Konfiguration und Einsatz des inakustik DLNA-Sticks

In diesem Beitrag hatte ich ja den inakustik DLNA-Stick  vorgestellt. Dieser verwandelt einen handelsüblichen TV-Empfänger mit HDMI-Buchse in ein DLNA-fähiges Gerät. Nachfolgend zeige ich, wie der DLNA-Stick in Betrieb genommen wird. Dabei gehe ich auch auf einige Fallen ein, in die ein unbedarfter Anwender laufen kann.


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Die für mich spannende Frage war: Wie komme ich mit meinen Streaming-Lösungen (DLNA-Server) auf den DLNA-Stick und wie wird das Teil konfiguriert. Ich hatte mir im Vorfeld wenig Gedanken drum gemacht und aus der doch recht klein gedruckten Bedienungsanleitung wurde ich auch nicht sofort schlau – also war “hands-on” angesagt. Und sobald ich das Denken eingeschaltet hatte, wurden mir auch schrittweise einige beobachtete Effekte klar.

Um Euch eventuell das Einrichten zu erleichtern, beschreibe ich hier die Ansätze und möglichen Probleme etwas dedizierter. Falls das alles bekannt ist, könnt ihr die betreffenden Abschnitte ja überspringen.

Der DLNA-Stick als Access Point

Im Werksauslieferungszustand wird der DLNA-Stick im Hotspot-Modus als Access Point betrieben. Das heißt, sobald Sie den Stick in die HDMI-Buchse einstöpseln und die Stromversorgung über das USB-Kabel herstellen, bootet die Firmware des Sticks und spannt ein WiFi-Netzwerk als Access Point auf.


(Quelle: inakustik.de)

Anschließend ist der DLNA-Receiver bereits arbeitsbereit und kann Streams empfangen bzw. wiedergeben. Auf dem angeschlossenen Bildschirm kommt dann noch die Anzeige, wie man auf den DLNA-Stick zugreifen können soll – dies ist für Konfigurationsänderungen, zur Absicherung oder zur Umstellung des Operationsmodus erforderlich.

Der DLNA-Stick soll sich mit in-akustik DLNA [c5Va] im sogenannten “Open mode” im Netzwerk melden. Über diesen Namen lässt sich von Geräten auf die DLNA-Rendering-Funktionen des Stick zugreifen. Und die Setup-Seite ist, laut Bildschirmanzeige, über die Webseite mit der 192.168.10.100 abrufbar. Waren erst einmal spanische Dörfer für mich und die Bedienungsanleitung half (trotz extra starker Brille) auch nicht beim ad-hoc-Durchblick.

Wie komme ich an die Einstellungen heran

Also habe ich den Monitor fix auf die DVI-Schnittstelle umgestellt, unter Windows einen Browser gestartet, die IP-Adresse eingetippt und mir richtig in’s Knie geschossen. Der Ansatz konnte nie funktionieren, da mein Rechner per LAN am WiFi-Router hing, der DLNA-Stick aber im Access Point-Modus mit eigenem Funknetzwerk werkelte.


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Also habe ich mir ein Android-Smartphone bzw. ein Android-Tablet, welches zum Testen auf meinem Schreibtisch stand, geschnappt und einen Kurztest versucht. Beim ersten Ansatz wurde das simvalley SP-140 von Pearl verwendet. Damit bin ich gescheitert, da ich zwar den Hinweis bekam, dass der Server kontaktiert sei – aber dann trat ein Timeout auf.

Ich habe dann ein anderes Android-Gerät (Touchlet SX7) genommen und konnte ad-hoc auf die Konfigurationsseite zugreifen. Später habe ich noch einen zweiten Test mit dem simvalley SP-140 unternommen. Im Stock-Browser lässt sich der Konfigurationsserver nicht über die IP-Adresse 192.168.10.100 abrufen. Beim Google Chrome-Browser funktionierte das Ganze dagegen einwandfrei. Keine Ahnung, was da klemmt.

Anmerkung: Bei späteren Versuchen hatte ich diesen Timeout auch beim Touchlet SX7, wenn die WiFi-Verbindung zwar stand, aber längere Zeit keine Eingaben in den Formularen vorgenommen wurden (siehe auch folgenden Screenshot). Dann empfiehlt es sich, den DLNA-Stick durch kurzes Abstöpseln des USB-Kabels zurückzusetzen. Anschließend muss im Android-Gerät die WLAN-Verbindung neu zum Stick aufgebaut werden. Kontrollieren Sie auch am TV-Screen, ob der DLNA-Stick möglicherweise bereits im “Client Mode” läuft – ist mir passiert – und dann unter neuer IP-Adresse arbeitet. Diese IP-Adresse wird vom DHCP-Server des WLAN-Routers zugewiesen und sollte vom DLNA-Stick angezeigt werden.

So geht’s Schritt-für-Schritt

Für Leser, die nicht ganz so fit sind, hier die Vorgehensweise, wie man auf die Konfigurationsseiten des DLNA-Sticks zugreifen kann. Direkt nach dem Start des DLNA-Sticks verwendet man ein Gerät, welches eine WiFi-Verbindung aufnehmen kann (ich habe das Touchlet SX7-Android-Tablet verwendet).

Als erstes ist eine WLAN-Verbindung mit dem DLNA-Stick mit dem gewünschten Gerät herzustellen. Unter Android geht man dazu auf das Symbol Einstellungen und wählt in der Einstellungsseite die Kategorie WLAN.

Jetzt sollte das Drahtlosnetzwerk des DLNA-Sticks mit der SSID in-akustik DLNA [c5Ya] auftauchen – notfalls nach Funknetzwerken scannen lassen. Ist das Netzwerk gefunden, stellen Sie eine Verbindung mit dem Adapter her.

In obigem Screenshot ist das Android-Gerät mit dem in-akustik DLNA-Netzwerk verbunden und damit zum Streamen per DLNA bereit. Am Screenshot erkennt man übrigens auch, dass die WiFi-Verbindung ungesichert ist, d.h. jedes Gerät auf das Funknetzwerk Zugriff erhält.

Den DLNA-Stick konfigurieren …

Sobald die WiFi-Verbindung zum DLNA-Stick steht, lässt sich auch die Konfigurationsseite abrufen. Hierzu starten Sie den Browser des betreffenden Geräts (Smartphone, Tablet PC) und tippen in dessen Adressfeld die IP-Adresse 192.168.10.100 ein. Sobald die URL abgerufen wird, sollte sich der Konfigurationsserver des DLNA-Sticks mit folgendem Formular melden. In der unteren Gruppe “AP Settings” sind die Felder mit dem SSID-Netzwerknamen (in-akustik DLNA [c5Ya]) und den Kennwörtern sichtbar.

Als Sprache belassen Sie die Einstellung auf “English”, da die Alternative chinesisch oder japanisch wäre, was Durchschnitts-Mitteleuropäer vermutlich etwas überfordert (selbst nach mehreren Arbeitsaufenthalten in Japan tue ich mir das nicht an). Die Schaltfläche Datei auswählen ermöglicht Ihnen ein ggf. vorhandenes Firmwareupgrade per WiFi-Verbindung zu laden und dann ein System-Upgrade durchzuführen. Bisher ist mir aber kein Firmware-Update bekannt.

Standardmäßig ist die WiFi-Verbindung zum DLNA-Stick ungesichert, so dass sich Jeder, im Prinzip, Zugriff verschaffen kann. Das ist erst mal kein Problem, da auf dem HDMI-DLNA-Stick und auf dem TV-Gerät ja keine Daten abgegriffen werden können (ob eine WLAN-Verbindung von Geräten untereinander möglich ist, habe ich nicht getestet).

Einziges Problem: Falls in der Nachbarschaft aber jemand den gleichen DLNA-Stick betreibt, könnte es zu Kollisionen kommen. Abhilfe schafft dann, den AP-Namen von in-akustik DLNA [c5Ya] in einen anderen Begriff zu ändern und ggf. über die beiden Felder Password und Confirm ein Kennwort einzugeben und per OK-Schaltfläche zu bestätigen. Dann sind nur noch Zugriffe per WLAN möglich, wenn der betreffende Benutzer des als DLNA-Client fungierenden Geräts dieses Kennwort kennt.

Achtung: Das Setzen eines Passworts für den Access Point ist aber mit gewissen Risiken verbunden. Vergessen Sie diesen Netzwerkschlüssel oder geht etwas schief und es ist ein anderes Kennwort eingetragen als Sie notiert haben, ist “Schicht im Schacht”. Dann haben Sie den DLNA-Stick “gebrickt” und können nicht mehr darauf zugreifen. Es gibt derzeit keine mir bekannte Möglichkeit, eine Art Factory Reset durchzuführen. Ich habe mit den deutschen Produktverantwortlichen gesprochen und auf diesen Umstand hingewiesen. Möglicherweise gibt es demnächst eine Variante des DLNA-Sticks, wo ein Reset möglich ist.

Den DLNA-Stick auf den Client-Mode umstellen

Statt sich dem Risiko eine vergessenen Zugangskennworts für das eigene WLAN des DLNA-Sticks auszusetzen, aber trotzdem eine abgesicherte Verbindung zu verwenden, gibt es eine Alternative. Betreiben Sie einen WLAN-Router, schalten Sie den DLNA-Stick einfach in den sogenannten “Client-Mode” um. Dann nimmt der DLNA-Stick Verbindung mit dem WLAN-Router auf und ist anschließend im lokalen Netzwerk über die DLNA-Adresse und der Konfigurationsserver über die oben erwähnte IP-Adresse erreichbar.

1. Gehen Sie, wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben vor, und verbinden Sie sich mit der Konfigurationsseite des DLNA-Sticks. In der Kategorie WLAN-Networks sollte auch der SSID-Netzwerkname ihres WLAN-Routers auftauchen (in obigem Screenshot ist dies der Name “Orion”).

2. Wählen Sie den betreffenden Namen per Maus oder Antippen am Touchscreen aus, um zu folgendem Konfigurationsdialog zu gelangen. Dort sollten der WLAN-Name und die Verschlüsselungsmethode des WiFi-Netzwerks eingeblendet werden.

3. Bestätigen Sie die Schaltfläche Connect und geben Sie im angezeigten Folgedialogfeld (sofern dieses erscheint) den Netzwerk-Zugangsschlüssel ein.

Dann reicht das Antippen der Connect-Schaltfläche, um den DLNA-Stick in den Client-Mode umzuschalten, so da er sich mit dem WLAN-Router verbinden kann. Anschließend ist der DLNA-Stick über das WiFi-Netzwerk des WLAN-Routers erreichbar – der Access Point ist anschließend deaktiviert.

Fallstricke und Kritik

An dieser Stelle möchte ich noch einige Hinweise geben und auch etwas Kritik anbringen. Es ist mir klar, das die Entwickler der Firmware an die technischen Randbedingungen gebunden sind und auf dem Mikrocontroller auch keine hochtrabende GUI implementieren können. Aber die Umstellung auf den Client Mode bietet einige Fallen, die unbedarfte Benutzer ins Boxhorn jagen können.

Einmal empfinde ich die Anwahl des Optionsfelds für das gewünschte WiFi-Netzwerk im Webformular der Konfigurationsseite bei Touchgeräten mehr als fieselig. Ich brauchte immer zig Ansätze, bis das Antippen des Optionsfelds irgend etwas bewirkte. Obiger Screenshot zeigt sogar, dass der gesamte Begriff markiert wurde – und trotzdem dauerte es, bis das eingeblendete Dialogfeld zur Eingabe des Netzwerkschlüssels erschien. Keine Ahnung, ob der Browser so unpräzise reagiert oder der Server im DLNA-Stick so langsam arbeitet – schön ist das jedenfalls nicht und macht an einem Smartphone z.B. auch keine wirkliche Freude.

Sobald der gültige Netzwerkschlüssel eingegeben wurde, lauert die nächste Falle. Du tippst im Formular (letzter Screenshot) deinen WPA2-Schlüssel ein und bestätigst die Connect-Schaltfläche. Wenn der DLNA-Stick sich erfolgreich mit dem WiFi-Netzwerk des Routers verbinden kann, muss er die alte Verbindung zum Browser mit der Konfigurationsseite natürlich trennen. Das geht technisch nicht anders. Wenn es gut läuft, merkt das Client-Betriebssystem dies und versucht das nächste erreichbare WiFi-Netzwerk zur Verbindungsaufnahme zu erreichen. Kann eine Verbindung hergestellt werden, wären die Konfigurationsseiten über die dann auf dem TV-Gerät angegebene IP zu erreichen.

Beim Schreiben dieses Blog-Beitrags habe ich versucht, den Client-Modus einzuschalten. Sind die Zugangsdaten noch bekannt, schaltet der DLNA-Stick sofort um, ohne einen Schlüssel abzufragen. Ist technisch logisch, aber der Benutzer sitzt wie der Ochs vorm Berg und wundert sich, dass sich am Browser nichts mehr tut. Ich musste mir bei jedem Schritt ins Gedächtnis rufen, welcher Modus vorherrscht und über welche IP-Adresse ich die Konfigurationsseite erreichen kann. Ich habe dann übermütigerweise noch die alte WiFi-Verbindung unter Android löschen lassen und dann ging erst einmal gar nichts mehr.

Nachdem ich den DLNA-Stick vom Strom getrennt und neu gestartet hatte, konnte ich über die IP-Adresse 192.168.10.100 (die am TV angezeigt wurde) auf die Konfigurationsseite zugreifen. Dann habe ich die oben beschriebenen Schritte ausgeführt – schien auch ganz erfolgreich zu sein, aber plötzlich hatte ich auf dem Android-Gerät den im obigen Screenshot gezeigten Fehler.

Das ist natürlich Mist – wenn es auch technisch erklärbar ist. Die Firmware des DLNA-Sticks nimmt mittels des Netzwerkschlüssels Verbindung zum WiFi-Netzwerk des Routers auf und muss den Access Point-Modus natürlich beenden. Dabei wird auch die Verbindung zum Client, auf dem gerade die Konfigurierung erfolgt, getrennt. Folglich sendet der Browser die obige Fehlerseite.

Besser hätte ich daher gefunden, wenn man in der Firmware das Konfigurationsformular etwas touch-freundlicher gestaltet hätte (z.B. Kontrollkästchen zur Auswahl des WiFi-Netzwerks und eine größere grafische Schaltfläche zum Aufruf der Konfigurierseite mit der Abfrage des Netzwerkschlüssels – oder man verwendet Hyperlinks mit den Netzwerknamen, da der Browser automatisch bei Anwahl eines Hyperlinks zu einer Folgeseite verzweigt). Vor der Verbindungsumschaltung oder in der Konfigurationsseite wäre ein Hinweis, dass die aktuelle Verbindung zum Browser getrennt wird und man nur noch über die neu zugewiesene IP-Adresse auf die Konfigurationsseiten zugreifen kann, sicherlich hilfreich gewesen. Wenn die Zugangsdaten falsch sind, gibt es vermutlich auch das Problem, dass die WiFi-Verbindung zum Client bereits getrennt ist, d.h. die Firmware kann anschließend keine Fehlermeldung an die alte Browserverbindung senden.

Im konkreten Fall hatte ich die Situation, dass ich über die IP-Adresse 192.168.10.100 nicht mehr auf die Konfigurationsseite zugreifen konnte, der DLNA-Stick aber auch nicht im WiFi-Netzwerk des Routers zugreifbar war. Ich habe dann folgendes probiert:

  • Als erstes habe ich in den WLAN-Einstellungen des Android-Geräts nachgesehen, ob der Access Point (AP) des DLNA-Sticks noch vorhanden war. Das war zwar der Fall, aber der AP wurde als nicht erreichbar angegeben – ich hatte nur die Möglichkeit, diese Verbindung über “Vergessen” löschen zu lassen. Der Access Point war also abgeschaltet (kontrolliert habe ich das Ganze auf mehreren Android-Geräten).
  • Dann habe ich meinen Monitor auf die TV-Anzeige des DLNA-Sticks umgestellt, um die Anzeige zu kontrollieren. Dort wurde mir angezeigt, dass ich den Stick über die IP-Adresse 192.168.10.100 erreichen können soll. Das konnte aber definitiv nicht stimmen, da der Access Point ja deaktiviert war.
  • Anschließend habe ich unter Android eine WLAN-Verbindung zum Router hergestellt und dort die verbundenen WLAN-Geräte inspiziert. Über deren IP-Adressen konnte ich den Konfigurationsserver des DLNA-Sticks auch nicht erreichen. Der folgende Screenshot zeigt, wie die Konfigurationsseite eines WLAN-Routers (hier FRITZ!Box 7170) mit den bekannten WLAN-Geräten aussehen kann. Ich habe die betreffende Verbindung bei einem korrekt eingebundenen DLNA-Receiver mit einem roten Pfeil markiert (im konkreten Fall war die Verbindung nicht zu finden).

An dieser Stelle war ich etwas genervt und habe den DLNA-Stick mehrfach kurz von der USB-Stromversorgung getrennt. Half aber nicht – erst als ich den DLNA-Stick für ca. 20 Sekunden stromlos machte, konnte ich wieder per Android-Gerät eine WiFi-Verbindung zum Access Point mit dem AP-Namen in-akustik DLNA [c5Ya] herstellen, die Konfigurationsseite über die IP-Adresse 192.168.10.100 aufrufen und die WiFi-Zugangsdaten des WLAN-Routers angeben. Dann erschien eine Seite, um ein Medium hochzuladen und der TV-Bildschirm zeigte auch die korrekte IP-Adresse des Routers an. Anschließend konnte ich von meiner Windows-Maschine im Browser (per LAN) auf die Konfigurationsseite des DLNA-Sticks zugreifen.

Keine Ahnung, was bei den ersten Versuchen falsch gelaufen ist. Ich habe die Ansätze hier so detailliert beschrieben, da ich davon ausgehe, dass auch andere Benutzer in diese Fallen laufen und möglicherweise nicht so genau wissen, warum plötzlich eine Verbindung nicht mehr (wie im Booklet zum Stick beschrieben) genutzt werden kann.

Abschließende Bemerkungen …

Die Ausführungen im letzten Abschnitt hören sich auch an, als ob das alles wahnsinnig kompliziert und fehlerträchtig sei. Im Prinzip können Sie aber den DLNA-Receiver an das TV-Gerät anstöpseln und dann die Medieninhalte ungesichert an den DLNA-Empfänger übertragen. Es ist lediglich eine Verbindung zum vom DLNA-Receiver aufgespannten Access Point aufzubauen.

Wer eine abgesicherte Verbindung benötigt, braucht aber entweder einen Netzwerkschlüssel oder bindet den DLNA-Receiver mit den obigen Ansätzen in ein lokales WLAN ein. Hier muss man aber sehen, dass diese Konfiguration ja nur einmalig auszuführen ist. Und wer dort strukturiert vorgeht, um den DLNA-Stick in sein WiFi-Netzwerk einzubinden, sollte auch erfolgreich sein. Ich habe es zwei Mal hinbekommen, dabei aber die obigen Schlenker beim Schreiben dieses Blog-Artikels kennen gelernt. Erklärt auch, warum ich beim ersten Kurztest öfters keine WLAN-Verbindung zum Stick hatte.

Es ist auch nicht so, dass ich das Konzept als “Mist” ausführen könnte. Mir sind die technischen Zusammenhänge klar. Im Sinne eines “foolproof” Konzepts für Anwender wäre aber ein Überdenken der Produktkonzeption sinnvoll. Es ist zwar gut 30 Jahre her, seit ich Mikrocontroller in Assembler programmiert habe. Keine Ahnung, ob man heute auch noch mit jedem Bit geizen muss. Aber ich hätte den Entwicklern bei inakustik empfohlen, den DLNA-Stick per Firmware mit einer USB-Kommunikationsschnittstelle zu versehen. Dann könnte der Anwender unter Windows im Browser komfortabel die Einbindung in seine WLAN-Infrastruktur vornehmen, ohne mit Verbindungsabbrüchen und wechselnden WLAN-Zugangspunkten konfrontiert zu sein. Über eine solche Schnittstelle wäre sicher auch eine Möglichkeit zum Zurücksetzen eines vergessenen WLAN-AP-Zugangsschlüssels implementierbar.

In den nächsten Beiträgen gehe ich auf die Frage ein, wie sich Medieninhalte (Foto, Musik und Video) auf den DLNA-Stick streamen lassen. Dabei behandele ich Windows, Android und iOS.

Artikelreihe
i: DLNA im hands-on-Experiment
ii: Den Fernseher per inakustik-Stick mit DLNA nachrüsten
iii: Konfiguration und Einsatz des inakustik-DLNA-Sticks
iv: DLNA-Streaming in Windows
iv-a: DLNA-Streaming in Windows 8.1 für Apps freigeben
v: DLNA-Streaming unter Android
vi: DLNA unter iOS nutzen

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o1: Slim Port, was ist das nun schon wieder?
o2: MHL: microUSB-zu-HDMI-Adapter für Smartphones
o3: Miracast bei Windows 8.1
o4: Dein Android Gerät als DLNA-Server
a5: Galaxy S4 als DLNA-Server für den Windows Media Player


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