Touchlet SX7.mini: Android angetestet –Teil 3

Nachdem ich in Teil 1 und Teil 2 das Android 4.2 Tablet PC Touchlet SX7.mini vorgestellt habe, geht es in Teil 3 um Android und die inneren Werte. Wie viel Speicher ist vorhanden, welche Apps sind installiert und wie schlägt sich das Gerät.


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Erstinbetriebnahme, ganz stressfrei

Die Erstinbetriebnahme war in wenigen Minuten erledigt – einschalten (den Einschalter an der Gehäuseoberseite einige Sekunden drücken) und nach ca. 40 Sekunden erschien der Sperrbildschirm. Das Lock-Symbol per Finger nach links schieben, schon ist man auf dem Android Homescreen. Das Einrichten beim ersten Start funktioniert wie bei anderen Android 4.2-Systemen auch: Man kann die Sprache der Bedienoberfläche wählen, die WLAN-Zugangsdaten angeben und ein Google-Konto zuweisen. Hier ist der Home Screen des Android-Tablet PCs zu sehen.

Und hier kommen die Apps der App-Seite. Auf dem TOUCHLET SX 7.mini sind neben dem Google Play Store die üblichen Google-Apps wie Browser, E-Mail, Galerie, Google Mail, Kalender, Kamera, Latitude, Maps, Google Play Store, Musik, Navigation, Places, Rechner etc. sowie die App Einstellungen vorinstalliert.

Auch eine Radio-App ist wegen des FM-Chips vorinstalliert und ermöglicht Radio-hören mit dem Smartphone. Erfordert allerdings einen eingestöpselten Kopfhörer – auf das Thema FM Radio-App gehe ich in einem separaten Blog-Beitrag noch näher ein.

Zusätzlich hat der Hersteller noch einige Zusatztools wie GPS-Test, News & Wetter, USIM App etc. vorinstalliert. Weiterhin ist G Data Mobil Antivirus als Virenschutzlösung sowie der Adobe Flash Player vorhanden. Über Google Play Store lassen sich aber weitere Apps installieren. Kurz nach der Inbetriebnahme wurden die ersten vorinstallierten Apps bereits aktualisiert – also scheint auch das reibungslos zu laufen.

Über die App Einstellungen kann man auf die nachfolgend gezeigte Einstellungsseite zugreifen. Über Punkte wie WLAN oder SIM-Verwaltung lassen sich die WiFi-Einstellungen und die SIM-Karten verwalten, Einstellparameter ändern oder die Funktionen ein-/ausschalten.


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Insgesamt hatte ich keine Probleme, die WLAN-Verbindung zu meiner FRITZ.Box 7390 aufzubauen. Auch eine eingelegte SIM-Karte wurde erkannt, so dass ich sowohl Anrufe per GSM-Verbindung (2G) tätigen als auch eine UMTS-Datenverbindung (3G) verwenden konnte.

Geräteparameter ausgelesen

Wie bei anderen Android-Geräten auch, habe ich den Google Play Store in Betrieb genommen (klappte auf Anhieb) und dann die App Android Status installiert. Nachfolgend sind Screenshots der Geräteparameter, wie sie durch die App Android Status geliefert werden, zu sehen. Links ist die Speicherbelegung zu sehen, wie sie in den Android-Einstellungen in der Kategorie Speicher gemeldet wird.

Verwendet wird Android 4.2.2 (abfragbar über die App Einstellungen in der Rubrik "Über das Tablet") mit dem Kernel 3.4.5. Als CPU wird eine ARMv7 mit 1.3 GHz gemeldet. Der RAM umfasst 978 MByte (1 GByte), wobei aktuell 624 MByte verfügbar sind. Android Status liefert auch den verbauten internen Speicher, der bei 2,31 GByte liegt und mit 2 GByte frei gemeldet wird.

Das 3G-Netzwerk ist im obigen Screenshot sichtbar. In einem zweiten Durchlauf habe ich dann die WLAN-Empfangsstärke gemessen. Diese lag auf meinem Schreibtisch (ca. 1 m vom Router entfernt) bei –48 dB, was ganz in Ordnung ist. Zur Akku-Laufzeit kann ich noch wenig sagen.

Screenshots und Datentransfer

Drückt man die Einschalttaste und die Leiser-Taste gleichzeitig, wird ein Screenshot angefertigt und auf der SD-Karte im Verzeichnis Pictures/Screenshots gespeichert. Unschön ist, dass der Einschalter und die Lautstärkewippe (wie bei Nexus 7 2013) genau nebeneinander an der Gehäuseseite liegen. Man muss die Finger dann für einen Screenshot ganz schön verrenken – so dass ich für die Screenshot dieses Artikels auf ADB zurückgegriffen habe.

Stöpselt man das Touchlet SX 7.min per USB-Kabel an einen Windows-Rechner an, und wischt man von der Statusleiste am oberen Rand nach unten, lässt sich die USB-Schnittstelle für den Datentransfer freigeben (siehe auch Dateiaustausch zwischen Android und Windows I, sowie die folgender Screenshot links).

Wählt man den Eintrag Als Mediengerät angeschlossen oder ähnlich, erscheint die oben rechts sichtbar Seite, in der der Übertragungsmodus für die USB-Schnittstelle eingestellt werden kann. Es ist eine Freigabe als USB-Speicher, als Mediengerät (MTP) oder als Kamera (PTP) sowie als Ladeschnittstelle und als CD-ROM möglich. Die Kürzel MTP (Media Transfer Protocol) und PTP (Picture Transfer Protocol) stehen über Übertragungsprotokolle. Standardmäßig sollte MTP eingestellt werden. Die CD-ROM-Emulation enthält nur ein PDF-Dokument zur microUSB-Schnittstelle.

Unter Windows 7 wurden die benötigten Treiber automatisch bei der ersten Verbindung installiert und beim Anstöpseln des Tablet PC erscheint automatisch das Fenster der Wiedergabe.

Im Explorer lässt sich dann auf die Ordner der Speicherkarte zugreifen. Angefertigte Screenshots finden sich im Ordner Pictures/Screenshots.

Ich habe für meine Tests auch die ADB-Schnittstelle verwendet. Hierzu muss in den Android-Einstellungen das USB-Debugging freigeschaltet werden. Der ADB-Treiber kann wie in diesem Artikel Universal ADB-Treiber für Android verwenden oder wie hier ADB-Treiber für Android-Geräte (MT65xx) installieren beschrieben, installiert werden.

Display, meine Eindrücke

Das 6,5  Zoll-Display löst mit 800 x 480 Pixel auf, was zum Surfen in Webseiten etc. noch in Ordnung ist. In der Sonne ist das Display (wie bei vielen anderen Geräten) eigentlich nur noch schlecht ablesbar – man muss es etwas abschatten, um Details erkennen zu können. Die Seitenablesbarkeit des Displays ist subjektiv ebenenfalls recht schlecht – andere Touchlets (z.B. das Touchlet X10) sind da wesentlich besser. Im nächsten Teil gehe ich noch auf einzelne Apps ein.

Artikelreihe:
x1: Touchlet SX7.mini: 6,5 Zoll Android-Tablet – Teil 1
x2: Touchlet SX7.mini: Hands-on –Teil 2
x3: Touchlet SX7.mini: Android angetestet –Teil 3
x4: Touchlet SX7.mini: Apps und Funktionen angetestet –Teil 4

Ähnliche Artikel zum Touchlet SX7
a1: TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 1
a1: TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 2
a3: TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 3
a4: TOUCHLET 7 Zoll-Android-Tablet-PC SX 7 im Test – Teil 4

a5: Touchlet SX 7: FM-Radio Tweaks und Tipps
a6: Touchlet SX7: Recovery-/Factory-Mode und Reset verwenden
a7: Touchlet SX 7 FAQ & Wiki
a8: Touchlet SX7: WLAN-Zugang und MAC-Filter
a9: 3G-Verbindung klappt beim Touchlet SX7 nicht

b1: Touchlet SX7: DVB-T TV-Empfang, das geht – Teil 1
b2: Touchlet SX7: Praxisanmerkungen und Tipps – Teil 2

c1: Android-DVB-T TV per Touchlet SX7 angetestet–Teil 1
c2: Android-DVB-T TV: hands-on auvisio Mini-DVB-T-Receiver –Teil 2
c3: auvisio WiFi-DVB-T-Receiver für Mobilgeräte – Teil 3
c4: auvisio WiFi-DVB-T-Receiver Hands-on (Android) –Teil 4

e1: Touchlet SX-7: Navgear-Navigationssoftware installieren
e2: Outdoor-Tasche und Fahrrad-Halter für's Touchlet SX-7
e3: Touchlet SX-7: Erfahrungen beim Einsatz als Navi-Lösung

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h3: 7 Zoll Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 1
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h5: Dateiaustausch zwischen Android und Windows I
h6: Simvalley SP-120/140 Android 4-Handy von Pearl
h7: Simvalley SP-140: Dateiaustausch mit Windows
h8: Simvalley SP-140: Foto-Import in Windows 8
h9: Simvalley SP-140 mit dem Windows Media Player synchronisieren
h10: Tastaturanpassung für Android x86 4 RC2

Links:
o1: Pearl Produktseite Touchlet SX7.mini
o2: Supportseite zum Touchlet SX7.mini
o3: Softwareanleitung zum Touchlet SX7.mini
o4: Beiliegendes Booklet als PDF


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