Oculus Rift: Open Source, Minecraft auf Windows Phone, etc.

Noch ein paar Info-Splitter zum Sonntag, einfach so unter’s Volk gestreut. Es gibt Neuigkeiten zu Minecraft, Oculus Rift wird Open Source und das iOS 8 Systeme sind doch nicht vor Datenanforderungen der Behörden sicher. Der Fingerabdrucksensor des iPhone 6 ist auch nutzlos (zumindest im Hinblick auf die Authorisierung) – und der Datenschutz unter iOS 8 durch automatische Verschlüsselung ist möglicherweise löchrig wie ein Schweizer Käse.


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Oculus Rift: Zeichnungen, SDK 1 und Co. wird Open Source

Oculus Rift ist ja eine VR-Brille und vor einigen Monaten ist der Entwickler Oculus durch Facebook für 2 Milliarden US $ aufgekauft worden (siehe auch). Wie ich hier beim gestrigen Schreiben des Blog-Beitrags lese hat ein Vertreter von Oculus angekündigt, dass das SDK ab sofort Open Source sei. Auch die technischen Zeichnungen für die mechanischen Komponenten sind freigegeben. Im Beitrag werden die Hintergründe mit erklärt.

(Quelle: Oculus/Techcrunch.com)

Update: Dafür hat Oculus den “Crescent Bay”-Prototyp der VR-Brille mit 360-Grad-Head-Tracking und Kopfhörern vorgestellt. Und laut Techcrunch will Oculus im Herbst eine Plattform für die Vermarktung von VR-Apps launchen.

Minecraft soll auf’s Windows Phone kommen

Minecraft ist ja wohl ein Kultspiel (ich hab’s noch nie probiert) und diese Woche ging ein Aufschrei durch die Community – manche sahen ja den Untergang des Abendlands am Himmel. Kann ich alles nicht beurteilen – aber in diesem Kontext müsste ich jetzt die Frage stellen: “Will Microsoft Windows Phone beerdigen?”. Denn hier las ich gestern, das Microsoft das Spiel Minecraft auf Windows Phone portieren will. Ist das für euch nun eine gute oder eine schlechte Nachricht? Ich bin in diesem Bereich ja so was von noob – keine Ahnung von Minecraft und nicht mal ein Windows Phone – von daher gehe ich eine Runde fremdschämen Zwinkerndes Smiley.

Die App-Qualität per Video heben?

Noch so ein Bullshit-Bingo-Thema, was nur in einen Sammelbeitrag passt. Microsoft hat ja das Problem, dass sein App-Store nicht den besten Ruf besitzt. Ziemlich viel Crap-Apps da drin. Jetzt will man das Image des App-Stores mit ein paar Videos heben – falls es euch interessiert – hier geht’s lang.

Mach’s mit Gummi – iPhone 6 Fingerabdrucksensor ausgetrickst

Provokante Überschrift, ich weiß es – schoss mir aber gestern beim Schreiben durch den Kopf. Worum geht’s? Die neueren iPhones (und Samsungs) kommen ja mit Fingerabdrucksensor. Beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus wird sogar gemunkelt, dass man damit bezahlen können soll (nur bei ausgesuchten Partnern in ‘goods own country’, wie mir ein paar Elfen zuflüsterten). Und mit Fingerabdruck ist man sicher, dass man es auch selbst ist, der die Kohle mal wieder leichten Fußes rausgehauen hat …


(Quelle und heise.de)


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… oder doch nicht? Freitag hat heise.de diesen Artikel veröffentlicht, der zeigt, wie man den Fingerabdrucksensor überlistet. Hat schon beim Bundespässle funktioniert, klappt beim iPhone 5S und nun auch beim iPhone 6S. Ich glaube, ich investiere in Aktien von Gummi-Herstellern oder mache zukünftig in den Holzleim-Verkauf.

XBox One-Verkauf in China zurückgestellt

Laut diesem Artikel verzögert Microsoft den Verkaufsstart der Xbox One-Spielekosole in China. Offiziell braucht man mehr Zeit zur Vorbereitung – unter vorgehaltener Hand heißt es, dass die Vorbestellungen unter den Erwartungen liegen.

iOS-Daten doch nicht vor Behörden-Begehrlichkeiten sicher?

Hm, die Zeitspanne mancher Blog-Beiträge bis diese durch die Wirklichkeit überholt sind, wird von der Lebensspanne einer Eintagsfliege locker um Größenordnungen geschlagen – zumindest wenn es um’s iPhone oder um iOS geht. Im Blog-Beitrag iOS 8: Freitags-Infos hatte ich vorgestern noch über die Privacy-Initiative von Apple berichtet und dass iOS 8 verhindert, dass Behörden die Daten eines ausgeschalteten iOS 8-Geräts einsehen können. Apple verschlüsselt und kennt den Schlüssel selbst nicht. Hier eine Ankündigung seitens Apple:

On devices running iOS 8, your personal data such as photos, messages (including attachments), email, contacts, call history, iTunes content, notes, and reminders is placed under the protection of your passcode. Unlike our competitors, Apple cannot bypass your passcode and therefore cannot access this data. So it’s not technically feasible for us to respond to government warrants for the extraction of this data from devices in their possession running iOS 8.”

Ende erster Teil der Geschichte. Und der zweite Teil? Der findet sich in diesem Blog-Beitrag: Dort wird darauf hingewiesen, dass früher die Schlüssel zur Encodierung der Daten von einer Hardware geliefert wurden – und damit Apple ggf. diesen Schlüssel kannte und zur Herausgabe gezwungen werden konnte. Nun ist der Schlüssel an den PIN-Code gebunden bzw. wird daraus generiert. Der Autor des Blog-Beitrags analysiert nun den Sachverhalt und weißt auf die Fallstricke hin. Im dümmsten Fall sind die Fotos, Videos, Sprachaufzeichnungen, Anwendungsdaten etc. trotz ausgeschaltetem Gerät über die Synchronisierung mit der Cloud durch Behörden abgreifbar. Scheibenkleister. Aber zumindest hat das iPhone 6 / iPhone 6 Plus eine Diebstahlsicherung mit Kill Switch. Und wenn euch das noch nicht reicht – unter dem Titel “Sag mir was schmutziges”, hab ich hier noch was für die iPhone 6-Besitzer in meinem Google+ Stream. Wer noch kein iPhone 6 hat und auch keines will, schaut eher auf das hier.

Instapaper bietet Freemium-Modell

Bei Instapaper handelt es sich ja um einen Dienst und eine App, mit der man Webseiteninhalte aufheben und später (überall) lesen kann. Im Zuge des iOS 8-Starts hat man jetzt die iOS 8-App kräftig überarbeitet. Zudem bietet man jetzt viele Funktionen kostenlos an – auch wenn es weiter eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft mit Zusatzfunktionen gibt. Die Details findet ihr in diesem Artikel.


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