DLNA-/Miracast HDMI-Stick beans cast v.2–Teil 1

Über HDMI-Sticks, die als DLNA- oder Miracast-Empfänger fungieren können, hatte ich hier ja bereits häufiger berichtet. Nun ist mit ein solcher HDMI-TV-Empfangs-Stick beans cast v.2 von einem kleinen deutschen Startup zum Testen in die Finger bekommen. Ich plane, das Teil in den kommenden Tagen in einer kleinen Artikelreihe mit meinen Eindrücken vorzustellen. Hier schon mal die Übersicht.


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Ich muss gestehen, wenn mich die Leute von www.bestbeans.de (Entfernt) nicht auf den HDMI-Stick aufmerksam gemacht hätten, wäre das Teil weiter unter meinem Radar geflogen. Denn HDMI-Sticks habe ich hier einige im Durchlauf gehabt (und den iPush AirPlay-/DLNA-/Miracast-Stick, siehe folgende Amazon-Anzeige rechts, den ich mir im Oktober geholt habe, dümpelt hier immer noch unbeschrieben herum).


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Der HDMI-TV-Empfangsstick beans cast 2 ist über den Anbieter web-vita bei Amazon.de (siehe obige Amazon-Anzeige links) erhältlich und arbeitet sowohl als DLNA-als auch als HDMI-Empfänger. Der Hersteller hat zwischenzeitlich wohl bereits eine überarbeitete Version des HDMI-Sticks (beans cast 2) im Angebot, mit dem sich Mediendaten von Smartphones , Tablets und Laptops auf diesen Empfänger streamen lassen. Man kann also Filme, Videos, Musik, Bilder, Präsentationen und Spiele auf einen Fernseher oder Bildschirm übertragen.

DLNA oder Miracast

Als Protokolle kommen DLNA oder Miracast zum Einsatz. DLNA wird praktisch von allen gängigen Android-Versionen, von iOS und von Windows unterstützt. Miracast erfordert spezielle Hardware, wobei Android ab 4.2.2 und Windows 8.1 eine Miracast-Unterstützung eingebaut haben. Bei iOS  ist keine Displayspiegelung möglich (DLNA unterstützt das nicht), aber das Streamen und Surfen soll funktionieren (das werde ich testen). Der Hersteller weist in seiner Amazon-Seite aber darauf hin, dass der Stick nicht mit Asus-Geräten kompatibel sei – was immer das bedeutet. Für die Leser, die mit DLNA und Miracast nicht so firm sind, hier noch ein kurzer Abriss aus der Produktbeschreibung des beans cast 2-Sticks.

Miracast: Erlaubt es mobilen Geräten, Videos von bis zu 1080p (Full HD) mit 5.1-Surround-Sound sicher zu einem kompatiblen Anzeigegerät zu senden. Zudem erlaubt es das Spiegeln des Displays. Miracast ist ab Android 4.2 sowie Windows 8.1 mit Intelchipsatz verfügbar.

DLNA (Wireless Media Sharing): Erlaubt es Filme, Videos, Musik und Bilder auf ein externen Anzeigegerät zu senden mit WLAN fähigen Geräten – ab Android 2.3 & Windows & Mac OS & iOS iPhone & Ipad (Kamera Live nutzbar).

Der Hersteller gibt denn auch an, dass der HDMI-Stick folgende Funktionen ermöglichen soll.

  • Spiegelung des Displays / Übertragung von Bildschirminhalten wie Spiele, Filme, YouTube, Internet vom Smartphone sowie Tablet auf den Fernseher.
  • Streamen (offline und online) von Bildern, Videos (z.B. YouTube), Filme und Musik über DLNA .
  • Verwendbar für Smartphones, Tablets und Notebooks.

Die theoretisch möglichen Funktionen sind das Eine, wie es sich in der Praxis schlägt, ist das Andere. Dies werde ich in den nächsten Tagen testen und hier die betreffenden Funktionen für Android, iOS (iPad 1/3) und Windows 7, Windows 8.1 vorstellen. Nachfolgend noch die technischen Daten des Produkt.

TECHNISCHE DATEN beans cast v2.0

Funktion: Mirrowing & DLNA
Gewicht: 240g
Farbe: schwarz
Anschlüsse: HDMI, Micro-USB
Adapter: Input: 100-240VAC 50/60Hz 400mA
Online Updatebar


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LIEFERUMFANG
1x beans cast v2.0- Wireless TV Stick
1x Kurz Anleitung
1x HDMI-Verlängerungskabel

Unboxing des beans cast 2

Der beans cast 2 HDMI-TV-Stick ist bei mir vor zwei Tagen per Post eingetroffen – das Unboxing ist recht unspektakulär. Hier ein Foto der Kunststoff-Verkaufsbox.

In der Box waren der HDMI-Stick, ein Blatt mit einer Kurzanleitung (im wesentlichen eine Verweis auf die Herstellerseite) sowie das hier sichtbare USB-zu-microUSB-Kabel. über dieses Kabel erfolgt die Stromversorgung des HDMI-Sticks.

Falls das TV-Gerät also nicht über USB-Buchsen verfügt, benötigt man ein separt zu erwerbendes USB-Steckernetzteil – was aber eh jeder Smartphone-Besitzer zur Verfügung hat.

Das bei Amazon.de als im Lieferumfang enthaltene HDMI-Verlängerungskabel war bei meiner Teststellung definitiv nicht dabei. Ob sich dort etwas geändert hat oder nur bei meiner Lieferung auftrat, kläre ich mit dem Hersteller. Unbedingt erforderlich ist das HDMI-Verlängerungskabel nicht, da der HDMI-Stick wohl in die HDMI-Buchsen der meisten Geräte passt. Es könnte lediglich bei einigen Geräten zu Problemen kommen, wenn der seitliche microUSB-Anschluss des HDMI-Sticks mit anderen Anschlüssen des TV-Geräts kollidiert. Ich habe es an meinem Flachbildschirm kurz angetestet – obwohl dort der DVI-Anschluss genau neben der HDMI-Buchse sitzt, gibt es keine Probleme. Die microUSB-Anschlussbuchse für die Stromversorgung sitzt bei eingestöpseltem beans cast 2 Stick weit genug weg, so dass auch der DVI-Stecker anschließbar bleibt. Ansonsten habe ich hier eh einige HDMI-Verlängerungskabel mit HDMI-Stecker-HDMI-Buchse aus anderen Gerätelieferungen zur Verfügung.

Artikelreihe
i: DLNA-/Miracast HDMI-Stick beans cast v.2 – Teil 1
ii: Inbetriebnahme des beans cast v.2 HDMI-Stick – Teil 2
iii: HDMI-Stick beans cast v.2 unter Android – Teil 3
iv: HDMI-Stick beans cast v.2 unter Windows – Teil 4
v: HDMI-Stick beans cast v.2 unter iOS – Teil 5

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1 Antwort zu DLNA-/Miracast HDMI-Stick beans cast v.2–Teil 1


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  2. Martin Geuß sagt:

    Ich bin gespannt auf Deine Eindrücke.
    Irgendwie ist mir im Moment noch nicht klar, wohin der Zug rollt. Google versucht mit Chromecast gerade etwas aufzuziehen, was man im Vergleich zu Apples Content-Gefängnis als ‘offenen Strafvollzug’ bezeichnen kann. Vorgeblich offen, im Hintergrund aber mit strenger Kontrolle darüber, wer was darf.
    Microsoft setzt auf den offenen Miracast-Standard, aber genau das kann ein Problem werden, was die Aufmerksamkeit bei den Konsumenten angeht. Wenn es bei Chromecast oder AppleTV was Neues gibt, bekommt der Hersteller die Publicity. Dann sagen die Leute schnell “und Microsoft macht mal wieder nix”, obwohl sie auf die Technik mit den wenigsten Beschränkungen setzen. Die muss natürlich erst noch ihre Kinderkrankheiten auskurieren, aber das müssen alle anderen Lösungen dieser Art auch noch.
    Rundum-sorglos-Lösungen für den Medienkonsum zu Hause versucht man uns ja schon seit gefühlten Ewigkeiten zu verkaufen. Vor ein paar Jahren habe ich mich mal zu dem Statement hinreißen lassen, dass sei alles nichts weiter als ein großer Sch…haufen halbfertiger und inkompatibler Teillösungen. Und irgendwie habe ich nicht das Gefühl, als seien wir seither entscheidend voran gekommen.

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