Miracast-HDMI-Empfänger von MS für Surface Pro 3 geplant

MVP-Kollege Martin Geuß wähnte ich zwar auf Urlaub, hält ihn aber wohl nicht davon ab, dass er bei Dr. Windows den ein oder anderen Blog-Beitrag online gehen lässt. In diesem Artikel berichtet er, dass Microsoft an diversen Zubehörteilen für das kommende Surface Pro 3 arbeitet und nennt Einzelheiten.


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So soll Microsoft einen Miracast HDMI-Empfänger mit Surface-Branding entwickeln, der dann auf den Markt kommen soll. Martin hat denn auch gleich ein Foto gepostet, welches er wohl aus dem Microsoft Kosmos übernommen hat. Gibt aber wenig her, so das sich hier darauf verzichte. Soweit, so gut. Für mich ergeben sich gleich drei Fragen:

  • Was kostet das Teil?
  • Was taugt das Teil?
  • Kann das Teil mit Android?

Wird leider von den meisten Berichterstattern nonchalant übersprungen (wobei ich Martin da nix bezüglich seines Beitrag vorwerfe), aber Miracast ist nicht Miracast ist nicht Miracast. Ich habe hier einen Sack voll Miracast-Empfänger getestet – mit Windows 8.1 war es durch die Bank Fehlanzeige, während die Teile mit meinem Samsung S4 und dem Nexus 4 sowie dem Nexus 7 2013 mehr oder weniger gut harmonierten. Erst als ich mir gezwungenermaßen einen Netgear Push2TV PTV 3000 besorgte, und diesen per Firmware aktualisiert, konnte ich mit ausgesuchten Windows 8.1-Rechnern miracasten.


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Bezeichne ich als Schlag ins Wasser – und bin gespannt, was das Microsoft-Teil taugt. Irgendwie werde ich nämlich das Gefühl nicht los, dass die Microsoft-Entwickler nur den Netgear Push2TV PTV 3000 und den Actiontec ScreenBeam Pro zur Verfügung hatten (irgendwo habe ich mal diese Info gelesen). Entwickler von Miracast-Empfängern scheinen sich aber eher auf Android-Geräte wie Nexus 4 gestürzt zu haben. Haut dann leider mit dem miracasten, trotz “Standard” nicht ganz hin, wenn man die falsche Gerätekombination hat. Die folgenden Blog-Artikel geben euch einen Abriss über Streaming-Technologien, die Miracast-Anforderungen sowie HowTos zu verschiedenen Geräten. Zwischenzeitlich habe ich aber mehrere Miracast-Empfänger hier, die mit Windows 8.1 und Android funktionieren – einer hat sich aber ins digitale Nirvana verabschiedet, weil die in China windig angelötete microUSB-Buchse zur Stromversorgung abgerissen ist – meine Lötversuche habe nichts gefruchtet. Ein Teufelskreis – aber dafür habe ich einen anderen HDMI-Stick mit Android Miracast-Funktionalität für Android und Windows 8.1 eingehaucht – werde ich die Tage separat drüber bloggen. Das Teil macht jetzt richtig Laune, kann ich damit auch noch DLNA und AirPlay nutzen (Chromecast kommt in meinem Kosmos nicht mehr vor, seit Google da Fremdlösungen per Zertifikatabgleich blockiert).

Hands on: Streamcasting mit DLNA, Miracast, Airplay & Co.
Miracast bei Windows 8.1 – Teil 1
Netgear Push2TV PTV 3000: Miracast im Hands-on – Teil 1
MEDION AKOYA S6214T: Miracast im Test
Medion Akoya P2212T: Streaming mit Miracast – Teil 2

Und sonst so? Martin berichtet noch, dass Microsoft einen “Stifthalter für das Surface Pro 3” entwickele. Dies hier war vor 100 Jahren wohl auch ne Sensation – die technischen Specs findet ihr bei der Wikipedia – keine Ahnung, warum mir das gerade einfällt. Hintergrund ist jedenfalls, dass man bei den Vorgängermodellen des Surface den Stylo am Stromanschluss andocken konnte. Geht beim Surface Pro 3 nicht mehr und der Stift fliegt irgendwo herum. Also entwickelt man flugs einen Stifthalter – Martin hat noch ein Foto gepostet, wo ich mich spontan frage, was das das soll. Der Stifthalter wird über den Stylo gezogen und dann am Stromanschluss befestigt.

Da fällt mir noch der Spruch “Dinge, die die Welt nicht braucht” zu ein – aber die Surface Pro 3-Nutzer werden da schon Verwendung finden. Früher, auf dem Bau, hätten wir ein 1/2-Zoll-Zinkrohr abgeschnitten und mit zwei Rohrschellen irgendwo angebohrt. Noch ein Stück Wurstseil um den Stift gebunden und das andere Ende an eine Bohrung im Rohr geknotet – schon wäre die “unverlierbar” Lösung fertig gewesen. Aber wir sind nicht mehr auf dem Bau – bohren ist beim Surface Pro 3 auch nicht so envogue – und ein 1/2-Zoll-Zinkrohr von 10 cm Länge würde irgendwie an dem Teil auch klobig aussehen – gebe ich zu. Fluch der Miniaturisierung. Oder was meint ihr?

 


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