Windows 8/8.1 UEFI-/OEM-Partitionierung – Teil III

In Teil 1 hatte ich ja die GTP-Partitionierung auf UEFI-Systemen erläutert. In Teil 2 haben wir einen Blick auf die GPT-Partitionierung durch Windows 8/8.1 geworfen. In Teil 3 geht es nun um die GPT-Partitionierung bei OEM-Systemen und was das für Konsequenzen hat.


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Partitionierungsschemata bei OEM-Systemen

Wer seine Systeme selbst zusammen stellt, kann auch deren Partitionsstruktur frei (im Rahmen der Microsoft-Kriterien) vorgeben, braucht aber eine Windows 8-Vollversion (ich habe z.B. Zugriff auf das Microsoft MSDN-Programm). Anders sieht es aber mit OEM-Systemen aus, die von Medion, Lenovo, HP, Dell, Acer, Asus und was weiß ich, unter’s Volk gebracht werden.

Die OEMs verwenden OA 3.0 (OEM-Activation), um die Windows 8-Installation automatisch über Schlüssel im ACPI-SLIC-Tabellen des BIOS/UEFI zu aktivieren. Daher werden auch keine Installationsmedien sowie COA-Aufkleber mit dem Key mitgeliefert. Alles befindet sich quasi elektronisch auf der Festplatte.

Um im Katastrophenfall das Recovery auf den Werksauslieferungszustand zu ermöglichen, wird i.d.R. mindestens eine OEM-Partition mit den Recovery-Daten auf die Festplatte gebracht. Die Hersteller scheinen dabei den Microsoft-Empfehlungen für die UEFI-GPT-Partitionierung zu folgen (unter [3] abrufbar). Hier einmal ein Screenshot der Datenträgerverwaltung, den mir ein Blog-Leser von einem Samsung Notebook zugeschickt hat.

Wir haben die Wiederherstellungspartition mit Windows RE, die hier aber, wegen der Diskgröße, bereits 500 MByte umfasst. Daran schließt sich die EFI-Systempartition von 300 MByte an. Die Windows-Systempartition hat als einzige einen Laufwerksbuchstaben C: erhalten und ist 670 GByte groß sowie im NTFS-Format angelegt.

Dahinter schließt sich eine Wiederherstellungspartition von 22,99 GByte, gefolgt von einer 1 GB großen Wiederherstellungspartition an. Die 23 GByte-Partition ist eine OEM-Partition, auf der der Hersteller sein Wiederherstellungsabbild sowie die Recovery-Funktionen ablegt. Die Bedeutung der 1 GByte Wiederherstellungspartition am Disk-Ende ist mir nicht ganz klar – es kann sein, dass diese vom OEM oder von Windows zur Verwaltung der Festplatte verwendet wird.

Für Lenovo habe ich in diesem Forenthread eine Auflistung der Partitionen gefunden.

  • 1000 MB Healthy (Recovery partition) 100% free.
  • 260 MB Healthy (EFI System partition) 100% free
  • 1000 MB Healthy (OEM partition) 100% free
  • Windows 8 OS (C:) 884.18 GB Healthy (Boot, Page file, Crash dump, Primary partition) 96% free
  • Lenovo (D:) 25 GB NTFS Healthy (Primary partition) 89% free
  • 20 GB Healthy (Recovery partition)

Irgendwie spiegeln sich die 1 GB Wiederherstellungspartition, die EFI-Partition und die Windows-Partition wieder. Die System-reserviert-Partition ist hier aber 1 GByte groß und offenbar hat Lenovo zwei Partitionen zusätzlich (eine 25 GB NTFS-Partition mit Tools und Treibern sowie die 20 GB Recovery-Partition) spendiert.


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Der folgende Screenshot zeigt die GPT-Partitionierung von einem Dell-System. Dell legt als erstes eine 500 MByte EFI-Systempartition an, an die sich eine 40 MByte OEM-Partition anschließt. Dann kommt die von Windows benötigte Wiederherstellungspartition, die 500 MB umfasst.

Das logische Laufwerk C: ist der Windows-Partition zugeordnet, auf die dann eine 11 GByte große Wiederherstellungspartition (vermutlich mit dem Dell Recovery) folgt. Am Ende gibt es noch 8 GByte an nicht zugeordnetem Speicher.

Ich habe kürzlich noch das Schema einer ASUS-Partitionierung gesehen. Auch dort finden sich die EFI-Partition, die Wiederherstellungspartition und eine OEM-Recovery-Partition. ASUS (oder der Anwender) hat zudem eine Windows- und eine Datenpartition angelegt.

Das Dilemma des Anwenders

Und nun kommen wir endlich zum Kernthema, warum die Artikelreihe entstanden ist. Anwender, die sich ein neues Windows 8-System holen, werden mit einer OEM-Partitionierung der Festplatte im GPT-Stil beglückt. Diese wird sich irgendwie in den oben Absätzen beschriebenen Partitionierungsansätzen wiederspiegeln. Will man eine eigene logische Disk für Daten auf dem System einrichten, wird das dann schon schwierig bis unmöglich. Noch kritischer wird es, wenn man das System neu installieren will.


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Die EFI-Partition ist eh tabu, da sie für den UEFI-/GPT-Boot gebraucht wird. An die OEM-Partitionen kommt man per Windows-Datenträgerverwaltung auch nicht heran – diese sind ja wohlweislich mit einer Kennung geschützt.

Also nimmt das Unglück seinen Lauf: Die Leute verwenden die Datenträgerverwaltung, DiskPart oder Fremdtools wie Easeus Partition-Manager oder ähnlich, um die Windows-Partition (Laufwerk C: in den üblichen Fällen) zu verkleinern. Ganz Mutige verwenden sogar GParted oder andere Linux-Lösungen, um die OEM-Partitionen etc. “zu bereinigen”. Und dann knallt es bzw. Windows 8 bootet nicht mehr. Hier ein Fall, wo die Wiederherstellungspartition gelöscht wurde. Hier ist eine Partitionierung daneben gegangen (genaue Ursache unklar, vermutlich Easeus Partition Master).

Gut, als normal denkender Mensch würde man das mit dem Buchstaben C: markierte Windows-Laufwerk in der Datenträgerverwaltung verkleinern und im frei gewordenen Bereich eine neue GPT-Partition mit einem logischen Laufwerk anlegen. Diese könnte für Daten oder zur Aufnahme eines anderen Betriebssystems verwendet werden. Problem Nummer 1 ist aber bei der Installation eines zusätzlichen Betriebssystems, dass man dann ggf. prüfen muss, ob Konflikte mit der Wiederherstellungspartition von Windows (auf der Windows RE abgelegt ist) entstehen. Problem 2: Ich kann es nicht genau benennen – aber wenn die Starteinträge in den Disk-Strukturen der Recovery-Skripte mit absoluten Partitionsnummern der Art partition1, partition2 etc. arbeiten, klappt nach dieser Partitionsänderung das Recovery nicht mehr. Ein Leser hat mir folgendes mitgeteilt:

Nach Rücksprache mit dem Hersteller des Laptop Samsung, darf dort (bei C) aber auch keine Veränderung/Partitionierung vorgenommen werden, weil die anderen Bereiche zerstört werden könnten. Ich sollte das Laptop Neu starten und mit F4 in das Recovery (wahrscheinlich Samsung eigenes Rettungssystem) außerhalb des Betriebssystem gehen und dort eine Partitionierung vornehmen. Dort ist aber eine Partitionierung nur in Kombination mit einer Wiederherstellung möglich. (Daten werden gelöscht und dann wieder hergestellt).

Da ist also was im Busch. Meine Theorie ist, dass, wenn hinter der Windows 8 Partition die Recovery-Partition der Hersteller liegt, es Probleme geben kann. Mit den Recovery-Mechanismen adressieren die Hersteller ggf. die Partitionen nach einer festen Zählweise – also 1. Partition = Wiederherstellungspartition von MS (“System-reserviert”), 2. EFI FAT-Partition, 3. Windows Systemlaufwerk, 4. Recovery-Partition des Herstellers, 5. Service-Partition am Plattenende.

Wenn das log. Laufwerk C, also die 3. Partition, verkleinert und dann eine 4. Partition dazwischen gequetscht wird, knallt es mit der Recovery-Partition des Herstellers. Diese wird beim Auffrischen oder Zurücksetzen von Windows 8 nicht mehr gefunden (da offenbar eine Partitionsnummer und kein GUID-Bezeichner zur Identifizierung verwendet wird).

Die Idee wäre: Die Partition des Laufwerks C: verkleinern, die OEM-Wiederherstellungspartition nach “vorne” verschieben und dahinter dann die neue Partition im unpartitionierten Bereich unterbringen. Dann sollte es laufen. So etwas funktioniert aber nicht mit der Datenträgerverwaltung von Windows, da diese keine Partitionen verschieben kann. Vielmehr ist man auf Tools wie den Paragon Festplattenmanager 12 angewiesen. Ein Problem ist weiterhin, dass die gängigen Partitions-Manager, momentan unter Windows 8 scheitern. Meines Wissens ist nur der Paragon Festplattenmanager 12 zu Windows 8 kompatibel. Acronis konnte es zum Jahreswechsel 2012/2013 noch nicht – ich hatte damals mit denen wegen Backup-Lösungen Kontakt und kenne daher einige Interna.

Bleibt aber reine Theorie – den ich kann es mangels geeigneter Hardware nicht wirklich verifizieren (die Lenovos, Acers, Asus etc.) verweigern Teststellungen – lediglich von Dell hatte ich mal im vorigen Jahr ein Windows 7-System mit EFI-Unterstützung, aber MBR-Partitionierung.

Ich hoffe, mit dieser Artikelreihe zumindest ein paar offene Fragen beantwortet und die größten Klippen benannt zu haben. Der Rest liegt bei Euch.  Vielleicht können Leser, die sich ein UEFI-System zugelegt haben, ja hier ihre Erkenntnisse als Kommentare posten. So ergäbe sich ein Repository mit Partitionierungsinformationen der einzelnen OEMs und möglicherweise auch ein Bild, ob die Neupartitionierung durch Verkleinerung der Windows-Laufwerke zu Problemen führt.

Abschließend noch ein Tipp, der ungetestet ist. Wer sich ein System selbst aufbaut und eine OEM-Recovery-Partition erstellen will, sollte einen Blick auf diesen Artikel [11] werfen.

Artikelreihe:
i: Windows 8 UEFI-/GPT-Partitionierung enträtselt – Teil I
ii: Windows 8/8.1 auf UEFI-/GPT-Hardware – Teil II
iii: Windows 8 /8.1UEFI-/OEM-Partitionierung – Teil III

Ähnliche Artikel:
a: Partitionierung, (k)ein Buch mit 7 Siegeln?
b: Was steckt hinter der Medion OEM-Partition?
c: Partition gelöscht, Windows 7 bootet nicht mehr
d: Partitionsprobleme mit der Datenträgerverwaltung
e: Vorsicht, Partitionierungsfalle bei Windows 8 – Teil 1
f: Dynamischen Datenträger in Basisdatenträger konvertieren – Teil 2
g: UEFI-Emulation auf PCs

Links:
1: Grundlegendes zu Datenträgerpartitionen Microsoft-Artikel
2: Windows 8 auf UEFI-PCs installieren
3: UEFIGuide.docx Dokument von Microsoft
4: UEFI-Installation auf ASUS P8P67
5: Paragon Festplattenmanager 12
6: Asus P8P67 Deluxe – Creating an EFI GPT Boot Disk
7: How to Configure UEFI/GPT-Based Hard Drive Partitions
8: UEFI and the TPM: Building a foundation for platform trust
9: OEM-Partition erzeugen
10: OEM-Struktur erzeugen MSFN.org
11: OEM-Recovery Partitions-Creator MyDigitalLife-Forum
12: OEM-Recovery-Partition-Creator
13: Downgrade Windows 8 auf 7 (Screenshots zu UEFI, Secure Boot)

14: Advanced Startup Options and UEFI
15: Problems of Oem partition recovery with new laptops


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26 Responses to Windows 8/8.1 UEFI-/OEM-Partitionierung – Teil III

  1. Günter Born sagt:

    Nachtrag: Zwischenzeitlich gibt es in meinem Google+ Stream hier eine Diskussion rund um meinen Artikel, der das Problem, dass eine Neupartitionierung der GPT-Disk die Recovery-Funktion aushebelt, bestätigt.

  2. Hans-Peter Matthess sagt:

    Ich sag’s ja immer: grauenhaft, diese Bloatware-Systeme, die zusätzlich auch noch mit vermurkster Partitionsstruktur daherkommen. Da gibt’s nur eine Maßnahme: Windows-CD booten und mit Diskpart ein “Clean” auf die Platte ausführen, was den ganzen Müll in den Orkus jagt. Danach kann man die Schutzhandschuhe ausziehen und sauber neu installieren und regelmäßig Images erstellen. Das ist eh die einzig sinnvolle Recovery-Methode, die auch immer funktioniert.

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  4. Günter Born sagt:

    HPM: Genau mit diesem Ansatz scheitern leider viele Benutzer – speziell, wenn “Windows-CD” so was wie Windows 7-Setup-DVD oder Windows 8 Pro-Upgrade-DVD bedeutet. Für ersteres gibt es oft keine Treiber. Letzteres ist für ein Clean-Install nicht vorgesehen.

    Und die Benutzer von OEM-Systemen, die nicht mal ein Windows 8-Installationsmedium bekommen haben, sehen alt aus.

    Aber vielleicht hilft die Artikelreihe einigen Leuten aus der Patche bzw. verhindert, dass sie überhaupt in diese Bredouille kommen.

  5. Hans-Peter Matthess sagt:

    Ja, auch so ein Thema. Manchen Geräten liegen sogenannte “Recovery DVDs” bei, mit denen man saubere Neuinstallationen machen kann, mit anderen wiederum geht’s nicht… Für Win 7 konnte man sich ja bei Digital River entsprechende ISOs runterladen und mit seinem OEM-Key aktivieren,
    was zwar juristisch suspekt war, aber technisch funktionierte.
    Ich würde als User nur Geräte kaufen, die mir im Schadenfall eine saubere Neuinstallation über einen beiliegenden oder zu erstellenden Datenträger erlauben.

  6. Andreas Reinecke sagt:

    Erst einmal möchte ich Herrn Born herzlich danken, dass er sich diesem Problem angenommen und dazu diesen Blog veröffentlicht hat. Ich kann dem nur zustimmen, da es mich beim Kauf eines neuen Notebook von Samsung mit Win8 OEM Version selbst betroffen hat. Unglücklicherweise wird das Notebook nur mit einer Festplattenpartition C: (die Wiederherstellungspartitionen und EFI Systempartition lasse ich außen vor) ausgeliefert. Da ich mir eine zweite Festplattenpartition D: erstellen wollte, begann das Chaos des Unverständlichen.
    Normalerweise geht das Einrichten mit Partitionierungsprogrammen wie Partition Wizard, Paragon Partition Manager oder mit Bordmitteln, wie der Datenträgerverwaltung in Win8 ganz einfach und unter Beibehaltung der Progamme und persönlichen Daten.

    Doch Vorsicht, wenn man das tut, kann es zur Zerstörung der Recovery Version des Herstellers (hier Samsung) kommen.

    Dumm, weil dann die Sicherungskopie von Win8 und sämtliche Treiber usw. verloren sind. Noch dümmer, weil im Lieferumfang keine Win8 DVD beiligt (ist ja eine OEM), die mich in diesem Fall dann hätte retten können. Somit wächst die Bedeutung der Recovery Version, da sie lezten Endes die einzige Möglichkeit ist, das System wiederherzustellen. Gerade deswegen ist es unverständlich, dass es keine Hinweise vom Notebookhersteller zum Umgang der Recovery gibt, da man sie sich ganz leicht zerschiessen kann. Insbesondere ist ja das Einrichten einer zweiten Partition eher die Regel als die Ausnahme und was liegt näher als das aufgespielte Betriebssystem dafür zu nutzen. Jedenfalls darf bei diesem Notebook von Samsung nur das firmeneigene Recovery Tool verwendet werden. Wenn nicht, kann im ungünstigsten Fall der Neukauf von Betriebssystem oder Serviceleistung auf eigene Kosten notwendig werden, da bei Benutzung der Software von Drittanbietern, die Garantie erlischt.
    Zum Samsung Recovery Programm muss man sagen, dass es keine eigenständige Partitionierungsfunktion hat, sondern das Erstellen einer neuen Partition nur im Rahmen eines Zurücksetzens und anschließender Neuinstallation des Systems möglich ist, halt Recovery!
    Die Anzahl der Partitionen ist auf 2 beschränkt, es können lediglich die Daten im Order “Eigene Dateien” gesichert werden und alles andere ist definitiv weg. Ein wesentlicher Nachteil zu den gängigen Partitionierungsverfahren mit Beibehalten aller Daten.

    Es wäre schön, wenn es vom Hersteller diesbezüglich detailierte Informationen in der Info-PDF gäbe und man nicht zufällig in der Support-Hotline davon hört.

  7. Günter Born sagt:

    Update: Benutzer Andreas hat mir noch einen Screenshot seiner Partitionierung geschickt, den ich hier mal einbaue (weil Fotos in Kommentaren durch Benutzer nicht einfügbar sind).

    Er schreibt: Zum Samsung Recovery Programm muss man sagen, dass es keine eigenständige Partitionierungsfunktion hat, sondern das Erstellen einer neuen Partition nur im Rahmen eines Zurücksetzens und anschließender Neuinstallation des Systems möglich ist, halt Recovery!

    Andreas: Danke für die Kommentar – hilft vielleicht anderen Samsung-Anwendern.


    Ich maile mal Samsung direkt per Feedback-Formular an (über die Presseagenturen komme ich offenbar nicht an Samsung heran). Vielleicht reagieren die bei Samsung endlich und stellen mir längerfristig Testgeräte zur Verfügung, und benennen auch einen Kontakt zum Support, wo man Technikdetails besprechen könnte. Mal schauen, ob die sich melden – werde es dann hier nachtragen.

    Anmerkung: Es ist ein Trauerspiel, weder bei Tablet PCs noch bei Ultrabooks oder Notebooks noch bei Smartphones ist es mir gelungen, ein Testgerät in die Finger zu bekommen (Samsung hat da eine geniale Strategie, n+1 Presseagenturen für diverse Produkte zu beauftragen, die noch häufiger wechseln – zig Mal wurden mir Testgeräte zugesagt – nix ist da passiert).

    Andererseits sehe ich nicht ein, solche Geräte hier zum Testen käuflich zu erwerben (für meine tägliche Arbeit bin ich gut ausgestattet). Wenn Samsung halt nicht springen will, sollen sie es bleiben lassen – blogge ich halt über andere Produkte.

    Abseits der Baustelle Partitionierung gibt es auch noch die Baustelle Windows 8: “Support Center Agent” Fehler, die ich mühsam als Samsung-Problem identifiziert habe. Oder das Problem Windows-Aktivierung geht verloren, was wohl laut diesem Artikel mit Samsung Galaxy S 3 zusammenhängen soll. Alleine, ich kann mangels Geräten nichts testen (die Android-Testgeräte, die ich von anderen Herstellern – teilweise als Dauerteststellung – hier habe, machen keine Probleme).

    Solche “Brandherde” fallen mir nur auf, weil ich seit längerem freiwillig bei Microsoft im Answers-Forum als Communitymoderator aktiv bin, um leidgeplagten Anwendern weiter zu helfen.

    PS: Würde natürlich nicht bei MS-Anwers ackern, wenn ich mir auch noch meine Windows-Lizenzen selbst kaufen müsste. Seit mir der Microsoft Community Contributor Award in 2011 verliehen wurde, klappt es wenigsten da mit der Unterstützung durch Microsoft.

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  9. Uwe Chemnitz sagt:

    Als ich mir letztens das Aldi-Notebook kaufte,dachte ich, mit Win 8 komm ich klar.
    Das Gerät hat keinen touch-screen,brauche ich auch nicht.Für mich war essentiell die verbaute Hardware und der günstige Preis interessant.Vorher Win 7 32 bit,jetzt Win 8 64 bit.Einige wichtige
    Programme waren nun nicht mehr funktionsfähig,ausserdem kann ich mich mit der Bedienungsweise, selbst wenn man durch Zusatzprogramme ansatzweise Win 7 nachstellen kann,nicht anfreunden.
    Die Problematik war mir bis dato gar nicht bekannt,OEM Partition,usw.
    Selbst die Möglichkeit im Bios da etwas einzustellen:UEFI,LEGACY,war Neuland.
    am Desktop-Rechner läuft ebenfalls UEFI,nur ist dieses im Bios-Chip,und nicht auf der Platte.
    Win 7 installieren sollte ja kein Problem sein,aber falsch gedacht.Leider habe ich diese Seite zu spät entdeckt,denn ich habe das Problem anders gelöst.
    Notebook geöffnet,einen Tag nach Kauf ;-) ,Festplatte ausgebaut und mit mini partion magic am normalen Rechner die Partitionen gelöscht und alles entsprechend meinen Vorstellungen partitioniert,Verwendung erfolgte aber als Backup-Platte.Statt der Original-Festplatte kam eine Hybrid-Drive Festplatte zum Einsatz(Seagate Momentus XT Serie).Glücklicherweise alle Treiber für 32 bit gefunden.
    Auf die weiteren 4 GB RAM bei 64 bit,kann ich verzichten.
    Der Startvorgang dauerte beim Originalsystem Ewigkeiten,wohl auch aus dem Grund,das das System vorher die versteckten Partitionen abfragt,bzw. daraus lädt.
    Jetzt startet und reagiert das System so,wie ich das gewohnt bin.
    Der Artikel ist trotzalledem sehr informativ,selten findet man solche Webseiten.

    Besten Dank !!!

  10. Günter Born sagt:

    Nachträge: Für Medion-Systeme hatte ich Gelegenheit, ein Testsystem im Hinblick auf die GPT-Partitionierung unter die Lupe zu nehmen. Die Ergebnisse sind im Artikel unter [a1] eingeflossen. Und unter [a2] konnte ich, dank eines Blog-Lesers, auch ein paar Zeilen zu einem HP-Notebook mit Windows 8 schreiben.

    a1: https://www.borncity.com/blog/2013/05/02/partitionierung-bei-medion-windows-8-systemen/
    a2: https://www.borncity.com/blog/2013/05/20/hp-envy-dv7-7304eg-partitionierung-und-eindrcke/

  11. O.P. sagt:

    Habe mir kürzlich einen Sony Vaio Laptop gekauft. In der Anleitung stand explizit, man könne (falls meine eine Daten-Partition einrichten möchte) mittels Win8-Bordmitteln die C:-Partition verkleinern und danach eine weitere Partition einfügen. Das habe ich auch getan und es funktionierte soweit. D.h., obwohl eine Recovery-Partition immer noch hinter der Daten-Partition liegt, läuft das System seit ca. 1 Monat stabil. Ob natürlich eine Voll-Recovery noch möglich ist, habe ich nicht getestet.

  12. Wolfgang Schneider sagt:

    Hallo O.P.

    Hatte das gleiche mit nem Acer-Aspire Netbook Win 8 mit UEFI. Habe allerdings mit Paragon 12 partitioniert und die Recovery von Acer gelöscht und sie danach der Daten Partition zugesprochen. (zusammengeführt).

    Die Recovery, braucht kein Mensch, denn wenn man wirklich das Ding benutzen muss, hat man den ganzen Mist wieder drauf, der beim Neukauf schon installiert war, den ich hiermit deinstalliert habe. Klasse Progi, den der putzt in einem Rutsch die verfluchte Crapware runter.

    http://bit.ly/Gw6fX

    Danach alles sauber installiert nebst Win8 Updates. So, jetzt kommt wieder Paragon ins Spiel, denn der hat auch eine Funktion um ein Image zu schreiben. Eins auf die Daten-Partition meistens “D” und zur Sicherheit noch eins auf eine Externe.

    Danach das Image zurück-gespielt ob auch alles klappt. Vorher muss die UEFI deaktiviert werden. Fantastisch, alles im grünem Bereich.

    Früher war ich ein großer ACRONIS Fan. Seitdem ich Paragon benutze, habe ich mich davon getrennt. Tscha früher, da lag ne Installation DVD bei und man konnte die Kiste nach dem Neukauf platt machen und so installieren wie man es möchte. Vorher die Treiber vom Hersteller runter geladen und ab ging die Post.

    Naja, Image ist eh die bessere Alternative. Wenn man es macht, sollte man vorher alles besorgen und erst dann installieren, wenn es sauber und gepflegt sein soll. Damit meine ich, das Netz deaktivieren und erst dann die Installationen. Danach das Image und erst danach wieder ins Netz. So hat man die Gewähr, dass keine Schadware im Image ist.


    Gruss,
    Wolfgang

    • Günter Born sagt:

      @Wolfgang: So einfach, wie Du das darstellst, ist es nun nicht ganz. Man kann es so machen und dein Ansatz funktioniert zwar – aber wenn der OEM seine Hausaufgaben gemacht hat, enthält die Recovery das Windows Image, um ein Auffrischen oder ein Zurücksetzen von Windows 8 vorzunehmen. Die Recovery-Images könnte man ggf. mit Tools wie DISM bereinigen – ist aber ggf. etwas tricky.

      Zum Paragon Festplattenmanager 12: ist irgendwo im Blog besprochen – in der Suite hat man in der Tat eine Backup-Funktion, die man zur Sicherung eines Systemabbilds verwenden kann.

  13. Wolfgang sagt:

    Sorry, Günter,

    ich vergaß zu erwähnen, dass ich die Computerschutz deaktiviert habe.
    Das mache ich schon seit XP, Vista, Win 7 und jetzt auch unter Win 8.
    Ich persönlich halte nichts von der Windows-Flickerei, da mir ein Image
    einfach sicherer ist. Wie gesagt, ist nur meine Meinung. Jeder soll das
    machen was für ihn das Beste ist.

    http://bit.ly/11QYa1u

    Zu Paragon gibt es mittlerweile ein kostenloses. Backup & Recovery 2013 Free.

    http://bit.ly/12UIHBy

    Gruss,
    Wolfgang

    • Günter Born sagt:

      @Danke für den Tipp mit Backup & Recovery 2013 Free – werde das mal bei Gelegeheit antesten. Auch den Entrümpeler werde ich mir mal anschauen, obwohl ich immer etwas Bauchschmerzen bei solchen automatischen Tools habe.

      Zum anderen Thema: Du sprichst die Systemwiederherstellung an. Ich meinte explizit die Funktionen “Windows auffrischen” und “Windows zurücksetzen”, die der “gemeine Benutzer” gelegentlich in den PC-Einstellungen aufrufen will. Ich spiele auf diesen Artikel an – wobei ich nie überprüft habe, wie sich das System verhält, wenn der OEM die betreffenden Strukturen zwar eingerichtet, der Benutzer aber die Recovery-Partition gelöscht hat (dann verweisen die Einträge zum Auffrischen ja auf eine nicht funktionierende Partition).

      Ein Backup mit Paragon Festplattenmanager 12 halte ich aber auch für den besseren Ansatz.

      Nochmals danke für den Kommentar.

  14. Wolfgang sagt:

    Ja, Günter,
    “Windows auffrischen” und “Windows zurücksetzen”, ist bei meiner
    Konfiguration natürlich auch abgeschaltet. Mir ist einfach ein Image
    lieber/sicherer. Wirst staunen wenn du es testest. Paragon hat die
    komplette Installation von “C”, 32 GB in 15 Minuten zurück gespielt.

    Macht man das jetzt mit Windows eigenem “Flickkram” kann das dauern.
    Noch dazu kommt, wenn man sich Schadware eingefangen hat, die ein
    Scanner übersah (kann vorkommen) an irgendeinen Wiederherstellungspunkt
    oder auffrischen, dann spielt Windows die Schadware auch wieder zurück.

    Wichtig ist halt, dass man auf “C” nichts privates speichert, sondern
    ordentlich nach Vorschrift, den Inhalt des System Ordner
    (Benutzer/User-Name) nach z.B. “D” verschiebt.

    Spielt man jetzt das Image zurück, hat man ein sauberes System und alles
    Private liegt wie gehabt auf “D”, wovon natürlich eine wöchentliche Kopie auf einem externen Medium liegt.

    Jetzt kann kommen was will, selbst wenn die Festplatte ins Nirwana geht,
    da Paragon die Möglichkeit bietet, mit einer Rettungs-CD das Image vom
    Medium zurück zu setzen.

    Gruss,
    Wolfgang

  15. Jochen sagt:

    Genau dies ist mir mit dem neuen Sony Duo 13 passiert, Laufwerk C verkleinert, Reboot von Easeus – stuck in nowhere!!

    Die Frage ist jedoch nun, wie kann ich wieder normal booten.
    Hilft es mit gparted (via Recovery) die Partition wieder zu vergrössern?
    Existiert ein externes Tool (das Booten ist von Stick ist mit einigen Tricks möglich), welches die noch immer existierene Rettung-Partition auf ein externes Lauwerk kopieren kann? UEFI ist ja – soweit verstanden – nicht veränderbar (also eine Umlabelung der Partitionen nicht möglich)…

    Was mir hier bei diesem Beitrag fehlt ist nicht nur das Aufzeigen der Mängel, sondern auch eine aktive Schadensbehebung :-?

    • Günter Born sagt:

      @Jochen: Sitze momentan in Graz bei der Aufnahme eines Videotrainings, kann also nicht allzweit ausholen.

      Zur Frage: Wie kann ich booten – reparieren …
      Ich gehe von aus, dass Du einen Wiederherstellungsdatenträger hast bzw. anfertigen kannst (siehe a1, a2). Mit dem Datenträger (USB-Stick) bootest Du die Maschine, drückst in Windows PE die Tastenkombination Shift + F10, um die Eingabeaufforderung zu gelangen. Dort kannst Du mit Diskpart quasi die alte Partitionierungsstruktur wiederherstellen. Wenn Du gparted auf CD hast, versuche ggf. auch damit.

      Danach versuchst Du ein Recovery – wenn die Diskstruktur wieder stimmt (inklusive deren Benennung), müsste das Recovery auch wieder tun. Viel Glück. Wenn das nicht hinhaut, kläre das mit dem Sony-Support – und wenn Du anderen helfen willst, lasse einen Kommentar zurück, wie es geklappt hat. Ich habe hier kein Sony-Teil rumfliegen – kann also nichts testen.

      Zu “Was mir hier bei diesem Beitrag fehlt ist nicht nur das Aufzeigen der Mängel, sondern auch eine aktive Schadensbehebung :-?”

      Na ja, irgendwo sollte man die Kirche wohl im Dorf lassen. Aktive Schadensbegrenzung betreibe ich mit diesem Beitrag – der Euch Anwendern immerhin erklärt, was ihr nicht machen solltet.

      Zum weiteren sehe ich mich nicht als Reparaturbetrieb der Republik und auch nicht als Ausputzer für die Hersteller, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben!

      In [a3] gibt es einen Beitrag zu Medion, die das mustergültig realisiert haben – und Medion hat mir ein Testsystem für einen Monat bereitgestellt, wo ich einiges verifizieren und als Lösungen im Blog bereitstellen konnte.

      Von den Sonys, Samsungs und so weiter lässt sich das nicht behaupten. Und das meine Liebe so weit geht, dass ich nicht nur meine Zeit investiere (und im Hinblick auf dieses Blog geht einiges an Zeit drauf), sondern auch in meine private Tasche greife, um deren Klumps zu kaufen, kann ich nicht behaupten.

      Solange die Hersteller zwar bei Facebook-Aktionen x Exemplare ihrer Gadgets an Liker raushauen zu müssen, aber mich Blogger bei Anfragen im Regen stehen lassen – solange müsst ihr als Anwender euren Scheiß selbst oder mit dem Hersteller klären – sorry, wenn’s zu direkt rüberkommt.

      a1: https://www.borncity.com/blog/2012/12/07/i-windows-pe-reparaturdatentrger-erstellen/
      a2: https://www.borncity.com/blog/2012/12/09/iii-wiederherstellungslaufwerk-mit-win-re-erstellen/

      a3: https://www.borncity.com/blog/2013/05/02/partitionierung-bei-medion-windows-8-systemen/

  16. Jochen sagt:

    Hallo,
    es war nicht im Sinne eines “Reperaturbetriebes” gemeint sondern eher im Sinne eines generellen Vorgehens oder eben einiger Links (danke diesbezüglich).

    Hätte ich das Sicherungsmedium, wäre es leichter – aktuell versuche ich es zu bestellen… Auch habe ich über diverse Rescue-CD’s versucht Zugriff auf die Partitionierung zu erhalten (da UEFI usw.).
    Einige von diesen CD’s z.B. pmagic_2013_06_15 starten nicht auf diesem Notebook andere haben nur Tools für nicht UEFI Systeme.

    Aktuell versuche ich mit Clonezilla die Rettungs-Partition von der Festplatte auf einen Stick zu bekommen…

    Falls ich Erfolg habe melde ich mich.

  17. Lucio sagt:

    Da ich noch XPler bin, lese ich die Neuerungen interessiert. 04.14 ist ja Schluss bei MS mit Sicherheitsupdates …

    Es wird ja immer komplizierter! Nur nur, dass das BS verstanden werden muss, nein, jeder OEMer kocht da jetzt sein eigenes Süppchen – damit der ‘gemeine User’ erst recht nichts versteht!

    Was ich verstanden habe ist, dass ich meine Win8-Partitionen-Architektur erst einmal genau ansehe und mir sofort Recovery-DVD’s erstelle! ;-)

    Dann schauen ‘wir’ mal …

  18. Christoph sagt:

    Hallo Herr Born,

    vielen Dank für Ihre hilfreichen Ausführungen zu diesem Thema, die allerdings auch ich erst zu spät entdeckte. Man sucht halt erst dann nach der Leiter, wenn man schon in den Brunnen gefallen ist …

    Seit Dezember 2013 habe ich zwei neue Samsung Ativ 9 (fast baugleich, aber unterschiedliche SSD-Größen). Meine erste Amtshandlung bei beiden war – wie seit fast 30 Jahren bei jedem neuen PC – das eine Laufwerk C: in zwei etwa gleich große Laufwerke C: und D: aufzuteilen. Natürlich mit der Windows Datenträgerverwaltung. Ging ratzfatz und machte bei beiden soweit auch keine Probleme. Diverse Backups + Rückspielungen beider Laufwerke mit Acronis True Image 2014 Premium gelangen ebenfalls problemlos.

    Ein Problem ergab sich erst, als ich feststellte, dass die von mir gewählte Partitionierung nicht optimal ist und ich D: vergrößern wollte. Also C: mit der Windows Datenträgerverwaltung moderat verkleinert (deutlich entfernt vom angebotenen Maximalwert der Verkleinerung). Aber D: ließ sich nicht vergrößen, weil jetzt zwischen C: und D: plötzlich eine weitere Wiederherstellungspartition (ich meine von 300 MB) saß, die sich dummerweise (oder Gott sei Dank ?) allen Manipulationsversuchen widersetzte. Erst da stieß ich auf Ihren Blog und lernte, dass man bei Samsung die Partitionen nur über das proprietäre Samsung Recovery Tool ändern soll.

    Also habe ich (über F4 beim Booten) das Samsung-Recovery Tool aufgerufen und wurde erstmal mit der Fehlermeldung “Booting-Datei beschädigt. Reparieren ?” beglückt. Angebot angenommen und nach erneutem Boot/F4 kam diese Meldung dann auch nicht mehr. Die Partitionierungsfunktion zeigte mir dann exakt die von mir unter Windows zuletzt vorgenommenen Einstellungen an: das verkleinerte C:, einen freien Bereich und dann das ursprüngliche D: (die störende Wiederherstellungspartion dazwischen wurde nicht angezeigt und ward hernach auch nicht mehr gesehen). Es wurde angboten, den freien Bereich dem Laufwerk D: zuzuschlagen, was ja genau meinen Wünschen entsprach und deshalb von mir unverändert akzeptiert. Danach lief die Samsung’sche Wiederherstellung problemlos und nach erstem Hochlauf von Win 8 konnte ich meine Backups einspielen. Ääääh … hätte ich einspielen können, wenn ich dran gedacht hätte, dass das ursprüngliche Disk Image von C: nun zu groß war für das verkleinerte C: (obwohl der tatsächlich belegt Platz natürlich ausreichend klein war). Also C: wieder vergrößert, altes C: Image dort wieder eingespielt, C: mit Windows Datenträgerverwaltung verkleinert, neues (also kleineres) Laufwerks-Backup gezogen, Partionierung mit verkleinertem C: in Samsungs Recovery “nachgeholt”, Win 8/8.1 hochgefahren, letztes (kleineres) Disk Image von C: zurückgespielt, Windows gebootet und dann auch das Disk Image von D: in das nun vergrößerte Laufwerk D: zurückgespielt. Seitdem läuft alles wunderbar.

    Was ich mit all dem sagen will: Ja, Änderungen an der Partitionierung muss letztendlich wohl über die OEM-Software erfolgen. Aber das geschilderte Problem, dass die Samsung-Partitionierung nicht mehr aufrufbar ist, wenn man vorher mit der Windows Datenträgerpartition eingegriffen hat, kann ich nicht bestätigen. Vielleicht hat Samsung da ja schon wenigstens etwas nachgebessert.

  19. O.P. sagt:

    @Günter: zu Ihrem Kommentar bzgl. “Von den Sonys, Samsungs und so weiter lässt sich das nicht behaupten…” kann ich nur sagen:
    Also dass man eine Top-Marke wie Sony VAIO in einem Atemzug mit der PC-Schrott-Firma Samsung nennt, ist schon grenzwertig. Ich habe inzwischen 3 VAIOs gehabt und hatte es nie bereut. Ein einziges Mal einen Samsung laptop, danach nie mehr wieder! Sorry für diese Nebensache, wollte es nur mal anmerken. Samsung lebt ausschliesslich von aggressiver Marktpolitik, glänzender Oberfläche und toller Werbung. Unter der Oberfläche verbirgt sich ein absolutes Billigprodukt.

    • Günter Born sagt:

      @Oleg: Meinung ist Meinung – im Beitrag ist auch thematisiert, dass ich die Gerät nicht selbst in den Fingern halte. Es ging auch konkret um OEM-Partitionierung. Und da schreibe ich nur das, was die Erfahrung aus Leserkreisen und Postings im Microsoft Answers-Forum (wo ich als Communitymoderator aktiv bin) mir so in die Erfahrungskiste spült …

      … wenn Du sachdienliches zur OEM-Partitionierung von Sony beitragen kannst – immer her damit :-).

  20. Alain sagt:

    @Günter: So viel zum nachträglichen Partitionieren.

    Hatte als erster Notebook einen Acer. Ist auch schon 8 Jahre her. Mit OEM und hatte das selbe Problem mit der Partitionieren der Laufwerke. Schlussendlich Neu aufgesetzt mit Vista. System lief eine weile stabil, bis mal der Bildschirm Blau wurde. Wieso auch immer. Versucht und versucht, futsch.

    Danach habe Ich mir einen Asus zugelegt, auch mit OEM. Auf dem Gerät war die Festplatte bereits Partitioniert C:,D:. Lief einwandfrei, bis an einem Sonntag letztes Jahr. Etwas rauch und nach verbranntem geschmeckt. Futsch.

    Habe mir danach nochmals einen Asus N56VB Quad 2.4Ghz 16Gb Rm Win8 zugelegt. Meiner meinung nach, Preis Leistung stimmt. Wieder mit OEM und auch da ist wieder die Festplatte Partitioniert C:,D:. Dieses Jahr ca. März wurde das System instabil. Wieso auch immer.
    Komplettes System neu aufgesetzt mit der OEM Daten Bank. Funktioniert einwandfrei. knappe 30min Ready

    Jetzt habe ich eine Frage an Dich?
    Ich habe eine Festplatte “WD7500BPKT-80PK4T0 von Western Digital. Ich möchte eine neue Festplatte einbauen und zwar mit SSD “WD1001X06XDTL”

    Ist es möglich Die Alte Festplatte auf die Neue zu Klonen in dem die OEM Dateien auch auf die Neue Festplatte geklont werden?
    Dabei die Verknüpfungen zwischen den Dateien nicht beschädigt werden.

    Habe mich bettreffend dem Windows Key erkundigt und es scheint so zu sein, das der wahre Win8 Key auf dem Motherboard hinterlegt ist “elektronisch”. Eine der OEM Datei oder Schlüssel, holt sich den Key beim Neu aufsetzen, Installation.

    Evtl. die vierte Datei, von der du nicht genau bescheid weisst und gleicht dann die ganzen info’s ab.!?!? Aber 100Mb bisschen gross.

    Betreffend Lizenz Kompatibilität usw. Wäre ja nicht Ilegal, da ich das System nicht weiterverkaufe und der Key auf der Hardware ist.
    Alternative wäre Win8 kaufen und Neu aufsetzen, kostet.
    ??
    Super Erklärungen in deinen Beiträgen. Hilfreich. Erweitert einem der Horizont. Von 2D auf 3D Unterschied zwischen Win95 und Win8, betreffend den Möglichkeiten die einem heute zur Verfügung steht.
    Gefällt mir. Thumbs UP

    Wäre cool wenn du oder sonst jemand mal ein Tutorial erstellen würdest, wie man selber eine OEM Datei erstellt. Für sich selbst, damit man vielleicht die Logik (Verknüpfungen) dahinter versteht.
    Da mir das als “Laie” anhand Windows Erklärung und Befehlseingabe zu Zeit intensiv ist. Somit könnte ich das noch verfolgen.

    Hintergedanke an dem ganzen ist. Mir gefällt das mit dem OEM eigentlich. Brauchst keine CD, Treiber werden direkt installiert und bei ASUS gibt’s keinen reisen misst der das System verlangsamt, bis auf 3-4 Programme. Ist ja nicht viel.
    Wenn man sowas selber erstellen kann, mit seinen eigenen Programmen Treiber wär das optimal und einen klaren kauf meiner Seitens einer Win8 CD.

    Weiter so:-)

    • Günter Born sagt:

      @Alain: Nur ganz kurz zu deinen Fragen, da ich mich hier gerade mit dem Recovery zweier Medion Tablet PC-Systeme (Konvertibles) herumschlage und mir an einem System einiges versemmelt habe (Backup ließ sich nicht zurückspielen und ich habe die Wiederherstellungspartition gelöscht, wodurch das Restore etwas schwieriger wurde).

      Zur neuen Festplatte: Prinzipiell ließe sich so etwas auch auf einen neuen Datenträger clonen. Gibt da auch Tools von den Disk-Herstellern oder von Drittherstellern – der Paragon Festplattenmanager 2014 Suite müsste das imho können – ich habe das aber noch nie bei GTP-Systemen probiert. Der bessere Ansatz ist aber wohl eine Systemabbildsicherung zurückzulesen. Das könnte möglicherweise mit Bordmitteln (Windows-Backup) gehen – Unbekannte ist die Frage, ob Backup mit der größeren Festplatte klar kommt – muss man probieren.

      Zu deiner Key-Frage: Dieser steckt bei OEM-Systemen in den ACPI-Tabellen des BIOS/UEFI und wird beim Setup automatisch zurückgelesen.

      >Wäre cool wenn du oder sonst jemand mal ein Tutorial erstellen würdest, wie man selber eine OEM Datei erstellt. >

      Das ist keine Datei sondern eine OEM-Partition, in der ein Installationsabbild install.wim steckt. Das Zauberwort ist Windows OEM Deployment – die Tutorials finden sich im Windows ADK bzw. nun im Windows Assessment and Installation Kit (Windows ADK) – lässt sich kostenlos herunterladen. Ist aber für die meisten Privatanwender hartes Brot bzw. nicht nutzbar, da diese nicht das Recht zum Deployment haben und i.d.R. noch nicht mal über ein Windows-Image verfügen. Von daher ist so ein Tutorial ziemlich witzlos – und dafür meine Freizeit zu opfern – ich weiß nicht.

      Ansonsten kann man Treiber und Software mit dem Befehl DISM in ein bestehendes Abbild “injizieren”. Auch diese Befehle sind im Windows ADK sowie auf verschiedenen Technet-Webseiten beschrieben.

      HTH

  21. theMario sagt:

    Für alle User mit einem ASUS – PC -Notebook … und Jene, welche “nur” ^^ ein Mainboard von ASUS mit (U)EFI besitzen, somit keine Systemwiederherstellungsdatenträger in Form von DVDs haben, können ihr Gerät mittels dem auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

    Voraussetzungen:

    ASUS Mainboard
    eine intakte wenn auch von UEFI nicht auffindbare Recovery-Partition
    ein noch lauffähiges Windows

    der Backtracker ist keine bootbare Datei… .

    On the fly wird natürlich nicht zurückgesetzt, mit diesem Tool könnt ihr unter Windows 8 einen Recovery USB Stick erstellen, welcher die Daten der Recovery Partition nutzt. Ob außer dem Mainboard noch andere Daten geprüft werden, ob auf einem ASUS Gerät der Stick und auf einem anderen ASUS Gerät die Wiederherstellung dann läuft, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe nur ein ASUS Trio – und ganz ehrlich – es reicht mir. Zumindest was die Systemwiederherstellung und den Ärger darum angeht. Ansonsten, wenn man keinen Wert auf Recovery legt, ein toller Support bei ASUS, ganz ehrlich. Früher nannte man sowas KONSUM (kauft ohne nachzudenken schnell unseren Mist) Die Firma ist übrigens schon länger Pleite.

    LG theMario

  22. Lucio sagt:

    Ich habe mal geschaut …

    Bei meinem neuen Notebook gab’s zwar nicht den großen Crash (die Reihenfolge der Partitions hatte wohl bei meinem OEMler besser gepasst als oben beschrieben) und läuft bis jetzt ‘wunsch-partition-gerecht’, aber, da ich nach dem Auspacken munter erst einmal Partitionen für den großen Umzug zur Datenaufnahme angelegt hatte (bei mir war’s mit ‘paragon’), verweigerte sich das Recovery-Management des OEMlers mit dem Hinweis: … entspricht nicht mehr den Vorgaben, oder so ähnlich dann beim Versuch Recovery-CDs zu erstellen. Ups, dann musste? der Hersteller mir seine Recovery-CDs (nach-)schicken …

    Meine Partition-Architektur:
    Acer E 17 – Win 8.1
    Datenträger 0
    OEM-Partition ( 600MB)
    Efi-System-Partition (300 MB)
    Start-Partition (C:\) (225 GB)
    vier von mir ‘abgezweigt’ primäre Partitions vom Ursprung-LW C:\ (restl. GB von 500)
    OEM-Partition (17 GB)

    Es ist aber schon ein Zumutung, einem eine ‘One-Partition-Lösung zu verkaufen!

    Na ja, ob mir nun das kostenlos erhältliche Win 8.1-iso (Setup mit Computerreparaturoption) beim nächsten Neuaufsetzen helfen wird, wird sich hoffentlich nie herausstellen …

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