Google Chrome erlaubt in Windows nur noch Store-Apps

Noch eine kleine Meldung am Morgen für die Nutzer des Google Chrome-Browsers. Dort lassen sich ja Apps aus dem Chrome Web Store installieren – und bisher konnte man diese Apps auch aus anderen Quellen beziehen. Damit ist jetzt Schluss – zumindest für Windows-Nutzer.


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Google begründet dies in seinem Blog-Beitrag hier, dass man den Benutzer vor schädlichen Chrome Apps schützen wolle – was an sich ein recht löbliches Unterfangen ist. Google führt denn im Blog-Beitrag auch aus, was man bereits alles unternommen habe, um dem Benutzer ein sicheres Surfen zu ermöglichen (z.B. eine Reset Browser-Settings-Schaltfläche, um durch Malware veränderte Einstellungen auf Werksauslieferungszustand zurückzusetzen).

Als nächstes will man nun Windows-Nutzer vor Malware-Angriffen, die über Chrome-Extensions in den Browser kommen, schützen. Der Ansatz ist einfach: Es werden alle Apps von Chrome geblockt, die nicht aus dem Chrome Web Store stammen. Bedeutet zwar nicht, dass Google die Chrome-Apps vorher auf Malware prüft. Aber wenn etwas ruchbar wird, fliegt die App halt aus dem Chrome Web Store. Entwickler können Apps  auch weiterhin über Gruppenrichtlinien lokal erstellen (siehe diesen Supportbeitrag).

Weitere Hinweise könnt ihr dem Google Blog-Beitrag, dem Beitrag bei 9to5google.com (englisch) sowie diesem deutschsprachigen Google WatchBlog-Beitrag entnehmen. Womit wir bei der Kernfrage angelangt sind: Soll man eigentlich Erweiterungen im Browser verwenden. Ich bin da immer sehr gespalten, da die Erfahrung zeigt, dass solche Erweiterungen bei neueren Softwareversionen gerne zu Problemen führen. Im Firefox, im Chrome oder im IE setze ich daher möglichst keine Add-Ons ein. Bei der Vielzahl der Browser-Updates wäre die Plug-In-Pflege eine immerwährende Baustelle. Bei WordPress, wo ich gezwungenermaßen auf einige Plug-Ins setzen muss, erlebe ich dies permanent. Du stößt im Web auf eine begeisterte Rezension eines WordPress-Plugins, denkst “das ist die Lösung”, gehst im WordPress-Dashboard auf dei Plugin-Seite und stellst fest “wird seit x-Versionen nicht mehr gepflegt”. Wie ist die Situation bei euch? Setzt ihr Browser-Plugins ein und verwendet ihr Chrome-Extensions?


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2 Antworten zu Google Chrome erlaubt in Windows nur noch Store-Apps


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  2. Thomas Bauer sagt:

    Also ich verwende Palemon 64Bit als Browser und habe ein paar wenige Plugins installiert. Bei den Apps, der Cloud und für EMail benutze ich schon wegen Windows 8.1 Microsoft Lösungen. Eine DropBox, Apple-, LG-, Onedrive-, 1&1 Cloud finde ich ein bisschen zu viel des Guten und habe mich für eine Lösung entschieden.

  3. Pingback: Anonymous

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