Surface Pro 3: Noch ein paar Antworten und Insights

Die letzten Tage hatte ich ja schon einige Artikel rund um das vorige Woche vorgestellte und im August erwartete Microsoft Surface Pro 3 veröffentlicht. Heute möchte ich noch einige Infos rund um das Gerät nachtragen, denn einige Journalisten, die auf der Microsoft Pressekonferenz in New York waren, haben ein Surface Pro 3 in die Finger gedrückt bekommen.


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Welche CPUs kommen im Surface Pro 3 zum Einsatz?

Ich hatte ja in diesem Beitrag bereits erwähnt, dass das Surface Pro 3 wohl mit drei CPU-Varianten (Intel Core i3, i5 und i7) angeboten werden wird. Aber geht das noch etwas genauer? Ich bin nicht so der Hardware-Freak – und mit CPU-Details habe ich es nur, wenn ich vor dem Kauf einer Maschine stehe (dann schaue ich mir die Prozessor-Specs an). Falls euch aber Details interessieren, MVP-Kollege und US-Journalist/Autor Ed Bott hat von Microsoft ein Surface Pro 3 bekommen und vor ein paar Tagen diesen Artikel zu den verwendeten Prozessoren veröffentlicht. Wer’s lieber auf deutsch mag, findet bei meinem MVP-Kollegen Martin Geuß in diesem Artikel die Zusammenfassung.

FAQ zum Surface Pro 3 gefällig?

Habt ihr vielleicht ein älteres Surface Pro und stellt euch die Frage, ob dort das Type Cover auch irgendwie am Surface Pro 3 anschlussmäßig passt? Antwort: Ja passt. Lässt sich das Netzteil früherer Surface-Modelle auch am Surface Pro 3 verwenden? Nix ist doofer, als wenn man gerade das falsche Netzteil im Rucksack hat und das Tablet PC-Akku leer ist. Antwort: Nein, Du brauchst das Netzteil vom Surface Pro 3, da sich die Anschlüsse geändert haben. Diese und andere Fragen beantwortet Ed Bott in einer Art FAQ in diesem ZDNet-Artikel – und hier hat er seine ersten Eindrücke zum Surface Pro 3 zusammengefasst.

Das Surface Pro 3 als Notebook-Ersatz und wie gut sind Handschrifteingaben?

Microsoft hat das Surface Pro 3 ja als “Notebook-Ersatz” positioniert, welches auch einen aktiven Stift (Stylo) hat. In diesem Beitrag geht Casey Johnston bei Ars Technica auf diese Frage ein und beleuchtet, ob Microsoft möglicherweise in der Annahme falsch liegt, dass die Leute keine Tablet PCs haben wollen.

Wie sich das Surface Pro 3 mit dem neuen Stylus eigentlich für Handschrifteingaben eignet, wird in diesem readwrite-Artikel beleuchtet. Der Autor hat einen ganzen Artikel für das Magazin mit dem Surface Pro 3 per Hand geschrieben. Kurzfassung: Die Handschrifteingabe ist durchaus möglich, aber es wird nicht jedem liegen und es gibt Verbesserungsbedarf.


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Kann das Surface Pro 3 ein Erfolg werden?

Microsoft hat ja mit den Vorgängermodellen richtig Geld verbrannt. Da stellt sich die Frage: Klappt’s dieses Mal mit dem Erfolg bzw. kann das Surface Pro 3 wirklich nennenswerte Verkaufszahlen erreichen? In diesem Beitrag beleuchtet readwrite.com die Geschichte und fragt, ob Microsoft mit dem Surface Pro 3 den PC-Markt neu erfinden wolle. Fazit: Es könnte mit dem Surface Pro 3 gelingen, dem PC-Markt neue Impulse zu geben – denn uninteressant ist das Konzept nicht und Windows 8.1 ist (im Vergleich mit Android und iOS) schon ein ausgewachsenes Betriebssystem, mit dem man arbeiten kann.

Allerdings hat Microsoft mit den Vorgängermodellen Millionen an US $ verbrannt, ohne wirklich riesige Marktanteile zu gewinnen. Und die Zeichen stehen momentan in Bezug auf Erfolg eher schlecht. Analysten sehen den Preis der neuen Surface Pro 3-Modelle einfach zu hoch an, als dass die Masse der Käufer da gelockt werden könnte. Die holen sich ein günstiges Tablet und ein billiges Notebook und sind glücklich (oder auch nicht, je nach Erwartungen). Erst wenn es Microsoft gelingt, ein Surface Pro 3 im Preisbereich zwischen 300 und 1.000 $ anzubieten, sehen die Analysten Hoffnung.

Dumm auch, dass sich in China die Staatsmacht aus Geheimhaltungsschutz gegen die Verwendung von Windows 8 entschieden hat. Zudem führt der Autor des readwrite-Artikels ein weiteres schlechtes Omen an. Marktforscher der NPD Group berichten, dass die Verkäufe von Tablet PCs mit Bildschirmdiagonalen größer 9 Zoll dieses Jahr um 12% gefallen seien. Gibt dem 12-Zoll-Surface Pro 3 und dem Apple 9,7-Zoll iPad Air nicht gerade Rückenwind. Die Konsumenten greifen eher zu kleineren Tablet PCs, die zudem noch günstiger sind. Dort spielt die Musik, so dass die Microsoft Chef Nadella zugeschriebene Entscheidung, ein Surface Mini vorerst zurück zu stellen, noch unverständlicher wird. Von daher: Es wird extrem spannend, zu sehen, wie sich die Verkäufe des Surface Pro 3 – nachdem es im Juli/August verfügbar ist, wirklich entwickeln.


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