Chromecast in der Praxis: Ersteinrichtung – Teil 2

AmazonMitte Juli hatte ich im Blog ja berichtet (Neues Spielzeug: Chromecast-HDMI-Stick), dass ich von Google einen Chromecast-HDMI-Stick zum Testen bekommen habe. In einer kleinen Artikelreihe möchte ich nun ein paar Informationen rund um den HDMI-Stick thematisieren. Der aktuelle Artikel befasst sich mit der Erstinbetriebnahme des Chromecast-Sticks.


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Inbetriebnahme: Einschalten und loslegen?

Für mich war die spannende Frage, wie der HDMI-Stick wohl in Betrieb genommen wird. Ich habe den Dongle an einen microUSB-Stecker zur Stromversorgung angeschlossen. Zum Testen wurde dann ein simpler VGA-Monitor verwendet, den ich über einen HDMI-zu-VGA-Adapter (siehe Genial: HDMI-zu-VGA-Adapter für den Zweitbildschirm) und einen HDMI-Kopplungsadapter (siehe Bastelei: TVPeCee mit HDMI-Ausgang am VGA-Monitor) mit dem Chromecast verbunden habe.

Da fehlt zwar der Ton, was aber zur Inbetriebnahme nicht stören sollte. Später habe ich den Chromecast natürlich an einem HDMI-Monitor getestet und hatte auch Ton. Auf ähnliche Weise kann man den HDMI-Stick natürlich an ein TV-Gerät anstöpseln und dann die Stromversorgung über ein mitgeliefertes USB-Steckernetzteil herstellen.

Nach wenigen Sekunden sollte diese Einrichtungsseite auf dem Anzeigegerät erscheinen. Dort wird der Name des Chromecast-Sticks in der linken unteren Ecke eingeblendet.  Google hat für den Chromecast eine spezielle Einrichtungsmethode vorgesehen.

Man muss in einem Browser die angegebene Seite chromecast.com/setup aufrufen. Dort wird einem die Installation der Chromecast-Einrichtungs-App zum Download angeboten. Hier ist die Browserseite unter Windows zu sehen.


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Nach dem Download zeigt die Webseite die notwendigen Schritte an und man muss die geladene App installieren.

Da ich wegen eines Google Chrome-Portable Browsers Probleme hatte und mir auch mein Windows-Produktivsystem nicht durch die Installation belasten wollte, habe ich mir auf einem Android Smartphone die Chromecast App aus dem Google Play Store installiert.

Hier ist die Google Play-Seite der App und die Seite mit den Berechtigungsanforderungen der App für Android zu sehen.

Nach der Installation der App müssen die Datenschutzhinweise seitens Google in dieser Seite akzeptiert werden.

Sobald die App die folgende Seite anzeigt, lässt sich die Schaltfläche Einrichten anwählen und man kann mit dem Setup beginnen.


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Erste Verbindung mit dem HDMI-Stick

Das zum Setup benutzte Gerät nimmt nun per WiFi Verbindung mit dem Chromecast-HDMI-Stick auf. Hier sollte erstmals der Name des Chromecast-Sticks mit angezeigt werden. Offenbar erfolgt die Kommunikation unverschlüsselt.

Auf dem angeschlossenen Bildschirm zeigt der Chromecast-HDMI-Stick nun nicht nur den Gerätenamen sondern auch einen Code an. Dieser dienet zur Identifizierung des HDMI-Sticks.

In der App ist nun zu bestätigen, dass man auf dem Anzeigegerät den Identifikationscode sehen kann – einfacher geht es wohl nicht mehr.

Ist der Code sichtbar, braucht man nur die betreffende Schaltfläche in der App-Seite anzutippen, um die weitere Inbetriebnahme durchzuführen. In folgendem Dialogschritt lässt sich beispielsweise der Name des Chromecast-Empfängers anpassen.

Einbuchung in das WLAN und Firmware-Update

Im nächsten Schritt muss der Chromecast-HDMI-Stick in das lokale WLAN eingebucht werden. Hierzu fragt die App den WLAN-Zugangscode ab.

Sobald die Verbindung zum WLAN besteht, kann der Chromecast-Stick ins Internet und versucht ein Firmware-Update durchzuführen.

Auf dem Anzeigegerät erscheint dann die Update-Benachrichtigung. Das Firmware-Update dauert einige Zeit (abhängig von der Internetverbindungsgeschwindigkeit).

Die Kommunikation mit dem Chromecast scheint ungesichert zu sein. Dritte können also in die Kommunikation eingreifen. Mashable hat hier einen Artikel veröffentlicht, wie man mit enem “Rickmote Controller” einen Chromecast übernehmen und dann endlos ein Rick Astley-Video “Never Going to Give You Up” abspielen kann. Und es wird an dieser Stelle klar, dass der Chromecast zwangsweise eine Verbindung zum Internet braucht, um mit Googles Servern kommunizieren zu können.

Nach dem erfolgreichen Firmware-Update sollte der Chromecast-HDMI-Stick empfangsbereit sein. Dies wird durch eine entsprechende Meldung auf dem Anzeigegerät signalisiert.

Die Inbetriebnahme ist also recht einfach, vorausgesetzt, man verwendet ein Android-Gerät und hat WLAN. Jetzt ist man soweit, dass man Inhalte aus Android, Windows oder OS X auf den Chromecast streamen könnte. Wie das konkret funktioniert und was man wissen muss, beschreibe ich in den nachfolgenden Artikeln dieser Reihe.

Chromecast-Artikelreihe:
Neues Spielzeug: Chromecast-HDMI-Stick – Teil 1
Chromecast in der Praxis: Ersteinrichtung – Teil 2
Chromecast in der Praxis: Nutzung unter Android – Teil 3

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Links:
Chromecast-Seite von Google
Chromecast-Seite von WikiPedia


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