Werden Suchanfragen von Providern ge-hijacked?

Täglich werden Millionen Suchanfragen an Google, Bing & Co abgesetzt. Wer diesen Anbietern nicht traut und die Privatsphäre beim Suchen wahren möchte, greift vielleicht zu Anbietern wie Icquick oder scroogle – die als Proxy fungieren. Aber ob das immer schützt? Speziell, wenn der faule Apfel quasi “vor der Tür” sitzt?


Anzeige

Wie ZDNet hier berichtet, sind in den USA Provider aufgeflogen, die Suchanfragen nicht, wie vom Benutzer gewünscht, zu Google & Co. weitergeleitet haben. Stattdessen wurden die Anfragen zu einem Proxy-Server von einem Drittanbieter umgeleitet, der die Anfragen analysierte und erst dann an die gewünschte Suchmaschine weiterleitete.

Um festzustellen, ob der eigene Provider eventuell auch so etwas versucht, kann man die Trace-Route eines Aufrufs verfolgen. Auch das Tool Netalyzr (hier erwähnt) lässt sich wohl zur Analyse einsetzen.

Scheinbar bewegen wir uns auf Endzeitstimmung zu. Euro am Abgrund, Internet auf “vielfachen Wunsch” nur noch mit Klarnamenzwang nutzbar, Android von Patentklagen überhäuft – und nun auch dass noch. Gibt es eigentlich noch positive Nachrichten?

Ja! Der “berühmte Sack Reis” ist wieder einmal in China umgefallen. Aber das Teil war zugebunden und es ist nix passiert. Heng Feng hat den Sack wieder aufgestellt und gut ist. Wenn das mal keine Nachricht wert ist…


Anzeige

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Internet, Sicherheit abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.