IT-Infosplitter des Tages im Rückblick

Zum Tagesabschluss möchte ich noch einen kurzen Blick auf die IT-Nachrichten des Tages werfen. Bei Angry Birds sitzt die NSA am Spieltisch, Microsoft distanziert sich von Altprodukten durch Umbenennen und Samsung will wohl PC-Linien schlachten.


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Neugetauft: Weg mit Office Web Apps

Irgendwie wirft Microsoft mittlerweile alles über Bord und möchte mit Altprodukten nicht mehr in Verbindung gebracht werden. Ähnlich wie bei Banken – die City Bank, besonders aufgefallen bei Lehman-Zertifikaten, firmiert jetzt als Targo-Bank. Und Microsoft? Will, so schnell als möglich Windows 8/8.1 vergessen machen und wirft Windows 9 ins Spiel. Und aus SkyDrive wird OpenDrive.

Aller guten Dinge sind drei: Die Office Web Apps gibt es demnächst auch nicht mehr. Das Zeugs wird dann als Office Online bereitgestellt. Darauf weist Microsoft in einem Blog-Beitrag hin (wie Martin von Dr. Windows hier schreibt). Und hier schreibt Martin, dass Microsoft manchen SkyDrive-Benutzern eine Mail schickt, in der diesen 20 GByte zusätzlicher Speicher kostenlos angeboten wird.

App-Daten, Facebook und YouTube werden von NSA & Co. ausgewertet

Zuerst habe ich gedacht “boah, da hat jemand den Dreh raus – den  ganzen Tag YouTube schauen, Facebook lesen und Angry Birds spielen – und dafür auch noch Kohle kassieren”. Hat aber einen ernsteren Hintergrund, heute ist ruchbar geworden, dass die NSA und der britische Geheimdienst sowohl App-Daten von Android oder iOS-App auswerten, die von den App-Entwicklern illegalerweise erfasst und an Server übertragen werden. Angry Bird wird da ganz vorne als “abgefischbar” genannt. Auch YouTube-Videos und Facebook-Postings sollen zur Vorhersage von Aufständen herhalten. Und wer Mails über Tor-Mail verschickt hat, könnte jetzt ein Problem haben. Die Serverdaten wurden vom FBI abgefischt. (Quellen: “Squeaky Dolphin”: Britischer Geheimdienst analysiert Klicks auf Facebook und YouTube, FBI hat Daten des Anonym-Dienstes Tor Mail, NSA und GCHQ:Geheimdienste greifen Daten von App-Nutzern ab).

Virenschutz für Windows XP bis 2015

Ab 8. April läuft ja der Support für Windows XP aus. Google Chrome wird bis 2015 unterstützt. Ach ja, auch Microsoft wird das Tool zum Entfernen bösartiger Software weiter für Windows XP anbieten – zumindest bis Juli 2015. So ist die Gefahr, dass Viren in ein ungepatchtes Windows XP einfallen, zumindest reduziert (Quelle).

Gerücht: Samsung stampft Notebook-Serie ein

Samsung kämpft wohl, der Umsatz schwächelt und die PC-Verkäufe brechen ein. Dr. Windows berichtet hier über das Gerücht, dass der Hersteller ab 2015 keine konventionellen Notebooks mehr auf den Markt bringen will. Und Techchrunch.com berichtet hier über den neuesten Kantar WorldPanel-Bericht zu Android. Android hat den Markt, aber Samsung hat wohl ein Problem, sind die Smartphones nicht mehr so ganz hipp.


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