Gilt das 40 $ Upgrade-Angebot auch für Windows 8-Release Preview?

Hier hatte ich Anfang des Monats über das vergünstigte Upgrade-Angebot von Microsoft für Windows 8 Pro berichtet. Nutzer von Windows XP, Windows Vista und Windows 7 können für eine limitierte Zeit ein Upgrade-Angebot zum Preis von 39,99 US $ (europäische Preise stehen noch nicht fest) annehmen. Aber wie sieht es mit Benutzern aus, die Windows 8 Release Preview getestet haben?


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Mary Foley berichtet bei ZDnet.com: Wer Windows 8 Release Preview installiert hat, kommt in den Genuss des vergünstigten Upgrades auf Windows 8 Pro zum Preis von 39,39 US $ – wobei das Angebot ab der Verfügbarkeit von Windows 8 bis zum 31. Januar 2013 gilt.

Windows 8 Release Preview upgrade-berechtigt?

Den ersten Hinweis gab es wohl in den FAQs von Computerworld.com, die hier schreiben:

Can I upgrade from one of the Windows 8 previews Microsoft has shipped this year? Maybe.

In follow-up answers, Microsoft said that users running Windows 8 Release Preview — the newer of the two sneak peeks, shipped on May 31 — can upgrade using the Windows.com upgrade tool and pay the $40.

However, the only bits that are retained during that upgrade are personal data files. Other elements, including the applications, Windows settings and user accounts that migrate from Windows 7, do not.

Also: Ein Upgrade zum Preis von 39,99 US $ über Windows.com ist möglich. Allerdings bleiben nur persönliche Dateien beim Upgrade erhalten. Windows-Einstellungen, Benutzerkonten oder Programme, die beim Upgrade von Windows 7 erhalten blieben, gehen beim Wechsel von der Release Preview auf die RTM von Windows 8 verloren.

Nochmal im Klartext: Wenn man sich also die kostenlose Vorabversion von Windows 8 Release Preview von dieser Microsoft-Site heruntergeladen und installiert hat, kann man ein Upgrade auf Windows 8 Pro für 39,95 US $ durchführen und bekommt (gemäß meinem Beitrag sogar das Windows Media Center-Add On kostenlos obendrauf. Da hätte Microsoft mich ein weiteres Mal überrascht, wenn die Geschichte stimmen würde.

Die Antwort von Microsoft

Auch Mary Foley hatte Zweifel. Daher hat Sie bei Microsoft nachgefragt. Ein Firmensprecher bestätigte laut Foley folgendes:

„Computerworld got it right. Assuming the customer had a previous version of Windows installed before Release Preview, they’ll be able to upgrade from the Release Preview. They won’t need to reinstall the previous version to do the upgrade; they can just upgrade on top of the Release Preview.“

Ok, eine kleine, aber gewichtige Einschränkung gibt es: Auf der Maschine musste schon mal eine legale Kopie einer Version von Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 installiert gewesen sein.

Wer dann eine Vorabversion von Windows 8 installiert hat, braucht zum Windows 8-Upgrade nicht erneut die alte Windows-Version zu installieren. Das Upgrade kann direkt aus Windows 8 Release Preview ausgeführt werden – wenn auch mehr oder weniger alles (bis auf Benutzerdateien) verloren geht.


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4 Antworten zu Gilt das 40 $ Upgrade-Angebot auch für Windows 8-Release Preview?

  1. Günter Born sagt:

    Nachtrag: Wie Cachy unter [1] schreibt, gilt die Upgrade-Offer nur für Privatpersonen und ist auf fünf Upgrades begrenzt. Das wären dann so 200 Euro, die man berappen müsste.

    Hab mich ad-hoc gefragt, ob Microsoft da geizig geworden ist? Na ja, die Zahl der Privatanwender, die mehr als 5 PCs haben, ist wohl überschaubar – und nicht alles muss sofort auf Windows 8 umsteigen. Und ab 5 PCs könnte man ja auch einen Software Assurance Vertrag abschließen – kleiner Haken: Die Lizenzgebühren fallen jedes Jahr an …

    Aber zurück zum Kernthema: Die Zahl 5 könnte aber noch einen anderen Grund haben. Microsoft hat die Zahl der pro Live ID verwaltbaren Windows 8-Rechner auch auf fünf begrenzt. Dieses Limit stört mich viel mehr, da ich hier in meinen diversen Testszenarien diese Zahl schnell überschreite – zu schnell sind ein paar VMs mit Virtualbox und VMware Workstation aufgesetzt – dann noch die Kombinationen zu 32- und 64-Bit sowie die Windows 8 und Windows 8 Pro – schon kommt man alleine mit VMs locker auf 8 Varianten. Netbook, WeTab Tablet PC, eine VHD-Installation und einige Windows To Go-Varianten gar nicht eingerechnet.

    Da sollte MS nochmals in sich gehen, ob man das Limit der 5 verwaltbaren Rechner über eine Live ID nicht auf 10 anhebt.

    Ach, und noch was. Windows 8 wird ein Erfolg – schließlich nimmt Microsoft eine halbe Milliarde Dollar in die Hand, um das Produkt zu bewerben [2].

    1: http://stadt-bremerhaven.de/windows-8-upgrade-auch-aus-der-release-preview-moeglich-maximal-5-upgrade-offers-pro-kunde/
    2: http://winfuture.de/news,70715.html

  2. Günni sagt:

    Nachtrag: Unter [3] findet sich noch ein lesenswerter Artikel von ZDnet zum Chaos bei der Windows-Lizenzierungspolitik.

    3: http://www.zdnet.com/is-microsoft-changing-its-policy-on-system-builder-licensing-for-windows-8-7000000431/

  3. Sam Casel sagt:

    Gilt das ganze auch für die 90 Tage Test-Version 9200 RTM?

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