CryptoWall übersteigt CryptoLocker-Infektionsrate

SicherheitDie Schadsoftware CryptoWall scheint recht erfolgreich zu sein, man schätzt 625.000 Betroffene weltweit – und die Einnahmen der Cyber-Kriminellen müssen beachtlich sein.


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CryptoWall und CryptoLocker sind ja sogenannte Verschlüsselungstrojaner, die Systeme befallen und auffindbare Dateien verschlüsseln. Die Entschlüsselung wird nach Zahlung einer “Erpressungssumme” versprochen. Da aber die Urheber unbekannt sind, ist das eine windige Angelegenheit und Anwender sollten keinesfalls zahlen.

In diesem Artikel habe ich nun ein paar Zahlen zu den beiden Verschlüsselungstrojanern gefunden. Obwohl CryptoWall in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist, hat er nach nur 5 Monaten die oben genannten 625.000  Systeme befallen und ca. 5,25 Milliarden Dateien verschlüsselt (Schätzungen). Es wird weiterhin geschätzt, dass 1,1 Millionen US Dollar an Erpressungsgeldern eingenommen wurden – eine recht lukrative Sache für die Kriminellen. Das will Keit Jarvis von der Dell Secure Works Counter Thread Unit herausgefunden haben. Die KryptoWall-Opfer zahlen typischerweise zwischen 200 und 2.000 $ – bei einem Opfer wurden gar 10.000 US $ Lösegeld verlangt. Die Infektion erfolgt über Browser Exploits und Drive-by-Downloads oder infizierte E-Mail-Anhänge. Letzteres scheint die bevorzugte Verbreitungsmethode zu sein. Befallen sind Systeme in Asien und im mittleren Osten. Die Schadsoftware tritt dabei mit englischen Meldungen auf.


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