OneDrive 2 GB-Grenze fällt, IE macht Boden gut

Noch zwei Nachrichtensplitter aus dem Microsoft-Universum, die ich kurz am frühen Morgen einstreuen mag – die aber vermutlich niemanden von euch tangieren werden: Was zu OneDrive und was zum Internet Explorer.


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Der IE macht “Marktanteile” wett

Wenn man ja die gefühlte Meinungslage so passieren lässt, nutzt niemand dieses Windows und der Internet Explorer führt ein Nischendasein. Gut, ich habe momentan meist den Google Chrome offen, aber das kann sich schnell wieder ändern (der IE 11 hakt hier unter meiner Windows 7-Installation und friert das System beim Schließen des letzten Tabs für ein paar Sekunden ein – und ich hab keine Zeit, da zu graben). Interessant fand ich da die neuesten Browser-Nutzungsstatistiken. Bei Neowin.net hat man mal wieder Statistiken ausgewertet und festgestellt, dass der IE im August in der Nutzergunst gestiegen ist, der Chrome-Browser aber auf dem Desktop nachlässt. MVP-Kollege Martin Geuß hat gestern bei Dr. Windows schon die Statistik gewälzt und diesen Beitrag zum Thema veröffentlicht. Der IE steigt um 0,45%, der Chrome fällt um 0,76% (fast wie an der Börse). u

Bei OneDrive fällt die 2 Gigabyte-Grenze

Also, mal ganz ehrlich: Bisher wusste ich überhaupt nicht, dass es bei OneDrive eine 2-Gigabyte-Grenze für die Größe von Dateien gab. Als Blogger bin ich ja in Teilen schon masochistisch, sonst würde ich das Bloggen sein lassen und mich den schönen Dingen des Lebens widmen. Aber so masochistisch bin ich wiederum nicht, dass ich 2 GByte Dateien hochlade – alles über 5 MByte wird schon zäh. Daher wäre es mir auch bis zum Nimmerleins-Tag verborgen geblieben, dass die (scheinbar manche Leute doch arg zwickende) 2 GByte Dateigrößengrenze gefallen ist. Jedenfalls berichten neowin.net und Dr. Windows über die “freudige Nachricht”.

Und wie schaut’s bei euch aus? Irgend jemand an diese 2 GB Grenze gestoßen oder von der IE-Nutzung überrascht? Welchen Browser nutz ihr und warum?


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6 Responses to OneDrive 2 GB-Grenze fällt, IE macht Boden gut

  1. Marc sagt:

    Hab IE11 und chrome im Einsatz

    Der IE11 wird für div. Vorgänge benötigt, da manche Unternehmen die Software/Homepage entsprechend ausgelegt haben, in meinem Fall DATEV.
    Hinzu kommt, dass dieser Standardmäßig auf dem Rechner ist und Bekannten so besser geholfen werden kann.

    Im Dauereinsatz chrome, da dieser schnell und zuverlässig arbeitet.
    Insbesondere die Cloud-Anbindung und somit verschlüsselter Austausch von Lesezeichen oder cloudprint >jeweils< über alle Endgeräte (PC/Lapi/Smartphone) hinweg nutze ich.

    Grundsätzlich setze ich minimal Erweiterungen (max.5) ein, denn je mehr installiert, desto mehr Gefahrenpotential, Geschwindigkeitverlust sowie geänderter workflow.
    Sollte man sodann auf einem anderen System arbeiten, kommt man selbst als "Power-User" schnell aus dem "üblichen Tritt".

  2. Hans Brender sagt:

    OneDrive: ja das interessiert schon ein paar der über 250.000 OneDrive Benutzer.
    Das Consumer Produkt ist stabiler als die professionelle Variante OneDrive for Business. Nur eben das Limit störte, z.B. bei Videos.
    Und dann probiert man einfach mal. Denn ein offizielles Statement von Microsoft steht ja noch aus. Und noch nicht jeder kommt in den Genuss. Inoffizielles Statement: ausgewählte Benutzer. Ich wusste schon, das das kommt. Über die neuen Grenzen habe ich auch ein ppt-Slide bei Microsoft gesehen. Also ich gehöre zu den ausgewählten Benutzern. Und habe ein Video vom letzten MVP-Summit hochgeladen: 3,4 GB. Und dazu einen Blog Post geschrieben: http://hansbrender.wordpress.com/2014/09/01/onedrive-2-gb-limit-besteht-nicht-mehr/

    Und die neue Politik bei Microsoft bedeutet: Nur häppchenweise Informationen nach aussen geben.

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  4. Marc sagt:

    @Hans Brender
    die neue Politik mag ja in gewissen Bereichen (wenn es gezielt eingesetzt wird) zum Erfolg führen, nur wenn wie bei MS (fast) täglich neue Infos bekannt werden, schaltet man irgendwann ab.

    • Hans Brender sagt:

      @Marc
      das ist richtig. Hat aber mit der neunen Technologie zu tun. Während früher neue CD’s mit neuen Versionen produziert wurden, bietet die Cloud die Möglichkeit, auch kleinere Änderungen (Verbesserungen) immer schneller “einzuimpfen”. Das funktioniert auch ganz gut. Leider läßt die Abstimmung zwischen den MS Programmierern und der Veröffentlichung über Blogs, News, etc. derzeit “noch” stark zu wünschen übrig.

  5. Günter Born sagt:

    Nachtrag: MVP-Kollege Martin Geuß weist hier bei Dr. Windows darauf hin, dass das neue Datei-Limit nun 10 GByte beträgt. Zudem kann man im Explorer jetzt auch Ordner teilen. Microsoft hat es wohl in diesem Blog-Beitrag verkündet.

    Was mich freuen würde: Wenn die versprochene Steigerung der Transfergeschwindigkeit um das Dreifache wirklich kommt und das Zeugs auch so funktioniert, dass ich bei größeren Updloads nicht immer drei Mal wegen Übertragungsfehlern neu starten muss.

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