Huawei UMTS-Sticks als Sicherheitsriskio …

Momentan findet ja die Black Hat-Sicherheitskonferenz statt. Und Besitzer von Mac OS X- oder von Windows-Systemen, die mobiles Internet benötigen, setzen gerne auf UTMS-Sticks. Die gibt es aber nur von ZTE und Huawei – wobei Huawei wohl die Nase vorne hat. Ist aber gar nicht gut, Huawei UMTS-Sticks zu verwenden, da deren Software Scheunentor große Sicherheitslöcher reißt und schlampig programmiert ist.


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Darauf weist heise.de in diesem Beitrag hin. Der russische Sicherheitsforscher Nikitia Tarakanov weist in seinem Beitrag HUAWEI – FROM CHINA WITH LOVE darauf hin, wie viele Sicherheitslücken durch die UMTS-Lösung von Huawei aufgerissen würden. So installiert Huawei mit der Software wohl auch eine Update-Komponente, die alle 15 Minuten einen Update-Server in den Niederlanden kontaktiert. Der Server läuft aber noch mit dem IIS 6.0 von Microsoft. Ist daher eine Frage der Zeit, wann Millionen Mobil-Surfer über Huawei UMTS-Sticks mit Malware verseucht werden.

Auch der Dienst zur 3G-Anbindung von Windows weist Schwachstellen auf und ermöglicht es, Rechte unter Windows ohne Probleme auszuweiten. Laut heise.de trifft es aber auch Mac OS X, wo sich durch Installation der Update-Komponente ouc.app ein Schreibzugriff auf das Verzeichnis /usr/local erlangen lässt. Offenbar waren Leute von heise.de vor Ort anwesend und konnten Vertreter von Huawei befragen. Die sicherten zwar schnelle Updates zu – aber wie lange das dauert, wie die Software verteilt wird etc. stand noch nicht fest.

Also: Keine guten Nachrichten am Freitag – und das trifft auch für die Mobilsurfer zu, die ihre UMTS-Sticks beim Lidl, Aldi oder MediaMarkt geholt haben – in der Regel steckt ein Huawei-Modell drin. Selbst Tablet PCs oder Notebooks mit 3G-Modem sind betroffen, da auch hier diese Komponenten samt Software von Huawei geliefert wird. Weitere Hinweise könnt ihr bei heise.de nachlesen.


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