Android x86: Apps installieren Teil 2

Hier beschreibe ich, wie sich Apps unter Android x86 aus dem And App Store installieren lassen. Problem ist, dass dort viele Apps fehlen, andere sich nicht installieren lassen und gelegentlich klappt auch der Download nicht. Im zweiten Teil möchte ich kurz aufzeigen, wie man Apps aus anderen Quellen installieren kann.


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Apps stecken in .apk-Archiven

Android-Anwendungen werden in .apk-Dateien gespeichert. Dieses Archivformat enthält neben einem XML-Manifest die Java-Dateien sowie Ressourcen und Metadaten. Hier die Struktur einer solchen .apk-Datei einer Beispielanwendung.

.apk-Dateien finden

Neben dem And Android Market können alternative Markets wie der Amazon Android Store als App-Quelle verwendet werden. Oft ist dies aber gar nicht notwendig. Um eventuell Android-Apps außerhalb der üblichen Markets aufzuspüren, können Sie den App-Namen mit dem Begriff .apk in einer Suchmaschine eingeben (z. B. “android file manager .apk”). In vielen Fällen findet sich eine Quelle, wo die .akp-Datei heruntergeladen werden kann.

Stopp: Um sich nicht unliebsame Gäste mit Beifang auf’s System zu holen, empfiehlt sich auf jeden Fall ein Virenscanner unter Android zu installieren. Dies kann z. B. der freie AVG Virenscanner aus dem And Android Store sein.

.apk-Datei installieren

Die Installation einer solchen .apk-Datei ist mit ein paar Handgriffen erledigt. Sie benötigen lediglich einen Dateimanager, der einen Paket Manager enthält. Dies kann z. B. File Expert aus dem And App Store sein. Sie können dann die .apk-Datei in den Ordner download der SD-Karte herunterladen.

Zur Installation reicht es meist, die betreffende .apk-Datei in einem Datei-Manager (hier ist der File Expert zu sehen) anzuwählen. Sie gelangen dann zur Installationsseite, in der Sie (wie beim App Store) die Anwendung installieren können.


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Der Download hat eine ZIP-Datei geliefert

Gelegentlich gibt es eine unangenehme Überraschung beim Download einer angeblichen Android .apk-Datei. Nach dem Download liegt eine ZIP-Archivdatei vor. Hintergrund ist, dass manche Hoster nur ZIP-Archive beim Ablegen zulassen.

Als ich das erste Mal mit dieser Situation konfrontiert wurde, war ich etwas ratlos. Nach einem Blick in die ZIP-Archivdatei kam die Erleuchtung. Enthält diese keine .apk-Datei, sondern die Android Manifest- und App-Dateien? Dann reicht es, die Dateinamenerweiterung .zip einfach in .apk umzubenennen. Anschließend sollte sich die Datei wie gewohnt installieren lassen.

Wie deinstalliere ich Apps?

Die Deinstallation von Apps ist ebenfalls mit wenigen Handgriffen erledigt. Sie gehen in die App-Übersichtsseite und wählen dort das Symbol Einstellungen. Dann gehen Sie zum Eintrag Anwendungen und klicken auf den hier (oben) gezeigten Befehl Anwendungen verwalten.

Sobald die Liste der installierten Apps erscheint, klicken Sie auf das Symbol der zu entfernenden App. Nun sollte die nachfolgend gezeigte Detailseite auftauchen. Sie finden eine Schaltfläche, um die App zu stoppen und auch um die App zu deinstallieren.

Weiterhin können Daten gelöscht und auf SD-Karte verschoben werden. Mit diesen Ansätzen lässt sich ein Noname-Android oder das Eigenbau-System durchaus mit einer Reihe recht interessanter Apps erweitern.

Artikel:
a: Android x86: Apps installieren Teil 1
b: Android x86: Apps installieren Teil 2

Links:
1: Android-Netbook im Eigenbau (Teil 1)
2: Android Live-System booten und installieren (Teil 2)
3: Android x86 in Virtualbox als Device Emulator I
4: Android x86 in Virtualbox als Device Emulator II
5: Eigenbausystem: Update für Android 2.2 (x86)
6: Dateiaustausch zwischen Android und Windows I


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4 Kommentare zu Android x86: Apps installieren Teil 2

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