Lenovo IdeaPad U330p im Hands-On – Teil 2

In Teil 1 hatte ich ja das Lenovo IdeaPad U330p-Ultrabook, welches ich für ein paar Stunden in die Finger bekam, kurz vorgestellt. In Teil 2 möchte ich noch einige weitere Informationen zum Gerät geben.


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Windows 8 – Wechsel auf Windows 8.1 Update problemlos

Nach Aussage meines Sohnes war Windows 8 vorinstalliert. Er hatte sich die Ausgabe mit Windows 8, 8 GByte RAM und 128 GByte SSD gekauft. Das Upgrade auf Windows 8.1 und danach die Installation von KB 2919355 war problemlos möglich. Also ich das System in die Finger bekam, war es bereits auf dem Versionsstand Windows 8.1 Update. Unschön ist, dass keine Installationsdatenträger beilagen, so dass eine Neuinstallation nur per Recovery-Funktion möglich ist.

Es sind unter Windows 8.1 die üblichen Microsoft Apps vorinstalliert (siehe obige Fotos). Zudem hat Lenovo noch verschiedene Apps sowie eine OneKey Recovery-App (folgendes Foto) von Cyberlink mit dazu gepackt, über welches man das Zurücksetzen auf den Werksauslieferungszustand einleiten kann.

Mc Afee ist vorinstalliert

Beim kurzen Überfliegen der installierten Anwendungen ist mir natürlich sofort die vorhandene 90-Tage-Testversion von Mc Afee in’s Auge gesprungen. Da diese in den Answers-Foren immer mal wieder für Ärger gut ist (siehe McAfee als Problembär), empfehle ich deren Deinstallation – die Windows-Firewall sowie den Windows Defender mit seinem integrierten Virenscanner sehe ich persönlich als ausreichend an. Hinweise zur sauberen Deinstallation finden sich in folgendem Beitrag.

Dell Notebook trotz deinstalliertem Mc Afee extrem langsam …

Akku-Laufzeit, Festplatten-Partitionierung, Touchpad, Bildschirm

Das Akku des Ultrabooks hält – nach Aussage meines Sohnes – ich habe es nicht getestet – so gut 6 – 7 Stunden. Beim Touchpad lässt sich anmerken, dass dieses gut bedienbar ist und ausreichend präzise arbeitet. Weiterhin unterstützt das Touchpad Mausgesten für Windows 8/8.1, d.h. man kann durch Wischen vom rechten oder linken Touchpad-Rand die Charms-Leiste einblenden oder zwischen Apps wechseln. Persönlich würde ich aber eine Maus zum längeren Arbeiten anschließen.


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Der Bildschirm löst mit 1366 x 768 Pixel auf, was einerseits keine Super-Auflösung ist, andererseits aber dafür sorgt, dass der Bildschirminhalt lesebar bleibt. Empfand ich als angenehm – beim Akoya P2212T empfinde ich die Darstellung für mich subjektiv als zu klein. Die Seitenablesbarkeit ist als gut anzusehen.

Das obige Foto zeigt noch das Partitionierungsschema der GPT-partitionierten SSD mit der EFI-Partition, den Wiederherstellungspartitionen, einer OEM-Partition, der 12,77 GB Lenovo Recovery-Partition, der 25 GByte Driver-Partition und der 78 GByte Windows-Partition  etc. Angesichts der SSD dürfte eine Aufteilung der Windows-Partition in weitere Unterpartitionen kein Thema sein. Daher habe ich auch nicht getestet, ob eine Neupartitionierung der Windows-Partition mit Abspaltung einer Datenpartition funktioniert.


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Wie komme ich ins UEFI?

Eine Kopfnuss ist die Frage, wie man von fremden Medien booten kann und wie man ins UEFI gelangt. Die bei vielen Rechnern üblichen Funktionstasten F9, F10, F12 etc. scheinen nicht zu funktionieren. Das Lenovo Handbuch beschreibt die in nachfolgendem Foto ganz links sichtbare Taste.

Drückt man den Taster per Kugelschreiberspitze ein, soll man angeblich in den BIOS-/UEFI-Modus gelangen. Das ist mir aber nicht gelungen. Vielmehr habe ich folgenden Weg gefunden.

1. Blenden Sie die Charms-Leiste am rechten Bildschirmrand ein und wählen Sie das Symbol Einstellungen.

2. Wählen Sie in der Seitenleiste Einstellungen den Befehl PC-Einstellungen anpassen.

3. In der Seite PC-Einstellungen wählen Sie den Eintrag Update/Wiederholung und dann in der folgenden Seite den Eintrag Wiederherstellen.

4. Anschließend ist in der rechten Spalte der Befehl Erweiterter Start anzuwählen und dann der erweiterte Start abzuwarten.

Windows bootet dann in die Wiederherstellungsumgebung, die sich mit folgender Seite meldet.

5. Wählen Sie in der Seite den Eintrag Problembehandlung und in der Folgeseite die Kachel UEFI-Firmwareeinstellung…

Wenn die nachfolgende Seite angezeigt wird, lässt man den Neustart über die betreffende Schaltfläche zu.

Dann sollte die UEFI-Firmware-Einstellungsseite erscheinen und man kann ggf. auch die Bootreihenfolge für externe Medien anpassen. Hier ist noch die Seite für ein UEFI-Boot zu sehen.

Nachfolgend finden sich nach die Fotos der betreffenden UEFI-Seiten mit den dort verfügbaren Einstellmöglichkeiten.

Aufgefallen ist mir, dass die Intel Virtual Technologie deaktiviert war. Ich habe daher nicht getestet, ob Hyper-V nach einem Upgrade auf Windows 8.1 Pro möglich gewesen wäre. Sollte aber mit der Intel Core i5 CPU gehen.

Experimente mit dem Booten externer Medien, Recovery etc. konnte und wollte ich aus Zeitgründen am fremden System nicht durchführen. Ich habe aber noch einen Test gemacht, ob der Lenovo U330p Miracast unterstützt. Das wird in Teil 3 behandelt.

Artikelreihe:
x1: Lenovo IdeaPad U330p im Hands-On – Teil 1
x2: Lenovo IdeaPad U330p im Hands-On – Teil 2
x3: Miracast mit dem Lenovo IdeaPad – Teil 3

Ähnliche Artikel:
a1: Hands-on: MEDION® AKOYA® P2212T Konvertible–Teil 1
a2: MEDION AKOYA P2212T: Windows 8.1-Backup im Hands-on – 1
a3: Medion Akoya P2212T Konvertible: Installationsfragen – Teil 1
a4: Medion Akoya P6640 Notebook: Tipps zum Einrichten
a5: MEDION AKOYA S6214T: UEFI-Einstellungen im Überblick
a6: MEDION AKOYA S6214T: Booten von externen Medien


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