Windows 8.1-Kompendium von heise.de

Noch ein kleiner Tipp für lange Abende im ‘Adzvenz’, wo man nicht genügend Glückwein trinken kann, um die Füße warm und die Zeit rum zu kriegen. Die c’t hat das Sonderheft “Windows – Das 8.1-Kompendium – Was Windows 8.1 besser kann – wo Sie nachhelfen sollten” aufgelegt.


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Normalerweise würde ich ja nicht drüber bloggen. Aber heuer ist es etwas anderes. Erstens habe ich das Heft hier auf dem Schreibtisch liegen – was schon mal was besonderes ist.

heiseWin81

Und zweitens finde ich den Inhalt mal ganz gelungen. Im heise.de-Shop könnt ihr euch auf dieser Webseite das Inhaltsverzeichnis und weitere Infos anschauen. Ein paar der Tipps und Fragen hinsichtlich Upgrade-Problemen, die hier im Blog zu finden sind, hat die Redaktion des Sonderhefts mit aufgewischt (mein Tipp zum Aufbohren von Netbooks mit 1024 x 600 Pixel Bildschirmauflösung ist z.B. enthalten).

Ich habe aber noch nicht wirklich detailliert ins Heft reingelesen – aber “Lösungen für häufige UEFI-Pannen” hat sofort bei mir ein “musste mal reinschauen Bit” gesetzt – denn UEFI-mäßig bin ich (ähnlich wie Microsoft) noch ziemlich unterbelichtet.

Bei mir deshalb, weil ich hier keine UEFI-Hardware habe (kann nur in einer VM testen – die DUET-Umgebung veranlasst, dass Windows 8.1 beim Setup das Handtuch wirft.

Und warum ist Microsoft UEFI-mäßig “unterbelichtet”? Den Seitenhieb kann ich mir nicht verkneifen – trägt Microsoft doch das Schild “UEFI ist Basis für alle unsere Windows-Geräte” vor sich her, bekommt aber selbst einfachste Sachen nicht geregelt. Beispiel: Die Datenträgerverwaltung – die bei GPT-Datenträger einfach nur einen Teil der Funktionen unterstützt. So werden Systempartitionen zu 100% als frei gemeldet, egal wie viel darauf gespeichert ist. Und zugreifen kann man aus der Datenträgerverwaltung auch nicht (da braucht es dann Fremdtools). Nächstes Beispiel: Es brauchte erst einen Patch, bis das Wasserzeichen bei Windows 8.1 bei UEFI-Systemen verschwand. Noch ein Beispiel gefällig? So, wie es ausschaut, gibt es auch noch einen Bock beim Backup auf UEFI-/GPT-Systemen

Und damit komme ich zum Ende des Beitrags und nenne den dritten Grund, warum ich kurz über das Sonderheft blogge. Im Heft ist auch der von Axel Vahldiek (Redakteur) und mir mal verfasste Beitrag rund um Windows To Go – also ein Windows 8.1 auf USB-Stick. Und das geht nicht nur mit der Windows-Enterprise – mit einigen Tricks bekommt man auch ein Windows 8.1 Core oder Pro zum Rennen. Vieles an Know How steckt zwar hier im Blog. Aber ein paar Sächelchen habe ich dem c’t-Beitrag und meinen Büchern vorbehalten. Schönen, dritten Advent wünsche ich euch.


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6 Kommentare zu Windows 8.1-Kompendium von heise.de

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  2. Wolfgang B. Strecker sagt:

    Als ständiger Leser der ct bin ich zwar mit so manchem Artikel zu Windows 8/8.1 nicht so recht einverstanden, aber dieses Sonderheft ist durchaus als zutreffend zu bezeichnen.

  3. franz99 sagt:

    « Im Heft ist auch der von Axel Vahldiek (Redakteur) und mir mal verfasste Beitrag rund um Windows To Go – also ein Windows 8.1 auf USB-Stick. Und das geht nicht nur mit der Windows-Enterprise – mit einigen Tricks bekommt man auch ein Windows 8.1 Core oder Pro zum Rennen »

    Es ist allerdings möglich ein Windows To Go von Windows 8.1 Core oder Pro zu schaffen, aber nach meiner Erfahrung obwohl man den WTG auf ein ertse Machine aktiviert verliert der USB Stick diese Aktivierung jedes mal wenn man Komputer wechselt.
    In other words: Win To Go (von Windows 8.1 Core oder Pro) auf mehrere Komputer aktiv zu halten kostet jedes Mal den Kauf einer neue « Windows 8 licence key »
    Der Aktivierungs Methode in der Windows-Enterprise version is nicht die selbe alis in Core und Pro und konserviert die Aktivierung (in ein bestimmten Bereich von Komputers ?)

    • Günter Born sagt:

      @Franz: Du hast es erkannt – in Windows 8/8.1 Enterprise verfügst Du über einen Volumelizenz-Key, der über KMS-Server aktiviert wird. Die Windows 8/8.1 Core/Pro sind Einzellizenzen. Wird eine solche Windows To Go-Version auf verschiedenen Rechnern eingesetzt, kann diese nicht aktiviert werden (die Aktivierung würde verloren gehen und mehrere Lizenzen kaufen nützt nichts, da man nach mehreren automatischen Aktivierungen eh nur noch telefonisch aktivieren kann).

      Aber das ist nicht der springende Punkt. Der Artikel in der c’t ist aus folgenden Erwägungen – zumindest in meinen Augen ganz spannend:

      Man kann mit der Evaluierungsversion der Windows 8/8.1 Enterprise arbeiten und hat für 3 Monate ein Windows To Go

      Viele Nutzer haben eine Maschine, wollen da aber drauf experimentieren oder ein ausgewachsenes Notfall-System haben – was mit Windows To Go sehr viel Sinn macht. Bei Verwendung auf einem Rechner ließe sich das Ganze aktivieren. Und man kann mit einer nicht aktivierten Windows To Go für Testzwecke arbeiten.

      Das ist im Artikel auch so thematisiert. Vielleicht hilft es dir weiter.

  4. franz99 sagt:

    @Günter
    Vielen Dank für dein Kommentar …

    « Und man kann mit einer nicht aktivierten Windows To Go für Testzwecke arbeiten »

    Nach meiner Erfahrung läuft ein NICHT aktvierten Windows 8 To Go während 1 ganze Stunde und schaltet dann aus.
    Das ist oft genügend Zeit um auf einen Komputer zu arbeiten (ZB Viren scannen, System backup oder restore, einen Disk zu klonen, usw …)

    Um zu den internen Laufwerke eines laptop’s mit WTG greifen zu können benötigt man einen “speziellen manuellen” WTG
    – ohne die « SAN policy setting OFFLINE_INTERNAL »
    – die in diese Prozedur auf Microsoft Technet hier beshrieben ist:
    [u]Revision # 25[/u]
    http://social.technet.microsoft.com/wiki/contents/articles/6991.windows-to-go-step-by-step-en-us/revision/26.aspx

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  6. Günter Born sagt:

    @Franz: Der Hinweis mit dem nicht aktivierten Windows To Go, welches nach einer Stunde abschaltet, mag richtig sein. Aber eine Stunde ist i.d.R. genügend Zeit, um eine “Notoperation” an einem kaputten System durchzuführen. Zudem gäbe es ja noch die von mir erwähnte Windows Enterprise Evaluation-Version – so dass man ein paar Tage Zeit hat.

    Zum Thema “Zugriff auf die Festplatten der Maschine”: Im verlinkten Artikel wird explizit eine SAN-Richtlinie zugewiesen. Der Zugriff auf die internen Laufwerke ist aber mit einem kurzen Handgriff möglich.

    Zitat aus dem Artikel: Das USB-Windows sperrt aus Sicherheitsgründen den Zugriff auf die eingebauten Festplatten … Auch das lässt sich ändern, Administratorrechte vorausgesetzt, und zwar in der Datenträgerverwaltung. Dort sehen Sie die lokalen Festplatten mit der Markierung “offline” – klicken Sie an dieser Stelle im Kontextmenü auf “online” …

    Gegebenenfalls muss dann noch der Partition ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen werden. Bei meinen (zugegebenermaßen immer recht kurzen Einsätzen) hat mir das immer gelangt.

    HTH

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