 Creators Fall Image verteilen wir auch und das lässt sich sowohl über MAK als auch über KMS ohne Probleme aktivieren. Da liegt das Problem bei Rainer eventuell am erstellten Image oder der Methode wie es verteilt wird?

    Zum Rest kann ich nichts sagen.

    • Uwe Albrecht sagt:

      Es ist uns Mitlesern schon klar, dass es immer auch Hard- und Softwarekonstellationen gibt, wo alles wie am Schnürchen klappt. Seit Windows 10 ist das aber nicht mehr die überwältigende Norm. Daher benötigen wir diese Informationen, denn es gibt ebenso viele Konstellationen, wo richtig viel der vermeintlichen Neuerungen richtig in die Hose gehen.

      Weiteres Beispiel (selbst betroffen):

      http://community.medion.com/t5/Notebook-Netbook/E2227T-MD60713-Win10-update/m-p/48253#M11473

      Ja selbst wenn Du einen perfekten Clean-Install ohne Probleme hingelegt hast, schafft Microsoft es im Zusammenspiel mit Intel, die W10-Kiste auf dem neuen Level 1709 funktionsunfähig zu machen…

      …und die Hilfe (Krücke um das Problem zu umgehen) kommt dann meist nicht vom Hersteller, sondern aus versierten Blogs wie diesen oder anderen Communities.

    • Rainer sagt:

      Hatte das Problem aber auch als ich W10 x64 Enterprise von Creators auf Fall Creators upgradete, der Schlüssel wurde nicht übernommen, erst -> KMS -> MAK dann ging es. Liegt also tiefer das Problem.

      Das Image war ganz banal mit ATIH 15 erstellt, Office hat ja auch kein Problem, O2016 mit MAK sagt dann halt es will aktiviert werden.

  3. OlliD@IRQ8 sagt:

    Office 2016 Click-to-Run: Das gleiche Problem tritt auf, wenn man eine Office 2016 Click-to-Run-Version wie z. B. “Home & Business” installiert und eine SoHo-Branchenanwendung gleichzeitig Office 2016 Access Runtime benötigt. Geht nicht; wird nicht von Microsoft supportet (https://support.office.com/en-us/article/Office-installed-with-Click-to-Run-and-Windows-Installer-on-same-computer-isn-t-supported-30775ef4-fa77-4f47-98fb-c5826a6926cd).

    Game over.

  4. Thomas sagt:

    das Problem mit den Netzwerk Profilen unter dem Fall Creators Update stimmt mit den Fehlern der Installation vom Server 2016 Standart überein. Hier gibt es die selben Probleme.

  5. Janami25 sagt:

    Ein Glück, das Ich noch Windows 7 und Office 2010 als Hauptsystem nutze.

    Bei Win10 und Office 2016 (365) liegt vieles im argen, auf meinem Testrechner funktionieren die Hintergrundupdates der Office 365 (Click-to-Run) überhaupt nicht.

    Es wird permanet angezeigt, das neue vorliegen. Aber es wird nichts heruntergeladen, obwohl alle Dienste aktiv sind und laufen.

    Tja, und was die Bluescreens angeht, da habe Ich mit Windows 7 auch keine gehabt. Zumal das OS in sich konsistent ist, was Bedienung und Logik angeht. Das sehe Ich bei Windows 10 überhaupt nicht. Hier und da wird herum gedoktert, aber selbst nach 27 Monaten ist das nur Chaos.

    Einfacher ist da gar nichts, es ist alles nur noch unübersichtlicher und komplizierter geworden.

    Tja, aber die Jugend wird es halt nicht anders kennen und meint, das das alles so das NonPlusUltra ist.
    Was bleibt einem übrig, wenn man Up to Date sein will (oder muss), und die Software kann man ja auch nicht so einfach wegwerfen.

    Vergleichbare Alternativen für andere Systeme (zB Videobearbeitung, Kodierung) sind schwer zu finden.

    • Rainer sagt:

      Ich selbst mag W10 eigentlich sehr gerne und habe schon 08/15 umgestellt, auch unsere Arbeitsrechner und langsam auch alle anderen gehen auf W10.

      Es sind halt die kleinen Macken und das MS halbjährlich neue Versionen rausschmeißt.

      Klar man kann LTSB nehmen, was wir auch bei den Rechnern machen (dass ich Fall Creators habe war meine Entscheidung an den “eigenen” Rechnern), aber da wird dann wie im Beispiel das USB nicht upgedatet und ich frage mich was das soll.

      Ich liebe die zügige Installation von W10 und dass man Images auf fremde Hardware packen kann ohne großen Zauber.

      Habe mein Image eines ThinkPads auf den SFF von Fujits getan, ohne allzugrosse Problem (abgesehen von KMS/MAK wie im Post).

      • Martin Feuerstein sagt:

        > Habe mein Image eines ThinkPads auf den SFF von Fujits getan, ohne allzugrosse Problem (abgesehen von KMS/MAK wie im Post).

        Was soll das auch für Probleme geben? Einfach keine Treiber in das Basis-Image integrieren, (die sich gegenseitig stören,) sondern nur Storage-, Netzwerk- und ggf. USB 3.0-Treiber, den Rest per Erststart-Skript installieren, Probleme mit Storage-Treiber oder HAL sind seit Vista eigentlich Geschichte. Die Erkennung der Hardware lässt sich mit der Auswertung von WMIC-Befehlen gut scripten, der Rest ist bissl Batch-Kram und silent Setups.

        • Rainer sagt:

          Selbst die Treiber machen keinen Stress, das ThinkPad hat NVidia, der andere Onboard, W10 ist das egal. Ist ja auch kein Ausrollen im Pool, einfach Arbeitsrechner 1 auf Arbeitsrechner 2 🙂

  6. Tavolon sagt:

    Ja Windows as a service muss man schon koennen und Microsoft hat sich aus meiner Sicht noch immer nicht richtig in dieses Modell eingefunden. Das Pflegen und die Wartung sind fuer mich aufwendiger geworden, weil eben so viele kleine Macken auftauchen, um die sich gekuemmert werden muessen.

    Was mich aber nach wie vor und das schon seit Release von Windows 10 stoert bzw. vor Raetsel stellt ist, das Windows 10 nach dem Hochfahren automatisch nach Updates sucht und stets nach dem ersten Dienstag an dem Office Updates verteilt werden, diese dann nicht mit der automatischen Suche findet, obwohl sichergestellt ist, dass er auch fuer andere Microssoft Produkte Updates laden und installieren soll.

    Wenn ich nach der automatischen Suche (die angeblich nichts gefunden hat) dann manuell auf Updates suchen gehe, dann hat er sie gleich und sie installieren sich auch.

    Und somit kommt es vor das einige Rechner tagelang ohne Office Updates rumeiern, obwohl eigentlich welche da sind.

    • Rainer sagt:

      Wenn gar nichts hülft: WSUS Offline nehmen, das sollte alles updaten.

    • Günter Born sagt:

      Möglicherweise liege ich ja mit meiner Einschätzung daneben, aber das ‘as a service’ wird nie klappen, da Microsoft sowohl am Unterbau (Treibereinbindung, APIs) also auch an der Oberfläche wild herumbastelt.

      Änderungen am Unterbau führen dann dazu, dass plötzlich Treiber und Software nicht mehr funktionieren. Änderungen an der Oberfläche/Funktionalität führen dazu, dass die Leute sich nicht mehr auskennen. Wie oft suche ich inzwischen die Stellen, wo eine Option zu finden sein könnte – und ich befasse mich ständig mit dem Klump.

      Ich bin seit 1976 in Sachen IT unterwegs – und wenn ich etwas gelernt habe, ist das der Umstand, dass meine Endanwender keine Änderungen an der Funktionalität der Softwareoberfläche wollen – solange sie mit den Systemen produktiv arbeiten. Was da von MS aktuell (in Kombination mit dem Update-Desaster und den regelmäßigen ‘know issues’) gefahren wird, dürfte deren Geschäftsmodell nachhaltig schädigen. Einen Vorteil kann ich persönlich bei vielem, was da vom Marketing an Windows 10 angestrickt wird, beim besten Willen nicht erkennen. Aktuell hält nur die fehlende Alternative die Leute noch davon ab, in Massen umzuschwenken.

      Aber für ein bisschen Surfen und Mailen braucht es schon lange kein Windows mehr.

    • Andreas B. sagt:

      @Tavolon, betr. autom. Updatesuche
      Ich hab da bei mir eine merkwürdige Beobachtung gemacht; vielleicht ist es ja bei anderen auch so. – Sobald ich über Einstellungen auf Update gehe, kreiselt das Ding dann erstmal herum, als ob da was liefe. Tut’s aber in Wirklichkeit nicht. Erst wenn das Kreiseln fertig ist, der Button erscheint und man draufklickt, legt Windows tatsächlich mit der Suche los. – Das ist ein ziemlich dummer Bluff, was da abgeht, denn es könnte ja auch mal ein wirklich wichtiges Update anstehen, und Otto Normaluser wird damit getäuscht, als ob eine echte Suche schon stattgefunden hätte.

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