Mehr Datenschutz bei Apple & Google – na bitte, geht doch!

Viele US-Konzerne sind ja nicht unbedingt für überbordenden Datenschutz ihrer Nutzer bekannt. Wird als “old stuff from europe” angesehen. Gerade ist Google mal wieder mit den Fingern im Honigtopf erwischt worden (siehe hier und hier), als es Cookiesperren von Safari und IE aushebelt. Und über datensaugende Apps hatte ich gerade vor ein paar Tagen hier gebloggt. Jetzt scheint es selbst der US-Justiz zu viel zu werden.


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Nach übereinstimmenden Berichten im Web (z. B. hier, hier und hier) hat die kalifornische Generalstaatsanwältin Kamala Karris sechs der führenden App-Store-Betreiber zu einer verbesserten Datenschutz-Vereinbarung bewegt. Wie Harris berichtet, haben sich Apple, Google, Microsoft, RIM, HP und Amazon in der Vereinbarung verpflichtet, dass jede im App-Store angebotene App bestimmte Datenschutzstandards erfüllen muss. Aufklärung darüber, welche Daten gesammelt werden und was damit geschieht, gehören dazu. Auch die US-Regierung unter Obama möchte über eine Selbstverpflichtung der Branche für mehr Daten- und Verbraucherschutz sorgen (Details hier).

Bleibt nun die Frage, wie wirksam das alles ist und ob da auch bei normalen Online-Angeboten bzw. beim Websurfen die gleiche Transparenz an den Tag gelegt wird.

 


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