Bekommt Windows 10 einen Paketmanager wie Linux?

Die meisten Windows-Nutzer werden wohl mit dem Begriff Paketmanager wenig anfangen können, während Linux-Nutzer mit apt und apt-get (zumindest auf der Debian-Schiene) zuhause sind. Jetzt gibt es Infos, dass Microsoft so etwas auch für Windows 10 plant.


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Paketmanager sind unter Linux dafür verantwortlich, neue Software-Pakete auf das System zu installieren oder auch wieder zu entfernen. Debian nutzt APT und apt-Pakete, bei Redhat verwendet man den RPM-Paketmanager. Funktioniert etwas anders als die Windows-Installer. Aber im .NET-Bereich braucht man eigentlich diese Installer-Technologie nicht. Ich erinnere mich an die Basta 2005 (.NET-Entwicklerkonferenz), wo “gefeiert wurde”, dass man die .NET-Dateien einfach so auf das System kopieren könne, ohne die Registrierung anzufassen. Begründet wurde dies damit, dass auf Mobilgeräten keine Registrierung vorhanden sei. Brauchte aber etwas länger, bis sich so was durchsetzt.

Nun bin ich bei Windows10updte.com auf die Info gestoßen, die auf diesem MSDN-Blog-Beitrag von  Garrett Serack basiert. Unter dem Titel My little secret : Windows PowerShell OneGet beschreibt er eine PowerShell-Erweiterung OneGet, die genau die Funktion eines Paketmanagers übernimmt. Man kann mit dem PowerShell cmdlet Softwarepakete ausrollen, suchen, entfernen und deinstallieren. Noch ist es etwas spekulativ – aber die Erläuterungen hier und bei Garret sind schon interessant. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir von den MSI-Installern weg kommen.


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