Dynamischen Datenträger in Basisdatenträger konvertieren – Teil 2

win7Es gibt immer wieder Windows 7/8-Benutzer, die sich einen Basisdatenträger (MBR-Partitionierung) mittels Partitionierungstools unbeabsichtigt in einen dynamischen Datenträger umwandeln. In Teil I (Vorsicht, Partitionierungsfalle bei Windows 8) dieser Artikelfolge habe ich am Beispiel von Windows 8 und der Datenträgerverwaltung demonstriert, wie schnell so ein Fehler passieren kann. In Teil II skizziere ich, wie man einen solchen dynamischen Datenträger wieder in einen (MBR-)Basisdatenträger zurückverwandelt.


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Das Problem im Überblick

Bei der Partitionierung [1, 2, 3] von Festplatten gibt es zwei Varianten, die die Struktur der Partitionierungstabelle bestimmen.

  • MBR-Partitionierung: Dies ist die früher gebräuchliche Variante, die noch aus Zeiten von MS-DOS stammt. In Windows 7/8 wird für diese Partitionierung i. d. R. die Angabe “Basisdatenträger” verwendet. Die Festplatte wird über eine Partitionierungstabelle im Master-Boot-Record (am Anfang der Festplatte) verwaltet [3]. Die Datenstruktur bedingt, dass auf der Festplatte nur vier Partitionen zur Aufnahme logischer Laufwerke (als Volume bezeichnet) eingerichtet werden können. Einer Primärpartition kann nur ein logisches Laufwerk zugewiesen werden. Es besteht aber die Möglichkeit, statt einer vierten Primärpartition eine erweiterte Sekundärpartition anzulegen (die Datenträgerverwaltung von Windows macht dies sogar automatisch). Auf einer Sekundärpartition kann man mehr als ein logisches Volume einrichten.
  • GPT-Partitionierung: Um die Begrenzung auf vier Partitionseinträge der MBR-Tabelle aufzuheben, wurde das GUID Partition Table-Schema entwickelt. Bei diesem Schema werden die Partitionierungsinformationen in einer erweiterten Tabelle am Ende des Datenbereichs auf dem Datenträger über GUID-Einträge verwaltet [4]. Der Vorteil besteht einerseits darin, dass sehr viele Partitionen auf dem Datenträger angelegt werden können. Die Unterscheidung in primäre und sekundäre Partitionen entfällt. Zudem ist die GPT-Partitionierung zur Verwaltung großer Datenträger (über 2 TB) zu verwenden.

In der Windows-Datenträgerverwaltung lässt sich bei der Initialisierung eines (leeren) Datenträgers festlegen, wie dieser partitioniert werden soll.

Problem ist, dass die MBR-Partitionierung und die GPT-Partitionierung nicht zueinander kompatibel sind.

Nachträge: Unter [8] finden sich noch einige Hinweise, wie Windows die GPT-Partitionsstruktur verwaltet und im MBR eine “Dummy”-Partition mit dem Typ 42H einträgt.

Zudem wies mich Leser Hans-Peter darauf hin, dass GPT-Datenträger unter Windows immer eine 127 MB große MSR-Partition (mit dem Typ “Reserviert” und einem “unbekannten” Dateisystem) aufweisen. Diese Partition wird aber nicht in der Datenträgerverwaltung  angezeigt und ist damit nicht bearbeitbar. Dies ist in nachfolgendem Screenshot in Diskpart-Konsolenfenster sichtbar, während die Datenträgerverwaltung (im Hintergrund) nur die logischen Volumes anzeigt. Diese MSR-Partition ist erforderlich, weil GPT-Platten keine versteckten Sektoren zulassen. DieMSR-Partition wird gebraucht, um einen GPT-Datenträger vom Basisvolume in einem dynamischen Datenträger zu konvertieren.

Basis- versus dynamischer Datenträger

So weit so gut – dies war mein Kenntnisstand, bevor ich mich mit der Thematik auseinander setzte. Die GPT-Partitionierung kannte ich aus der Macintosh-Ecke bzw. musste mich bei der OS X-Installation auf Windows-Rechnern mit befassen. Daher glaubte ich, dass beim Anlegen der fünften Partition (siehe Teil 1) die MBR-Partitionierung in eine GPT-Partitionierung überführt würde.

Dem ist aber nicht der Fall, und ich habe übersehen, dass Microsoft seinen eigenen Stiefel fährt. Microsofts Datenträgerverwaltung kennt, neben MBR- und GPT-Partitionierung, noch Basis- und dynamische Datenträger. In der Datenträgerverwaltung kann ein Basis-Datenträger mit der rechten Maustaste angeklickt werden. Dann finden sich im Kontextmenü Befehle, um die Festplatte in einen GPT-Datenträger (siehe auch [13]) und/oder in einen dynamischen Datenträger zu konvertieren. Ein Basisdatenträger mit GPT-Partitionierung lässt sich per Kontextmenü auch wieder in einen MBR-Datenträger zurückwandeln. Liegt ein dynamischer GPT-Datenträger vor, geht dies nicht mehr.


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Basisdatenträger liegen vor, wenn eine MBR-Partitionierung oder eine GPT-Partitionierung, vorgenommen wurde. Diese, ich bezeichne es mal als Grundpartitionierung, Partitionierungsstruktur kann zusätzlich in einen dynamischen Datenträger umgewandelt werden (was bei der in Teil 1 beschriebenen Vorgehensweise bei der MBR-Disk automatisch passiert).

Ein dynamischer Datenträger ist eine Microsoft-spezifische Struktur, die das Anlegen von bis zu 2000 Partitionen auf einer Festplatte sowie das Verwenden spezieller Features (z. B. Zusammenfassen mehrerer Disks mit Aufteilung von Daten in Stripesets) ermöglicht. Eine Erklärung der Unterschiede der Datenträgertypen findet sich unter [11, 12, 14]. Die Verwaltung einer dynamischen Festplatte erfolgt bei einem MBR-Datenträger über eine spezielle Partitionierungsstruktur am Ende der Festplatte.


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So geht’s mit Datenverlust zum Basisdatenträger zurück

Hat ein Benutzer, z. B. mittels der Windows-Datenträgerverwaltung (siehe Teil 1) eine, von Microsoft als Basisdatenträger bezeichnete, (MBR- oder GPT-)Festplatte in einen dynamischen Datenträger umgewandelt, gibt es mit Windows-Bordmitteln keinen Weg (ohne Datenverlust) zurück. Wenn alles funktioniert, wird man den dynamischen Datenträger belassen.

Gibt es jedoch Probleme mit dem dynamischen Datenträger, muss man versuchen, zum Basisdatenträger zurückzukehren. Ein möglicher Ansatz: wichtige Daten sichern, alle Partitionen auf der Festplatte löschen und versuchen, per Initialisierung den Datenträger als MBR-Datenträger einzurichten. Microsoft beschreibt unter [9], wie man dies mit der Computerverwaltung oder dem Befehlszeilentool diskpart tun kann. Danach kann wieder die maximal vier Partitionen anlegen und die Daten zurücksichern – ein Ansatz, der aber, wegen des Datenverlusts, kaum praktikabel ist.

Konvertierung: Dynamic Disc zu Basisdatenträger

Falls es Probleme mit dem dynamischen Datenträger gibt, benötigt man eine Methode, um ohne Datenverlust zum Basisdatenträger zurückzukehren. Mit Windows-Bordmitteln geht das leider nicht. Entweder man verwendet aktuelle Versionen von Drittherstellertools wie Paragon Partition Manager, Acronis Disk Director. Oder man greift auf das Tool Testdisk (oder noch besser auf den unten beschriebenen Easeus Partition Manager) zurück [7].

  • Um mit dem kostenfreien Tool Testdisk zu arbeiten, laden Sie sich die ZIP-Datei von der oben verlinkten Webseite in einen Ordner der Festplatte.
  • Dann klicken sie die ZIP-Datei mit der rechten Maustaste an, wählen den Kontextmenübefehl Eigenschaften und betätigen auf der Registerkarte Allgemein die Schaltfläche Zulassen. Dies verhindert Sicherheitswarnungen beim späteren Ausführen der Datei. Danach entpacken Sie das Archiv in einen lokalen Ordner.

Nach diesen Vorbereitungen lässt sich die Datei testdisk_win.exe im betreffenden Ordner aufrufen.

Testdisk wird auch unter Windows als Befehlszeilentool ausgeführt (siehe Fenster im Vordergrund). Wählen Sie als erstes eine Option für die Protokolldatei (z. B. No log über die Cursortasten auswählen und dann die Eingabetaste drücken).

Anschließend gilt es, die betroffene Disk im Menü auszuwählen (per Cursortasten) und dann die Wiederherstellung zu starten. Im nächsten Schritt ist der Eintrag “Intel/PC partition” zu wählen.

Danach sind eine Analyse der Disk durchzuführen und die Partitionen mit QuickSearch suchen zu lassen. Werden die Partitionen gefunden, kann man mit Change Type (Taste T) in die Seite zum Angeben des MBR-Partitiontyps 07 gehen.

Unter [8] findet sich ein bebilderter Artikel, in dem Christian Weihs zeigt, wie man wieder mit Testdisk zum Basisdatenträger (mit den vier Partitionen) zurück kommt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich es auf einem Testsystem nicht geschafft habe, den dynamischen Datenträger zu einem Basisdatenträger mit MBR-Partitionierung zurückzustufen – es fehlten einfach Optionen zum Schreiben, die unter [8] aufgeführt waren. Ob es an Windows 8 liegt, habe ich nicht mehr getestet, da ich den nachfolgend skizzierten Ansatz bei Heimanwendern für die komfortablere Variante halte.

Nutze komfortable Tools

Persönlich setze ich daher für solche Fälle Partitionierungstools wie Paragon Partition Manager oder Acronis Disk Director ein. Wer eine kostenlose Alternative sucht, kann als Heimanwender den Easeus Partition Manager Home Edition unter [10] kostenfrei herunterladen und installieren. [Update: Gibt Rückmeldungen, dass die Funktion zum Konvertieren nicht mehr Bestandteil der Free-Version ist – das müsst ihr ggf. selbst testen.]

Nach dem Aufruf des Easeus Partition Manager reicht es, den Datenträger im unteren Teilfenster mit der rechten Maustaste anzuwählen und im Kontextmenü den Befehl Convert to basic disk zu wählen.

Der Partition Manager prüft dann die Datenträgerstruktur (wird in einem Dialogfeld angezeigt) und beginnt mit der Konvertierung. Falls sich nichts tut, notfalls die Append-Schaltlfläche in der Symbolleiste anklicken. Dann wird ein Neustart ausgeführt und die Konvertierung geht schneller. Nachfolgend ist das Fenster des Partition Managers während der Konvertierung zu sehen.

Der folgende Screenshot bildet die Datenträgerstruktur ab, wie sich die Datenträgerverwaltung von Windows 8 nach der Konvertierung anzeigt.

Die fünfte Partition des dynamischen Datenträgers passt ja nicht mehr zur MBR-Partitionierung des Basisdatenträgers. Daher hat Easeus Partition Manager einfach die drei letzten Partitionen des MBR-Datenträgers zu einer erweiterten Partition zusammengefasst und die Partitionen des dynamischen Datenträgers zu logischen Volumes konvertiert (oben im grün umrandeten Bereich zu sehen). Falls also mal das Malheur passiert und eine Festplatte in einen dynamischen Datenträger umgewandelt wurde, ist das kein Beinbruch. Sie kennen nun ja diverse Ansätze, wie man wieder zu einem Basisdatenträger zurück kommt.

Artikel:

a: Vorsicht, Partitionierungsfalle bei Windows 8 – Teil I
b: Dynamischen Datenträger in Basisdatenträger konvertieren– Teil II

Links:
1: Partitionierung, (k)ein Buch mit 7 Siegeln?
2: Partition (Informatik) (Wikipedia)
3: Master Boot Record (Wikipedia)
4: GUID Partition Table (Wikipedia)
5: Forendiskussion bei MS
5a: Forendiskussion bei MS
6: TestDisk – CGSecurity
7: Dynamische Datenträger in Basisdatenträger umwandeln
8: Dynamischen in Basisdatenträger zurückwandeln
9: Change a Dynamic Disk Back to a Basic Disk
10: Easeus Partition Manager Website
11: Was sind Basisdatenträger und dynamische Datenträger?
12: Dynamische Datenträger und Volumes
13: Ändern eines MBR-Datenträgers in einen GPT-Datenträger
14: Artikel zu dynamischen Datenträgern (inklusive Einschränkungen)
15: Computerbase-Artikel zu dynamischen Festplatten & Konvertierung
16: Partitionsprobleme mit der Datenträgerverwaltung


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29 Antworten zu Dynamischen Datenträger in Basisdatenträger konvertieren – Teil 2


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  3. Jens Wagner sagt:

    Hallo Herr Born!

    Als eingefleischter XP-User und seit Anfang diesen Jahres Win8-User muss ich mich leider nun mit diesem Problem auseinandersetzen. Ich habe versucht, die Systemfestplatte eines Win8-OEM-Laptops (Samsung) zu partitionieren. Nun startet Win8 nicht mehr und keine einzige wählbare Auswahlmöglichkeit funktioniert. Ich komme lediglich ins BIOS. Mit einer Win8-Installations-DVD habe ich mit allen möglichen Mitteln versucht, das System zu reparieren – ohne Erfolg. Scheinbar hat das Partitionieren dazu geführt, dass die Sstempartition nun den Laufwerksbuchstaben D besitzt. Dies konnte ich mit bootrec /scano erkennen. Habe dann mit Bart PE XPE den Laptop gestartet und konnte in der Datenträgerverwaltung sehen, das die gesamte Festplatte eine GPT-Schutzpartition ist (Datenträger 0, Basis).

    Haben Sie eine Idee, wie ich Win8 wieder lauffähig bekomme?

    MfG Jens

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  5. Günter Born sagt:

    @Jens: Tut mir leid, von dem Problem zu hören. Aus gegebenem Anlass habe ich vor einigen Monaten genau wegen einiger Samsung-Geschädigter diese Artikelreihe verfasst.

    i: Windows 8 UEFI-/GPT-Partitionierung enträtselt – Teil I
    ii: Windows 8 auf UEFI-/GPT-Hardware – Teil II
    iii: Windows 8 UEFI-/OEM-Partitionierung – Teil III

    In Teil 3 ist das Samsung-Problem adressiert. Sobald Du an der Partitionierung rumschraubst, wird offenbar die Bootfähigkeit und die Möglichkeit zum Recovery irreversibel beschädigt. Beachte auch die Kommentare im Artikel. Mit viel Glück hilft es, die Partitionierung rückgängig zu machen und zu hoffen, dass es wieder bootet. Andernfalls bleibt nur der Gang zum Support.

    Da das nicht die einzige Baustelle ist, hatte ich den Beitrag Hallo Samsung, wir haben ein Problem … verfasst und Samsung zur Kenntnis gegeben. Mein Angebot war, sich mit der Technik zusammen zu setzen (die Deutschland-Zentrale ist für mich nur einen Katzensprung entfernt) und eine Lösung für die Kunden zu suchen. Ist leider im Sande verlaufen …

    Kann allerdings auch anders laufen. Ich hatte gerade einen anderen Fall, wo ich bei Medion Systemen das Gefühl hatte, dass in der Windows 8-Distribution von Medion noch ein Bock drin sein könnte. Hab die angemailt und Stunden später kam ein Kontakt zur Technik zustande. Es gibt jetzt nicht nur eine Lösung für das ursprüngliche Problem. Auch das Thema Partitionierung hat mich (wegen der Samsung-Geschichte) brennend interessiert. Momentan steht hier ein Medion MD 8380-Rechner für ein paar Tage zum Testen. Schaue ich mir deren Partitionierungsstruktur an, ist das mustergültig gelöst. Das logische Laufwerk D: enthält das Recovery (alle Dateien sind frei zugänglich), es liegt eine Windows 8 Setup-DVD bei und eine Umpartitionierung des Laufwerks C: mit Einfügen eines weiteren logischen Laufwerks ist auch kein Problem. Als ich das gesehen habe, hat mich dass schon ein Stück weit begeistert – da scheint der Kunde im Fokus zu stehen.

  6. TulgaD5 sagt:

    Danke!!! 1:0 für mich gegen mein Problem ;-)

    Bei mir waren es aber u. a. auch MacOS-extended-Partitionen. Schafft das einer dieser Tools, obwohl Windows nur NTFS,, FAT32, exFAT usw. kennt?

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  8. Günter Born sagt:

    Nachtrag: Blog-Leser Klaus P. hat mir per Mail noch ein Feedback zukommen lassen, welches ich hier als Ergänzung Online stelle.

    Ihr Artikel im Netz “Dynamischen Datenträger in Basisdatenträger konvertieren – Teil 2” hat mir hervorragend geholfen!

    Vielen , vielen Dank ! Hier einige Ergebnisse meiner Odyssee, vielleicht wollen Sie ja Ihren Artikel aktualisieren !

    1. Der Festplatten Manager 14 Suite von Paragon leistet die Umwandlung nicht, sondern erst der Festplatten Manager Professional, der kostet schlanke 79,- €. Im Internet war bis Dienstag, 14.1.2014 eine falsche Produktbeschreibung. Auf meinen Protest hin ist diese nun korrigiert worden!

    2. Der “Easeus Partition Manager Home Edition” Free leistet die Umwandlung auch nicht ! Man muss ja erst ein Bootmedium erstellen können ! Erst der Partition Master Professional schafft das ! Für immerhin nur 32,- € ! Damit ist mir dann die Rück-Konvertierung sehr einfach gelungen !! (Nachdem ich 40,- € für den Festplatten Manager von Paragon bezahlt hatte !)

    3. Das kostenfreien Tool Testdisk habe ich nicht ans Starten bekommen, da ich kein Bootmedium habe, von dem ich es hätte aufrufen können ! Muss man dazu ein Bootmedium mit PE-Builder erstellen ?

    Nochmals tausend Dank für Ihre Hilfestellung Ihr Klaus P.

    Die Rückmeldung von Klaus P. hilft möglicherweise weiteren Betroffenen. Der Artikel ist ja vor 1 1/2 Jahren entstanden – die damals von mir verwendeten Tools taten es noch. Zwischenzeitlich sind ja neue Betriebssystemversionen und auch Programmversionen herausgegeben worden, die da möglicherweise Probleme verursachen (ich kann dass nicht alle paar Monate testen – daher ist das Feedback sehr hilfreich).

    Zur Testdisk-Frage: Normalerweise sollte eigentlich ein Betriebssystem noch booten. Dann kann man dort ein Fenster der Eingabeaufforderung öffnen und mit Testdisk experimentieren. Ob Testdisk auch unter einer Windows PE-Umgebung funktioniert, habe ich nie eruiert. Aber hier gibt es einen Artikel zu Testdisk unter Windows PE.

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  10. Sven sagt:

    Hallo Herr Born.

    Da mir ihre Seite schon oft geholfen hat, hier mal mein Tip dazu:

    Mit Testdisk funktioniert das wunderbar. Nur in der Beschreibung nach [8] wurde ein weiterer Schritt vergessen: Nach dem Quicksearch erscheinen die gefundenen Partitionen. Entsprechende Partitionen auswählen und dann mit der Cursortaste nach links wählen bis P (=Primary) vorne erscheint. Anschließend Enter und im nächsten Fenster auf Write gehen, mit Y bestätigen und schwupps, Partition wieder vorhanden.

    Gruß Sven

  11. Karin sagt:

    Hallo Herr Born,

    ich habe folgendes Problem.

    Bei meinem HP Pavilon dv7 3010eg (Win7) ist das Mainboard defekt. In diesem Notebook war eine Festplatte von Seagate.

    Jetzt habe ich mir ein leeres Festplattengehäuse gekauft und es an den Samsung von meinem Mann gehängt. In der Computerverwaltung wird nur Dynamisch angezeigt ohne irgendwelche Festplattengröße oder sonstige Hinweise. Im Geschäft sagte man mir, dass die Festplatte defekt ist und deshalb nichts mehr drauf ist bzw. zu sehen ist. Mittlerweile habe ich drei verschiedene Gehäuse getestet.

    Und als Nächstes habe ich die Festplatte in dem Samsung (auch Win 7) eingebaut. Und siehe da, ich konnte alles sehen nur ich konnte kein Speichermedium anhängen und die Daten speichern. Das Speichermedium wurde nicht erkannte und die Maus hat sich auch nicht bewegt, aber der Pfeil vom Fingerprint funktionierte. Nur das Bild hat sich festgefahren/festgefroren. Mit strg – alt – entfernen kam ich bis zu der Seite mit dem Taskmanager. Konnte dort auch nichts aufrufen. Unten rechts wurde angezeigt, dass ich Updates installieren müsste. Ging auch nicht. Und das ganze Bild sah so aus wie im abgesicherten Modus. Einmal konnte ich ohne die Austaste sogar runterfahren und neu starten. Hat sich aber nichts geändert.

    Zwischendurch kam automatisch der Hinweis: Es ist kein ATI Grafiktreiber installiert oder der ATI-Treiber funktioniert nicht ordnungsgemäß. Installieren Sie den für Ihre ATI-Hardware geeigneten ATI-Treiber. Wie soll ich da etwas installieren wenn ich keinen Befehl ausführen kann? Ich konnte noch nicht einmal auf das Internetsymbol klicken um die Fritzbox zu aktivieren.

    Wie komme ich jetzt ohne Datenverlust an meine wichtigen Sachen ran? Oben in Ihrem Teil 2 steht nur etwas von Win. 8.

    Ein Bekannter will diese Festplatte in einem Turm als zweite Platte installieren, damit nicht von dieser alten dynamischen gebootet wird. Ob das funktioniert? Kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre doch wie ein externes Gehäuse?!

    Danke für Ihre Mühe und viele Grüße
    Karin

    • Günter Born sagt:

      @Karin: Da mich vor 2 Wochen ein Festplattendefekt getroffen hat, ist das Thema hier recht präsent.

      Wichtig: Möglichst nicht mehr von der alten Festplatte booten!

      Die Probleme können von einer sterbenden Festplatte oder von ungenügender Stromversorgung des externen Gehäuses herrühren. Dazu kann ich aus der Ferne nichts sagen.

      Ich habe bei mir auf die Schnelle das System mit Windows PE (Wiederherstellungsdatenträger für Win 7 auf CD) gebootet – später habe ich mit Windows To Go gearbeitet und die wichtigen Festplatteninhalte per SATA-Schnittstelle auf eine neue Festplatte kopiert. Bei meinem System kann ich einen Wechselrahmen mit eSATA-Schnittstelle verwenden, so dass das etwas leichter wird.

      Da mir die Festplatte bereits während dieses Kopiervorgangs gestorben ist und ich einige Sachen nicht wieder bekommen konnte (Windows zeigt nur noch RAW Medien oder leere Laufwerke an), habe ich die Gunst der Stunde genutzt, und Kroll Ontrack Easyrecovery doch mal angetestet (stand seit einem halben Jahr auf der Agenda). Die Blog-Beiträge sind für die kommenden Tage geplant. Du kannst folgendes machen:

      – Festplatte an ein System hängen, welches aber von einem anderen Datenträger gebootet wurde.
      – Die Disk sollte in der Datenträgerverwaltung erkannt werden (da hat der Bekannte mit seinem Ansatz recht)
      – Du kannst dir vorher bei Kroll Ontrack die Testversion von Easy recovery home laden.

      Lässt sich der Datenträger auf dem Tower einwandfrei lesen, kopiert ihr die Daten auf eine neue Festplatte. Falls dynamische Datenträger oder sonst was angezeigt werden, keinesfalls konvertieren. An Hand der Kroll Ontrack Easyrecovery Testversion siehst Du schon, ob sich Daten restaurieren bzw. lesen lassen. Falls ja, und die Daten wichtig sind, dürften die 90 Euro für die Easyrecovery Home Jahreslizenz gut angelegt sein. Damit solltest Du die Daten auch bei einer beschädigten Festplatte retten können. Ich hatte die Professional-Variante im Test und mir blieb die Spucke weg, was die an Dateien korrekt runter ziehen konnte. Wenn Du bis Montag oder Dienstag warten kannst – bis dahin sind die Blog-Beiträge vermutlich online. Ansonsten bietet Kroll Ontrack auch noch professionelles Datenrettungsmanagement an – aber das ist imho nur für sehr wichtige und wertvolle Firmendaten relevant.

  12. Karin sagt:

    ich noch einmal.

    Habe noch einmal etwas in Ihren Ausführungen gelesen.

    Zitat von Klaus P.:
    2. Der “Easeus Partition Manager Home Edition” Free leistet die Umwandlung auch nicht ! Man muss ja erst ein Bootmedium erstellen können ! Erst der Partition Master Professional schafft das ! Für immerhin nur 32,- € ! Damit ist mir dann die Rück-Konvertierung sehr einfach gelungen !! (Nachdem ich 40,- € für den Festplatten Manager von Paragon bezahlt hatte !)

    Ob das auch ohne Datenverlust funktionieren würde wenn ich die Festplatte ins leere Gehäuse packe? Nicht, dass ich auch noch den PC meines Mannes schrotte.

    In der Computerverwaltung wurde nur ganz links im ersten Feld
    Dynamisch
    ungültig
    angezeigt. Die rechten Felder waren leer.

    Viele Grüße
    Karin

  13. Daniel K. sagt:

    Danke für diesen Artikel. Er hat mir geholfen ein neues und schon versemmeltes HP Notebook so umzuwandeln, dass ich nun wie gewohnt Images machen kann. Rechte Maustaste mit Easeus funktioniert.

  14. Jannik sagt:

    Guten Tag,
    der EASUS Partition Master zeigt mir eine Meldung an, nachdem ich auf “zu Basisdatenträger konvertieren” geklickt habe.
    Die Meldung besagt, es gäbe einen Partitionsfehler und wenn ich auf “yes” klicken würde, würde mein System lahmgelegt und meine Daten gelöscht werden.
    Was soll ich tun?

    • Günter Born sagt:

      Daten sichern und dann das System auf Vordermann bringen.

      • Jannik sagt:

        Danke für Ihre Antwort.
        Das Problem hat sich jedoch schon gelöst.
        Ich habe den PC, nachdem ich diese Meldung mit “no” beantwortet habe, ausgeschaltet und wieder hochgefahren.
        Dann wollte ich meine “einfachen Volumen” zu “Basis” konvertieren und es hat sehr gut geklappt.
        Der EaseUS Partition Master ist sehr zu empfehlen. Version 10.2 auch in (relativ gut übersetztem) Deutsch.

  15. Peter sagt:

    Danke für die Hilfe zur Konvertierung des dynamischen in das Basis-System.
    Der EaseUS Partition Master 10.2 (am 21.03.15 von C.B. heruntergeladen) hat wunderbar funktioniert.
    Der Rechner bzw. WIN7 muss zwar mehrere Male neu starten, aber zum Schluss ist alles bestens abgelaufen – ohne Datenverlust- und ich konnte WIN 10 Techn. Prew. parallel installieren.
    Viele Grüße
    Peter
    O.T.: Bei dieser Gelegenheit auch noch nachträglich Danke für die Lösung des verschwundenen zweiten DVD-LW bei Windows 8.

  16. Bodensee Feeling sagt:

    Mit Windows 10 habe ich es geschafft, das dynamisches /GPT-Laufwerk meines Netbooks am Desktop-PC in ein Basis-Laufwerk zu verwandeln -> Computerverwaltung / Datenträgerverwaltung.

  17. Egge sagt:

    so leute, lange rede, kurzer sinn, also fasse ich mich so kurz wie möglich.
    ich hab minimum 20 versuche gebraucht, um dieses win10/64bit hinzukriegen. des rätsels lösung war zumindest bei mir die konvertierung der platte von dynamisch zu basis mit diesem easeus-tool. das ging zwar nur mit etwas bargeld, da die konvertierung nur bei der pro-version freigeschaltet war. alles andere, wie sata-, usb- sowie andere nicht benötigte hardware und auch das gründliche deinstallieren und händische entfernen des virenscanners selbst mit dem removal-tool brachte nichts. also mal im ernst, diesen kleinen hinweis von ms, und man hätte sich vieles ersparen können.

  18. Daniel Werner sagt:

    LÖSUNG für VERLUSTLOSE RÜCKKONVERTIERUNG DYNAMISCH NACH BASIS
    Ich hatte gerade dasselbe Problem mit Dynamischen Datenträgern in Windows 7-64bit. Festplatte (250GB) – mit Bootloader (100MB), Systempartition (90GB), Datenpartition (100GB), Recoverypartition (60GB), alle ursprünglich als Basisdatenträger mit FAT/NTFS und dann alle konvertiert mittels zweiter, paralleler Platte über Dynamisch als Spiegel von Windows 7 (bordeigene Mittel).

    Eine der gespiegelten Festplatten hat Smart Fehler gezeigt, und den Spiegel zerrissen. DISKMGMT hat da diverse komische Partitionen gezeigt, Trennen liess sich nichts mehr (glücklicherweise!); Gelaufen ist es noch, jede der beiden Festplatten musste trotzdem dran sein, sonst war gar nichts lauffähig. Also alles ziemlich instabil! Aber soll mal einer ein Backup eines Dynamischen Systems versuchen. Geht nicht!
    So – und nun wollte ich mich bei dieser Gelegenheit davon wieder trennen! Ist nicht ganz so einfach, das stimmt wohl! erst hatte ich ja noch die Freude zu sehen, dass das bordeigene Mittel von Windows 7 ein Restore Image erstellt – Aber das kann dann nicht zurückgespielt werden von Scratch (auf leere Festplatte) – Da gibts Fehlermeldungen, klappt nicht – Da wäre Micro$oft gefragt nachzuarbeiten! Versprechen, aber nicht einhalten – so sehe ich das!
    Hier nun meine Lösung.
    1) Erstmal ein Backup ziehen von jeder Partition (ausser der Bootloaderpartition) – auf externe Festplatte. Ich habe dazu letztendlich “DriveImage XML 2.50” nutzen können – andere haben versagt, auch die “teuren” Backup/Image-Programme.
    2) Alle anderen Festplatten abhängen (auch den Dynamischen Datenträger). Jetzt am Besten auf andere Festplatte gleicher Grösse eine ganz einfache Basisinstallation beginnen (in diesem Fall ab Windows 7-64 OA DVD); Ohne Aktivierung; ohne Treiberinstallationen; Nur ganz spartanisch! Wichtig: Die Partitionierung sollte der vom Dynamischen Setup in etwa entsprechen (keine kleineren Partitionen, grösser geht gut)
    3) Nun die bisherige Platte wieder ran und davon booten. Die neue Platte auch dran, und auch die Sicherungsfestplatte hinzu.
    4) DriveImage XML 2.50 starten. und alle Partitionen aus der Sicherung auf den neuen Datenträger zurückspielen. Interessant: DriveImage XML 2.50 löscht dann dann zwar die Inhalte der Partition, aber nicht die Formatierung (also wird dann nicht Dynamisch erstellt, sondern auf bestehend NTFS zurückgeschrieben!)
    GANZ WICHTIG: Die BOOTLOADERPARTITION NICHT ANTASTEN, die bleibt so wie sie gerade eben erstellt wurde!
    5) So, nun ist alles zurückgespielt auf die neue Festplatte/Partitionen. Nochmal alles “checken”, dann Runterfahren, Alte (dynamische) HD abstecken, externe HD auch.
    6) Neustart, und dann habe ich fast eine halbe Stunde gewartet, bis sich alles “eingerenkt” hatte; Also, GEDULD IST ANGESAGT BEI DIESEM SCHRITT!
    Doch war echt super! Alles läuft, bis auf das letzte Bit alles prima gut drauf! MEGA-COOL! Keine Lizenzen eingeben, Keine komplette Neuinstallationen mit anschliessender mühsamer Installation von Applikationen und Programmen, Netzwerkordnerfreigaben, und was sonst noch alles zeitraubend dabei wäre, um das System wieder an den Punkt zu bringen wie man es möchte. Alles wirklich wie zuvor!

    Ich wünsche jedem dieses Erlebnis!

    Mit Gruss und “…”, und guter Laune!
    D.

  19. Konstantin sagt:

    Hallo Günter, hallo alle anderen,

    Zunächst einmal vielen Dank dem Autor und allen Kommentierenden für die umfassenden Informationen.

    Auf meinem Notebook war als Werkszustand eine 10GB-Recovery-Partition (am Plattenanfang !). Nach deren Löschung und vor Lesen dieses Artikels hoffte ich, die Partition im dynamischen Modus nach vorne schiebeb oder spanndn spannen zu können. Ja, ich weiß, das ist unprofessionelles Gebastel. Dynamische Partitionen lassen sich nicht bewegen, auch nicht mit externen Werkzeugen wie z.B. EaseUS oder Part-Magic,

    Ich kann jedenfalls vemelden, dass die Revertierung in den Basismodus mit Testdisk Dank der hier erhaltenen Informationen absolut problemlos verlief. Man darf sich nur nicht daran stören, dass die dynamische Partition in Testdisk bereits mit Typ 07 angezeigt wird. Der Write-Befehl erfolgt ohne Bestätigung. Machte nichts, der Weg war ja klar.

    Partitionsverschiebung und -vergrößerung erfolgte mit dem Tool Part-Magic von bootfähiger Linux-CD (ISO-Image zum Beispiel bei CHIP online) ebenfalls kostenneutral. Danach noch ein kurzer Reparaturlauf mit der Windows-DVD und alles war perfekt (ich gebrauche dieses Modewort wirklich nicht oft).

    Die Vorbereitung der Lösung durch die Lektüre an diesem Ort hat mir den Weg geebnet. Ich halte Testdisk für den effizientesten Lösungsweg.

    Herzlichst

    Konstantin

  20. Gabikam sagt:

    Hallo und Frohes Neues Jahr!
    Mein Problem: der HP- Notebook mit Win 7 Home Premium OE hat seinen Geist aufgegeben: außer DVD-Laufwerks Klappern beim Einschalten tut sich nichts. Habe die Festplatte ausgebaut und in ein Gehäuse eingesetzt. An einem 2. NB am USB wird in der Datenträgerverwaltung “dynamisches Laufwerk angezeigt. Disk Director 12 erkennt die – einfachen – Partitionen und bietet die Konvertierung in “Basis” an. Kann ich die Konvertierung starten, ohne Datenverlust zu erleiden, denn ich komme sonst nicht an die Daten. P.S Als der Notebook noch lief wurde mit True Img ein Backup erstellt, eine Recovery scheiterte an “dynamisch”…

  21. Pingback: Windows 7 Reparatur Fehlermeldung falsche Version - Seite 2

  22. hjok sagt:

    Hallo Herr Born,

    “… musste mich bei der OS X-Installation auf Windows-Rechnern …”
    Haben Sie Hackintosh zusammengebaut?

    Anderes Thema:
    Haben Sie eigentlich mal den ‘Active@ Partition Manager’ (http://www.pcdisk.com/) getestet?

    Grüße, hjok

    • Zur ersten Frage: Ja – brauchte nichts zu bauen, da ein Aldi-System von Medion mit einer iAtkos-Anpassung lief. Nutze ich aber nicht mehr, weil ich z.Z. ältere OS X-Installationen virtualisieren kann – das aktuelle OS X-Geraffel teste ich nicht mehr.

      Zur zweiten Frage: Nein, habe ich bisher nicht. Merke es mir aber mal und mache ggf. mal einen Blog-Beitrag zu.

  23. Siggy sagt:

    Hallo Herr Born,

    bin unter Win 7 in der Datenträgerverwaltung auch exakt in die von Ihnen beschriebene Falle getappt, als ich dem Laufwerk C: dringend benötigten zusätzlichen Speicherplatz spendieren wollte. Als die (Warn-)Meldung zum ersten Mal kam, schreckte ich zwar noch zurück, konnte mir leider aber bei einem 2. Anlauf nicht vorstellen, dass tatsächlich ernste Weiterungen entstehen, zumal ich nach einer (anderen) Anleitung vorgegangen war, die dieses Problem/Risiko nicht im Mindesten thematisierte….

    Ihr Darstellung hier hat mir aber schon jetzt enorm geholfen, da ich zumindest im Ansatz nachvollziehen kann, was schief ging, und wie ich es (hoffentlich) wieder richten kann.

    Beste Grüße !!

  24. eggio sagt:

    ich habe mich nicht getraut, einen dynamischen datenträger zu konvertieren, da ich auf die schnelle auch kein backup machen konnte.

    testdisk hat mir aber dennoch sehr geholfen. und zwar lassen sich die dateien von einem dyn. datenträger anzeigen, markieren und herunterkopieren.

  25. Hartwin sagt:

    Testdisk funktioniert bestens … man muss nur eben auch wirklich bis zum Schluss mitmachen:
    1) Disk auswählen (Physical drive) + Proceed
    2) Intel auswählen + Enter
    3) Analyse auswählen + Enter
    4) Quick Search auswählen + Enter
    5) jeweilige Partition auswählen + “T” + 7 auswählen (auch wenn schon 7 gesetzt ist)
    6) wenn alle Partitionen einmal angefasst wurden, Enter (to continue)
    7) Write auswählen + Enter
    8) Sicherheitsabfrage bestätigen
    9) entweder nächste Platte oder Beenden mit Quit
    10) booten

    Danach kann man noch die Datenträgerverwaltung aufrufen und die fehlerhaften Volumes eines neu hinzugekommenen, fehlerhaften Datenträgers löschen.

    testdisk schreibt einfach nur den MBR neu, der an der selben Stelle liegt wie die Daten für den dynamischen Datenträger. Die zusätzlich für dyn. Datentr. an’s Ende der Platte geschriebenen Daten lässt das unangetastet. Deshalb auch der Geisterdatenträger nach Abschluss der Aktion.

    Dass solche Leute wie acronis, Paragon usw. diesen simplen Vorgang explizit aus den free-editions rausnehmen grenzt schon fast an Frechheit … zumal das deutlich unkomplizierter ist als die anderen Features der free editions. Über das Gebaren von M$ an der Stelle braucht eh nix mehr gesagt zu werden … theoretisch sollte auch ein “fdisk /mbr” ausreichen … eigentlich.

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