Microsoft OneNote für’s iPad

Es ist zwar schon eine Woche her, seit Microsoft das Programm OneNote auch für deutschsprachige Benutzer unter iOS freigegeben hat. Ich konnte das Programm aber nicht sofort testen, weil mein iPad noch mit der alten iOS 3.x-Version lief. Erst nachdem ich das Abenteuer iOS-Update erfolgreich bewältigt hatte, stand ein Kurztest von Microsoft OneNote an.


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Die Einzelheiten sind schnell beisammen: Microsoft OneNote benötigt auf dem iPad iOS 4.3 oder höher sowie eine kostenfreie Windows Live ID. Die Live ID ist zum Zugriff auf die Daten erforderlich, die von OneNote auf dem zugeordneten SkyDrive-Laufwerk gespeichert werden. OneNote für iPad kann dabei auch Notizbücher, die in Microsoft OneNote 2010 oder in der OneNote-Web App erstellt wurden, öffnen.

Auf der App-Seite finden Sie eine Beschreibung der App.  Die eigentliche App lässt sich in einer Basis-Version (zumindest momentan) kostenlos aus dem Apple App-Store herunterladen und installieren. In der Gratis-Version lassen sich bis zu 500 Notizen speichern. Wer mehr Notizen benötigt, kann auf eine kostenpflichtige Variante aktualisieren. Achten Sie aber darauf, dass Sie die richtige App erwischen, denn es gibt eine Variante für das iPhone und eine für das iPad.

Nach der Installation lässt sich die App über ein entsprechendes Desktop-Symbol aufrufen. OneNote meldet sich mit einem Dokumentfenster, welches am oberen Rand Schaltflächen zum Löschen, Versenden per E-Mail und Anlegen neuer Notizen enthält. In der linken Spalte findet sich eine Spalte, in der angelegte Notizbücher sowie Notizenseiten aufgeführt werden. Hier ist das Notizbuch Persönlich (Web) aufgeführt.

Tippt man in die Dokumentseite (Notizenseite), wird die Bildschirmtastatur eingeblendet. Diese weist eine zusätzliche Symbolleiste am oberen Rand auf. Über deren Schaltflächen lassen sich Aufzählungen mit Kästchen und Punkten in der Notizseite erstellen sowie Bilder einfügen.


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Möchten Sie mehrere Notizbücher verwalten, sind diese nicht auf dem iPad, sondern in einem Browser direkt im Office Live-Dokumente-Bereich ihres Skydrive Laufwerks mit der OneNote WebApp anzulegen (zumindest konnte ich bei meinem Test keine Notizbücher neu anlegen). Alternativ können Sie mittels OneNote für Windows Notizen anlegen und auf das Skydrive-Laufwerk hochladen. Anschließend lässt sich dieses Notizbuch auf dem iPad mit OneNote synchronisieren (siehe folgendes Bild).

Zum Synchronisieren tippen Sie in der linken unteren Ecke auf das Symbol Notizbücher und wählen dann dann in der oberen Leiste die Schaltfläche Einstellungen/Synchronisieren. Anschließend können Sie im eingeblendeten Fenster auf den Befehl Jetzt synchronisieren tippen. Nach einer Synchronisierung sollten die auf dem Skydrive-Laufwerk im Office Live-Dokumente-Bereich abgelegten Notizbücher in der linken Spalte eingeblendet werden und abrufbar sein. Hier habe ich ein Notizbuch Privates auf dem Skydrive-Laufwerk angelegt und dann mit dem iPad synchronisiert.

Unter dem Strich hinterlässt Microsoft OneNote bei mir aber etwas gemischte Gefühle. Ich habe die Programmfunktionen in meinen Office-Büchern in den Grundzügen vorgestellt. Die kostenlose Version für’s iPad reicht aber bei weitem nicht an die Funktionalität der Windows-Variante heran. Einfügen von Inhalten aus anderen Dokumenten, Sounds, Handschrifteingabe etc. funktioniert alles nicht. Auch das Synchronisieren mit dem Skydrive ist alles andere als intuitiv.

Tipps: Eine kleine Einführung in OneNote findet sich auf dieser Microsoft Webseite. Zudem finden sich einige Hinweise im OneNote-Forum von Microsoft.


Microsoft Office 2010-Titel


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1 Antwort zu Microsoft OneNote für’s iPad


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