Garmin Navi zumo 340LM für den Biker

Hier im Blog habe ich ja gelegentlich schon mal über Navis berichtet. Nun schiebt Anbieter Garmin mit dem zumo 340LM ein weiteres Modell für Motorräder nach. Mobile Navigationstechnologie in einem robusten und schlanken Gerät im exklusiven Outdoor-Design. Mit einem besonders hellen und hochauflösenden Display, einem lebenslangen Kartenupdate und einer Akkulaufzeit von bis zu sieben Stunden.


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Dank Lifetime Maps lässt sich stets das aktuellste Kartenmaterial nutzen. Aus der Pressemitteilung des Herstellers geht hervor, dass die Karten für 22 Länder Zentral-Europas beim Kauf bereits im Gerät enthalten sind. Diese Karten können für die gesamte Produktlebensdauer bis zu viermal jährlich ohne Gebühr aktualisiert werden.

Neben dem Straßenverlauf erleichtert die Datenbank, laut Hersteller, mit mehr als 1,5 Millionen Sonderzielen, den so genannten Point of Interests (POIs),  dem Fahrer die Orientierung: Sie führen ihn direkt zu wichtigen Zielen wie Biker-Hotels, Tankstellen, Sehenswürdigkeiten oder Motorradkneipen.

Besonders hilfreich bei Unfällen oder Gefahrensituationen ist die „Wo bin ich?“-Funktion, mit der die eigene Position sowie nächstgelegene Krankenhäuser und Polizeistationen dargestellt werden können.

Während der Fahrt zeigt das zumo-Navi die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten in Städten, auf Bundesstraßen und Autobahnen an und informiert den Biker zusätzlich über seine Durchschnitts- und die Maximalgeschwindigkeit. Außerdem verfügt der neue zumo über eine aktualisierte Kompassdarstellung, die nun separat und direkt aufrufbar ist.

Ein weiteres neues Feature ist der Serviceverlauf, der den Biker an Termine wie Öl- und Bremsflüssigkeitswechsel oder die Reifendruckprüfung erinnert. Der Fahrspurassistent mit 3D-Kreuzungsansicht bietet dem Fahrer eine einfache, schnelle und vor allem sichere Orientierung an Kreuzungen.

Touren einfach planen

Routen lassen sich mit dem zumo 340LM komfortabel organisieren, da das Gerät mit der kostenfreien Garmin BaseCamp Software kompatibel ist. So kann der Nutzer Wegpunkte, Routen und Tracks bereits vorab am heimischen PC oder Mac festlegen und die Planungsergebnisse anschließend ganz einfach auf den zumo übertragen.

Dies ist eine Funktion, die ich an meinem Garmin Nüvi 2595 vermisse – oder ich habe die noch nicht gefunden. Werde über das Teil aber noch getrennt bloggen.


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Mit der Funktion „Track Draw“ (Trackaufzeichnung) werden sogar Höhenunterschiede sowie der Schwierigkeitsgrad der anvisierten Route grafisch angezeigt. Nach der Fahrt können die Fotos von unterwegs mit einzelnen Wegpunkten verbunden werden. So entsteht eine einzigartige Erinnerung an die Reise, die dann mit Freunden geteilt werden kann.

 

Überblick mit großem Display

Besonderen Komfort bietet, laut Hersteller, den Bikern das große 4,3-Zoll-Touchscreen-Display, das auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut ablesbar ist. Ist in meinen Augen auch unabdingbar, da viele Displays in der Sonne kaum noch ablesbar sind. Auch ganz nett: Die Benutzeroberfläche lässt sich durch die extra großen Touchscreen-Buttons auch problemlos mit Handschuhen bedienen.

Das kraftstofffeste, vibrationsgeschütze Gehäuse des zumo ist zudem wasserdicht (nach  IPX7*)  und navigiert den Biker auch bei Regen oder schlechten Straßenverhältnissen zuverlässig. Beim Abbiegen nennt der zumo 340LM die Straßennamen über einen eingebauten Lautsprecher oder Kopfhörer Ausgang (Text-to-Speech-Funktion). Alternativ können diese Hinweise auch kabellos per Bluetooth, z. B. über ein Headset, empfangen werden.

Preise und Verfügbarkeit

Der neue zumo 340LM ist voraussichtlich ab Juli 2012 für 449 Euro (unverbindliche Preisempfehlung, inkl. Mehrwertsteuer) im Handel erhältlich. Beim Amazon.de habe ich das 340LM noch nicht gefunden – da gibt es nur Alternativgeräte – daher ggf. sporadisch über nachfolgende Links gegenchecken.


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2 Antworten zu Garmin Navi zumo 340LM für den Biker

  1. Ralf Buschner sagt:

    Leider hat das 340LM auch wieder nur die Routenoptionen “Schnellste Strecke” und “Kürzeste Strecke”. Bei den Zumo 400, 500, 550 konnte man außer Autobahnen immerhin auch Bundesstraßen verbieten, so daß man mit “Schnellste Strecke ohne Autobahn und Bundesstraßen” wenigstens einigermaßen kurvige und weniger befahrene Straßen als Ergebnis bekam. Mit dem 340LM dürfte sich nun der Garmin-orientierte Kradist vorwiegend auf Bundesstraßen wiederfinden, sofern er nicht jede Tour vorher am Computer plant.
    Angesichts dessen habe ich dann doch zum Urban Rider gegriffen und obwohl der auch so seine kleinen Nickeligkeiten hat, schickt der mich regelmäßig per “Kurvenreiche Strecke” über Sträßchen und durch Dörfchen, daß einem schier das Herz aufgeht.
    Gut – ein Lifetime-Abo ist bei den 279,- inkl. Aktivhalterung nicht drin, die eine große Zubehörkette momentan für das Gerät aufruft, aber herrje, dann fährt man eben die Umleitung und freut sich über die zusätzliche Fahrtstrecke – der Weg ist das Ziel!

  2. Günter Born sagt:

    Probleme mit der USB-Anbindung an Windows/Mac OS X

    Das Navi Zumo 340 LM wird standardmäßig als MTP-Gerät von Windows oder OS X erkannt. Das sollte kein Problem sein, MTP hat sogar einige Vorteile. Bei Windows gibt es aber die N-Versionen, die keine MTP-Unterstützung haben. Zudem blockieren Fremd-Internet Security Suites gelegentlich den MTP-Treiber, so dass die Geräte nicht mehr erkannt werden. Ich habe das in folgenden Beiträgen thematisiert.

    Windows-MTP-Treiber funktioniert nicht
    Windows 8.1 N: Keine PTP- und MTP-Unterstützung

    Falls es mit der MTP-Anbindung nicht hin haut, kann man versuchen, das Gerät auf den “Mass Storage Mode” umzustellen. Die Anleitung findet sich in in diesem Forenbeitrag:

    1. Das Navi starten (ohne mit dem PC zu verbinden!).
    2. Im Hauptmenü auf “Karte” tippen
    3. Im sich öffnenden Fenster rechts unten auf den Eintrag “Tempo” klicken
    4. Im sich öffnenden Reisecomputer auf die mittlere Anzeige mit Tempo und Himmelsrichtung drücken und gedrückt halten
    5. Nach max. 10 Sekunden öffnet sich eine englischesprachige Darstellung, in der man nach unten zum Menüpunkt “MTP-Settings” gehen und diesen anklicken muss.
    6. Im sich dann öffnenden Fenster ist der Modus auf “Mass Storage Mode” umzustellen und zu bestätigen
    7. Danach über den kleinen Pfeil bis ins Hauptmenü zurückgehen
    8. Das Navi jetzt mit dem PC verbinden

    Es sollte dann unter Windows 7/8/8.1 im Programm MapSource erkannt werden. Wer Probleme mit der obigen Schrittfolge hat – ich habe hier noch einen bebilderten Artikel gefunden, der die Umstellung beschreibt. Ich hoffe, die Anleitung hilft weiter – ich habe das Navi leider nicht zur Verfügung.

    Zudem scheint das Navi USB-Probleme zu provozieren – hier ein Forenthread, der vielleicht weiter hilft. Und hier gibt es einen weiteren Forenthread.

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    a1: Garmin Nüvi 2595 LMT-Erfahrungsbericht
    a2: Update-Hürden beim Garmin Nüvi 2595 LMT

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