Digitale Musikverkäufe sanken in 2013 erstmals

Kleine Anmerkungen zum Wochenende: Seit den Start von Apples iTunes war man es ja gewohnt, dass die Verkäufe digitaler Musik nur einen Weg kannten: Nach oben. Jahr für Jahr wurden mehr Alben und Songs digital gekauft und von Nutzern heruntergeladen. In 2013 hat sich dieser Trend erstmals gedreht.


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Wie billboard.com in einem Artikel mitteilt, gab es 2013 erstmals einen Rückgang der Musikverkäufe über digitale Vertriebswege. Die Verkäufe schwächelten bereits in den ersten drei Quartalen 2013 – nur digitale Musikalben hatten ein starkes erstes Quartal 2013.

Summiert über das Jahr 2013 sind die Verkäufe digitaler Musikstücke aber um 5,7 % (von 1,34 auf 1,26 Milliarden Tracks) gefallen. Und bei digitalen Musikalben sank der Verkauf um 0,1 % auf 117,6 Millionen Alben (in 2012 waren es noch 117,7 Millionen Alben, laut Soundscan).

Auch der Absatz von Musikalben (als CD oder Vinyl-LPs) sank in 2013 um 8,4 % auf 289,4 Millionen Alben. Audio-CD-Verkäufe gingen sogar um 14,5 % von 193,4 auf 165,4 Millionen Musik-CDs zurück. Interessant: In 2013 konnten lediglich 13 Titel die Millionengrenze bei Verkäufen überspringen (in 2012 waren es nur 10). Weitere Details könnt ihr diesem und diesem Artikel entnehmen.


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2 Antworten zu Digitale Musikverkäufe sanken in 2013 erstmals


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  3. Günter Born sagt:

    Nachtrag: Spiegel Online hat diesen Artikel veröffentlicht. Resumee: Die Download-Zahlen sinken, weil Streamingdienste Boden gewinnen.

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