Surface Pro 3-Review: Fast perfekt

Letzte Woche hat Microsoft ja das Surface Pro 3 – ein 12-Zoll-Windows 8.1 Tablet PC – in New York vorgestellt (ich hatte hier berichtet). Kostet ab 799 Euro und wurde wohl als Testexemplar an vor Ort anwesende Journalisten ausgegeben. Hier ein Überblick, wie das Microsoft Surface Pro 3 in deren Augen wegkommt.


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Mit dem Hinweis, dass das Surface Pro 3 ein Notebook ersetzen und gleichzeitig als Tablet fungieren könne, hat Microsoft ja irgendwie provoziert. Die Reviews befassen sich daher auch mit dieser Frage. The Verge bezeichnet das Surface Pro 3 als das “Schönste”, was Microsoft bisher in diesem Bereich produziert hat und vergleicht es im Design mit dem MacBook Air.

(Quelle: Microsoft)

Das silberfarbene Alu-Gehäuse hat es mit seiner Dicke von 9,1 mm den Leuten wohl angetan, wenn das Gerät wohl mit 800 Gramm recht schwer ist. MVP-Kollege Martin Geuß hat bei Dr. Windows die technischen Daten zusammen gefasst (ich habe noch einiges ergänzt).

Surface Pro 3
– Display: 12 Zoll  – Auflösung: 2.160 x 1.440 Pixel
– Gewicht: 800 Gramm Gewicht
– Dicke: 9,1 mm
– CPU: Intel iCore i3 bis i7
– variabler, stufenlos einstellbarer Kickstand
– Typecover mit doppeltem Andock-Mechanismus
– Aktiver Pen,
– Akkulaufzeit bis 9 Stunden (laut Microsoft)

Ein Druck auf den Stylo schaltet Gerät ein und startet OneNote. Das Surface Pro 3 ist ab 21.5. 2014 zu Preisen ab 799 Euro (i3-Variante) vorbestellbar. Der Verkaufsstart ist in den USA am 20. Juni 2014, Deutschland folgt Ende August.

(Quelle: Microsoft)


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Positiv wird bei TheVerge auch der neue Lüfter des Geräts bewertet, der kaum zu hören sei. Trotzdem bleibt das Gehäuse wohl angenehm kühl beim Betrieb des Surface Pro 3. Was, nach meiner Lesart, wohl Begeisterung auslöst, sind die neuen Möglichkeiten des Kickstand, der die Aufstellung in Winkeln zwischen 22 und 150 Grad ermöglicht.

(Quelle: Microsoft)

Das Display mit 12 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixel (3:2 Seitenverhältnis) soll einem Notebook-Display nahe kommen. The Verge vergleicht das Display mit dem 13 Zoll MacBook Pro (2.560 x 1.600) und dem iPad Air (2.048 x 1.536). Der Ablesewinkel des Displays wird als gut beurteilt.

Der aktive Pen lässt sich nicht mehr in das Surface Pro 3 einstecken, da er dicker als die Vorgängermodelle ist. Mit einem Druck auf einen Knopf (wie beim Kugelschreiber) lässt sich OneNote starten. Die Präzision bei Handschrifteingaben wird als gut bewertet. Auch das TypeCover bekommt gute Kritiken bei The Verge. Die Ankopplung ans Tablet wurde verbessert und ist stabiler als bei den Vorgängern – ob die technischen Probleme weg sind, wird die Praxis zeigen müssen.

Die Akku-Laufzeit wurde vom The Verge-Tester mit 7 Stunden und 50 Minuten angegeben. Kommt an die 12 Stunden eines MacBook Air und die 10 Stunden eines iPad Air nicht heran. Wird das Tablet richtig ausgelastet, hält der Akku nur bis zum Nachmittag – die Angabe “läuft den gesamten Arbeitstag mit Akku” ist wohl nicht haltbar.

The Verge bewertet das Surface Pro 3 positiv als dünn und leicht, mit guter Bildschirmauflösung und stark verbessertem Kickstand. Negative Kritikpunkte sind Akku-Laufzeit, der fehlende SD-Kartenleser (das Surface hat nur einen microSD-Kartenslot) und einige Software-Bugs.

Bei Engadget gibt es ebenfalls ein umfangreiches Review mit einem Video. Engadget vergleicht das Teil mit Ultrabooks und ist ganz angetan. Nur die anclippbare Tastatur wird als “flimsy” (windig) bezeichnet. Vom Trackpad ist man auch nicht so hellauf begeistert – nach meiner Interpretation gibt es Optimierungsbedarf. Hier noch die Links auf die betreffenden Webseiten mit einigen Reviews.

Links:
1: Surface Pro 3 review (Engadget)
2: Microsoft Surface Pro 3 review (The Verge)
3: What Microsoft gets wrong about the tablet-laptop redundancy

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a1: Preise für Surface 3 und Zubehör
a2: Microsoft stellt Surface Pro 3 und neues Zubehör vor

 


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