Hands-on: MEDION® AKOYA® S6214T – Inbetriebnahme – Teil 2

In diesem Artikel ist das heute bei Aldi Nord und Aldi Süd zum Preis von 499 Euro erhältliche Multimode-Touch-Notebook (MEDION AKOYA S6214T) mit Windows 8.1 Update beschrieben. Der Touch-Teil lässt sich auch als 15,6 Zoll-Tablet verwenden. Teil 1 bin ich im hands-on auf einige Details und den Lieferumfang eingegangen. In Teil 2 geht es um die Inbetriebnahme und weitere Details, die mir bereits aufgefallen sind.


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Das Gerät ist ja, dank des Connect X®-Moduls, nicht nur als klassisches Notebook, sondern auch als Tablet, All-in-One-PC und Kreativ-Pad nutzbar. Nach dem Auspacken und Aufklappen stand hier auf dem Schreibtisch aber so was wie ein Notebook – recht schwer – welches in Betrieb genommen werden wollte.

Das Ganze wirkt recht stabil – und zwei Akku-Packs haben ihren (Gewichts-)Preis. Hat aber den Vorteil, dass das Gerät im Notebook-Betrieb nicht wackelt und man das Gefühl hat “gleich kippt es um”, wenn man die Touchbedienung zum Einblenden der Charms-Leiste nutzt.

Was mir auch ganz gut gefällt: das große Touchpad und die Tastatur – wenn auch die Tasten für meinen persönlichen Geschmack vom Anschlag besser sein könnten (aber da bin ich von einer alten Medion Tastatur, dich ich Jahre lang verwende, verwöhnt oder sollte man eher sagen: eingefahren). Ich denke mit ein wenig Gewöhnung wird man mit dieser Tastatur auch blind schreiben können. Die Tastenabstände etc. passen auf jeden Fall.

Inbetriebnahme und erster Eindruck vom Gerät

Die Schritte zur Inbetriebnahme sind in wenigen Minuten durchlaufen: Im Einrichtungsassistenten die gewünschte Sprache wählen (Medion konfiguriert Windows 8.1 für europäische Sprachen vor – mir wurden die Sprachen Deutsch und Englisch angeboten) und dann die Setup-Schritte von Windows 8.1 Update befolgen. Im Windows-Setup-Teil lassen sich ein Name für den PC, die WLAN-Zugangsdaten und zum Schluss ein Konto zur Administration einrichten.

Kleiner Tipp von mir: Den Schritt zum Einrichten der WLAN-Verbindung kann man überspringen. Dann wird einem automatisch ein lokales Administrator-Konto angelegt. Gibt man die WLAN-Zugangsdaten beim Einrichten an, wäre mein Ratschlag, kein Microsoft-Konto als Administrator einzurichten, sondern die blauen Hyperlinks auf blauem Hintergrund zum Einrichten des Administrators als lokales Benutzerkonto zu suchen. Nach der Betriebnahme lässt sich das Administratorkonto mit einem Microsoft-Konto verknüpfen und man kann einen zweiten Benutzer zum Arbeiten mit einem lokalen oder einem Microsoft-Konto anlegen.

Dieser Tipp führt spätestens dann, wenn das zum Arbeiten verwendete Benutzerkonto geblockt wird (Profil beschädigt, Passwort für das Microsoft-Konto vergessen, Microsoft-Konto gelöscht oder gesperrt) zu “mir fällt ein Stein vom Herzen”. Denn man kann sich meist noch am lokalen Administratorkonto anmelden und dann das problematische Benutzerkonto reparieren.


Werbung – meine Windows 8.1 Titel –

Falls ihr, wie oben vorgeschlagen, vorgeht, und den WLAN-Zugang erst nach der Inbetriebnahme einrichtet, wird Windows 8.1 Update nicht aktiviert. Die Aktivierung sollte aber (nach dem Herstellen der WLAN-Internetverbindung) binnen weniger Minuten durch Windows vorgenommen werden. Mir ist lediglich aufgefallen, dass in der rechten unteren Ecke des Desktop die Windows-Build angezeigt wurde.


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Eine Prüfung in der Seite PC-Einstellungen ergab aber, dass Windows 8.1 Update zwischenzeitlich aktiviert war. Also habe ich mich vom Administratorkonto ab- und wieder angemeldet. Danach war die Anzeige der Windows-Build in der rechten unteren Ecke des Desktop weg.

Aufgefallen ist mir zudem, dass die Kamera-App meldete, dass die Webcam in der Frontseite des Displays “von einer anderen App benutzt würde”. Ich bin dann zum Desktop gewechselt und bekam von der Anwendung YouCam aber die Meldung, dass keine USB-Webcam gefunden werden könne. Eine kurze Kontrolle im Geräte-Manager zeigte mir aber, dass die Webcam mit Treibern vorhanden war. Ein Neustart von Windows bereinigte das Problem. Sowohl Kamera-App als auch YouCam konnten danach problemlos mit der Webcam arbeiten. Diese liefert übrigens ein – für meinen Geschmack – ganz ordentliches Bild (schnelle Bewegungen nimmt man aber als “verschwommen” wahr).

Display und Touchpad, Touch-Stift

Das Touchpad und der Touch-Bildschirm arbeiten – in meinen Augen – hinsichtlich der Bedienung ausreichend präzise. Man kann aber bei Bedarf eine USB-Maus an die Basiseinheit anschließen und dann damit arbeiten. Die Blickwinkelstabilität ist gut – man kann das Display auch seitlich ablesen. Was da eher stört, ist der Spiegeleffekt, der dann die Bildschirmelemente überlagert. Das ist aber ein Problem, welches nach meinen bisherigen Erfahrungen alle Touchdisplay haben.

Das Touchdisplay der Tablet-Einheit löst mit 1.920 x 1.080 Pixel sehr gut auf – und wegen der 15,6-Zoll-Größe ist alles sehr gut ablesbar (auf dem Akoya P2212T wirkte der Mauszeiger und der Desktop-Inhalt für meinen Gechmack etwas zu klein).

Dass die Tablet-Einheit einen HDMI-Ausgang besitzt (siehe obiges Bild), hatte ich in Teil 1 erwähnt. Es ist also kein Problem, einfach einen größeren Monitor anzuhängen und damit quasi stationär zu arbeiten. Koppelt man das Tablet von der Basiseinheit ab, wird die Bildschirmhelligkeit etwas reduziert.

Was ich etwas gesucht habe, war der “integrierte Touch-Stift” aus dem Aldi-Prospekt. Ich habe hier zwar einige Stifte zum Testen, aber das Teil sollte so etwas doch haben – oder etwa nicht? Beim Überfliegen der Inbetriebnahme-Flyer fiel mir nichts auf (ich hätte eine bessere Brille aufsetzen müssen, um den Hinweis zu finden). Unsicher machte mich auch ein beiliegendes Faltblatt, welches als Zubehörteil einen Stift mit Kugelschreibereinsatz für ca. 10 Euro anpries.

Aber ich habe dann den Gehäuserand des Tablet-Gehäuses abgesucht und eine viereckige Aussparung gefunden. Nach drei Versuchen mit dem Fingernagel hatte ich den Touch-Stift aus der Versenkung herausgezogen.

Als Notnagel ganz in Ordnung – für die berühmten “Kreativaufgaben” wird man aber einen anderen Stift verwenden. Ich tippe darauf, dass es sich um einen passiven Stift handelt (ob man überhaupt einen aktiven Stift am Tablet verwenden kann, habe ich noch nicht herausgefunden).

Zweite Sache, bei der ich erst beim zweiten Blick Erfolg hatte: Ich habe das Tablet Teil vom ConnectX-Modul abgekoppelt und gedreht. Aber da tat sich nichts – ob da wohl ein Lagesensor fehlt? Ein zweiter Blick auf den oberen Rand des Tablet PC-Gehäuses zeigte mir, dass da eine Taste zum Sperren der Rotation vorhanden war (Taste in der Mitte des folgenden Fotos).

Nach dem Entsperren der Rotation konnte das Tablet auch drehen. Dass der Bildschirm beim Drehen um 90 Grad immer so seine 2-3 Sekunden Gedächtnispause einlegt, bevor die Anzeige etwas verkleinert wird und dann rotiert, ist kein Problem des Medion-Geräts. Der Effekt, der mich persönlich schon stört, ist ein generelles Design-Problem von Windows 8/Windows 8.1. Android- und iOS-Geräte drehen da durchaus schneller.

Die in obigem Bild links sichtbare Taste ermöglicht verschiedene Sound-Profile für die Dolby-Soundausgabe auszuwählen. Die Soundausgabe klingt für mich, bei einem kurzen Test, recht gut – jedenfalls besser als die Geräte, die ich hier habe. Ganz rechts ist in obigem Bild der Ausschalter zu sehen.

Windows 8.1 Update und Software

Medion liefert neben der 90-Tage-Testversion der Kaspersky Internet Security Suite 2014 die üblichen Aldi-Anwendungen und Desktop-Verknüpfungen (Aldi Foto, Aldi-Blumen, Aldi-Talk, Aldi-Startseite) und eine Testversion von Microsoft Office mit. Das kann man alles löschen bzw. deinstallieren.

In meinen Augen reicht der im Defender integrierte Virenscanner für den Betrieb aus. Mit dabei sind die Windows Essentials 2012 (Fotogalerie, Movie Maker) sowie einige vorinstallierte Apps aus dem Windows Store. Da Microsoft OneNote zwischenzeitlich kostenlos ist, hat Medion die betreffende Windows-Anwendung gleich mit beigepackt – was ich durchaus als sinnvoll erachte. Hier muss aber jeder Nutzer selbst abwägen, was er an Software zu meinen braucht.

Das Tablet reagiert unter Windows 8.1 Update zügig, der Intel® Pentium ® Prozessor N3520 (2,16 GHz, 2 MB Intel® Smart Cache), die Intel® HD-Grafikeinheit, die 4 GByte-RAM und die 64 GByte SSD zeigen da schon Wirkung. In meinem Artikel [b4] gebe ich noch einige Tipps zum Einrichten eines Medion-Geräts, die auch für das Konvertible herangezogen werden können.

Auf einen Rundumtest mit Benchmarks, Vermessung der Bildschirmparameter etc. habe ich hier verzichtet. Interessierte Leser möchte ich auf die nachfolgend unter Ähnliche Artikel aufgeführten Blog-Beitrag verweisen – die diesbezüglich noch einige Infos beinhalten. So gelten die Hinweise zur Aufteilung der Festplatten zum MEDION® AKOYA® P2212T Konvertible auch für das Akoya S6214T eins-zu-eins. Ich plane aber noch einige weitere Beiträge, in denen ich auf speziellere Fragestellungen eingehe.

Erstes Fazit: Ja, das Ding ist schwer (als Notebook stört es mich nicht) – der Speicher ist nicht aufrüstbar (wer macht das beim Tablet PC) und als Tablet wird man schwere Arme beim “Überkopf-lesen” bekommen. Es ist auch klar, dass das Teil kein Rennpferd mit iCore-CPU ist. Wer so was sucht, ist mit dem Teil fehl am Platz.

Was ich in der kurzen Zeit so gesehen habe, gefällt mir aber ausgesprochen gut. Eine zweite USB-Schnittstelle am Tablet hätte nicht weh getan, aber die zwei USB-Schnittstellen an der Basiseinheit (siehe obiges Foto) sind ja auch noch da (das Tablet hat USB 3.0). Die HDMI-Buchse, der vollwertige SD-Kartenleser sind Kleinigkeiten, die mir richtig gut gefallen. Die 4 GByte RAM, die 64 GByte SSD und 500 MByte Festplatte für Daten gehen auch in Ordnung. Von der Geschwindigkeit erscheint die CPU für meine Zwecke ausreichend (ich will ja wissen, was heutzutage im Markt so genutzt wird, und keine Spezialanfertigung, die auf Leistung oder Geschwindigkeit getrimmt ist). Wenn die 8 Stunden Akku-Laufzeit stimmen, wäre das Teil auch mal unterwegs zu gebrauchen. Die Dolby-Soundausgabe ist für meine Ohren auch ok.

Was mich richtig umgehauen hat: So schnell wie beim Akoya S6214T hatte ich noch kein Gerät per Miracast mit einem Flachbildschirm (Empfänger Netgear Push2TV PTV 3000) gekoppelt. Einschalten, den Netgear-Empfänger mit Strom versorgen, unter Windows 8.1 die Projizieren-Funktion anwählen, nach Empfängern suchen lassen, den angezeigten Netgear Push2TV PTV 3000 auswählen – das war’s. Die Treiber wurden installiert und dann erschien auch schon der Bildschirminhalt auf dem Flachbildschirm. Wie Miracast funktioniert, habe ich im Artikel Medion Akoya P2212T: Streaming mit Miracast – Teil 2 – beschrieben.

Aus diesem Blickwinkel mein Fazit: Der Kauf geht in Ordnung (ich hab’s bisher nicht bereut). Wenn ihr die beiden Hands-on-Artikel gelesen habt, kurz die Artikel [a4 bis a8] zum Akoya P2212T bezüglich Installation und Backup überfliegt und euch über die Einschränkungen im Klaren seid (z.B. UEFI nicht abschaltbar, einen CSM-Modus für den BIOS-Betrieb gibt es nicht), könnt ihr das Gerät beim Aldi holen (sofern die zwischenzeitlich nicht alle weg sind).

Links:
1: Aldi-Medion-Produktseite (Produktseite Aldi-Nord)
2: Test in ComputerBild (Video von Christian Blum)
3: Einschätzung bei Chip.de
4: Artikel im PC-Magazin
5: Artikel bei teltarif.de

6: Nachtrag: Artikel in Welt.de (Textübernahme von ComputerBild)

Artikelreihe:
x1: MEDION AKOYA S6214T am 30. April bei Aldi
x2: Hands-on: MEDION® AKOYA® S6214T –  Teil 1
x3: Hands-on: MEDION® AKOYA® S6214T – Inbetriebnahme – Teil 2
x4: MEDION AKOYA S6214T: FAQ und Wiki
x5: 
MEDION AKOYA S6214T: Miracast im Test

Weitere Artikel werden ggf. beim jeweils letzten Beitrag der Artikelreihe verlinkt.

Ähnliche Artikel:
a1: MEDION® AKOYA® P2212T Konvertible am 6.3 bei Aldi Süd
a2: Hands-on: MEDION® AKOYA® P2212T Konvertible–Teil 1
a3: Hands-on: MEDION® AKOYA® P2212T Konvertible–Teil 2

a4: MEDION AKOYA P2212T: Windows 8.1-Backup im Hands-on – 1
a5: MEDION AKOYA P2212T: Windows 8.1-Restore im Hands-on – 2

a6: Medion Akoya P2212T Konvertible: Installationsfragen – Teil 1
a7: Medion Akoya P2212T Konvertible: Installationsfragen – Teil 2
a8: Medion Akoya P2212T Konvertible: Installationsfragen – Teil 3

a9: Medion Akoya P2212T: Auf Media Center aufrüsten
a10: Medion Akoya P2212T: Streaming per DLNA – Teil 1
a11: Medion Akoya P2212T: Streaming mit Miracast – Teil 2
a12: Medion Akoya P2212T: 3G-Anbindung
a13: Medion Akoya P2212T: Screenshots anfertigen

b1: Partitionierung bei Medion Windows 8-Systemen
b2: Medion Akoya P6640 Notebook: BIOS/UEFI-Tipps
b3: Medion Akoya P7818 Notebook für 499 Euro bei Aldi
b4: Medion Akoya P6640 Notebook: Tipps zum Einrichten
b5: Enträtselt: Windows 8 auf Medion-Systemen auffrischen


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69 Antworten zu Hands-on: MEDION® AKOYA® S6214T – Inbetriebnahme – Teil 2


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  3. Reinhard sagt:

    Guten Tag,
    ich würde gerne die Scroll-Richtung des Touchpads meines S6214T umkehren, komme dabei aber leider nicht weiter. Wünschenswert wäre das aber schon, damit sich alle meine Geräte diesbezüglich gleich verhalten.
    Vielleicht wissen Sie weiter?

    • Günter Born sagt:

      Scheint nicht möglich zu sein. Falls ich das Modell des Touchpad herausbekomme, kann man ggf. schauen, ob da ein erweiterter Treiber des Herstellers zu finden ist.

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  5. Paul sagt:

    Guten Tag!

    Mich würde sehr die Funktion und Genauigkeit des Touchpen interessieren und ob auch ein aktiver funktioniert. Ich habe diesbezüglich leider nichts finden können, könnten Sie das bitte testen?
    Und noch etwas ist mir bei meiner Recherche zum Kauf aufgefallen, RAM verlötet oder tauschbar scheint nicht sicher geklärt zu sein, oder?
    Herzlichen Dank

    • Günter Born sagt:

      @Paul: Kann ich schlecht testen – dazu müsste ich einen aktiven Touch-Pen haben. Habe ich aber nicht. In der Regel legen die Hersteller einen aktiven Touch-Pen bei, wenn das Display das erkennt. Ich würde den Pen nicht als tauglich zum Digialisieren oder Zeichnen feiner Strukturen bezeichnen, da es ein simpler Stift mit dicker Gummispitze ist (wie jeder andere Stift für ein paar Euro bei Amazon). Siehe auch Stiftbedienung für’s iPad. Zum “eingelöteten” RAM: Das ist nicht relevant – ein Tablet PC bekommst Du als Anwender in der Regel nicht geöffnet, so dass RAM-Tausch nicht möglich wäre.

      @Reinhard: Du meinst “Umkehrung der Scrollrichtung”? Falls ja, wäre es hilfreich, wenn Du angibst, wo Du reingegangen bist. In der Systemsteuerung des S6214 habe ich da z.B. nichts gefunden, was eine entsprechende Option bereitstellt. Die üblichen Optionen für Gestensteuerung bei Tackpads fehlen komplett. Ich schau mal, dass ich noch Zugriff auf das P2212 bekomme – möglicherweise gibt es neue Erkenntnisse.

  6. Reinhard sagt:

    Merkwürdigerweise habe ich es bei meinem P2212T hinbekommen, weiß aber nicht mehr genau wie.

  7. Paul sagt:

    Danke sehr!
    Könnten Sie vielleicht damit testen ob es funktionieren würde?
    http://www.wacom.eu/index4.asp?pid=9278&lang=de
    Wissen Sie etwas genaues wegen des RAM?
    Herzlichen Dank!

  8. Reinhard sagt:

    Zur Umkehrung der Scrollrichtung

    Beim P2212T ging das wie folgt:

    Systemsteuerung/’Geräte und Drucker’/Maus
    Dort auf dem 5.Reiter namens ‘ELAN’ unter den Optionen des ‘Elan Smart Pads’ auf dem 2. Reiter namens ‘Mehrere Finger’ bei der 2. Position namens ‘Rollen’ die 2. Option namens ‘rückwärts’ einschalten.

    Das klingt schwieriger als es ist!

    • Günter Born sagt:

      @Reinhard: So ähnlich habe ich es mir vorgestellt – hatte aber noch keine Zeit, dass zu testen. Auf dem S6214T habe ich aber die Option nicht, da dort offenbar nur Microsoft Treiber verwendet werden. Die spannende Frage ist halt: Ist ein Elan- oder ein Synaptics-Touchpad verbaut und rüsten deren Herstellertreiber eine entsprechende Option nach.

      @Paul: Gerade getestet – ist nicht kompatibel – hätte mich auch gewundert.

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  10. Der Dude sagt:

    Moin, ich danke ebenfalls für den Bericht. Wäre schön wenn noch ein dritter Teil mit einigen Tipps folgen könnte (Beispiel: richtige Einstellungen, welche Apps können problemlos gelöscht werden usw) bei dem dann auch die offenen Fragen (anderer Stift möglich) beantwortet werden könnten.
    Evtl könnte man dann auch die Erfahrungen der anderen User zusammentragen (siehe ua Scrollrichtung)
    ZB war mir das Gerät wirklich etwas zu dunkel und ich habe erfolglos am Helligkeitsregler rumgespielt, auch in den Energieoptionen hatte ich nichts gefunden.
    Tip von mir:
    Wer ein helles, voll beleuchtetes Display möchte, sollte in den Energieoptionen (erweiterte Einstellungen) die Adaptive Helligkeit (zu finden unter “Bildschirm”) ausschalten.

    Edit:
    Hier ist der Beitrag richtig ;-)

    • Günter Born sagt:

      @Der Dude: Danke für den Tipp zur Display-Helligkeit – ich plane irgendwann eine FAQ, wo ich das mit aufnehmen kann. Zum “wäre schön, wenn noch ein Dritter Teil mit einigen Tipps folgen könnte”: Wem’s bressiert, der muss die am Artikelende verlinkten Artikel zu den diversen Akoyas, die ich getestet habe, lesen. Es gibt z.B. den Artikel “Medion Akoya P6640 Notebook: Tipps zum Einrichten“, der einiges vorwegnimmmt.

      Zum Thema Stift: Es kann jeder kapazitiver Stift (also mit Gummispitze) genutzt werden. Was nicht funktioniert, ist ein Stylo (S-Pen), sprich: ein aktiver Stift, da dort das Display imho nicht vorgerüstet ist.

      Zur Scrollrichtung: Da bin ich noch nicht weiter gekommen. Ein Synaptics-Spezialtreiber macht nichts, an Elan-Treiber bin ich nicht herangekommen und aktuell wird ein Microsoft-Treiber verwendet, der keine Einstellmöglichkeiten bietet. Wenn diese Registry-Einstellung nicht klappt, wüsste ich nicht, wo ich noch eingreifen könnte. Ich bleibe aber dran.

      Ich werde aber hier noch eine ganze Reihe Artikel schreiben. Gestern habe ich mir mal UEFI/BIOS vorgenommen – wird einen Beitrag mit Insides geben. Miracast habe ich gestern auch getestet – ich bin begeistert – zwei von vier Empfängern, die ich hier zum Testen haben, tun es mit dem Akoya S6214T (bisher beste Bilanz aller getesteten Geräte). Backup und Recovery, Aufrüsten auf Windows 8.1 Pro Update, Media Center Edition, Virtualisierung, 3G-Anbindung – Themen gibt es genug. Nur müssen die geschrieben werden – und bedenkt, das ist alles hier Hobby, das zahlt mir keiner.

      Also: Wenn Leser hier vorbei kommen und Tipps bzw. Anregungen haben, her damit. Kommentare werden von mir zwar alle explizit freigeschaltet, aber – solange nichts unter der Gürtellinie ist oder schamlos Werbung für ein Produkt xyz gemacht wird (das ist mein Problem, der tägliche Kommentarspam mit Werbung für Luxustaschen, Uhren etc.), gehen Kommentare online. Wer einen Gastbeitrag erstellen mag, kann mich auch gerne per Mail (Adresse im Impressum) kontaktieren. Dann klären wir, wie der Text samt Bildern in den Blog kommt.

  11. Manfred S. sagt:

    Hallo, bevor ich den S6214T wieder einsende…hat noch jemand einen Tipp, wie ich mein Touchpad incl. Maus wieder aktivieren kann…? Reagiert nach Start nicht. Auch FN+F9 reagiert nicht. Neues Firmewareupdate von Medion aufgespielt – keine Verbesserung. Per USB angeschlossene Maus funktioniert…!
    Gibt’s da was im Bios, was helfen könnten? Wo ist denn die neue Firmeware-Nr. zu sehen…?
    Vielen Dank für Eure Kommentare.
    Manfred S.

    • Günter Born sagt:

      Im BIOS gibt’s nichts, da das eine UEFI-Firmware ist. Mein Tipp wäre, die Connect X-Einheit zu entfernen und wieder aufzusetzen und dann mal zwei Tage zu warten. Wenn es nicht tut, sende das Gerät ein. Das Touchpad scheint eine Schwachstelle zu sein – wir sind jetzt drei Leute, die Probleme hatten.

  12. Heiko sagt:

    Hallo Manfred!

    Schau mal bitte auf die Medion-DownloadWebseite – du musst da den Treiber installieren. Dieser ist nicht im Recover “Laufwerk” unter DRIVERS mit dabei, sondern anscheinend nur auf der Webseite zu erhalten.

  13. Manfred S. sagt:

    Vielleicht Lösung für Touchpad-Problem gefunden.
    Ich habe den Akku der separierten Tastatureinheit voll aufgeladen. Danach war der Mauszeiger und das Touchpad wieder voll funktionsfähig. Weiß zwar nicht für wie lange.. Mal sehen!

  14. kai sagt:

    Hat das eine nachhaltige Loesung gebracht? ich habe nun nämlich ein ähnliches Problem: Inaktives Touchpad nach Nutzung einer Funkmaus.

  15. Günter Born sagt:

    @Manfred, @Kai: Ich kann hier bestätigen, dass das Akku der Basisstation der Casus-Knacktus ist. Sitze gerade am Akoya und Touchpad lässt sich nicht mehr aktivieren. Kontrolle der Energieeinstellungen: Tablet Akku hat 92 %, das Akku der Basisstation steht auf 0 %. Dieses Akku wird hier zuerst entladen. Sobald die Akkuladung der Basisstation zu gering wird, macht das Touchpad Probleme. Werde das mal an die Medion Qualitätssicherung melden.

    Noch ein Tipp: Das Akoya immer über Windows herunterfahren. Andernfalls entlädt sich das Akku der Basisstation.

  16. kai sagt:

    Danke fuer die Rückmeldung. Ich habe nun über Nacht die Tastatur getrennt vom Tablet geladen. Leider hat das das Problem nicht gelöst. Könntest du bitte nochmal schreiben, wie du genau vorgehst?

    Danke!

    • Günter Born sagt:

      @Kai: Ich bin noch am Testen – gestern hatte ich einen kompletten Ausfall des Touchpad und konnte es nicht mehr aktivieren. Eine Kontrolle des Akkus ergab, dass dieser in der Basisstation komplett leer war. Momentan lasse ich die Basisstation laden und teste danach.

      An alle Betroffenen: Ich behalte das Thema hier auf dem Radar und habe eine Absprache mit der Medion-Qualitätssicherung. Sobald die Fehler wieder auftreten, geht das Gerät zur Evaluierung an Medion. Konnte das bisher aus zwei Gründen noch nicht tun. Erstens ist das Akoya S6214T ein geiles Teil, welches ich hier gerade zur Aufnahme von Videotrainings nutze (es laufen VMware Workstation zur Virtualisierung und Camtasia zum Screen-Recording auf dem Gerät – die CPU leistet das locker und ich habe keine Lüftergeräusche über mein an einer ONYX BlackJack angeschlossenen Kopfbügelmikros). Zum Zweiten muss ich sicher sein, dass der Fehler auch noch vorhanden ist, wenn die Basisstation bei Medion eintritt. Bei den letzten Ereignissen war das Problem weg, sobald das Touchpad aufgeladen war.

  17. kai sagt:

    Bei mir könnte man mutmassen, dass das Problem im Zusammenhang mit der Installation einer Funkmaus steht. Irgendwann danach ist es aufgetreten. Ich würde daher gerne den Treiber fuers Touchpad neu installieren, bin aber auf den Medionseiten und der mitgelieferten Disc nicht wirklich fuendig geworden. Könnte mir jemand einen Link senden?

    Danke!

    Kai

    • Günter Born sagt:

      @Kai: Du brauchst nicht zu mutmaßen – es gibt keine Treiber auf den Medionseiten, da das Touchpad mit Build-In-Treibern von Microsoft versorgt wird. Ich habe hier seit zwei Tagen ein totes Touchpad, welches sich nicht mehr aktiviert. Treiberprobleme kannst Du schnell ausschließen, indem Du eine Systemwiederherstellung probierst oder ein Recovery auf Werksauslieferungszustand antestet. Zur Sicherheit kannst Du das System vorher per Windows-Backup auf die Festplatte der Basiseinheit sichern.

  18. Danny Schlegel sagt:

    Hallo,

    ich wollte mich nur kurz melden und ebenfalls mitteilen, dass das Touchpad seit 3 Tagen keinerlei Funktion mehr hat und damit der Mauszeiger auch nicht mehr zu sehen ist. Sämtlich Versuche das Pad wieder zum Laufen sind zu bringen sind fehlgeschlagen. Ein Rücksetzen des Systems möchte ich allerdings bis jetzt vermeiden, daher üb ich mich in Geduld und hoffe es wird eine andere Lösung gefunden. Ich habe übrigens auch das Gefühl, das das Pad seit dem Zeitpubnkt verschwunden ist, seit dem der Akku vom Laptop komplett leer gewesen ist. Leider hat eine komplette Ladung nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

    • Günter Born sagt:

      @Danny Schlegel: Danke für das Feedback. Hier habe ich gerade zwei Akoyas (ein S6214T und ein P2212T), wo das Pad tot ist. Beim letztgenannten sehe ich, dass das Pad nicht mehr gefunden wird – der Treiber meldet einen Fehler unter ausgeblendete Geräte. Ich kenne jetzt eine Hand-voll Nutzer, die das Problem seit ein paar Tagen haben. Eine Mail an Medion ist gerade raus – ich hoffe, dass da eine Lösung gefunden wird. Nach meinen bisherigen Recherchen stellt das Pad (neben dem ungleichmäßigen Laden/Entladen der Akkus) eine Schwachstelle dar.

      Tipp: In der FAQ zum Akoya S6214T adressiere ich aber das Thema Pad noch separat. Dort werden auch noch einige Tipps gegeben – und ich trage dort weitere Erkenntnisse als Kommentare nach. So hat jemand einen Weg gefunden, um die Scrollrichtung umzukehren.

  19. Mirko Hein sagt:

    Hallo,

    ich mutmaße hier auch noch einmal…
    Ich hatte das gleiche Problem, touchpad Tod.
    Habe dann die Tastatureinheit komplett zerlegt, Kabel zur touchpadeinheit abgezogen, neu angesteckt, alles wieder zusammen gebaut und siehe da, touchpad funktioniert wieder bei gleichem Akkustand wie vorher. Das touchpad enthält eine eigene Elektronik mit eigenem “mini” Prozessor (SN8F2288). Der “Treiber” auf der Medion-homepage ist ein Softwareupdate für diesen Prozessor. Also denke ich, Fehler ist bekannt, wird aber nicht kommuniziert. Mit dem Zerlegen und zusammen bauen gab’s einen einfachen Reset für das touchpad und dadurch funktionierte es wieder. Bestimmt keine Lösung für alle (nicht jeder möchte sein neues Gerät zerlegen) aber evtl. eine Erklärung für das Problem. Nach Einspielen des Flashupdates ist bei mir bis jetzt der Fehler nicht wieder aufgetreten, obwohl der Akku der Tastatureinheit schon wieder einmal leer war.

    Mein Fazit: Update einspielen, auch wenn noch keine Probleme aufgetreten sind und mit mir hoffen, dass es stimmt, was ich denke….

    Gruss Mirko

    • Günter Born sagt:

      @Mirko: Danke für das Feedback – hatte mir etwas ähnliches gedacht. Beim Flashen des Sonics Controllers werden m.E. wohl nur Kalibrierungswerte und andere Parameter neu geschrieben, da das Flash-Tool ja meldet, dass das Security-Bit gesetzt ist, also kein Firmware-Update möglich ist.

      Zum “Mini-Prozessor” (SN8F2288) ging mir mein Artikel von vor ein paar Tagen Jubeln uns Hersteller NSA/GCHQ-gehackte Hardware unter? durch den Kopf. Wobei das wohl alle Hersteller eingebaut haben.

      Ob ich mir das Zerlegen selbst antue, weiß ich nicht (zumal ich keinen Uhrmacher Schraubendreher habe). Ein zweites Akoya P2212T mit dem gleichen Fehler habe ich gerade (nach dem Sichern der Installation) auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Danach ging das Touchpad wieder. Werde das jetzt wohl oder übel auch für das Akoya S6214P tun und hoffen, dass das auch hilft. Und danach kommt der große Test, ob alles nach dem Zurücklesen des Backup immer noch funktioniert.

      Aber ich finde es Spitze, dass hier quasi Crowd-Knowledge-Findung betrieben wird und jeder seinen Input hier rein gibt. War mein Ansinnen, als ich mir die Arbeit mit den Blog-Beiträgen gemacht habe. Vielleicht kommen wir der Ursache noch weiter auf die Spur – auch Medion liest hier mit und vielleicht bekomme ich noch einen Input von dort.

  20. José sagt:

    Hervorragend, daß ich diese Seite zufällig gefunden habe. Hab den Link sofort gespeichert, weil ich inzwischen davon ausgehe, dass ich hier öfter aufkreuzen muss.
    Seit dem 30.04.14, dem Kaufdatum meines Akoya S6214T, habe ich schon manche Probleme damit gehabt und will vorab die wirklich hilfreichen Support-Hilfestellungen gleich hier einstellen:

    1) Reset-Möglichkeit Nr. 1:
    Gerät im ausgeschalteten Zustand zusammenbauen und ohne angeschlossenes Netzteil zwanzig Sekunden lang die Einschalttaste drücken. Nun das Netzteil wieder anschliessen und nochmals zwanzig Sekunden lang die Einschalttaste drücken .
    Erfahrungsgemäß funktioniert das Gerät nun wieder einwandfrei …
    2) Reset-Möglichkeit Nr. 2:
    Die Resetöffnung auf der Unterseite dient einer Rücksetzung des Gerätes, im Fall, dass das Gerät sich nicht mehr einschalten lässt. Es ist so klein gehalten, damit man die Taste nicht aus Versehen betätigt. Es gehen keine Daten verloren, wenn Sie den Reset hierüber durchführen.

    3) Touchscreen-Sensorik war ausgefallen:
    Bei dem Akoya S6214T kann es dazu kommen, dass sich die Touchscreensteuerung bei Nichtnutzung in einen Energiesparmodus versetzt. Um diese Funktion zu deaktivieren befolgen Sie bitte folgende Schritte:

    a) Öffnen Sie den Geräte-Manager.
    b) Suchen Sie aus der Liste die “USB-Controller” heraus und öffnen Sie diesen durch Doppelklick.
    c) Wählen Sie nun das Gerät “USB-Root-Hub” mit einem Rechtsklick aus und klicken Sie  im Kontextmenü auf “Eigenschaften”.
    d) Im Reiter “Energieverwaltung” entfernen Sie bitte den Haken bei “Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen.
    Mit dieser Einstellung stellen Sie sicher, dass der Touchscreen auch nach längerer Zeit, ohne Neustart, voll funktionsfähig ist.
    4) Grundsätzlich wurde mir telefonisch bereits geraten, NIE im laufenden Betrieb, aber auch nie im Desktop-Modus die Geräte zu trennen oder zusammenzustecken, also IMMER vorher auf den Kachelmodus zu gehen, das Gerät oben rechts auszuschalten und erst dann die Trennung/das Zusammenstecken durchzuführen.

    5) Auch ich habe mich über das automatische Verdunkeln des Screens geärgert. Damit er immer schön hell bleibt, habe ich folgenden Hinweis bekommen:
    Die Helligkeit  dieses Gerätes wird über einen ALS (Ambient Light Sensor) automatisch an die Umgebung angepasst. Der Sensor kann aber bei Bedarf wie folgt über die Windows Einstellungen ausgeschaltet werden:
    “Charm-Leiste öffnen (Windows-Taste + C) > Einstellungen > PC-Einstellungen > PC & Geräte > Netzschalter und Energiesparen > Bildschirmhelligkeit automatisch anpassen” Die Lösung war ausgesprochen erfolgreich!

    Da nun auch mich ein totes Touchpad ärgert, werde ich mal ein paar von den oben stehenden Tips ausprobieren und mich ggf. wieder melden.
    Gruß José

    • Günter Born sagt:

      @José: Danke für das konstruktive Feedback. Kurze Anmerkungen zu den Punkten.

      Reset-Möglichkeit 2: Ich kenne die Bohrung und den Reset-Schalter, in den man eine Stecknadel einführen und einen Taster betätigen kann. Hier hat dies aber definitiv an meinem Gerät keinen Reset des Prozessors der Tablet PC-Einheit ausgelöst. Ich werde es aber nochmals testen.

      Touchsensorik 3: Das muss ich noch probieren (war heute andernorts darauf gestoßen). Sollte auch beim Touchpad mit den HID-Eingabegeräten klappen. Habe das aber ergebnislos ausgeführt, bin aber nicht auf den USB-Root-Hub gegangen.

      Zur Gerätehelligkeit: Da verweise ich auf den Blog-Beitrag Windows 8.1: Adaptive Bildschirmhelligkeit deaktivieren, der das Ganze beschreibt.

  21. kai sagt:

    @José: Danke für den interessanten Beitrag. Leider hat die Umstellung der Energieverwaltung des “USB-Root-Hub” nicht das Problem des inaktiven Touchpad gelöst. Muss man dafür auch noch ein Reset durchführen?

    Kai

  22. Günter Born sagt:

    @Kai: Ich denke, der Hinweis von Jose hilft nicht weiter. Sein Tipp bezog sich auf das ausfallende Touchdisplay, während Du mit einem inaktiven Touchpad an der Basiseinheit kämpfst. Das sind zwei Paar Schuhe. Wie es ausschaut, wirst Du das Gerät einschicken müssen (der Touchpad-Prozessor dürfte im Deep-Sleep-Mode sein und lässt sich nur durch Zurücksetzen wiedererwecken – geht aber nur durch Demontage der Anschlusskabel, was nix für Endanwender ist).

  23. Izabela sagt:

    Hallo, super Seite für “technisch fremde Leute” wie ich. Leider ist auch unser Touchpaddisplay bei unseren Laptop S6214T seit zwei Tagen Tot.Alle Tips und versuche waren ergebnislos.Hilf nur Das gerät schicken zurück zu Medion ?.Wir haben leider noch viele Bilder von Kinder drauf,gehen die verloren? Oder gibt schon neue gute Tips wie man das wieder erfolgreicht aktiviert.???
    Mfg. Izabela

    • Günter Born sagt:

      @Iza: Kontaktiere den Medion-Service – wenn nichts mehr geht, muss das Gerät wohl eingeschickt werden. Ist das Gerät kaputt, verschrottet Medion die Fotos – dann sind die natürlich verloren. Daher empfehle ich, wichtige Dokumente auf der Festplatte der Basiseinheit oder noch besser als Kopie auf einem Wechselspeicher (Speicherkarte, USB-Stick, USB-Festplatte) abzulegen. Die Festplatte der Basiseinheit kann man zur Not ausbauen und an einem anderen Rechner auslesen.

      HTH

  24. Peter sagt:

    Hallo,
    Bin seit ein paar Tagen auch Besitzer eines s6214 und habe das Problem, dass sich die Systemzeit verstellt. Habe sie im bios und auf der Windows Oberfläche eingestellt, sobald ich das Notebook runterfahre oder sogar nur in Standby mit dem oberen Schalter schalte und wieder einschalte war die Uhrzeit “eingefroren” und hatte die Uhrzeit des Ausschaltstandes.
    Habe auch schon verschiedene Server in den Uhrzeiteinstellungen getestet und auch ohne Server nur manuell eingestellt.
    Kennt jemand eine Abhilfe?

    • Günter Born sagt:

      Ich kenne diesen Effekt nur, wenn in Desktop-Systemen die Stützbatterie (Knopfzelle) für die CMOS-Uhr leer ist. Beim Akoya S6214T ist das natürlich nicht überprüfbar. Ich denke, kontaktiere den Medion-Support und reklamiere die Systemzeitproblematik.

  25. Birgit sagt:

    Hallo,
    vielen Dank vorab für die vielen Tipps auf dieser tollen Seite!
    Auch ich bin seit Ende April Besitzer eines Akoya S6214T und habe gleich mehrere Probleme/Fragen:
    1. Der Bildschirm flackert in unregelmäßigen Abständen. Nach kurzem Ausschalten legt sich das Problem meist wieder. Das dürfte jedoch in meinen Augen nicht normal sein….
    2. In der Taskleiste wird angezeigt, dass ein anderes Gerät zusätzlich angeschlossen ist und beim Anklicken kann ich die Dockingstation auswerfen obwohl kein Gerät angeschlossen ist.
    3. Beim Bewegen des Mauszeigers verändert sich der Bildschirm anders als gewollt. Beim einfachen Ziehen wird die Zoom-Funktion aktiviert oder wenn ich einen Listenpfeil berühren möchte, “läuft” der Mauszeiger weg und bewegt sich in eine andere Richtung.
    Da ich ein absoluter Laie in Sachen Computertechnik bin, wäre ich froh, wenn mir hier jdn. Tipps zum Lösen der Probleme geben könnte :-)
    Der Medion Service ist relativ teuer und ich habe bisher sehr viel Negatives über die Serviceleistung gehört…
    Freue mich auf Rückmeldungen

    • Günter Born sagt:

      @Birgit: Tut mir leid, von den Problemen zu hören. Die Sache ist aber relativ einfach – Du sicherst wichtige Dateien, die Du später noch brauchst. Oder Du führst ein Backup aus (kannst Du ja mit der Platte der Basiseinheit).

      Dann führst Du ein Recovery auf Werksauslieferungszustand aus. Im Anschluss testest Du, ob die Probleme behoben sind – falls ja, freuen. Falls nein, kontaktierst Du den Medion Service und reklamierst das Gerät. Du hast 36 Monate Garantie auf das Gerät – und mit dem Zurücksetzen auf Werksauslieferungszustand schließt Du aus, dass Softwareinstallationen deinerseits das Problem verursachen.

      Also imho keinen Grund, sind über einen “relativ teuren Medion Service” auszulassen und über Negatives vom “hear say” zu spekulieren. Viel Erfolg – und lasse ggf. eine Rückmeldung per Kommentar hier, wenn der Reset was gebracht hat oder Du das Gerät einschicken musst.

      • Birgit sagt:

        Vielen Dank für die Tipps.

        Ich habe ein Recovery durchgeführt, was allerdings nicht zur Fehlerbehebung beigetragen hat. Nachdem ich einen neuen Maustreiber heruntergeladen hatte, funktionierte das Touchpad wieder ganz normal :-)

        Die Aussage über den teuren Medion Service habe ich auf den Minutenpreis für die Hotline bezogen. Das kann unter Umständen teuer werden….Sorry, wenn ich da ein Vorurteil hatte!

    • Marc sagt:

      wieso ist der Service teuer, du hast doch Garantie
      “3 Jahre Garantie
      MEDION bietet Ihnen kostenlos 3 Jahre Garantie. Unter http://www.medion.de finden Sie schnell und einfach alle Infos zum MEDION Service, den Sie selbstverständlich auch nach den 3 Jahren gerne in Anspruch nehmen können!”
      Quelle: http://aldi.medion.com/md99380/nord/

  26. Birgit sagt:

    Nachtrag:
    Die Doppelklick Funktion der Maus funktioniert auch überhaupt nicht :-(

  27. Sandro sagt:

    Habe seit Freitag das neue Aldi Süd Medion 15″ Tablet/Notebook. Schönes Gerät, macht Spaß nur das Scrollen bzw. die vertauschte Scrollrichtung auf dem Touchpad ging mal gar nicht. Auf der Suche nach einer Lösung bin ich hier gelandet. Da hier wohl noch keine Lösung steht, hoffe ich habe es nicht überlesen, wollte ich einen Weg zeigen. Bzw. habe diesen aus nem anderen Forum. Funktioniert aber super.

    Mit hilf der Registry geht das in einer Minute. Windows Taste + R drücken, regedit eingeben und alles weitere steht hier.

    Wichtig ist der anschließende Neustart. Bei mir hat alles sofort geklappt.

  28. Franzi sagt:

    Tolle Seite! Mein Problem wurde leider noch gar nicht erwähnt. Seit einigen Tagen kann ich das Gerät gar nicht mehr einschalten. Habe auch beide Reset-Möglichkeiten ausprobiert, die Geräte abwechselnd an das Stromnetz angeschlossen usw. Hat schon jmd damit Erfahrungen gemacht? Die einzigen beiden Lebenszeichen ist das Blinken der Ladeleuchte und das Blinken beim Abkoppeln des Tablets.

    Danke!
    Lg Franzi

    • Günter Born sagt:

      Vermutlich ist das Tablet im Deep Sleep Modus. Lasse es mal ein paar Tage liegen, ohne dass es am Strom angeschlossen ist. Gegebenenfalls auch mal Windows B drücken, um die Bluetooth-Kopplung einzuschalten. Ziel muss sein, die Akkus leer zu kriegen. Dann nochmals an’s Netzteil und eine Stunde laden lassen. Hilft das nicht, Medion-Kundendienst kontaktieren.

      In meinen Augen gibt es eine eklatante konstruktive Schwäche bei den letzten Medion Akoya Windows Konvertibles: Die haben keine Reset Taste mehr. Damit lässt sich in einem solchen Fehlerfall nicht mehr testen, ob ein Reset da Abhilfe schafft.

  29. Becca sagt:

    Hey!

    Ich habe jetzt schon öfter ein Problem mit meinem Akoya S6214T:
    Manchmal, urplötzlich, funktioniert meine ganze Basiseinheit nicht mehr (nach erneutem Einschalten). Dabei spielt es keine Rolle, ob der PC im Energiesparmodus oder heruntergefahren war. Auch mit auswerfen und neu zusammenbauen oder Neustart/Herunterfahren und wieder einschalten verschwindet der Fehler nicht. Touchpad tot, Tastatur tot. Dennoch funktioniert die Maus (an Basiseinheit angeschlossen). Und das weisse Lämpchen rechts an der Basiseinheit geht auch net mehr aus. :(

    Könnt ihr mir da helfen?

    Becca

  30. Sarah sagt:

    Hey ,
    Wir haben uns vor einer Woche auch das Akoya S6214T zugelegt,da wir aber am ersten Tag schon einen flackernden Bildschirm hatten haben wir es am nächsten Tag umgetauscht.
    Jetzt ging es ein paar Tage gut und nun flackert auch bei diesem Gerät der Bildschirm wieder :(
    Woran kann das liegen?

    MfG

  31. Sarah sagt:

    Vielen Dank für die schnelle Antwort, werden es versuchen

  32. Leon K sagt:

    Hallo Zusammen,

    ich habe seit einigen Wochen ebenfalls dieses Gerät. Allerdings habe ich mehrere Fragen:

    1. Der Akku
    Ich fahre das Gerät über die Kachel Seite ganz normal herunter, der Akkustand ist noch gut voll. Beim nächsten Hochfahren des Geräts geht es nicht an. —> Der Akku ist leer, das Gerät warm. Wie kann das sein?

    2.Einige Elemente unscharf
    Meiner Meinung nach sind einige Elemente unscharf. Dazu zählen vorallem Fenster von Meldungen von Programmen wie Norton, Windows installationsdateien etc.

    Im Grunde finde ich das Design bzw. die Vielfalt des Geräts richtig und für mich wichitg, aber ein unzuvelässiges Gerät ist echt frustrierend.

    Vielleicht kann mir ja jemand helfen.

    Lg Leon

    • Günter Born sagt:

      Kann nur eingeschränkt antworten – siehe letzen Blog-Beitrag.

      Das Akku-Problem kann eine laufende Bluetooth-Tastaturkopplung sein ein laufender Hintergrundprozess etc.

      Kontaktierte die Medion Community- da wäre ich normal auch.

      Zweitens: Ich lese Norton – jeder ruinieren sein System nach besten Kräften.Windows Defender ist ein Virenscanner. Lies die Blog-Beiträge, Futter gibt es genug.

  33. S.Abraham sagt:

    Mahlzeit kann mir vll einer weiterhelfen, da Ich nicht weiss ob ds normal ist bei meinem medion mit connect x modul. das ladekabel sitz ziemlich locker, so das es abfällt wenn man die basisstation nur bewegt. liegt es vll daran das der anschluss im connect x modul zu tief sitzt. hat jemand schon die selbe Erfahrung gemacht

  34. Tobias Claren sagt:

    Ich weiß aktuell nicht wie die Funktion heißt die den Atom-CPUs fehlt, aber unterstützt dieses Tablet auch AndyRoid, den Android-App-Player?
    Auf einem XE500T1C funktioniert es nicht.

    Was den Markennamen “Pentium” angeht, der irritiert mich eher, weil er für mich für alte CPUs wie maximal den Pentium 4 steht.

    Ich fand dieses Tablet über die Geizhals-Eingrenzung als Gerät mit über 12″ Display, Windows-Pro in allen Versionen von 8 und 10, sowie einem Stylus.
    EDIT: Passiv? das wäre dann aber schon irgendwie “beschiss”, wenn die da nicht drauf hinweisen oder hinwiesen.
    Ist der denn brauchbar für die Windows-eigene Handschrifteingabe (seit Windows XP Tablet PC Edition 2005)?
    Und rutscht auch gut genug?
    Die dicken “Gumigriffel” für Smartphones aus China für einen Euro Portofrei sind ja eher Fingerersatz, z.B. im Winter mit Hadnschuhen. OK, der Bildschirm ist etwas größer, aber ich habe da bedenken, wenn es keinen richtigen “Digitzer” im Gerät gibt. So wie bei Microsoft (Surface) oder Samsung (Ativ, z.B. XE500 und XE700).

    Also Alternativen zum Windows Surface 3 Pro und Samsung XE700T1C.
    Wobei man bei letzterem aufpassen muss, da gibt es HD-Ready und FullHD.

    Dachte schon 13,3″ wären im normalen Bereich (nicht 18″, 20″, 23″und 27″, OK, das 18er von Dell geht noch “Halbmobil”…) die Grenze.

    Kann man Windows 10 ohne Leistungseinbußen nutzen?
    Ohne “Ausrufezeichen”?
    Ist die Grafikleistung die gleiche wie unter Windows 8?
    Das ist ja leider bei Tablets ein Problem, wenn es keinen Windows 10-Treiber gibt, und MS die Installation eines alten Treiber nicht mal mit Zustimmung des Besitzer erlaubt. Behauotet der “Admin” hätte es untersagt, auch wenn man mit vollen Adminrechten angemeldet ist. Gemeint ist MS als “Admin”, und dass die die Installation von Treibern und Software unüberwindbar untersagen, wenn ihnen zu viele Fehlermeldungen etc. auftraten. Abstürze oder fehlerhafte Installationen werden ja schon länger übertragen.,
    Man wird nach manchen Installationen ja auch noch gefragt, ob die Installation fehlerfrei ablief…
    OK, Treiber kann man notfalls händisch installieren, aber das XE500T1C ist so ein Beispiel.
    Langsam, und hier und da mal einen Blue-Screen. Auch mal schwarze Klötze (2010 Odysee im Weltraum?!?) die über den eingefrorenen Bildschirm verteilt erscheinen.
    Man könnte ja denken die GPU hätte einen Schaden, aber ohne Lüfter der defekt sein könnte, oder nicht vorhandene verstopfte Lüftungsschlitze etc…..

    Welche Sensoren sind konkret verbaut?
    Android-Tablet und Smartphones haben ja heute praktisch immer GPS, G-Sensor, Gyroskop und Kompass.
    Da hapert es bei den Windows-Tablets leider meist, und wirklich sicher ist man mit den Daten im Internet auch nie.
    Auch bei denen in vergleichbarer Größe zu Android-Tablets mit z.B. 10.1.
    Samsung bietet ja auch 12″-Android-Tablets, und die haben alles. Lenovo 13.3 mit Android und ich glaube allen Sensoren.

    Computerbild etc. bemängeln die Bildqualität, schrieben sogar von “Falschfarben”.
    Ist es so schlimm?

    Es gibt ja leider nicht viele Alternativen, speziell mit Stift. Wobei der hier ja nicht mal brauchbar zu sein scheint (?). Evtl. wegen der Größe des Display, aber ich habe meine Zweifel.

    P.S.:
    Wäre es nicht besser das Audio zu Videotrainings nachträglich “Voice Over” aufzunehmen?
    Z.B. mit einem Zoom H2 (altes Modell) oder H2n (und SD-Karte und als USB-Mikro nutzbar) wirklich rauschfrei.
    Denn viele Aufnahmegeräte bzw. Verarbeitung (Mikro bis Soundkarte) selbst haben ja ein Eigenrauschen, auch bei absoluter Stille.
    “Studio”-, bzw. “Broadcasting”-Qualität. Wird auch von Profis eingesetzt, trotz dem geringen Neupreis.
    Nutze ich auch bei “Home-Videos” für zusätzliche externe 4-Kanal-Aufnahme. Evtl. wird es irgendwann mal in 5.1 umgewandelt, als zusätzliche Tonspur wie im Fernsehen.
    Stereo dann auch vom externen Rekorder.
    Und in den Mic-In vom Camcorder Echtkopfmikrofone für in die Ohren. Ergibt, Stereo, Stereophonie (für Kopfhörer-Surround) und 5.1.

  35. MArtin sagt:

    Hallo,

    ich habe 2 Fragen:

    Kann ich den Tablet Teil separat laden?

    Kann ich auch an den Tablet Teil eine Maus anschließen?

    Gruß Martin

  36. MArtin sagt:

    Noch eine letzte Frage zu dem Akoya.

    Wenn ich einen USB Monitor an den Tastaturteil stecke und der Tablet Teil von der Tastatur getrennt ist, kann ich dann mit beiden Monitoren Arbeiten? Also wie mit einem erweitertem Monitor am PC.

    Beispiel: Tastatur Teil liegt alleine mit USB Monitor z. B. Asus MB169+ verbunden auf dem Schreibtisch. Ich sitze mit dem Tabletteil auf dem Schoß auf dem Stuhl vor dem Schreibtisch und lege unterschiedliche Fenster vom Teblet Teil aus auf dem USB Monitor ab. Geht das?

    Gruß Martin

  37. Andreas B. sagt:

    Betr. Akkus:
    Es scheint bei diesem Gerät bauartbedingt normal zu sein, dass sich die Akkus auch im unbenutzten Zustand entladen! – Nach 1-2 Wochen ist der Akku 2 (des Unterteils – also Tastatur und 2. Festplatte, der sog. “Dockingstation”) leer. Der Akku 1 (des Oberteils – also der Tableteinheit) hält die Ladung länger. – Das ist sehr unschön und hat zur Folge, dass man das Gerät nicht auf Reisen verwenden kann, und mobil eigentlich nur, wenn es unmittelbar zuvor gerade aufgeladen wurde.

    Und im allerschlimmsten Fall passiert das, was Leon K hier weiter oben beschrieben hatte. – In diesem Fall sollte man nachsehen, ob man das BIOS-Update von Medion drauf hat. (BIOS-Update ist eine Sache, die man bitte mit größter Sorgfalt macht, nicht hektisch hopplahopp! Anleitung dazu auf der Treiber-Seite bei Medion lesen.) – Einigermaßen wieder normal wurde es bei mir aber erst wieder, nachdem ich die Energioptionen auf default zurückgesetzt hatte. (Mein Bericht dazu hier, siehe v.a. auch die verlinkten Medion-Forum-Beiträge dort!)

    Es gibt nur Vermutungen darüber, warum das Gerät nicht wirklich echt komplett abschaltet … und dass der Akku-Schleichverlust “normal” sein soll. (Dass etwa die Bluetooth-Funktion im ausgeschalteten, zugeklappten Zustand in Bereitschaft bliebe, scheint mir ziemlich sinnfrei; aber es kann ja nicht schaden, vorm Runterfahren auch noch extra in den Flugzeugmodus zu gehen.)

    Ich finde diesen Konstruktionsfehler reichlich schade, weil das Gerät mir ansonsten gut gefällt. – Lest Euch die Sache halt durch, bevor Ihr es kauft.

    • Andreas B. sagt:

      Fazit.
      Medion teilt am 2016-07-05 (Nachricht #11) im letzten der verlinkten Forum-Threads (zum BIOS-Update v. 7.04) als Testergebnis mit:

      der Langzeittest an unserem (im Auslieferungszustand befindlichen) Testgerät liefert nun nach genau 94 Stunden ausgeschaltetem Zustand noch eine Restkapazität von aktuell 72% Akkuladung.

      D.h. also 28% Ladungsverlust in 4 Tagen! – Und es bezieht sich offensichtlich nur auf die Gesamtkapazität, also für beide Akkus zusammen.

      Nun mache ich mal eine einfache Dreisatz-Rechnung …

      Mit Eingabeaufforderung als Admin kann man per POWERCFG/BATTERYREPORT einen Statusbericht erzeugen. Der landet dann hier: C:\Windows\System32\battery-report.html und kann im Browser betrachtet werden. – Dort steht u.a.:
      BATTERY 1 35 mWh (=Tabletteinheit)
      BATTERY 2 28 mWh (=Dockingstation)
      Macht nach Adam Riese: Gesamtkapazität = 63 mWh.

      Nun schrieb ich schon, dass sich immer zunächst Akku 2 (Dockingstation) entlädt und dann erst Akku 1. Es ergibt sich dann bei 28% Verlust von 63 mWh (Gesamtkapazität) = 17,64 mWh absolut.

      … Und dies sind dann tatsächlich, da sich zunächst nur Akku 2 entlädt, bezogen auf diesen (17,64/28 = 0,63) in Wirklichkeit dann 63% Entladung in nur 4 Tagen! Im ausgeschalteten Zustand.
      Normal?!?!?! – Aber hallo!!! :-(

      • Andreas B. sagt:

        (Sry, bitte löschen, falsche Zahlen.)

        • Andreas B. sagt:

          Nö, die Zahlen sind’s nich, … die Dimension isses. (Kürzt sich aber hier raus.) Das “milli-” in Microsofts Batteryreport is Quatsch. ;-)

          • Zum Löschen: Hatte ja einiges deiner Kommentare auf Grund deiner E-Mail gelöscht. Soll noch was raus? Würde den oben Kommentar so stehen lassen.

            Zum Batteriereport hatte ich einen Beitrag – den Du ja gefunden hast.

          • Andreas B. sagt:

            Ist alles OK so, recht vielen Dank! – Zum Batteryreport-Bug: Ja, der Blog hier ist eine Fundgrube für all solche Sachen … :-)
            Schönes WoE!

      • Andreas B. sagt:

        Am Ergebnis ändert sich dabei aber nichts. – Wer mag, kann es auch mit den Nenndaten lt. Medionservice Ersatzteil-Liste nachrechnen. (Übrigens kosten die Akkus dort jeweils 99€.)
        Es sind:

        • Tabletteinheit
        Akku, 3 Zellen, 11.4 Volt, 3355 mAh
        MSN: 40049195
        • Dockingstation
        Akku, 2 Zellen, 7.4 Volt, 4150 mAh
        MSN: 40049196

        (Wobei für die gespeicherte Energie dann E=U•I•t.)

        • Juan Carlos sagt:

          Hallo Andreas,

          weist Du wo man die Akku´s eventuell kostengünstiger erwerben kann? Wenn ja wäre ich dankbar für eine kurze Mail!

          Gruß
          Juan Carlos

  38. Andreas B. sagt:

    Akkuthema, die zweite – Ein weiteres Indiz. :-(
    Ich schrieb hier:

    Dass etwa die Bluetooth-Funktion im ausgeschalteten, zugeklappten Zustand in Bereitschaft bliebe, scheint mir ziemlich sinnfrei; aber es kann ja nicht schaden, vorm Runterfahren auch noch extra in den Flugzeugmodus zu gehen.

    Aber wenn man auf der Suche nach einem Konstruktionsfehler ist, muss man gerade mit solchen Widersinnigkeiten rechnen… Siehe GBs Vermutung weiter oben über Bluetooth-Kopplung als Verdachtskandidat. (Da scheint was dran zu sein.)
    Denn nun habe ich zufällig folgendes beobachtet:

    Vorm Runterfahren hatte ich wie immer den Flugzeugmodus aktiviert. (Müsste rechtens also die gesamte Funke abgeschaltet sein, Bluetooth war eh zuvor schon aus.) Dann hab ich beim ausgeschalteten Notebook mal den Screen reinigen wollen und dazu das Oberteil abgenommen. – Was sahen meine entzündeten Augen?! Am Unterteil (der Tastaureinheit) fängt die rechte weiße LED an zu blinken! Also Bluetooth aktiv! Und das lässt sich dort dann auch mit Fn+F3 abschalten, ganz so wie im Normalbetrieb. – Wohlgemerkt: an der abgetrennten Tastatureinheit im “ausgeschalteten” Zustand und nach Herunterfahren bei aktivierten Flugzeugmodus.

    Was haben die von Medion sich eigentlich dabei gedacht? – Etwa dass irgendein Töffel vielleicht das Convertible im zerlegten Zustand booten will und dafür die Tastatur dann immer in Bereitschaft bleiben muss? – So’n Quatsch! Ist doch keine große Sache, ganz normal zu booten, dann Bluetooth ein, Dockingstation auswerfen (via Hardware sicher entfernen), Tablett abziehen – und gut is. Dauert keine 2 Sekunden.

    Muss man Prof. Abronsius und seinen Gehilfen Alfred holen, damit sie ‘nen Eichenholzpflock durch’s ausgeschaltete Notebook hauen? ;-)

    • Andreas B. sagt:

      Zum Thema “Flugzeugmodus” (und wie sich dieser Gerätetyp in Wirklichkeit verhält) möchte ich noch einen Gedanken von einiger Tragweite nachliefern.

      Ich habe, das sei vorausgeschickt, keine Ahnung, ob und wie sehr Bluetooth & Co. in einem Flugzeug (oder bspw. in einem Krankenhaus etc.) tatsächlich stören…

      Aber wie verhält es sich denn nun überhaupt tatsächlich mit der Norm- bzw. Verordnungs-Konformität, die in den beigepackten Zetteln behauptet wird???

      Wenn man den Flugzeugmodus ordnungsgemäß aktiviert hat und die Funke geht sogar schon beim einfachen Abnehmen des Oberteils im ausgeschalteten (komplett heruntergefahrenen) Zustand trotzdem an, dann ist die entsprechende (so schön “amtlich” aussehende) Konformitätsbescheinigung doch wohl null und nichtig und das Gerät mit diesem Konstruktionsfehler gar nicht zulassungsfähig! (Ein solches Gerät dürfte mithin von keinem Passagier an Bord eines Flugzeugs o.ä. gebracht werden.)

      Das könnte für Hersteller und Händler sehr ungemütlich werden. (Denkbar auch, dass falsche Konformitätserklärungen nicht ohne Bußgeld abgehen…) – Oder sehe ich da etwas falsch?

      Mich ärgert ja hauptsächlich der elende Akku-Schwund (und dass Medion so herumeiert, statt den Konstruktionsfehler dieser Modellreihe bei den Antworten in deren Forum endlich offen zuzugeben).

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