Bloggen–die brotlose Kunst

Unverhofft kommt oft – so habe ich mich immer gefragt, ob ich alleine zu doof bin, wenn ich all die tollen "reich mit bloggen" Seiten im Web so gesehen habe. Nun ja, reich werden muss ich nicht unbedingt – aber ein paar Euro zum Erhalt des Blogs sollten es schon sein. Nun bin ich durch Zufall auf eine interessante Statistik "Das verdienen Blogger" gestoßen, die ich hier einfach mal aufnehme.


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Es geht um Themenblogs und die Uni Hohenheim hat im Auftrag des deutschen Fachjournalistenverbands wohl 535 Themenblogger nach ihrem monatlichen Einnahmen Gewinn befragt (ich war nicht darunter). Ergebnis: Fast 80 Prozent erzielen mit ihren Blogs weniger als 500 Euro im Monat an Gewinn. Hier der Link zum Beitrag bei Statista und hier die Grafik:

(Quelle)

Die Stellen mit den langen Balken kommen mir verdammt bekannt vor. Wobei sich mir die Frage stellt: Bekommen die Blogger den Gewinn "den sie verdienen" und wie berechnet man den?


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5 Antworten zu Bloggen–die brotlose Kunst

  1. Marc sagt:

    leider sind solche Statistiken nicht groß "aussagend", da man weder die Themenbloggs kennt (zwecks Thema/Aufbau der Page usw.), noch wie der Gewinn generiert wird. (sprich über Werbbanner/direkte Unkostenbeiträge/Verkauf von Artikeln usw.)

    • Günter Born sagt:

      @Marc: Die Statistiken lassen sich bemängeln, weil der Stichprobenumfang als zu klein angesehen werden kann. Aber Sinn der Statistik ist es ja, dass der Einzelfall keine Rolle mehr spielt. Und aus diesem Aspekt kann man Firmenblogs oder Nachrichtenseiten mit ihren Blogs raushalten. Und dann ergibt das Ganze – zumindest für mich – eine Aussage: "Die Bäume wachsen auch beim Bloggen nicht in den Himmel" – egal was die SEO-Apostel da schreiben. Und das Diagramm deckt sich verdammt mit dem, was ich mir die letzten 2 Jahre vom Bauchgefühl her (aus Zahlen, die mir unter die Augen gekommen sind) so zusammen gereimt habe.

  2. Michael sagt:

    Und? Nur eine verschwindend kleine Minderheit der Blogger bestreitet mit Blogs den Lebensunterhalt. Aber das ist bei Sachbuch-Autoren genauso. Auch hier können nur wenige ausschliesslich von ihren Büchern leben. Wer was anderes behauptet, weiss es (1) nicht besser oder (2) lügt geradeheraus. Aber Blogs sind – je nach Beruf und Branche – ein tolles Vehikel für das Selbstmarketing. So gesehen kann die Rechnung durchaus aufgehen; diese Blogger bekommen auch, "was sie verdienen".

  3. Marc sagt:

    @Günter
    du wirst mir zustimmen, dass ein Blogger über Internet/DSL und Mobilfunk bspw. höhere Einnahmen durch "Verkäufe/Provisionen" verbuchen kann, also bspw. dieser Blog hier. Des weiteren schreiben manche Blogger nur wenige Artikel und andere hauen pro Tag mehrere raus.

    Dh. wenn das Ganze nur sehr pauschalisiert betrachtet werden soll, müsste man wenigstens die Frequenz der Leser sowie der Artikel noch darstellen.

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