Skype nun für Outlook.com, kommt heute

win7 Microsoft hatte es ja bereits vor einiger Zeit im Skype-Blog angekündigt: Man wollte Skype-Funktionen direkt in den Dienst Outlook.com integrieren. Anwender sollen dann direkt aus dem Eingangspostfach Anrufe über Skype vom Windows-PC tätigen können.


Anzeige

Heute soll dieser Dienst auch in Deutschland ausgerollt werden. Um Skype unter Outlook.com nutzen zu können, braucht man neben dem kostenlosen Outlook.com-Konto noch ein Plugin für den Browser. Die gut 4,3 MB große MSI-Installationsdatei ist unter Windows zu installieren. Dann wird das Plugin für gängige Browser (IE, Chrome etc.) eingerichtet.

Ist man unter seinem Outlook.com-Konto angemeldet und ist das Plugin installiert, kann man auf das Chat-Symbol in der oberen Leiste klicken (hier mit einem roten Pfeil markiert).

Anschließend blendet sich eine Seitenleiste ein, in der auch der Eintrag Skype-Kontakte gezeigt wird. Bei Anwahl des Eintrags öffnet sich das Skype-Fenster, in dem man sich beim Dienst anmelden und dann Videoanrufe tätigen kann.

Bei Windows 8.1 sind diese Klimmzüge nicht mehr erforderlich, da Skype als App auf der Startseite vorhanden ist. In der Preview ist dies zwar noch nicht der Fall, aber in den letzten Builds ist die App dabei. Ich habe mir vor Jahren zwar ein Skype-Konto für Testzwecke angelegt. Seit der Skype-Übernahme durch Microsoft wurde das Konto aber nicht mehr benutzt. Und die Kooperation Microsofts mit der NSA zur Überwachung von Skype-Anrufen trägt nun auch nicht gerade dazu bei, dass ich diesen Dienst nun bevorzugt einsetzen werde. Aber möglicherweise seht ihr das anders.


Anzeige


Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Outlook.com abgelegt und mit Outlook.com, Skype verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Skype nun für Outlook.com, kommt heute


  1. Anzeige
  2. Manuel sagt:

    Ich verwende die Web-Oberfläche fast gar nicht mehr, bin nach zwei Monaten wieder auf mein gekauftes Outlook 2010 umgestiegen, daher wird die Funktion für mich nicht wirklich von Bedeutung sein. Allerdings frage ich mich ja trotzdem, inwiefern man selbst davon profitiert. Klar, die NSA wird’s freuen, aber der User selbst wird – so denke ich – nicht viel davon haben.

  3. Marc sagt:

    NSA hin oder her, man sollte sich bewußt sein, sobald man online ist, ist man nicht mehr anonym. Dies betrifft das surfen (Internet-Anbieter [DSL/Kabel]), über Browser, cookies usw. sowie Mail-Accounts – da bestimmt die wenigsten einen eignen Mail-Server daheim unterhalten. Dito für Handy (muss nicht mal Smartphone sein) und geht über herkömmliche Telefonie bis zu VoIP (NGN-Anschlüssen).

    Dh. will man Sicherheit sollte man sich von diesen Dingen fernhalten bzw. mit Bedacht dran gehen und für einfaches Geblabber mit dem Enkelkind am Ende der Welt, kann man skype somit auf der anderen Seite doch auch nutzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros). Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion.